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Beiträge von Scharnhorst

    Zwei Fragen, Marco:

    1.: lädt die Batterie? Sprich, geht die Gleichspannung gemessen an den Polen der Batterie mit höherer Drehzahl in Richtung 14 Volt und etwas darüber und hat bei stehendem Motor eine übliche Spannung von keine Ahnung 12,7 - 13,1 Volt?

    2.: Meß mal Durchgang zwischen Reglergehäuse zu Masse, ob der auch zuverlässig mit der Karosseriemasse verbunden ist.

    Beide internen Schaltungen im Regler, der beknackte Halbwellengleichrichter für die Gleichspannungsseite und die noch beknacktere Spannungseinhegung des Wechselspannungskreises gehen intern auf das Reglergehäuse und sollten nicht vernünftig bzw. garnicht funktionieren, wenn der Massekontakt des Gehäuses mau ist.

    Ich suche nach Schnittmengen beider Kreise.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Die Spannungseinhegung der Wechselspannungseite verblödelt übrigens eigentlich nicht abgerufene Energie, wenn ich nicht irre.

    Heißt, der Regler müßte gut warm werden, wenn die Energie der Wechselspannung für das Fahrlicht nicht abgenommen wird.

    Wenn der kalt bleibt, wäre es auch ein Indiz dafür, daß er aufgrund eines fehlenden Anschlusses nicht arbeiten kann. Ob jetzt nun Masse direkt oder die Leitung vom der ZGP des gemeinsamen Massepunktes, ergo das schwarze Kabel vom Rundstecker.

    Bei der Elektrik der Ape TL6T bin ich wirklich durch, aber bei den Wespen gibt es glaube ich eine größere Varianz.

    Fantine hatte glaub eine XL2 ohne Batterie (ich hätte gesagt, das Kaws Schaltplan zu der gehört), du aber von einem Anlasser erzählt hast.

    Das würde deine Elektrik wieder näher an die meiner TL6T rücken (auch an meine XL1) und dann wäre der Schaltplan eher nicht der Richtige und dann müßten deine Blinker und das Bremslicht über die Batterie laufen, das Licht ja nicht.

    Dann genügt es vermutlich nicht, nur an einer Stelle die Spannung zu messen.

    Wenn nun also alle Birnen beider Stromkreise (Wechsel und Gleich) nicht funktionieren, spräche das tatsächlich eher für Masse, weil die von beiden Stromkreisen benutzt wird.

    Ich schau mal in meine Pläne und grübel noch etwas.

    Falls ich etwas falsch zusammengefaßt habe, bitte korrigiert mich.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Vielen Dank, liebe Kollegen!

    Ich bin tatsächlich auch echt froh, daß es sich wieder dreht, war ja schon ein etwas größerer Eingriff in die Struktur und nicht ganz alltäglich...:-).

    Aber irgendwie mußte es ja gehen...

    So, das Flüssigaluminium ist noch nicht gekommen, vielleicht wird das Samstag noch was.

    Auf jeden Fall habe ich gestern abend noch etwas nachgedacht und auch heute ein paar Ideen für die Gestaltung der Wandlerwelle zu Papier und dann ins CAD gebracht.

    Wie das halt so ist, reift das ganze während dem Entwurf immer mehr und es kanalisiert sich.

    Im Prinzip hat die Wandlerwelle eine simple Aufgabe, die Umstände drum herum machen das ganze etwas tricky.

    Die Welle selber muß einfach den Wandler aufnehmen und sich mit ihm frei im Eingangsrad drehen können.

    Sobalt die Fliehkraftkupplung schließt, hört die Relativbewegung des Eingangsrades zur Wandlerwelle auf und die beiden bilden eine feste Verbindung.

    Unter Last wird die Lagerung zwischen den beiden Bauteilen nur statisch beansprucht ohne Relativbewegung.

    Die Nadelhülse und das kleine Kugellager im Wandler werden unnötig, es genügt eine feste Verbindung zwischen Welle und Wandler.

    Etwas Käse wird es dann mit der Lagerung. Die hohle Eingangsverzahnung hat Übermaß (ein Zehntel).

