Beiträge von Miguel

    Es es fehlt noch eine Einschätzung zum fehlenden Zündfunken. Nachdem sie öfters nicht ansprang habe ich auf Zündfunken kontrolliert. Da war keiner, aber die Kerze was nass. Daraufhin wurde bereits, wie erwähnt, eine neue CDI, ein neues Kabel, eine neue Kerze und auch den Stecker getauscht. Der Zündfunke war dann wieder da, aber dann auch bald wieder sporadisch weg und sie sprang wieder nicht an.


    Das mit der Falschluft durch den Siri und dem Sprit im Kurbelgehäuse könnte ursächlich geklärt sein, aber der fehlende Funke ist noch in der Aufklärung.

    Sorry, dass ich mich erst jetzt melde. Der Roller schnurrt wieder. Nachdem ich die Kabel von der Lima auf die CDI und das grüne Kill-Kabel erneuert hatte, war die Welt wieder in Ordnung. Lieben Dank für all die tollen Beiträge von Euch, da waren echt super Sachen dabei. Den PickUp habe ich zwar mit erneuert, da ich ihn schon gekauft und die LIMA ausgebaut war. Ich bin mir aber sicher, dass es nur an den aufgelösten und brüchigen Kabeln lag.

    Hallo Kollegen,


    nun macht meine PX 80 Lusso Bj. 93 mit DR 135 Ärger. Den Roller habe ich vor einem halben Jahr mit DR 135 Kolbenfresser gekauft und mit einem neuen DR 135 ausgestattet. Danach lief alles normal, sie sprang immer gut an und wurde ca. 150km eingefahren. In dieser Zeit gab es mal einen kurzen Klemmer, aber sie lief danach problemlos weiter. Nun stand sie einige Zeit und sprang nur noch schlecht an. Erst nach 8-10 treten kam sie und konnte scheinbar normal gefahren werden. das war schon komisch, da sie sonst immer beim 2 Kick da war. Der Zündfunken war schwach bzw. manchmal gar nicht vorhanden.


    Nach ca. 1 km gab es dann Fehlzündungen und der Motor ging aus. Ich hab dann nach Hause geschoben. Zündkerze raus, Kabel gecheckt und was war, kein Zündfunke. Neuen Stecker drauf gemacht und es gab wieder Licht im Zylinder. Wieder gefahren und wieder nach kurzer Zeit Fehlzündungen. Dann habe ich eine neue CDI mit neuem Kabel udn neuer Kerze eingebaut. Sie sprang danach gut an und ich konnte ca. 5km problemlos fahren. Dann das gleiche Drama wieder, Fehlzündungen und der Motor ging aus. Nach kurzer Zeit sprang er wieder an, lief aber im erhöhten Leerlauf und lies sich auch über die Standgasschraube nicht runterregeln. Also zurück mit letzter Kraft in die Garage. Ich dachte es liegt am PickUp. Ein Kabelbruch oder Kabelisolierungsschäden konnte ich an den LiMa-Kabeln bisher nicht erkennen. Also hab ich das Polrad runtergenommen und stellte einen starken Benzingeruch fest. Auch gab es eine kleine Benzinpfütze im Luftkasten. Da die Kerze ausgebaut war habe ich den Kickstarter betätigt und es spritzte sogar Benzin aus dem Kurbelgehäuse an der LiMa-Welle vorbei. Nachdem ich die Lima ausgebaut hatte, sah ich dass der SiRi bereits 3-4mm aus dem Gehäuse gedrückt war.


    Nun meine Theorie: Zuerst ist der Pickup kaputt gegangen, dies führt zu dem schlechten Anspringen und den Fehlzündungen. Durch die Fehlzündungen gab es einen Überdruck im Kurbelgehäuse, so dass es den SiRi Lima-seitig rausgedrückt hat.


    Mir stellen sich nun folgende Fragen:


    1) Was haltet Ihr von meiner Theorie?


    2) Kann ich den LIMA-Siri von außen einfach erneuern oder muss der Motor gespalten werden? Gibt es noch einen zweiten SiRi auf der Kurbelgehäuseinnenseite Richtung Lima der evtl. auch getauscht werden muss? Den PickUp werde ich auf jeden Fall erneuern.


    3) Woher kommt der ganze Sprit im Kurbelgehäuse? Der Benzin war nach den letzten Zündausetzern, die zum Absterben des Motors geführt haben, geöffnet geblieben. Hab ich vergessen zuzumachen. Aber eigentlich hätte doch der Vergaserschwimmer ein Vollaufen des Kurbelgehäuses verhindern müssen?


