Ich habe sowas, bei ähnlicher Gemengelage wie bei Dir und fehlender finanzieller Ausstattung des „Auftraggebers“ auch schon mit Epoxidharz (Uhu Endfest 300) repariert und dann vorsichtig eingeschliffen.
Ich bin nicht stolz darauf, aber sie fährt bis heute gut und wenn das Geld für einmal vernünftig nicht reicht, dann halt so.
Nachdem ich von einem Forumskollegen auf das Thema angesprochen worden bin, hier noch eine kleine Klarstellung:
Epoxidharz ist keine Standardlösung für solche Probleme, sondern, wie Revolverhelden zurecht kommentierte, russisch. Der Kontext, in dem ich Macken auf der Dichtfläche einer Kurbelwelle damit gefüllt habe, war der, dass sich jemand mit massiven Falschluftproblemen an mich gewandt hatte, dem die finanziellen Mittel für eine neue Kurbelwelle fehlten und mein Fundus hat leider auch nichts hergegeben, was ich hätte verschenken können.
Ich habe mit Uhu Endfest 300 gearbeitet, weil er Benzinfest ist und habe den Wellenstumpf anschließend plangedreht und mit Ventilschleifpaste poliert. Russisch hin oder her - das Ding läuft jetzt das dritte Jahr. Der Wellendichtring ist funktional und auf den gefüllten Stellen sind keine Laufspuren sichtbar.
Deswegen würde ich dennoch - wäre es meine Welle - austauschen. Soweit zur Erläuterung und Klarstellung.