    Das läßt sich nicht mit Innenringen und Nadelkäfigen aus dem Katalog abdecken.

    Das ist das erste. Ich tendiere momentan zu einer selber gedrehten Lagerhülse aus Bronze, die auf meine komplett neu gedrehte Wandlerwelle geklebt wird, angepaßt und mit Schmierwendel versehen.

    Das kriegt man hin.

    Das zweite Problem ist, ich muß mir noch was Intelligentes ausdenken, wie ich die Welle gegenhalte beim Anziehen der Befestigungsmutter. Das Ding kann ja frei drehen.

    Habe schon ein zwei Ideen, die muß ich aber noch ins CAD klopfen um beurteilen zu können, was die bessere Lösung ist.

    Und natürlich habe ich die Einschränkung, die Welle nicht zu schwach werden zu lassen.

    Aber das wird. Wäre ja zu schön gewesen, wenn das so einfach gewesen wäre. Stand jetzt werden es 3-4 Drehteile, die an vielen Stellen sehr präzise sein müssen, damit der Rundlauf so genau wie möglich wird.

    Die Welle selber, dann mind. zwei Zentrierbuchsen für den Wandler auf der Welle und noch einen kleinen Flansch mit Verdrehsicherung zur Welle.

    Ja, und die Bronzebuchse halt noch.

    Irgendwie so, ich habe übers Wochenende ja auch noch ein bißchen Zeit für CAD.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ja, die meinte ich, Toni.

    Gibt es auch ohne Verkupferung. Wichtig ist letztlich, daß die Gewindesicherung durch eine Geometrieabweichung im Gewinde kommt und nicht durch einen Bremseinsatz aus Kunststoff.

    Dichtungen nehme ich gerne die aus reinem Aluminium mit einer umlaufenden Alusicke, die dann sich entsprechend von der Form her anpaßt. Mit denen hatte ich beste Erfahrungen bei der Ape.

    Aber da hat jeder so seine Erfahrung.

    Gruß Paddy.

    Es gibt auch selbstsichernde Muttern, deren Gewinde am Ende etwas verformt ist (nicht die mit dem Kunststoffeinsatz).

    Die benutze ich gerne. Davon gibt es auch Varianten mit Flansch.

    Schraubensicherung am Krümmer bin ich jetzt nicht so sicher, ob das nicht eher bloß das Gewissen beruhigt.

    Immerhin löst man mit Loctite gesicherte Schrauben dadurch, daß man die Schraubensicherung erhitzt und der Kleber thermisch zerstört wird.

    Also mehr oder weniger der Dauerzustand am Krümmer.

    Gruß Paddy.

    Ich habe mich im GSF mal durchgewälzt, einer hat sogar meinen Beitrag komplett zitiert....:-).

    Mit etwas mentalem Abstand eigentlich ganz amüsant zu lesen, in Summe ähnlich lang...

    Schon ein bißchen eine eigene Welt...:-)

    Nachdem einer oder mehrere sich sicher waren, daß die technische Expertise im GSF doch deutlich höher ist, habe ich beschlossen, wenn mein Automatikmotor nach dem doch etwas länglichem Umbau mal laufen sollte, dort drüben mich anzumelden und den Link zu meinem Beitrag zu setzen.

    Und zwar genau an die Stelle, wo ein werter Kollege im GSF bei einem ähnlichen Vorhaben praktisch dort gescheitert ist, wo mein Umbau eigentlich erst so losgeht...:-).

    Über etwas Aufschweißen, ein paar Löcher bohren ist der nämlich nicht hinaus gekommen.....

    Aaaahhh... :P

    Gruß Paddy.

    P.S.: Es ist nicht Marcos Umbau, nicht falsch verstehen. Der pausiert nur und hat echte Chancen, fertig zu werden!

    So liebe Kollegen,

    Sekundärgetriebe hake ich für mich mal geistig ab. Ich habe heute noch das Stirnrad ausgedreht und den Einstich für den Seegerring gemacht auf der Welle.

    Noch die Dummys etwas gangbarer gemacht.

