Wieviel man nachtanken muss hat man eigentlich im Gefühl.

Nicht immer, aber dann geht's mit dem Taxi heim.
Klar muss auch eine Ölpumpe mal geprüft werden, wobei ich das offen gestanden nie wirklich gemacht habe. Nur gelegentlich überschlagen, ob die verbrauchte Ölmenge einigermaßen zur Kilometerleistung passt. Aber zur demnächst fälligen 70.000er Inspektion ist ne Pumpenprüfung sicher interessant.
Mir ist schon bewusst, dass eine Ölpumpe auch mal den Dienst quittieren kann, wobei ich ich die geölte und ölfördernde Metallkonstruktion schon für sehr robust halte. Allerdings habe ich gelegentlich schon den Eindruck, dass die Ölpumpe zu Unrecht als Sündenbock herhalten muss.
Vadders PX hat auf freier Strecke nen Kolbenklemmer. "Da stimmt was mit der Ölpumpe nicht!!!" Genaueres Nachfragen ergab Stottern und Ruckeln schon seit Längerem. Noch genaueres Nachfragen förderte zu Tage, dass "Vergaserreinigen" für ihn bedeutet, HD, ND und das Filtersieb zu putzen. "Irgendwann" hat er mal den kompletten Vergaser in Sprit gebadet. Die Vespa hat er seit 1995. Man kann sich den Zustand des Vergasers vorstellen. Aber der Verdacht fiel direkt auf die Ölpumpe.
Auch wenn ich sehe, dass zwar fleißig Tuningteile zusammengesteckt werden, unbekannte Spritmengen durch den Vergaser laufen, aber die Ölpumpe weiterhin nen "braven, originalen 80er oder 125er" versorgt, kommen mir Zweifel, ob man es der Frischölschmierung anlasten kann, wenn die Konstruktion mangels Schmierung die Grätsche macht.
Es gibt in manchen Fällen bestimmt Gründe für die Stilllegung der Ölpumpe - seien es technische oder das persönliche Empfinden - aber die Getrenntschmierung generell zu verteufeln halte ich für unangebracht. 