Beiträge von pkracer
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Meines Wissens gabs mal LF Prototypenzylinder von Falc. Aber ich glaube, dass der gute Lauro erkannt hat, dass die SF Motoren doch einfach dass schlüssigere Motorkonzept für extreme Leistungssteigerungen besitzen. Stichwort Kupplung auf der Nebenwelle statt auf der Kurbelwelle z. B.. Auch sind gerissene Motorblöcke bei SFs wesentlich seltener. Dann wurde das wohl nicht weiter verfolgt. Mag auch damit zusammenhängen, dass der Hauptabsatzmarkt in italienischen Rennserien ist, und da sind LFs quasi nicht existent, was mit den Hubraumklassen zu tun haben dürfte.
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Der Hinweis auf BMW sollte als Beispiel für einigermaßen perfekte Motoren-/Getriebetechnik dienen. Wenn man sich hier so manche Topics ansieht, erwarten nicht wenige Vespaneulinge anscheinend das gleiche von ihrem Roller mit einem 60 Jahre alten Motorenkonzept und geraten in mittelschwere Panik, wenn es beim Schalten klackt oder sich die Gänge nicht im Stand schalten lassen.
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Auf dem Reifen steht doch die Bezeichnung 2.3/4 - 9 drauf.
Was ist an dieser Größenbezeichnung unklar? Normalerweise darf man schon glauben, dass ein Reifen auch die Größe hat, die drauf steht.

Ich lese da am Gliedermaßstab ca. 24,5 cm Durchmesser an der Außenkante der Felge ab. Wenn man davon ausgeht, dass der Reifen innen ein Stück von der Felge überlappt wird, kann der Innendurchmesser des Reifens von 9" = 22,86 cm durchaus hinkommen.
Von welcher Serie das Rad ist, kann man so nicht sagen. Fest steht nur, dass es von einem italienischen Fahrzeug stammt, weil alle offiziell in Deutschland ausgelieferten Smallframes immer 10" Räder hatten.
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Auf einem Originalgehäuse wohl nicht ohne weiteres machbar. Von Undi gibts Bilder von einem für den 60er Falc gespindelten Gehäuse, da liegen die Bohrungen für die Gehäuseschrauben schon teilweise offen.
Aber munkelte man nicht auch über ein in Planung befindliches Falc Motorgehäuse? Das schon existente Quattrini Gehäuse sollte zumindest ausreichend Fleisch für so einen Zylinder haben.
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Entspannt zurücklehnen würde ich meinen. Du fährst schließlich keine 2012er BMW K 1600 GT, sondern ein völlig antiquiertes Motorkonzept aus italienischer Produktion. Da muss man schon mal mit Geräuschen leben und nicht gleich die Flöhe husten oder das Gras wachsen hören.
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Das ist eine ganz normale deutsche PK 50 XL2 mit dem passenden Motor, der normalerweise auch 4 Gänge haben muss.
Wenn ich mir den Rest des Mopeds so anschaue, halte ich es für nicht ausgeschlossen, dass da aufgrund laienhafter Bastelwut des Vorbesitzers irgendwas mit der Schaltung im Argen liegt und die 4 Gänge eigentlich vorhanden sind. Eventuell wurde auch ein Motor des Vorgängermodells mit 2 Schaltzügen eingebaut und die Anpassung an den einzelnen Schaltdraht der XL 2 hat nicht richtig funktioniert.
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Das Ding ersetzt 1:1 das Originalteil aus Metall bzw. schwarzem Kunststoff und ändert ansonsten nichts an der Funktion. D. h. Düsenmontage etc. bleibt absolut gleich und wird nicht irgendwie erleichtert. Es schmilzt auch sicher nicht schneller als das Pendant aus schwarzem Plastik.
Der einzige Vorteil ist, dass man den Füllstand der Schwimmerkammer beobachten kann und so evtl. Fehler durch hängenden Schwimmer usw. leichter ausschließen kann.
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V5X3T ist mit Baujahr 1991 eine stinknormale PK 50 XL 2 und müsste deshalb eigentlich 4 Gänge haben. Zumindest, wenn es eine deutsche Ausführung ist, was anhand deutscher Originalpapiere und deutschem Herstellerschild rechts am Rahmen über der Plastikmatte erkennbar wäre. V5X3T bedeutet auch nicht zwingend Elestart mit Batterie, sondern kann auch ohne sein. Eigentlich wurde sogar die überwiegende Zahl der Roller mit dem Präfix V5X3T ohne Elestart und Batterie ausgeliefert.
Scooterhelp hat nur einen Datenbestand bis ca. 1990, keine Ahnung wieso, weshalb, warum. Deshalb ist es nicht verwunderlich, wenn dort keine Angaben zu deiner Fahrgestellnummer gefunden werden.
