SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von kasonova

    hallo,

    Rita hat, wie immer Recht. Das ist natürlich ein Argument. Aber was für mich spricht, warum gibt es keinen Schadensfreiheitsrabatt, wie bei allen Kfz-Versicherungen, und alle Versicherungen sind an das Kalenderjahr gekoppelt (Hauptfälligkeit auf den 01.01) nur das Mofakennzeichen nicht. Das ist doch kein Zufall.

    klaus

    aber man darf auch nicht vergessen, es handelt sich hier immer so um die 10-20 euro,

    Das ist richtig. Nur wen ich bedenke das ich für menen Porsche, drei Liter Hubraum, 250 PS, 260 Km/h schnell nur 129,- Euro zahle (30%), dann ist die Rollerversicherung viel zu teuer. Und der Markt regelt sich selbst, sagt man, wenn also alle konsequent die Teuren meiden würden, würden die ihre Preise überdenken. Aber solang die noch Leute finden die das bezahlen, warum senken?

    klaus

    Hi, ich hab da noch was, wenn durch längeres Fahren sich der Fehler vergrößert (lansamer) kann noch folgendes sein. Wenn Du irgendwann mal Wasser in den Tank eingeschleppt hast macht sich das nicht negativ bemerkbar, solange die Temperatur stimmt. Wenn es aber kalt wird, und im Vergaser durch das zerstäuben des Benzins zusätzliche Kälte produziert wird, kann das Wasser gefrieren. Dann ist die Benzinversorgung gestört und die Vespa verweigert den Dienst. Kann man aber leicht prüfen, wenn nach Abstellen der Vespa und nach erwärmen des Vergasers wieder alles OK ist, sollte man den Vergaser mal ausbauen und reinigen. Die Unterschiedliche Dichte der Luft sollte das keine Rolle spielen.

    klaus

    Hi, aber lesen kannst Du schon oder ?????

    Was Du brauchst ist KFZ-Kabel und nicht irgenteins und das noch in diversen Farben und Stärken. Des weiteren brauchst Du Schrumpfschlauch und auch Isolierschlauch. Ach was ich noch vergessen hatte, für die Kabelschuhe brauchst Du natürlich auch die passende Quetschzange.

    Alternativ kannst Du auch in dem bekannten Shop kaufe. Aber nur 4 Farben und 0,5mm Querschnitt ???

    Hi, welche Kabelschuhe für welchen original Stecker ?? Spezifizier mal. Interessant ist auch noch die DIN-Liste Kabelfarben und Klemmenbezeichnungen. Piaggio hat sich, jedenfalls bei den mir bekannten Modellen, daran gehalten. Wer es ganz professionell haben möchte, hier mal eine Adresse. Ach so, was ich noch vergessen hatte, bei den Kabelschuhen NICHT die mit dem Kunststoff (gelb, rot, blau) verwenden, sonder die ohne. Und ganz wichtig die RICHTIGE Krimpzange verwenden. Sonst sind die Schuhe schneller ab als Du den Kabelbaum eingebaut hast. Vom Löten würde ich dringend abraten, dann erzeugt man nur einen vorprogrammierte Bruchstelle.

    klaus

    Hi, den Ausführungen meines Vorredners ist eigentlich nichts hinzu zu fügen. Aber Deine Lima erzeugt keinen Drehstrom sondern Wechselstrom, wie alle Lima´s bis zur Einführung der Drehstrom Limas in den 50ger (?) Jahren. Drehstrom-Limas erkennt man an der quadratischen Bauweise (ebenso dick wie lang) und an den drei Anschlüssen. Ich weis, das hilft Dir bei der Vespa nicht weiter, aber das ist auch egal. Bei der Drehstrom Lima wird aber die Ströme in der Lima über Dioden direkt zusammengeschaltet, so dass nur noch Gleichstrom zu messen ist. Zum Gerät, heute werden fast nur noch digitale Messgeräte angeboten. Achte darauf (wenn es dein Geldbeutel zulässt) das die Messschnüre (wirklich mit drei s?) ausrechen dick sind. Gute Kabel sind weich, da sie aus vielen dünnen Kupferdrähten bestehen. Interessant auch wegen der Genauigkeit der Messung. Ich hab mal versucht die Stromaufnahme des Anlassers zu messen. Ergebnis: die Kabel wurden warm und der Anlasser zog nicht durch. Wichtig währe auch ob das Gerät kurzschlußfest ist und die Genauigkeit sollte bei + - 0,2% liegen.

    Hi, Automatix,

    das ist ne gute Idee, ich hab am vergangenen Donnerstag beim Vespa-Händler angerufen, ich benötige ein Pic-Up und ein Auspuffkrümmer für ne Automatik.

