Beiträge von SOP

    Ich tippe auf zu engen Biegeradius an der Stelle, wo die Welle bricht. An der Schwinge wird die Welle doch mit diesem Plättchen in der Aufnahme festgeklemmt. Vielleicht ist hier die Ursache, wenn die Welle dadurch verkeilt oder zu sehr gebogen wird.

    Schonmal durch ne Krötenwanderung gefahren? Fühlt sich an wie Luftpolsterfolie... und hört sich auch genauso an! :whistling:

    Ich meinte eigentlich unverbrannten Sprit, der irgendwo am Vergaser durch eine Undichtigkeit austritt (?) --> Sprit "verdunstet" (nicht verbrannt), zurück bleibt das Öl. Dadurch würde der Motor zu mager laufen. Wüsste allerdings nicht, wo das sein könnte... ?(



    Auf Gemisch kannst du jederzeit umsteigen, allerdings würde ich dir raten, dann die Ölpumpe still zu legen, damit sie nicht leer läuft (von Leerlauf, nicht im Sinne von "entleeren" :wacko: )


    Eine Undichtigkeit kann man übrigens finden, indem man alles penibel sauber macht (trocken!!), den Motor laufen lässt und guckt, wo's raussifft.

    Du könntest noch testen, ob die Ölpumpe überhaupt Öl fördert:


    Gemisch tanken (1:50), Ölpumpenschlauch vom Vergaser abschrauben, den Motor laufen lassen und gucken, ob Öl aus dem Schlauch tröpfelt.


    Aber wenn du sagst, dass das ganze Öl in der Vergaserwanne landet, deutet das doch eher auf eine Undichtigkeit hin? Allerdings könnten das auch (normale) Spritrückstände sein (Sprit verdunstet, Öl bleibt).

    Bin ich blind? Habe schon mehrmals versucht, die neue Rangstruktur nachzulesen, wäre dankbar für einen Wegweiser wo ich die finde.



    War schon ein bißchen enttäuscht, vom immerhin "Eroberer" zum "Anfänger" degradiert zu werden... ;( ;)

    Am besten ist die, die du dir selbst erstellst. Sprich: beim Zerlegen von allem und jedem Fotos machen, jeden Stecker (vorm abziehen natürlich), Lagerteile (Lenkkopf) kan man in der Reihenfolge, in der man sie abgenommen hat hinlegen und ablichten. Detailfotos, aber auch Fotos von ganzen Baugruppen sind hilfreich. Schrauben und Teile die zusammengehören auch so aufbewahren, z.B. in Kartons. Auch bewährt: Eierkartons um einzelne Schrauben aufzubewahren. In den Deckel dazu schreiben, wohin sie gehören. Sich Notizen zu machen hat auch noch nie geschadet, z.B. von Teilen, die beim Ausbau schon auseinander fallen und auf jeden Fall erstetzt werden sollen. Das erleichtert das Erstellen der Einkaufsliste. Für Gehäuse und ähnliches, die mit verschiedenen Schrauben zusammengeschraubt werden, kann man sich auf Karton grob die Umrisse skizzieren, und die Schrauben an die entsprechende Stelle durch den Karton stechen und so aufbewahren, dann weiß man später wo sie hingehören und sie kullern nicht durch die Gegend.


    Hinterher die Reihenfolge der Fotos umkehren, und der Zusammenbau ergibt sich quasi wie von selbst. =)

    Bin plötzlich nur noch "Anfänger"... ;( ;(



    Dafür springt man nach dem einloggen nicht wieder auf die Startseite zurück und muss sich wieder zum thread durchklicken, wo man gerade antworten wollte :thumbup: . Oder war das nur bei mir so??

    Vergiss' die ganzen Brief- und Scheinkopien, der TÜV Prüfer wird dich nach einem GUTACHTEN fragen. Da es das nicht gibt, wirst du eine Einzelabnahme machen müssen, d.h.


    1. Leistungsmessung auf einem Leistungsprüfstand, woraus eben die max. Leistung sowie max. Geschwindigkeit des Rollers mit den verbauten Teilen hervorgeht


    2. Lautstärkemessung


    Kosten:


    zu 1.
    Ich hab ca. 100 Euro bezahlt, gibt's aber auch billiger. Einfach in diversen Werkstätten rumfragen.


    zu 2.
    Wird beim TÜV selbst gemacht, machen aber nur die größeren Prüfstellen. Ich habe ca. 70 Euro bezahlt.


    Plus die Kosten für die Eintragung beim Straßenverkehrsamt.



    So war's zumindest bei mir, fahre P200 von 1983 mit PHBH30. Ich vermute allerdings, daß es bei dir tatsächlich Probleme mit dem Baujahr geben wird (nach 1989 gebaut). Da ist der Grenzwert für die Lautstärke niedrieger und es gibt glaube ich zusätzliche Kriterien was das Abgas betrifft, also evtl. noch ein Abgasgutachten.


    Tut mir Leid, daß die Liste immer länger wird, aber meine Erfahrung ist das die ganzen Briefkopien (hatte einen ganzen Ordner davon) überhaupt nichts bringen. Vielleicht ist es da klüger das alles in einer Werkstatt zu machen (incl. Eintragung natürlich), ist vielleicht am Ende doch billiger als in Eigenregie.