    Vielleicht hat einer von Euch schon solche Erlebnisse mit seiner Vespa gehabt.


    Gruß Michael

    Bin nun endlich dazu gekommen weiter nach dem Fehler zu suchen. Hab letzte Woche die Zündgrundplatte ausgebaut um die Kabel und den PickUp zu wechseln. Wahnsinn was ich da für zerfressene Kabel gefunden habe. Ich schein hier ins Volle getroffen zu haben. Anbei einige Bilder der Kabel bzw. von dem was noch da ist. Kann also gut sein, dass die Karre deswegen bei Vollgas ruckelt, weil es

    eine Brückenbildung zur Masse

    bzw. zu einem zu hohen Widerstand in den Kabeln gibt.


    .


    Melde mich wieder, wenn ich die Kabel erneutert und Probe gefahren bin.


    Gruß Michael

    Das ist echt schräg, aber die Ursache scheint ein fehlendes Nachlaufen des Sprites aus dem Tank zu sein. Bist Du sicher, dass der Tank ordentlich entlüftet wird? Bist Du mal ohne testweise ohne Tankdeckel gefahren? Wenn es dann geht, liegt es am Tankdeckel.

    Kann es evtl. sein, dass bei Dir der Schwimmer oben hängen bleibt und den Nadelsitz zumacht? Bau den Schwimmer zum Testen einfach mal aus und fahre ohne. Wenn das problem dann weg ist, weißt Du wodran es lag.


    Ich habe an meiner P200E zur Zeit ein ähnliches Problem. Auch meine hört mit dem Verbernnungsvorgang bei hohen Drehzahlen ab 80km/h auf. Die CDI habe ich schon getauscht und vieles mehr. Ich gehe nun davon aus, dass es bei auch an einem temporären Spritmangel liegt. Benzinhahn und Schlauch wurden alles schon getauscht. Auch springt meine mittlerweile immer schlechter an.

    Der Spritfluss bis zum Vergaser sollte i.o. sein. Habe vor Kurzem (6 Wochen) als der Ärger anfing zuerst einen Fast-Flow-Bezinhahn eingebaut. Der Benzinschlauch ist soweit ich es in Erinnerung kurz gehalten, dass überprüfe ich aber noch einmal. Auch ob ein Knick drinn ist checke ich. Ich habe den Vergaser selber im Verdacht. Da ich die Kiste seit über einem Jahr ohne Probleme gefahren bin, glaube ich an einen nun eingetretenden Defekt in der Schwimmerkammer. Ein Aufbohren des HD Kanals scheint mir keinen Sinn zu machen, da ich ja bisher mit gleicher Düsenbestückung ohne Probleme gefahren bin. Aupripritch fahre ich nur den 12PS Zylinder mit dem SIP2.0 Auspuff, da sollte geügend Sprit kommen mit dem vorhandenen Equipment. Die Hauptdüse war bisher eine 120er, zu Testzwecken habe ich nun eine 125er drin...aber das Problem ist weiterhin vorhanden.


    Daher werde ich mir als nächstes die Schwimmerkammer und den Schwimmer vornehmen. Evtl. klemmt hier was. ich habe noch einen neuen SI24, davon werde ich ggfs. das Oberteil nehmen und mal gegen das verbaute Altteil tauschen.


    Falls das nicht zum Erfolg führt kommt das Polrad runter und alle Kabel der LIMA werden geprüft. Einen neuen Kabelsatz habe ich mir auf jeden Fall schon beschafft und auch einen neuen PickUp.

    So, heute habe ich die CDI, das Zündkabel und den Kerzenstecker gegen Neuteile getauscht. Leider der gleiche Mist. Erst springt die Karre nicht an....kenn ich ja schon seit einiger Zeit....nach dem 15. Kick geht es dann doch endlich auf Probefahrt. Das gleiche Problem, als ob die Zündung auf einmal bei höheren Drehzahlen, dritter Gang voll ausgefahren bis 90km/h, dann Umschalten in den 4. Gang und dann plötzlich einfach ausfällt. Es fühlt sich so an, als ob der Motor über das Zündschloss ausgeschaltet wird. Es fühlt sich aber auch genau gleich an, wenn man keinen Sprit mehr hat. Heute ging der Motor sogar komplett aus. Ich hab mich ausrollen lassen und erstmal durch die Backen gepustet.


