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Beiträge von pkracer

    Wenn du auch wie der Topiceröffner Sava Weißwandreifen haben solltest, wirst du dir spätestens im nächsten Regenschauer wünschen, dass du vernünftige Reifen gekauft hättest.

    Wenn man natürlich mit dem Roller nur mal an einem sonnigen Sonntagnachmittag zur Eisdiele fährt, tun auch die Sava Reifen ihren Dienst.

    Wenn mich nicht alles täuscht, sind die Fotos vor der Rollerklinik aufgenommen. Dann haben zumindest keine Amateure dran rumgepfuscht.

    Wertgutachten ist natürlich so eine Sache, schön dass für den Fall der Fälle eins dabei ist, um der Versicherung vorlegen zu können. Den Preis wird der Verkäufer aber niemals beim Verkauf erzielen können. Das scheint er erkannt zu haben und bietet den Roller deshalb 1.500 Euro unter Gutachtenwert an.

    In Anbetracht der Teile und ausgeführten Arbeiten wirst du so einen Roller zu dem Preis selbst nicht aufbauen können, daher kein schlechtes Angebot.

    Allerdings solltest du dir im Klaren darüber sein, dass so ein Motor nicht unbedingt was für Anfänger ist und man ihn nicht wie einen originalen 200er Motor quasi ohne Wartung einmal um die Welt fahren kann. Das heißt, dass du verschleißbedingt (bei mehr als doppelter Leistung eigentlich selbstverständlich) die ein oder andere regelmäßige Wartungsarbeit einplanen solltest.

    Ich bin mir sehr sicher, dass sämtliche PK Modelle (die erst ab 1983 in Deutschland verkauft wurden, eine PK von 1981 kannst du deshalb nicht besessen haben - außer es handelte sich um einen Prototypen oder einfach einen Schreibfehler) den gleichen Zylinder mit 3 Überströmkanälen in der Laufbahn hatten. Die V50 hatte anfangs einen Zylinder mit nur 2 Kanälen.

    Ich bin mir nicht 100% sicher, ob die 40 km/h Version einen 16.10er Vergaser hatte, meine aber schon. Sicher aber den Auspuff mit dünnem Krümmer. Die PK XL und XL 2 Modelle hatten einen dickeren Krümmer und einen 16.15 Vergaser.

    Mehrleistung mag ja vielleicht auch durch noch nicht verschlissene Kolbenringe des Tauschzylinderkits zustande gekommen sein. Verschleiß an den Kolbenringen nach 40.000 km halte ich für nicht unüblich um nicht zu sagen für höchstwahrscheinlich. Erkennt man auch sehr gut am sogenannten Blow by, d. h. die Ringe dichten nicht mehr zuverlässig ab, sodass der Kolben auch schwarzbraune Ablagerungen unterhalb der Ringe hat, wo eigentlich kein verbranntes Gemisch hingelangen sollte.

    Der Prüfer ist ein Trottel. Der vordere Bremslichtschalter kam bei deutschen PX Modellen erst mit Einführung der vorderen Scheibenbremse ab 1998. Vorher gabs sowas einfach nicht und das auch noch legal, da kann der Prüfer machen was er will.

    Schätze, dass der Roller in die C Klasse passen wird. Die Sitzbank wirst du schon umlegen müssen und den Roller auf die Seite legen müssen. Eventuell wird das schräge Einladen etwas schwierig bzw. besteht dabei die Gefahr, dass du den Dachhimmel beschädigst. Die Backen solltest du abnehmen und eine spritdichte Unterlage verwenden. Am besten wäre, den Tank zu leeren bzw. auszubauen, weil sonst garantiert Sprit ausläuft und das Auto noch eine Weile danach duftet. Aber keine Ahnung, wie weit deine technischen Kenntnisse dazu reichen.

    Jede Änderung, die zu Abweichungen von den Angaben in der Betriebserlaubnis führt, führt zum Erlöschen derselben.

    Überspitzt dargestellt: Der Einbau eines PK 125 Motors in eine PK 50 wird nicht legal dadurch, dass es sich um ein Originalteil mit bauartbedingter Freigabe handelt.