    Trotzdem viel Erfolg!

    zu 1. Sollte ich den Motor öffnen, oder kann man den irgendwie mit Öl spülen, oder so, um eventuellen Schmutz oder Metallspäne rauszubekommen?:


    Schau dir den Kolben und Zylinder an, wenn die noch halbwegs intakt sind und speziell am Kolben keine Stellen abgebrochen sind, kann auch nichts ins Kurbelwellengaehäuse gefallen sein.



    zu 3. Muss man die Lager auswechseln (mit Heißluftfön und so?) ?:


    Kommt darauf an, wie stark der Kolbenfresser war. Eigentlich sind die Lager ganz gut dimensioniert, so schnell kriegen die nichts ab. Wenn du sie dennoch ersetzen willst: bei mir habe ich sie mit selbstgebauten Presswerkzeugen aus Gewindestangen, Schraubstock, passenden Buchsen (z.B. Nüsse aus dem Ratschenkasten), Metallplatten etc. raus bzw. reinbekommen. Beim Einpressen muss man aufpassen, die Lager können verkanten und dann wird's schwierig...



    zu 4. Notfallplan: Wer regeneriert günstig Motoren?:


    Du selbst! Wenn's nur normale Klemmspuren sind, kannst du die selber beseitigen, siehe hierzu kolbenklemmer reparieren



    viel glück!

    Hm, vielleicht ist's auch ne Allergie gegen Schlaunasen... ;)


    Aber mal im Ernst, Hohlraumversiegelung kann doch nur die zweite Wahl bei sowas sein. Dinitrol & Co. sind Wachse oder Öle, die für Hohlräume und Faltze etc. gedacht sind, weil an diese Stellen kein Lack hinkommt da er zu dickflüssig ist. Die Hohlraumversiegelungen werden dort eingesetzt, wo es nicht möglich ist eine Lackschicht aufzutragen. Hohlraumversiegelungen haben eben diese Kriechwirkung (Kapilareffekt) und füllen genau diese Lücke.


    Der Nachteil ist aber immer der gleiche: die Versiegelung ist nur von Dauer, da sie nicht aushärtet wie Lack, und deshalb früher oder später erneuert werden muss.


    Deshalb: warum bei einer Bohrung im Blech, wo man die Stelle doch problemlos mit Grundierung/Lack behandeln kann auf die zweitbeste Lösung mit der Hohlraumversiegelung zurückgreifen? Und dann alle paar Jahre die Bohrungen neu einschmieren, statt einmal ein bißchen Farbe da drauf zu tupfen??

    Zitat

    Original von shova50


    Wie kann das passieren?


    Frag ich mich auch... Abgesehen davon hat shova doch weiter oben schon des Rätsels Lösung auf den Tisch gebracht (größere Hauptdüse, Falschluft)...?


    Ganz schön lässig, erst drei Töpfe zu versemmeln, bevor man beginnt nach der eigentlichen Ursache zu suchen...

    ich lese hier ständig was von Fertan und Hohlraumversiegelung, um die Bohrlöcher zu behandeln.


    Hallo??? Fertan ist ein Rostumwandler, den benutzt man wenn's schon zu spät ist. Hohlraumversieglung kommt da hin, wo sie dem Namen nach hingehört, weil man da nicht mit Pinsel geschweige denn mit Lackierpistole hinkommt, um einen vernünftigen Lackaufbau hinzubekommen.


    Ach ja: vernünftiger Lackaufbau (also auch für die hier diskutierten Bohrungen zu empfehlen) = säubern, grundieren, lackieren. Für die paar Quadratmillimeter blanken Blechs, welches beim Durchbohren der Trittbleche entsteht braucht man kein Meisterlackierer sein, um das zufriedenstellend hinzukriegen. Einfach mit einem kleinen Pinsel die betreffenden Stellen vorsichtig betupfen. Hinterher wirds ja ohnehin durch die Trittleisten bzw. Nieten verdeckt.

    Also, ich glaube nicht, daß der TÜV-Prüfer das bemängelt, wenn ihm die Trittleisten nicht gerade bei der Probefahrt vom Roller purzeln.


    Aber wenn kleben, dann nimm besser vernünftigen Karosseriekleber (Sika-Flex oder ähnliches, gibt's auch in jedem besseren Baumarkt). Das Badewannen-Silikonzeug ist für den Innenbereich und wird mit Sicherheit durch Umwelteinflüsse und Vibrationen irgendwann spröde/brüchig.


    Ich persönlich würde ja trotzdem bohren und nieten, finde ich irgendwie vertrauenserweckender. Vielleicht Lochmuster von Vergleichsroller besorgen um die Bohrungen zu setzen.

    Yep! Sicherheitsrelevante Bedenken muss natürlich jeder für sich beurteilen, für kurze Strecken in der Stadt trage ich auch nur mein cap. Sobald es auf die Bahn oder Überland geht -> Integral.


    So lang Fahren ohne Helm (bzw. nicht ECE-konformen) so viel kostet wie Parken in zweiter Reihe, ist mir die Rennleitung ma so was von egal...

    Glaube, mit "Hype 50" meinte Shova die V50(?). Finde auch, das die PK mittlerweile ein Klassiker ist und "was her macht", wobei die XL2 natürlich grenzwertig ist...

    @ Weey: glaub mir, das Teil IST sein Geld wert... Wenn du es schaffst, dir so ein Ding selber zu basteln, weist du wovon ich rede. Ob interessant oder nicht muss jeder für sich entscheiden.


    Gruß