Beiträge von SOP

    Sieht echt Spitze aus, sehr gut gelungen!!! Besonders die Kaskade :D
    Überlege bei mir auch die weißen Blinker dran zumachen, die sehen einfach zu gut aus!


    Gruß,
    Lars

    Wow, das sind alles ein bißchen viele Fragen auf einmal. Ich glaube nicht, daß du mit einem mal ne komplette Restaurationsanleitung von "wie zerlege ich den Roller" bis "wie poliert man den Spiegel am besten?" findest.


    Gut ist:
    - daß du einen Plan hast, was du alles machen willst
    - daß du anscheinend so viel wie möglich selbermachen willst
    - daß du dich ans Forum wendest mit deinen Fragen


    Schlecht ist:
    - daß du die Suchfunktion ignoriert hast. Im Forum sind viele deiner Fragen schon ausführlich diskutiert worden. hier ist z.b. was zum thema blinker zuschweissen, hier was zum sandstrahlen.


    mein tipp ist:
    einfach anfangen, bei konkreten problemen das forum einschalten.


    viel glück!

    Da die T5 Kaskade an die PX passt, passt sie auf keinen Fall an die PK, Rundung ist da anders. Lochabstand der unteren Schrauben (PK): 97mm, Abstand zur oberen Befestigung: ca 26cm "Luftlinie".


    Kleiner link in eigener Sache: nimm doch diese kaskade für die pk :d

    Zitat

    Original von derbastian
    ich glaub nich, dass er das macht :D


    :D :D :D


    Bitte nehmt es mir nicht übel, daß ich hier nicht meinen kompletten Bauplan preisgebe. Die Glasfasermatten und das Harz gibt's zur Not auch im Baumarkt - genauso wie es da auch Steine gibt, mit denen kann man dann z.B. ein Haus bauen...



    Bei konkreten Fragen bin ich aber gerne behilflich, soweit ich kann.

    Ist halt immernoch 'ne Menge Arbeit so eine Kaskade herzustellen. Kommt dafür geschliffen und grundiert, und sieht dann ungefähr so aus:



    [Blockierte Grafik: http://www.pimp-your-vespa.de/kaskade2.jpg]




    Hupenabdeckung ist nicht dabei, würde ich aber zum Selbstkostenpreis mitschicken.



    Schutzblech ist ori, mit kleiner Alu-Nase (das Silberdingens ;))

    Ja, ich vertick' die Teile auch. Dachte mir gleich, das die Kaskade vielleicht noch andere haben wollen und hab ein paar mehr gebaut ;)


    Für ein Teil lohnt sich auch der enorme Aufwand eigentlich nicht (Urform bauen, Negativabdruck usw.). Preislich hatte ich die Kaskade deshalb so bei 55,- Euro angesiedelt.


    Wer hat Interesse?

    Ich persönlich versuche ja wenn möglich immer alles selber zu machen. Beim Lackieren ist das natürlich so eine Sache, für einen Roller lohnt sich die Investition für die Ausrüstung normalerweise nicht. Und wie desmond bereits ausgeführt hat, reicht der Standard 200 Liter-pro-Minute Kompressor aus dem Baumarkt eben nicht.


    Aber: wie wir ja alle wissen, ist Vespaschrauben eine Sucht mit Steigerungspotential, soll heißen, daß es möglicherweise nicht bei dem einen zu lackiernden Roller bleibt! Außerdem lässt sich so ein Kompressor auch bei anderen Gelegenheiten sinnvoll einsetzen.
    Daß man beim Lackieren viele Fehler machen kann stimmt ebenfalls, aber für die theoretische Unterstützung gibt's ja das Forum, und mit der Praxis MUSS man ja irgendwann mal anfangen. Es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen!


    Zu der Handschuhfach-Frage: habs genauso gemacht wie brumbrum es beschrieben hat (Anschleifen, Überlackieren). Mir ist nichts besonderes aufgefallen, sah genauso aus wie alle anderen Teile auch. Kunststoffprimer schadet aber bestimmt nicht, wenn das Teil vorher noch nicht lackiert wurde.


    Bin immer überwältigt, wenn ich im Forum von den ganzen Umbaumaßnahmen am Motor, selbst entworfenen und gebauten Auspuffanlagen etc. lese, wo selbst ein professioneller hardcore-Tuner mit den Ohren schlackern würde. Aber sobald es um eine simple Lackierung geht, rennen anscheinend alle zum Dienstleister ?(

    Auf keinen Fall unter 15 Grad Lackieren!!! Tu dir den Ärger nicht an, alles nochmals abschleifen zu müssen.


    Habe vor wenigen Tagen bei etwas unter zehn Grad in der Garage etwas grundiert. Als es trocken war, war die Grundierung überall rissig und aufgeplatzt, also völlig für die Tonne. Musste ich komplett neu abschleifen, war zum Glück nur ein kleines Teil.

    Zitat

    Original von robsig12
    Gibt Leute die das gelehrnt haben, die sollen sowas auch machen.


    Das gilt ja normalerweise nicht für gemeinen Vespaschrauber ;)


    In diesem Fall würde ich's aber auch zum Dienstleister bringen. Selbermachen ist hier echt ein riesen Aufwand. Habe mal für kleines Geld ne Sandstrahlpistole erworben, aber selbst mit nem 400 Liter pro Minute Kompressor war die Ausbeute eher mager. Von dem ganzen Strahlgut was hinterher überall rumliegt mal ganz zu schweigen.