    Er sprang dann aber wieder an und es ging zurück in die Garage. Ich habe vor dem Wiederankicken in den Tank geschaut und gesehen, das nur noch ca. 2 Liter drin sind. Also erstmal zur Tankstelle und vollgetankt. Danach wieder auf Testfahrt. Ich verstehe es nicht. Die Karre lief dann ohne zu spacken und drehte normal die Gänge aus bis 105km/h. =O:/


    Die Testfahrt war zwar nicht lange, aber ansonsten hatte ich auf meine Hausrunde bereits immer ein Absterben des Motors auf der gleichen Strecke. War dies nun Zufall, dass der Pickup nun mal ausnahmsweise ordentliche Arbeit machte oder habe ich evtl. doch einen Defekt an der Spritversorgung? Aktuell tendiere ich mehr zu einen Spritvrsorgungsproblem. Nur nochmal zur Info: Der Benzinhahn ist neu, der Spritschlauch meiner Meinung genauso lang wie er sein sollte. Der Tank nicht verrostet und die Tankentlüftung funktioniert. Wat nu? Soll ich den Vergaser gegen ein Neuteil tauschen? Oder den Pickup? Was würdet Ihr nun machen?


    Gruß Michael

    Heute Morgen hab ich mit die Zündanlage an meiner P200E nochmals angeschaut. War dann überrascht, dass auf dem Polrad eine Prägung 31.59.87 steht und eine schwarze recht modern aussehende CDI verbaut ist. Der Motor hat die Kennung VDE1M Nummer 10371. Kann es sein, dass das Polrad Baujahr 1987 (?) ist und von einer LUSSO stammt? Der Pickup ist durch den Schlitz im Polrad gut zu erkennen. Hab Euch mal zwei Bilder angehangen. Auch wenn die CDI noch recht modern aussieht, werde ich sie auf jeden Fall tauschen (Plan A)...... Bin jetzt 1 Jahr problemlos mit dem Roller gefahren und nun stottert er sich bei hoher Drehzahl einen ab.


    Evtl. ist meine Frage auch Banane, da es sich nur um die Teilenummer des Polrades handelt und das Polrad bei der P200E und der PX200Lusso identisch ist.

    Das werde ich dann zuerst mal machen.


    Also folgender Plan steht:


    1) Tausch der CDI und Probefahrt

    2) Falls weiterhin ein Ruckeln und Ausgehen des Motors im höheren Geschwindigkeitsbereich, dann

    3) Tausch des PICKUPs und Probefahrt, falls weiterhin ein Ruckeln und Ausgehen des Motors im höheren Geschwindigkeitsbereich, dann

    4) Plan B der noch erarbeitet werden muss.


    Es ist beruhigend, dass Ihr alle auf CDI oder PICKUP tippt und nicht vorrangig auf die Simmeringe.


    Gruß Michael

    Es ist ein sehr heftiges Ruckeln, was vergleichbar ist mit dem Wegschalten der Zündung. Der Motor macht dann einen auf ausgehen und ich nehme dann Gas weg und er kommt dann wieder in eine normale Laufkultur bei gemäßigter Geschwindigkeit. Sobald ich wieder > 80 km/h gehe geht das Drame wieder los.


    Spricht dass nicht auch evtl. für einen undichten Simmerring auf der Polrad- oder Kupplungsseite? Wäre ja wirklich froh, wenn es der Pickup ist.

    Danke für Eure Rückmeldungen. Den Vergaser hatte ich bereits im Verdacht. Ich hab die Halteschrauben bereits vor einiger Zeit kontrolliert und nachgezogen. Auch die Zylinderbolzen wurden von mir geprüft. Alles war soweit gut angezogen, keine der Schrauben bzw. Bolzen war locker. Heute bei der Testfahrt fing das Ruckeln bereits bei 80 Sachen an und es dauerte etwas länger bis der Motor wieder einen runden Lauf hatte.


    Warum kommt ihr alle auf den PIckUp? Sind das typische Anzeichen eines defekten Pickups? Hab mir heute nach der Testfahrt das Kerzenbild angeschaut, das war normal braun. Hatte damit gerechnet, dass es verrust sein würde. War aber nicht der Fall. Vielleicht doch was elektrisches?


    SOll ich mir einen neuen PIckUp besorgen?

    Hallo Kollegen,


    meine 82er PX 200E mit 12 PS Zylinder und SIP2.0 und 24.000km auf der Uhr ruckelt auf einmal bei Vollgas. Das gute Stück schafft laut Tacho 105km/h und hat mich bisher nie enttäuscht. Zuerst dachte ich der Tank oder der Benzinhahn wären verschmutzt, also neuen Bezinhahn eingebaut und mich davon überzeugt, dass der Tank innen blitzsauber ist. Gleichzeitig habe ich dann auch alle Düsen aus dem Vergaser (Dellorto24er) ausgebaut und mit Druckluft durchgeblasen. Probefahrt zuerst erfreulich im 3.Gang bis 85 km/h, dann in den 4. und ab 100km/h erneut Aussetzer und Geschwindigkeitsrückgang auf 70-80.


