Beiträge von Rojoko

    Hallo in die Runde.

    Heute gab es die erste Ausfahrt mit der PX 80/135DR. Sie sprang nach Winterpause auf den zweiten Tritt an, brav...

    Das Problem, das sie mit in die Pause genommen hatte, gibt's immer noch und das ist folgendes:

    Die Vorderradbremse greift nach dem Losfahren so gut wie nicht. Bei mir geht es erstmal heftig 2km den Berg runter, ich ziehe am Hebel und lasse sie "warmlaufen". Was zunächst auch nichts bringt. Dann zieht sie plötzlich, begleitet von leichtem Bremsenpfeifen/ Quietschen. Wie normal.

    Im Herbst hatte ich die Bremse geöffnet, die relativ neuen Beläge mit Schleifpapier gerauht, Kanten sind gebrochen. Die Trommel gesäubert, ebenfalls eine Runde Schleifpapier...

    Was meint ihr? Neue Beläge?


    Danke im voraus und beste Grüße Robert

    In meinem letzten Beitrag habe ich einen Fehler gemacht. Der ist zwar im Ergebnis egal, aber er stört mein Bedürfnis nach klaren Begrifflichkeiten.

    Also: Die entscheidende Eigenschaft einer Spule ist ihre Induktivität. Die wird in Henry angegeben.

    Das Messgerät ermittelt nun mit fester Frequenz in einer Brückenschaltung den Wechselstromwiderstand/Impedanz der Spule und errechnet daraus deren Induktivität. So ist es richtig.

    Mein Senf dazu:


    Das Durchmessen der Spulen mit dem Ohmmeter am Vielfachmeßgerät bringt eigentlich nur einen Aufschluss darüber, ob die Spule hin ist. Also Unterbruch oder ein Isolationsschaden vorliegt. Wobei sich letzterer gemeiner Weise erst meist bei warmem Bauteil herausstellt.


    Um eine Spule richtig zu prüfen, braucht es ein Messgerät für die Induktion. Das schickt einen niederfrequenten Wechselstrom so 900 Hz durch die Spule und gibt dann den Wechselstromwiderstand / Impedanz in uH an.

    Das kann man machen. Man braucht dazu das Gerät und eine intakte Spule als Referenz. Ob sich der Aufwand lohnt, sei dahingestellt.


    Gruß Robert

    Ein Gleichrichter allein wird nicht reichen. Dann kommt pulsierender Gleichstrom an. Ich würde einen Brückengleichrichter nehmen.

    Es muss dann noch ein Siebglied mit Elkos dazu. So 470uF /50 V sollten genügen.

    Und bei der Gelegenheit: Nie was wegschmeißen. Auch deformiertes und defektes, sofern nicht völlig unbrauchbar, in die "Kleinteil-Kiste"; man weiß nie, wann es wieder in der einen oder anderen Form gebraucht wird.

    Ich habe einige Zeit in Italien gelebt. Kann das, was Menzinger ausgeführt hat, bestätigen. Aber das müsste alles von Deinem italienischen Mitbewohner gemacht werden. Denn der soll ja Eigentümer und Halter sein... Der Gang zum Notar wegen passaggio ist supernervig.

    Und dann kommen ja noch motorizzazione civile und collaudo, also TÜV. Glaub bloß nicht, daß die Italiener da großzügig wären...

    Nach meiner Erfahrung mit italienischen "Freunden und Bekannten" kann ich Dir nur raten: giu le mani. Hände weg!


    Oder Du besorgst Dir residenza. Aber das bringt dann andere Nachteile und Schwierigkeiten.

    Es gibt offenbar einen Spannungsabfall in der Verbindung zwischen Startknopf und Relais. Der hat seine Ursache in einem Widerstand "in Reihe". Von einem Kabelunterbruch, Masseschluss gehe ich nicht aus, dann käme null am Relais an. Also tippe ich auf einen korrodierten Kontakt. Entweder im Schalter selbst, oder an einem Steckverbinder unterwegs

    Gruß Robert

    Ich stimme Gast zu. Meine ist eine TM von 92, an der konnte und musste ich bislang alles selbst machen. Inklusive komplette Motorrevision, neue KW etc. Und es ging gut und hat mich ungelernten nicht überfordert. Diese TM sind jetzt keine optischen Aufheller, aber sie läuft zuverlässig und schleppt jede Menge Zeug. Und die benötigten Ersatzteile habe ich bislang immer bekommen, Apemania in KF. Einfache, robuste Technik. Und zur Not legt man sie auf die Seite, um an was ranzukommen. Come in Italia...

    Generell ist anzumerken, daß Widerstandsmessungen, die im hier interessierenden Kontext Kfz- Elektrik anfallen, allenfalls Werte bis 20kO, also 20.000 Ohm zuverlässig auswerfen. Nach meiner Erfahrung ist das in der Praxis vorkommende Maximum der 5kO Widerstand -"Entstörwiderstand" - in Kerze oder Kerzenstecker. Alles was über 20kO liegt, sollte Anlaß sein, der Messung zu mißtrauen. Werte im Megohm Bereich sind allenfalls bei Radios zu erwarten und dann brauchbar. Wir messen hier im niederohmigen Bereich.

    Gruß Robert

    Die -1,4 V entsprechen ungefähr der vom Regler abzugebenden Ladespannungsdifferenz an der Batterie. Allerdings mit positivem Vorzeichen. Meine Vermutung: Du hast was falsch gesteckert. Und zwar am Regler oder am erwähnten Diodenkasten. Sowas habe ich zwar an meiner PX nicht, aber ich kann mir vorstellen, wofür der gut ist.


    Wie immer bei der Elektrik: Systematisch suchen.

    1. Wieviel Volt liefert die ZGP am Regler ab? Das können bis 30V sein. AC messen

    2. Ändert sich diese Spannung mit der Motordrehzahl? Wenn nicht, ist es die ZGP.

    3. Was kommt am Regler bei B+ raus? DC messen. Ändert sich diese Spannung mit der Motordrehzahl? Stimmt die Polarität?

    Wenn nein: Ists der Regler.

    4. Was kommt an der Batterie an, DC? Wenn sich hier nichts tut, liegt es zwischen Regler und Batterie.


    Du kriegst das raus ...


    Gruß Robert

    Soweit ich die Vespa Elektrik kenne, liefert eine ZGP nur Wechselstrom, AC. Also solltest Du die Werte da auch entsprechend mit Schalterstellung AC messen. DC Angaben sind unbrauchbar. Chup4 hatte ja schon darauf hingewiesen...

    Und dann geh mal systematisch vor:

    Wann ist die zuletzt unproblematisch gelaufen? In welcher Konfiguration?

    Was hast Du inzwischen geändert, ist getauscht worden?

    Kabel falsch gesteckert?

    Kabelschuhe getauscht und ev. nicht richtig durchkontaktiert?

    Du hattest eingangs berichtet, an der ZGP 30V AC gemessen zu haben. Ein konsistenter Wert!


    Wenn Du berichtest, daß die Elektrik für einen kurzen Moment richtig "liefert" und dann einbricht, paßt das zu einem defekten oder falsch gepolten Elektrolytkondensator. Wo findet sich sowas? Nur im HGL. Bist Du sicher, den richtig ausgewählt und angeschlossen zu haben??


    Ohne systematische Suche und mit falschen Messungen kommst Du nicht weiter.