    Meine Empfehlung: Abschleifen, z.B. mit Winkelschleifer und Zopfbürste, in den Ecken geht's halt nur von Hand. Roststellen verarzten, Spachteln, Grundieren, Fillern.

    ja stimmt, hab ich auch inzwischen entdeckt. Sogar Flip Flop und andere Spielereien sind möglich. Wie siehts denn mit der Haltbarkeit der Beschichtung aus, Ausbleichen und so.

    Vielleicht warst du mit deinen Aufsätzen deshalb so schnell fertig, weil du mehr Satzzeichen als Wörter verwendet hast???!!! ;)


    Kannte Kunststoffbeschichten bisher nur für die genannten Zwecke. Für Selbermacher (und Nachlackierer!) gibt's übrigens hier ein Set mit Pulverspritzpistole und Zubehör für 259€ http://www.ote.ag/mambo/. Fehlt nur noch der Backofen in Rollergröße zum Einbrennen...


    Ich persönlich würde jedoch dennoch für eine Komplettlackierung die konventionelle Lackierung vorziehen, zumal ja auch gestalterisch beim Kunststoffbeschichten denke ich ein paar Grenzen gesetzt sind (Farbauswahl, Mehr-Farben Lackierung etc.).

    Versuch doch mal die Bilder-Suche bei google, da werden schon ein paar Anregungen dabei sein...


    Was die Art der Colorierung angeht: ich habe noch nie gehört, dass jemand die komplette Karosserie Kunststoff beschichtet hat ?( Sowas macht man meines Wissens bei Teilen mit besonderer mechanischer Beanspruchung, um sie vor Korrosion zu schützen, z.B Achsschenkel (beim Auto) oder sowas. Ne normale Lackierung würde bei solchen Teilen wegen der hohen Beanspruchung und die daraus resultierende Verformung abplatzen. Weiß nicht, ob die Kunststoffbeschichtung auf den relativ großen und glatten Flächen des Rollers so prall aussieht :rolleyes:

    Sehr geschmackvoller Roller, Glückwunsch! Die Farbe des Lackes, die sichtbaren Nieten an der Sitzbank, das Rücklicht, viel Chrom - macht alles einen sehr klassischen Eindruck. Daher passt meiner Meinung nach das eher sportlich gehaltene Vorderrad (Schutzblech, Federbein) nicht ganz ins Bild. Ansonsten sehr schön!


    Übrigens, für brüchig gewordenes Bitumen gibt es Mittel, um es wiederzubeleben. Aus der Oldtimerszene bekannt sind da z.B. Fluid Film, welches in die Spalte des brüchigen Bitumen kriecht und abdichtet, und auch das Bitumen selbst wieder weicher machen soll.


    Was genau und wie hast du mit der Kaskade angestellt? Hab's nicht so ganz verstanden ?(

    Zitat

    Original von Vespaholiker
    Die aussagen, die ich zuvor getätigt habe stammen von meinem bruder. er ist maler und lackierer meister, und nebenbei kennt er sich sehr gut mit spraydosen aus. wenn er mir sagt, dass man leufer und nasen mit einem scinnycap jedoch mit mehr aufwand vermeiden kann, dann glaub ich ihm dass. was ich dabei vielleicht einräumen könnte ist dass man dafür schon erfahrung mitbringen sollte. meine lackierung mit standartcaps war einfach nur scheiße.... und ich habe auch aufgepasst wie ich gesprayt habe und außerdem marbabu qualittslack verwendet.


    Hey, Vespaholiker, ich wollte deine Aussagen nicht in Frage stellen, geschweige denn, die deines Bruders!!!!!!!


    Mein Beitrag bezieht sich lediglich auf die Frage des Themenstarters und den entsprechenden link. In den technischen Daten der dort angebotenen Spritzpistole ist ein Düsendurchmesser von 0,8 mm angegeben, was für eine Gartenzaun-Lasur das richtige sein mag, aber nicht für die Lackierung einer Karosserie!


    Mit Spraydosen habe ich übrigens überhaupt nur Erfahrung, wenn diese Deo beinhalten ;)


    So long...

    Der Düsendurchmesser ist zu klein. Um bei 0,8mm noch genügend Farbe durchzuschießen, muss der Lack sehr dünnflüssig sein, womit man aber nur schlechte Lackierergebnisse erreicht.


    Zum Vergleich: Standarddüsen für Druckluftpistolen habe einen Durchmesser von 1,5mm.


    Auch die Idee, um genügend Farbe aufzubringen einfach mehrmals oder mit entsprechend langsamen Bewegungen zu lackieren, ist nicht so toll. Die Lacktröpfchen der einzelnen Schichten verlaufen nicht richtig miteinander, da durch die (geringe) Zeitverzögerung die ersten Tröpfchen schon angetrocknet sind, wenn die späteren Tröpfchen die gleiche Stelle erreichen. Dadurch entsteht keine glänzende, glatte Lackoberfläche.


    Bleibt also nur die Spraydose, die Möglichkeit der Mietwerkstatt (Finanzplan s.o.) oder der Gang zum professionellen Lackierer deines Vertrauens.


    Wenn man sich den Spass des Lackierens allerdings häufiger antun möchte, schaut das finanziell ungefähr so aus:


    Kompressor, gebraucht 100 bis 150 Euro, je nach Geschick.
    Über passende Kompressorleistungen wird sicherlich häufig diskutiert. Mein Erfahrung: nach dem ersten job mit einem 24 Liter Standard Baumarkt Kompressor (geht sehr mühsam, aber Spass macht das Ganze nicht wirklich) erwarb ich einen größeren beim großen Auktionator für 120 Euro.


    Lackierpistole, Basismodell 25 Euro. Bisher keine Beschwerden damit.


    Fazit: Beim zweiten Lackierjob hat sich die Anschaffung bereits amortisiert!