Wichtig wäre jetzt mal die Motornummer und ob es sich tatsächlich um eine originale Betriebserlaubnis von Piaggio oder eine vom TÜV/Zulassungsstelle handelt. Foto vom Herstellerschild am Rahmen wäre auch hilfreich. Dann lässt sich sagen, ob es sich um ein deutsches 4-Gang Modell handelt, das irgendwie verbastelt wurde oder du vielleicht einfach den 4. Gang noch nicht gefunden hast.
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Theoretisch ja. Praktisch nein. Die einzuhaltenden Abgasgrenzwerte sind absolut und nicht fahrzeugspezifisch, dazu noch so hoch angesetzt, dass sie eigentlich nur mit total falscher Vergasereinstellung nicht zu schaffen sind. D. h. es wird bei der AU kein Unterschied bei der Einstellung des Messgeräts gemacht, wenn du mit einer PX 150 von 1992 oder 2012 ankommst.
Beide halten normalerweise die anlässlich der AU geprüften Grenzwerte ein, deshalb ist der SLS Kram nicht unbedingt nötig für das Bestehen der AU. Es sei denn, der Prüfer weiß, dass bei neueren Fahrzeugen sowas verbaut ist. Die Wahrscheinlichkeit ist aber sehr gering.
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Unter1.800 Euro für ein Basisfahrzeug dürfte das schwierig werden. Dabei ist auch noch zu bedenken, dass inzwischen der Trend (wenn man es so nennen möchte) von "Restaurationen" weggeht und eher Originalzustände aufbereitet bzw. konserviert werden.
Dabei ist oberflächlicher Rost und Kratzer egal bzw. sogar gern gesehen. Deshalb sind Fahrzeuge mit rettbarem Originallack auch meist teurer als übergejauchte Bastelbuden. Und "rettbar" wird inzwischen ziemlich weit ausgelegt bzw. ausgelebt.
Das nur am Rande, um nicht die Illusion aufkommen zu lassen, dass "restaurationsbedürftig" aussehende Fahrzeuge deshalb auch günstig sein müssten.
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Ich würde mal den GSF Marktplatz (evtl. Registrierung fürs Forum erforderlich) im Blick behalten. Dort taucht gelegentlich sowas auf. Zumindest werden dort gerade ältere Modelle wesentlich häufiger angeboten als hier.
Abstand nehmen würde ich von den als "restauriert" angebotenen VBA, VBB, VBC 150, wie sie ständig für um und bei 3.000 Euro bei ebay, mobile etc. inseriert sind. Das sind zu 99% Fahrzeuge, deren "Restauration" in Südostasien durchgeführt wurde. Muss nicht zwingend schlecht sein, weil es auch dort wechselnde Qualitäten gibt, aber das Risiko eines Griffs ins Klo wäre mir zu hoch.
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Ausgeschnitten und ein eigenes Topic im Unterforum Kauf- und Verkaufsberatung draus gemacht, da eine diesbezügliche Beratung nicht in das Topic "Günstige Vespas für Vespasucher" gehört.
Zur Sache: Die Kisten kommen aus Indien oder Pakistan. Klar sind das original italienische Vespas, die vor Jahrzehnten auch mal dorthin exportiert wurden. Aber dann folgte der Alltagseinsatz in Drittweltländern auf entsprechenden Pisten und vermutlich auch mehr als einmal mit Überschreitung dessen, was man in Deutschland "Zulässiges Gesamtgewicht" nennt. Also nicht nur mal zum Putzen hervorgeholt und dann bei schönem Wetter mit der Perle zur Eisdiele oder so.
Dessen muss man sich beim Kauf bewusst sein. Auch, dass da im Laufe des schon 80.000 km (die angegebenen 1.500 km stehen vielleicht auf einem montierten Reprotacho, aber entsprechen m. E. keinesfalls der Realität) währenden Rollerlebens vielleicht nicht immer passende Ersatzteile oder Werkzeug zur Hand oder zu teuer waren und entsprechend improvisiert wurde. Wenn das kein Problem ist und auch die fehlenden Papiere nicht stören, dann sollte man hier zuschlagen. Ein Schnäppchen ist sowas aber im Nachhinein eher nicht.
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693 ist meines Wissens normales uni-weiß, zumindest zum Zeitpunkt als die PK verkauft wurde. Dementsprechend stimmt auch die Angabe auf der Betriebserlaubnis.
Kann ja keiner was dafür, wenn Piaggio Jahre später einen anderen Farbton mit der gleichen Nummer anbietet.

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Lesen und verstehen ist nicht so deins, oder?