    Dann habe ich gedacht, dass der Tank evtl. keine Entlüftung bekommt. Also mit offenen Tankdeckel wieder auf die Straße. Erneut Ruckeln und ein Gefühl, als ob man kurzzeitig die Zündung ausschaltet. Dann habe ich die Kerze getauscht. Aber auch das brachte nichts.


    Der Roller läuft bei mir seit ca. 1,5 Jahren. Vorher war er beim Vorbesitzer unbewegt einige Jahre gestanden. Ich hatte aber keine Probleme damals den Motor an's Laufen zu bekommen. Ich hab nun die Befürchtung, dass evtl. der Kupplungssimmering nun defekt ist und der Motor hier evtl. Getriebeöl bei Vollgas ansaugt. Heute habe ich das Getriebeöl abgelassen, um zu schauen und zu riechen, ob evtl. Benzin im Öl ist. Aber auch hier kein Befund.


    Ich bin nun ratlos was es sein könnte. Kann es evtl. der Simmerling auf der Polradseite sein? Kann hier evtl. Falschluft gezogen werden? Ich hab heute bei der gefühlten 138.Testfahrt beim Auftreten des Ruckelns den Choke gezogen, dies machte aber keinen Unterschied, das Ruckeln ging weiter.


    Hilfe! Was kann es noch sein?????? Kann man die Fehlerursache weiter einschränken??


    Ich muss dabei sagen, sie springt seit kurzem auch nicht mehr gut an. Vorher immer beim 2.Tritt. Nun können es auch schon mal 5-10 Tritte sein.


    Gruß Michael

    So Kollegen,


    hab nun die Radachse wieder ausgebaut und die Lager demontiert. Anbei ein Foto der ausgebauten Teile:



    Die Distanzscheibe vor dem Tachoritzel war vorhanden. Es schien aber schon bei der Demontage so, dass die Radachse nicht weit genug in Richtung Bremstrommel rausragte. Dies war, wie sich später herausstellte auch der Grund, warum die Bremstrommel an der Bremsankerplatte schliff.


    Bin beim Zusammenbau nun in folgender Reihenfolge vorgegangen


    1) Mit dem Heißluftfön die Schwinge im Bereich des großen Lagers erhitzt.

    2) Dann das Lager in den gefetten Lagersitz mit einer passenden Nuß 24er eingeschlagen

    3) Dann den Seegerring eingesetzt ( der Seegerring fehlt auf dem Bild)

    4) Dann den Wellendichtring montiert.

    5) Dann die Radachse durchgesteckt und von der Gegenseite die Distanzscheibe aufgeschoben

    6) Dann die Schwinge wieder auf der Gegenseite mit dem Heißluftfön erhitzt und das kleine Lager mit einer passenden Nuß in den Lagersitz und über die Radachse getrieben.

    7) Die Schwinge hatte ich dazu auf einem geöffneten Schraubstock aufliegen und die Radachse mit Hölzern in Ihrer Position fixiert. So konnte ich von der Gegenseite das Lager auf die Radachse schlagen ohne das die Radachse ausweichen konnte.

    8) Anschließend habe ich die große Distanzscheibe vor das Lager gelegt und die Mutter auf der Schwingenseite angezogen.

    9) Anschließend habe die Staubkappe gegen die die große Distanzscheibe angezogen.

    9) Dann die Bremstrommel montiert und auch diese Mutter mit untergelegter U-Scheibe angezogen.


    Die Pos. 6 war bei meiner ersten Montage nicht ordentlich ausgeführt. Ich hatte das Lager nicht bis in den Lagersitz eingeschlagen. Es fehlten hier vermutlich 2-3 mm, so dass die Radachse beim Anziehen der schwingenseitigen Mutter in Richtung Schwinge diese 2-3 mm wandern konnte und daduch die Bremstrommel auf die Bremsankerplatte drückte. Anbei ein Foto, wie die Radachse nun korrekt im Bereich der Bremstrommelaufnahme zur Bremsankerplate steht:





    So nun ist dieser Bereich der Restaurierung vorläufig beendet. Bevor ich die Gabel und den Kotflügel montieren kann, stehen noch ein paar Lackarbeiten an der Karosserieunterseite an.



    Euch allen aber vielen Dank für die guten Ratschläge!!