    Sämtliche Änderungen werden erst nach Abnahme durch den TÜV legal.

    In der Praxis wäre es mir aber furchtbar egal, wenn ich eine PK mit 40 km/h Eintrag hätte und diese durch Montage eines Originalauspuffs mit dickerem Krümmer dann 50 km/h liefe. Die Wahrscheinlichkeit, dafür in irgendeiner Form belangt zu werden, tendiert bei realistischer Betrachtung gegen Null. Den Stress, sowas eintragen zu lassen, würde ich mir deshalb nicht geben.

    Auch wenn es immer 110% vorschriftsmäßige Menschen gibt, die das anders sehen mögen. Weil es ja zu einem Unfall kommen KÖNNTE, und dann ein Gutachter den Durchmesser des Krümmers nachmessen KÖNNTE und dann die Versicherung mit Regressforderungen kommen KÖNNTE. Muss aber jeder selbst wissen.

    Preis ist angesichts der momentanen Marktsituation als eher günstig einzustufen, wenn keine weiteren Mängel vorhanden sind. Der aufgeführte Mangel mit dem zu repariererenden Bremslichtschalter fürs Vorderrad ist keiner, da sowas ab Werk nicht vorhanden ist. Das muss man zwar manchem TÜV-Prüfer erstmal glaubhaft machen, ist aber so.

    Die optische Gestaltung des Fahrzeugs ist natürlich Geschmackssache, aber das lässt sich ja ändern.

    Einfach mal entspannen und locker durch die Hose atmen. Fragen zur persönlichen Gestaltung einer Vespa werden hier seit jeher recht emotional und mit durchaus deftiger Wortwahl diskutiert. Deshalb muss sich aber niemand direkt als Person angegriffen fühlen, das gehört quasi dazu, ist seltenst bierernst zu nehmen und der Umgang damit nur eine Frage der Gewöhnung.

    Echte persönliche Angriffe oder Beleidigungen werden auch hier durch die Moderatoren geahndet, als solchen haben wir den von dir kritisierten Beitrag aber nicht empfunden. Vorschlag: Du moderierst in deinem Forum nach deinen Vorstellungen, die hiesigen Moderatoren nach ihren.

    Würde mal behaupten, dass das auch Spurversatz nach sich zieht, wenn der Motor nicht versetzt wird. Jedenfalls wird ein 120/90-10 nicht passen, ohne am Kupplungsdeckel zu schleifen. Deshalb müsste er mit einem Breitreifenkit vom Motor weg (also in Fahrtrichtung nach links) distanziert werden.

    Ist eigentlich auch logisch, wenn man bedenkt, dass ein 3.50er Reifen ca. 9 cm breit ist und passt, ein 100/90er 10 cm breit ist und gerade eben noch passt (wie gesagt, je nach Hersteller - manche schleifen auch). Dann wird ein 12 cm breiter 120/90er mit Sicherheit nicht plug&play passen.

    Die großen Weiten des Internets wie auch die Suchfunktion dieses Forums hätten mit Sicherheit auch Antworten für dich parat gehabt, aber gerne für dich nochmal:

    Die Angabe 3.5 in der Reifengröße ist die Reifenbreite in Zoll. Die Größenangabe in diesem Format ist aber heutzutage nicht mehr sehr gängig, stattdessen wird die Reifenbreite in mm genannt und die Höhe der Reifenflanke dazu ins Verhältnis gesetzt.

    Das bedeutet, dass ein Reifen der Größe 100/90-10 eine Breite von 100 mm hat und die Flankenhöhe 90% der Breite, hier also 90 mm beträgt.

    Reifen der Größe 100/90-10 kann man teilweise (je nach Hersteller sind die Reifen etwas anders geformt) auch ohne weitere Modifikationen auf der PX montieren. Bei manchen Fabrikaten dieser Größe schleift aber das Hinterrad dann schon am Kupplungsdeckel und müsste ausdistanziert werden, z. B. durch Unterlegscheiben unter der Felge. Das ist aber eher die russische Lösung und nicht unbedingt TÜV-tauglich, wenn es denn auffällt. Grund ist, dass die [lexicon='Bremstrommel',''][/lexicon] dann nicht die volle mögliche Auflagefläche an der Felge hat.