Unglaublich günstiges Angebot, bei dem es sich nur um einen Betrugsversuch gehandelt haben kann, zumal die Bilder des Fahrzeugs auch schon anderswo aufgetaucht sind.
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Bringt es dich entscheidend weiter, wenn ich jetzt schreibe, dass der Auspuff dem Prüfer nicht aufgefallen ist?
Ich glaube eher nicht, weil jeder Prüfer andere Prioritäten bei der Prüfung setzt bzw. sich mehr oder weniger gut mit den Eigenarten des jeweiligen Prüfobjekts auskennt. Wenn du jetzt mit dem Auspuff an einen Vespa-kundigen Prüfer geträtst, hast du Pech gehabt. Oder erklärst du ihm dann, dass aber im Internet stand, dass seinem Kollegen irgendwo anders der Auspuff nicht aufgefallen ist und er deshalb jetzt gefälligst die Plakette kleben soll?
Deine Chancen stehen 50:50, ob du das "Risiko" eingehst, musst du jetzt ganz alleine entscheiden.
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Begehrter Fahrzeutyp zu einem eigentlich viel zu günstigen Preis, bei dem bei Kaufinteressenten "Gier frißt Hirn" einsetzt.
Bei Kontaktaufnahme mit dem vermeintlichen Verkäufer stellt sich dann heraus, dass das Schnäppchen doch nicht in Deutschland steht, sondern irgendwo im Ausland versandbereit bei einer Spedition und gegen Vorkasse an den Käufer geliefert werden kann. Wenn man dumm genug ist, das Geld zu überweisen, ist es weg und nach ein paar Wochen merkt man dann, dass auch kein Roller mehr dafür geliefert wird.
Inzwischen ziemlich ausgelutschte Masche, auf die aber offensichtlich immer noch Deppen reinfallen.
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Gibt es auch ein Buch, dass speziell für Reparaturen an einer V50 angelegt ist?
nein.
Doch. Allerdings ist das ein Piaggio-Werkstatthandbuch und nicht für die Zielgruppe Endverbraucher mit Kenntnisstand unter Null geschrieben, d. h. Selbstverständlichkeiten oder selbsterklärende Arbeiten (entsprechende mentale Fähigkeiten vorausgesetzt) werden darin nicht dargestellt.
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Farbnummer ist allerhöchstwahrscheinlich 621, das mit den 3 Ziffern auf den Papieren bezieht sich auf 50er Betriebserlaubnisse, nicht auf Fahrzeugbriefe.
Ruckeln beim Anfahren ist ein Indiz für gebrochene Ruckdämpferfedern in der Primärübersetzung. Lässt sich mit einem Primärreparaturkit beheben. Anleitung dazu findet sich in den Katalogen von SIP und SCK, die es auch in elektronischer Form zum Download gibt, falls nicht aus Papier zur Hand.
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Tuning in den angestrebten Regionen ist ein sehr weites Feld, das man nicht mit ein paar kurzen Empfehlungen abhandeln kann. Für echte 140 km/h brauchst du echte 30 PS am Hinterrad. Dein Roller hat momentan geschätzte 8 PS am Rad. Die herstellerseitigen Leistungsangaben sind Kurbelwellenleistung, also ohne Verluste durch den Antriebsstrang.
Du kannst dir also denken, dass die Motoren ursprünglich nicht für derartige Leistungen geplant wurden und manche Teile deshalb extrem hohem Verschleiß unterliegen werden. Da kann bei einem ordentlichen Verschalter schon mal das Getriebe ein paar Zähne lassen, dadurch reißt dann das Gehäuse. Mit 1.500 Euro kommst du nicht sehr weit bei so einem Vorhaben - wenn du es selbst mit dem Motoraufbau versuchst, zahlst du zwangsläufig irgendwo Lehrgeld. Wenn du so einen Motor machen lässt, wird es auch teuer. Dazu kommen noch nötige Fahrwerksoptimierungen, die auch ins Geld gehen.
Deshalb die Empfehlung, mal bei S&S zu stöbern. Schau dir in der Rubrik Customscooter auf der Seite an, was gemacht wurde, um die mit Prüfstandsdiagrammen belegten Leistungen zu erreichen und welche Teile verbaut wurden. Dann schaust du dir die Kosten für die Teile im Onlineshop an. Und zuletzt hast du dann immer noch das Problem, dass die Eintragung bei deinem Baujahr nicht leicht und/oder sehr teuer wird.
Edith meint: Schau auch mal bei , da gibt es auch fertige Motoren in dieser Leistungsklasse zu kaufen, allerdings nicht für 1.500 Euro und dann hast du noch keinen passenden Auspuff und keinen Vergaser, wofür du nochmal ca. 700 Euro einplanen kannst.
