Achtung!!!
Motorenöl und Getriebeöl sind 2 Paar Schuhe 
Ein Motorenöl ist für z.B. das schmieren von Zylinder laufbahnen optimiert worden und rückstandsfreie Verbrennug. Ein Getriebeöl hingegen ist z.B. auf Druckminderung optiemiert.
Auch in der Vespa Biebel steht Getriebeöl SAE30, allerdings gibt es kein SAE30 Getreibeöl, weil die erst bei SAE75 anfangen.
Vergleichbar wäre ein SAE80-90 und mit Sicherheit in einem Schaltgetriebe mit Kupplung im Ölbad besser geeignet wie ein Motorenöl.
Habe hier noch einen Anhang der das Ganze unterstützt
Motorenöl ... Engine Oil
Ein paar Worte über Öl. Die konventionellen Motoren- und Getriebeöle sind ein Destillat aus Rohöl. Die bekannteste Größe ist sicherlich die Viskosität, darunter versteht man die innere Reibung einer Flüssigkeit beim Fließen. Jeder hat schon mal auf einer Ölflasche SAE15W-40 gelesen. Die Viskosität wird in SAE-Klassen (SAE = Society of Automotive Engineers) eingeteilt. Für Motorenöl sind das die Klassen 0W, 5W, 15W, 20W, 25W, 20, 30, 40, 50 und 60. Für Getriebeöle 70W, 75W, 80W, 85W, 80, 85, 90, 140 und 250. Es ist eine dimensionslose Zahl, für die es keine Maßeinheit gibt. Sie ergibt sich aus der Temperatur der Messung, der Viskositätsgrenze und der Zuordnung der Klasse. Die Viskosität eines Öles wird entweder im kalten Zustand oder bei 100°C gemessen. Erfolgt die Messung bei kaltem Öl, so trägt es zusätzlich den Buchstaben „W“ (Winter).Für die Praxis ergibt sich hieraus, das ein Öl zähflüssiger ist, je höher die Viskositätszahl. Daraus läßt sich aber nicht schließen, das ein Getriebeöl SAE75W zähflüssiger ist als ein Motorenöl SAE30. Die Einteilung der Klassen für Motoren- und Getriebeöle sind verschieden. Siehe Tabelle unten. Erfüllt ein Öl nur die Anforderungen einer SAE-Klasse, so spricht man von einem Einbereichsöl (z.B. SAE20W). Wird bei einem Öl die Anforderung einer W-Klasse und bei 100°C die einer Klasse ohne „W“ erfüllt, so spricht man von einem Mehrbereichsöl (z.B. SAE15W-40). Die Angabe der Viskosität gibt keinen Hinweis auf die Leistungsfähigkeit eines Öles, die wird in dem API-Code (American Petroleum Institute) festgelegt. Ein Motorenöl für Benzinmotoren beginnt mit dem Code API-S, Öle für Dieselmotoren mit API-C. Den Buchstaben „S“ oder „C“ folgt immer noch ein weiterer Buchstabe (z.B. API-SF). Je höher der letzte Buchstabe im Alphabet steht, um so höher ist die Leistungsfähigkeit des Öles. Für Getriebeöle stehen die Codes API-GL 4 oder API-GL 5, je höher die Zahl am Ende, um so druckbeständiger ist das Öl. In der Regel wird ein „GL 4“ für Schaltgetriebe, ein „GL 5“ für Achsen verwendet. Nun können wir unser Wissen umsetzen. Lesen wir auf einer Ölflasche SAE15W-40 API-CD/SF, so wissen wir, das es sich um ein Mehrbereichs-Motorenöl für Benzin- und Dieselmotoren handelt. Lesen wir „SAE80 GL 4“, wissen wir, es ist ein Getriebeöl, vorwiegend für Schaltgetriebe.
Motorenöl SAE Getriebeöl SAE
5-10W 70-75W
15-25W 80W
30W 85W
40-50W 90W
Ich Fahre ein Getriebeöl SAE 80-90 GL4 