    Noch breitere Reifen wie 120/90-10 oder 130/70-10 kann man nicht plug&play mit Breitreifenkit auf der PX verbauen. Das Hinterrad hätte sonst eine im Vergleich zum Vorderrad deutlich nach links versetzte Spur, was dem Fahrverhalten absolut abträglich ist. Aus diesem Grund müsste der Motor durch kürzen der Schwinge auf der in Fahrtrichtung rechten Seite und entsprechendes Unterlegen eines Distanzstücks auf der linken Seite nach rechts versetzt werden. Dann schleift aber häufig die Backe an der Lüfterradabdeckung. Außerdem steht das Federbein schief. Es gibt sicherlich Lösungen für diese Probleme, allerdings gibts sowas nicht fertig bei SIP zu bestellen. Bei im Vergleich zum 3.50-10 Reifen größeren Abrollumfang der 100/90-10er oder 120/90-10er Reifen verlängert sich die Übersetzung, damit steigt die theoretisch erreichbare Endgeschwindigkeit und die Beschleunigung leidet. Das kann unter Umständen zu Problemen mit dem Anschluss vom 3. in den 4. Gang führen, weil die Kraft fehlt, um die längere Übersetzung zu ziehen.

    Besseres Fahrverhalten wage ich stark zu bezweifeln, ist eher ein Gimmick mit rein optischem Nutzen (wenn man drauf steht).

    Würde ich deshalb ehrlich gesagt bleiben lassen.

    Wenn es kein originales sein muss (also mit Vespa-Schriftzug usw.) bekommt man Blankotypenschilder im Auto- und Motorradzubehörhandel und auch direkt beim TÜV.

    Ansonsten würde ich vielleicht mal hier anfragen. Falls es sich um spezielle Typenschilder handelt und es diese noch irgendwo als Original oder Repro zu kaufen geben sollte, wird man das dort sicher am ehesten wissen.

    Stehbolzen kannst du ganz einfach mit Mutter und Kontermutter rausdrehen, wenn das Gewinde im Motorblock nicht schon total plattgedreht ist.

    Angesichts der Fragestellung gehe ich erstmal davon aus, dass das Einsetzen eines Helicoil-Gewindereparatursatzes von der handwerklichen Ausführung her eher nichts für dich als Hobbyheimwerker sein wird. Wende dich dazu an einen Motoreninstandsetzer in deiner Nähe (Gelbe Seiten). Die Stehbolzen bekommst du als Ersatz bei jedem Vespahändler und auch bei den üblichen Zubehörhändlern, in München wahrscheinlich am besten bei der Rollerzentrale. Da der Stehbolzen aber härter ist als das Material des Motorgehäuses, ist der alte wahrscheinlich noch wiederverwendbar.

    Bei den Ölschrauben halte ich Helicoil aufgrund der Kürze der Gewinde nicht für die optimale Lösung. Würde ich zuschweißen lassen und neue Gewinde bohren lassen. Macht auch der Motoreninstandsetzer. Je nach Kosten wäre aber zu überlegen, ob das ganze noch wirtschaftlich ist, oder ob du nicht für kleineres Geld ein intaktes gebrauchtes Motorgehäuse bekommst.

    Wird wohl dann an einem -aus welchen Gründen auch immer- undichten Öltank liegen. Kann ein Problem der Verbindung zwischen Einfüllstutzen und Tank sein, das Schauglas kann defekt sein, der Anschlussnippel für den Ölschlauch kann lose sein...

    Jedenfalls müsstest du zur Prüfung den Benzintank ausbauen, der Öltank ist mit diesem verschraubt. Demontage ist eigentlich selbsterklärend und mir jetzt bis ins kleinste Detail viel zu viel zu schreiben. Deshalb wärst du vielleicht mit der "[lexicon='Vespabibel',''][/lexicon]" (Reparaturhandbuch von H.-J. Schneider aus dem Delius-Klasing Verlag, knapp 15 Euro) gut bedient, weil solche Arbeiten darin detailliert beschrieben sind.