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Beiträge von Fantine

    habe die letzten Tage viel mit meiner HD Bedüsung rumgetestet, bin jetzt von 74 langsam runter auf 68, und überall das gleiche Problem.

    Wenn ich den Choke ziehe, schiebe ich damit im Vergaser eine Hülse nach oben die eine Bohrung von Schwimmerkammer richtung Luftfilter freilegt. Diese Bohrung wird im nicht gezogenen Zustand komplett bedeckt.

    Müsste beim Öffnen eig ein Unterschied wie Tag und Nacht sein.

    Diese Beschreibung ist nur teilweise korrekt. Die Hülse ( Chokezylinder ) verschließt zum einen die Luftöffnung Richtung Luftfilter, zum anderen aber auch den Benzinzufluss aus der Schwimmerkammer, dessen Menge von der Chokedüse bestimmt wird. Für diesen Teil der Funktion ist die Feder wichtig, gegen deren Druck du den Chokezylinder angeben musst - und die dann beu zurückgenommenem Coke den Chokezylinder mit Druck unten in die Dichtung am Boden der Bohrung für den Chokezylinder drückt.

    Auch wenn es einiges an Mehraufwand ist - allein den Kopf abzunehmen könnte in die Irre führen. Der Motor war nach einer Abkühlpause wieder zu starten. Das spricht gegen sichtbate Beschädigungen der Zylinderlaufbahn. Die vermutliche Schadenstelle ist die Ringzone des Kolbens - und die siehst du nicht, wenn du nur den Kopf abnimmst.

    Mein erster Reflex: Sprit ( weil sie nach relativ kurzer Zeit wieder zu starten war ) !

    Als ich dann gelesen habe, dass nach längerer Pause auch wieder weitere Strecken möglich waren, halte ich Teile der Zündanlage für wahrscheinlicher, die nach Erwärmung aussetzen und nach Abkühlung wieder scheinbar normal funktionieren, obwohl das eigentlich kein typischer Standschaden ist...

    Wie schon geschrieben - im Originalkolben Serie, aber der hat auch eine eckig gestochene Nut im Bolzenauge und der braucht diese Segerring mit eckigem Profil.

    Fast alle " Tuningzylinder " haben Bolzenaugen mit rund getochenen Nuten, die in aller Regel Drahtclips mit rundem Profil haben.

    Verwechslungen sind tödlich...

    Das sehe ich ähnlich, aber mit einem Magneten wirst du nicht weit kommen ( Kurbelwelle ist leider auch magnetisch ).

    Druckluft ( wenn du haben solltest ) oder ein alter Staubsauger ( mit Schlauch an der Spitze animprovisiert ) sollten reichen, zumal di Gefahr von Teilen im KW-Raum bei dem Schadensbild nicht groß ist.

    Verantwortlich ist derjenige, der den Clip nicht sauber in die Nut im Kolben gesetzt hat. Nach dem Einsetzen den Clip immer eine Runde drehen...

    Öl ist sicher nicht das Frischeste, aber eher nicht die Ursache deiner Probleme. Ein Kolbenfresser würde zu einem Teil deiner Beschreibung passen ( Schieben im Leerlauf und bei gezogener Kupplung, ansomsten blockierendes Hinterrad ), aber zum sehr drehenden Polrad nicht.

    Die Vespa ist von 84, ich hab sie seit Ende 2015. Was weiss ich, was in den Jahren verändert wurde.

    Der Vorbesitzer sagte mir damals, das er lediglich nen 75er Zylinder verbaut hat und das kleine Primärzahnrad getauscht. Allerdings hat sie auch ne 4-Scheiben-Kupplung drin, was wohl auch nicht dem Original entspricht.

    Kann man bei ausgebauter Kupplung erkennen, ob sie Federn hat oder nicht?

    Also vermutlich 16er PINASCO - und: Ja, man kann nach Kupplungsausbau sehen, ob Ruckdämpfer vorhanden sind. Mit 3 oder 4 Scheiben besteht kein Zusammenhang...

    " Kräftig einfedert " = Bewegung. Theoretisch könnte sich der Schieber etwas weiter setzen. Und ja, bei dem ganzen alten Gerümpel, an dem wir unseren Pass haben, kann auch schon mal etwas klemmen, weil sich Absätze gebildet haben o.ä. ...

    Ich habe beim 16/15er ähnliche Probleme, einen stabilen Leerlauf eingestellt zu bekommen - Schieberöffnung zu groß = Hochdrehneigung und Schieberöffnung klein = keine Hochdrehneigung, aber auch kein langzeitig stabiler Leerlauf. Ich habe mich daran gewöhnt, mit dem Gasgriff zu spielen...

    So ganz unkritisch nun auch wieder nicht. Das ich den Sabber gefunden habe, lag nur daran, das ich die Ursache dafür gesucht habe warum die Vespe die Spitzengeschwindigkeit nicht mehr erreichte und sie beim Auskuppeln nicht auf die Leerlaufdrehzahl zurückging ....

    " Wer sucht der findet ". Aber ein Zusammenhang zwischen dem " Sabber " und nicht mehr erreichter Spitzengeschwindigkeit oder dem nicht auf Leerlaufdrehzahl zurückgehen besteht sicher nicht...