Bei meiner XL2 musste ich den Draht unten einkürzen, da er in der schwarzen Abdeckung über der Schaltscheibe anstieß.
Danach konnte ich wieder alle Gänge schalten.
Bei meiner XL2 musste ich den Draht unten einkürzen, da er in der schwarzen Abdeckung über der Schaltscheibe anstieß.
Danach konnte ich wieder alle Gänge schalten.
75.- € zusätzlich zur Komplettkupplung, die schon tiefe Finanzlöcher reissi ?
Bei einem Fragesteller, der schon die Ausgaben für einen Abzieher vermeiden und gebrauchte Beläge nach der Zerlegung wieder verbauen wollte ?
Ich weiß nicht...
Das Hier ist die Kupplung, die mit dem Abzieher aus dem von Dir gezeigten Kupplungskorb mit Primärzahnrädern entfernt wird. und nur die Zieht der Abzieher von der Welle in der Mitte des Korbes ab.
Und du glaubst, du hättest eine andere ?
War nett hier, aber du gehörst zu denen, denen nicht zu helfen ist...
Und ja, wir sind ein nettes und freundliches Forum, aber alles hat Grenzen...
Bin auch schon an solchen Keilen fast verzweifelt... waren zwar nicht verkehrt herum montiert, jedoch seit Jahrzehnten so derartig festgebacken...
...
Diese Erfahrung haben sicher viele.
Aber genau da liegt der Unterschied, Michi: Der TE hat den Keil so eingesetzt, dass der Motor damit nicht komplettiert werden oder gar gestartet werden konnt - wie soll da etwas festbacken ?
Ich habe inzwischen den Verdacht, dass der TE das Primärritzel aufsetzen wollte - und als das nicht gewaltfrei möglich war, draufgehämmert hat...
Ich fürchte, er ignoriert unsinzwischen wegen unserer Inkompetenz ( viel zu viele unterschiedliche Vorschläge, die alle nicht geholfen haben )
oder kürzer:
Der Keil sitzt immer noch in der Nut.
Da wir beide schlecht sehen, versuch ich es mal mit einer Tastbeschreibung:
Wenn du die Mitter und das Sicherungsblech entfernt fast, kannst du rund um das Gewinde, auf das die Mutter aufgedreht war, eine polierte runde Fläche ertasten - und dort, beginnend an der Außenkante, kannstt du auch das tatsächlich nicht sehr gut sichtbare große Feingewinde ertasten, auf das der Abzieher aufgeschraubt wird.
Wenn du den Abzoeher hättest, wäre das fast selbsterklärend, auch wenn du diese Arbeit ganz sicher noch nie gemacht hast und über die Funktion dieser Kupplung eher nebulöse Vorstellungen hast...
Aufwachen aus deinem Traum, eine restaurierte und dadurch sorglos und ohne jede Vorbereitung vernünftig zu fahrende Vespa gekauft zu haben.
Vielleicht hat schon der der Vorbesitzer das Problem des Hochdrehens nicht in den Griff bekommen...
Du wirst nicht darum herumkommen, planvoll nach der Ursache zu suchen - und niemand wird dir sagen können, was du noch investieren musst...
Nach erneutem Betrachten nehme ich den Schwachsinn zurück, den ich geschrieben habe.
Sorry, auch auf dem dritten Bild ist die Kupplung noch eingebaut. Die von mir beschriebenen Riefen - etwa bei 7 Uhr - haben nichts mit dem Kupplungskorb zu tun, auch wenn ich nicht erkennen kann, was das ist.
Mit aller Vorsicht ( ich habe noch nie an einem PK 125-Motor gearbeitet ) halte ich die Auskunft für falsch - die Kupplung lässt sich jedenfalls bei den PK 50-Mptoren bei eingebutem Motor nach Entfernung der Mutter mit dem Abzieher vom Konus pressen und entnehmen, gelegentlich mit etwas Gefrickel.
Ohne Abzieher geht das aber nur, wenn der Konussitz nicht vernünftig fest war.
Ob ich einen neuen Trennpilz empfehlen würde ? Wenn du ohnehin Teile ordern musst, würde ich darüber nachdenken...
Das war bestimmt Scharnhorst , der bohrt doch öfter mal Vergaser auf ...
...nein, nein, Volker - die Bohrung ist doch leicht schief, kann also nicht von Paddy sein...
Ach ja, chup4 im Jahr 2014...
Kümmer dich erst einmal um die Kupplung.
Du kannst den Motor nur zwingen, sich im Leerlauf mit dem Gemisch aus dem Leerlaufgsystem zufrieden zu geben, indem du den Luftspalt unter dem Schieber im Hauptkanal immer weiter verkleinerst.
Der kritischere der beiden WeDI auf der Kurbelwelle ist der auf der Seite der Lichtmaschine.
Ich sehe nicht mehr gut, aber auf deinem dritten Bild ist doch die Kupplung schon raus, die auf dem ersten Bild noch im Korb sitzt, oder ?
Der große Kupplungskorb hat ganz merkwürdige Riefen, die man mit eingebauter Kupplung gar nicht sehen könnte.
Vielleicht machst du auch noch ein Bild vom herausgenommenen Druckpilz. Wenn er unbeschädigt ust, würde ich ihn mit Fett einsetzen,
Ja, aber jetzt ist es klar, dass es um einen Schaltergeht.
Ich befürchte, dass du mit dem durchaus nicht schlechten 85er DR und deinen übrigen Komponenten nicht glücklich werden wirst. da er nicht das Drehzahlniveau wie der Formula erreicht.
102er sind trotz der etwas kurzen 3.72er wahrscheinlich eher das, was du suchst. Ich weiß, dass ich dafür Widerspruch ernten werde, halte aber auch eine 102er mit dem 16/16er für fahr- und abstimmbar und auch aus thermischen Gesichtspunkten für machbar.
Federn verlieren auch Federkraft ( Alterung ).
Hinzukommen könnte ein schwergängig gewordenes Kickstartersegment mit seiner Achse im Gehäuse. Schmierung gibt es nur durch das Getriebeöl bis zum O-Ring, solange der dicht hält. Wenn es dort sehr trocken ist, eindach mal probieren ein wenig zu schmieren.
Sollte aber keine Automatik sein, denn die hätte kein Bremspedal im Trittbrett ( soweit ich weiß ). das hier schon ausgebaut wurde...
Es gibt eine Alternative: Bau den 16/10 wieder ein.
Vielleicht hast du Vergaserschrott gekauft - und Mehrleistung "von unten" wirst du auch mit einem intakten 16/16er nicht bekommen.
Hast du belastbare Informationen zu Laufleistung und etwaigen Überholungen ?
Oder hast du wirklich blauäugug zugegriffen, weil deine Freundin "altes Blech" wollte ? Dann kann es noch aufwändig und u.U. auch teuer werden.
Zwei Dinge würde ich noch einmal prüfen:
Bei einer so knapp bemessenen Einstellung spricht viel dafür, dass der Motor gar nicht über das Leerlaufsystem im Leerlauf gehalten worden ist, sondern schon über den Hauptkanal des Vergasers.
Die deutliche Erhöhung, die du vorgenommen hast, könnte das Hochdrehen noch begünstigt haben.
Aber Nebenluft ist schon wahrscheinlich, vielleicht schon vom Verkäufer so gut wie möglich versucht worden zu kaschieren.