    Die Antwort; pic-Up für Automatik gibt es nicht mehr, scha mal bei E-Bay nach nem Gebrauchtteil, den Krümmer kann ich besorgen.

    Dann hab ich mich bedankt und aufgelegt. Augenscheinlich kein Interesse oder keine Ahnung.

    klaus

    Hi, das liegt an der Nummerierung der Teile. bei fast allen Herstellern wird die Teile-Nummer wie folgt aufgebaut, hier mal am Beispiel Porsche;

    Teil Bremssattel Nummer 928 351 422 03. Stelle 1-3 bezeichnet das Modell, Stelle 4-5 die Untergruppe, Stelle 7-9 das eigentliche Teil, die 10 und 11te Stelle die Version.

    Wenn im Laufe der Fertigung Verbesserungen oder Änderungen erfolgen, werden die Versionsnummern hochgezählt.

    Nur bei Teilen, welche allgemein verwendet werden (Schrauben, Muttern etc) fallen die ersten drei Stellen weg. So kommt es, daß das gleiche Teil auf verschiedenen Teilelisten unter anderen Nummern (und eventuell anderen Preisen) wieder auftaucht.

    klaus

    Hi, das stimmt nicht, richtig ist, daß PIAGGIO Flugzeuge gebaut hat, aber die Vespa ist eine Neuentwicklung gewesen.

    Das ist in dem Buch "Vespa Motorroller2 von Schrader-Motor-Chronik im Schrader Verlaug ausführlich beschrieben. hir mal ein Auszug der betreffenden Stelle;

    So zahlreich sind hübsche Mädchen abgebildet,

    die sich in den reizvollsten Posen auf ihrer Vespa räkeln

    oder die neueste Mode für Vespa-Fahrerinnen präsen-

    tieren. Was bei den Damen auch besonders ankam, war

    die sehr bequeme Sitzhaltung auf der Vespa. Man ritt

    nicht auf ihr in wenig damenhafter Manier, sondern man

    nahm Platz und saß, während die Landschaft an einem

    vorbeizog.


    Hatte dies alles Enrico Piaggio etwa gewußt, als er 1945

    zusammen mit seinem Bruder Armando beschloß, einen

    Motorroller zu bauen, der den vom Zweiten Weltkrieg

    schwer angeschlagenen Individualverkehr in Italien wie-

    dererwecken sollte? Vor dem Krieg hatte Piaggio mit


    beinahe 12 000 Beschäftigten als eines der größten Un-

    ternehmen seiner Art große Fahrzeuge wie Eisenbahn-

    waggons, Oberleitungsbusse und sogar Flugzeuge her-

    gestellt und war zu internationalem Ansehen emporge-

    stiegen, Der Krieg hatte fast alle Werksanlagen zerstört

    und die Belegschaft in alle Winde verstreut. Die Gebrü-

    der Piaggio standen vor der Resignation oder einem

    neuen Anfang - man ging den zweiten Weg.

    Inspiriert durch rollerartige Zweiräder, die deutsche und

    amerikanische Fallschirmjägerwährend des Krieges be-

    nutzt hatten, festigte sich in Enrico die Überzeugung, dass

    so etwas ähnliches das richtige Fahrzeug sei, um die

    Massen wieder zu motorisieren. Die Autoindustrie würde

    noch Jahre brauchen, um den Bedarf an Fortbewe-

    gungsmitteln zu decken, und andererseits waren die

    Straßen in einem erbärmlichen Zustand, was die Benut-

    zung eines Zweirades als vorteilhaft erscheinen ließ.


    Dritter im Bunde war glücklicherweise der Ingenieur und

    Luftfahrtpionier Corradi no d'Ascanio, der sogleich daran-

    ging, einen kleinen, anspruchslosen und einfachen Mo-

    tor zu konstruieren, der das Hinterrad antreiben sollte,

    und zwar direkt. Die Brüder Piaggio hatten sich außer-

    dem überlegt, das Fahrzeug mit einem bequemen

    Durchstieg auszustatten, der es auch Frauen leichtma-

    chen würde, den Roller zu bedienen, und der zudem flie-

    ßend in einen breiten, gewölbten Schmutzfänger über-

    ging, der den Fahrer vor dem Gröbsten bewahren sollte.

    Der Antriebsblock wurde mit reichlich Blech in beliebt

    stromlinienförmiger Art verkleidet, und die Verlängerung

    dieser Verkleidung bildete zugleich die Basis für den gro-

    ßen weich gepolsterten Motorradsattel. So saß der Fahrer

    bestens geschützt vor der lärmenden und heißen Maschine

    und konnte die Beine in angenehmer Haltung unterbringen,

    wobei die Füße auf großen Trittbrettern ihren sicheren Halt

    fanden.