    Die "Abtriebswelle vollständig" als steckbare Baugruppe sieht jetzt so aus:

    Das Ganze ins Gehäuse gestöpselt:

    Es läuft alles, hat Flankenspiel, alles bella.

    Der Mitnehmer mit den vier Flügeln ist auf Maß gepreßt, aber noch nicht verschweißt. Der liebe Kollege, der mir das mit Zusatz für harte Materialien in WIG schweißen kann, hat gerade Urlaub.

    Aber das juckt nicht, weil das Ding ist fest mit den 2 Hundertstel Überdeckung und das Festschweißen kann man jederzeit nachholen.

    Zum Thema Umstecken zwischen 50er und 125er Getriebe muß ich lediglich die andere Zwischenwelle stecken und auf der Abtriebswelle den Seegerring lösen und das Stirnrad tauschen aus der 125er.

    Das geht allerdings noch nicht, dafür muß ich das Stirnrad ebenfalls noch auf die 23,35 ausdrehen.

    Da ich aber beschlossen habe, erstmal mit dem 50er Getriebe zu starten, lassen ich das noch im Originalzustand (ist ja selten genug das Teil).

    Ausgedreht ist das dann schnell.

    Alle Drehgeschichten habe ich mit weichen Backen gemacht, die ich immer vorher angepaßt habe. Somit läuft die Verzahnung immer exakt zur Bohrung und es eiert nix.

    Voila, das Getriebe ist fertig und bis auf eine Seegerringzang werkzeuglos tauschbar, hehe...:-)

    Nur den Deckel kann ich noch nicht draufstöpseln, weil ich ja bei der zweiten Aussparung am vergangenen Samstag abgebrochen habe. Der Deckel steht auf den Flügeln des Mitnehmers auf.

    Mein "Flüssig-Aluminium" sollte morgen kommen, dann gieße ich das aus und kann am Samstag fertig spindel.

    Also, fassen wir zusammen:

    -Getriebe fertig

    -umsteckbar zwischen beiden verfügbaren Sekundärübersetzungen

    So, nun geht es an die Wandlerwelle, die in der Bohrung des Eingangsrades laufen wird. Die muß ich jetzt auskonstruieren und im Anschluß drehen.

    Vorher muß ich noch die Lager ziehen an der Wandlereinheit, weil die ja bei mir entfallen. Die drehbare Lagerung des Wandlers verlagert sich bei mir in das Eingangsrad und in die noch verblieben Nadelhülse im Getriebedeckel.

    Ich bin sehr zufrieden. Ein weiterer Meilenstein ist abgehakt und es kann weiter gehen. War etwas aufwendiger, ging aber doch ganz gut in Summe und eigentlich in Anbetracht des Aufwands doch einigermaßen flott.

    Schaun wir mal, was wir am Samstag so alles treiben. Bis dahin sollte Gas zur Verfügung stehen, das Flüssigaluminium bearbeitbar sein und auch eine neue Riemenabdeckung von SIP gekommen sein.

    Luftleitblech könnte ich umarbeiten. Langweilig wird es nicht, eher entspannt.

    Gruß Paddy.

    Was bedeutet in deiner Terminologie "Typenschein". Meinst du damit die ABE?

    Ich meine mal gelesen zu haben, daß dort, sofern die originale deutsche ABE, die 3 letzten Ziffern einer Zahl (welcher auch immer) für den Farbcode stehen.

    Aufgrund eben dieser Zahl habe ich die ursprüngliche Farbe meiner Vespa mal spaßeshalber ermittelt, wenn ich nicht irre.

    Ist aber schon eine Weile her.

    Google mal nach "Farbcode Vespa ABE" oder so.

    Gruß Paddy.

    Ich überlege gerade, wie man im GSF meinen Motorumbau erklärt....

    Ich überlege immer noch......

    Und immer noch....

    Vielleicht einfacher....?

    Mehr Kraftausdrücke....?

    Halten die mich für ein Schlachtschiff....?

    Oder für einen irischen Whiskey...?

    Liest man da mehr als eine Seite mit....?

    Ich habe noch keinen Ansatz....

    Ich werde nochmal in mich gehen....

    Schmunzelnde Grüße,

    Paddy.

    Achso, noch die Riemenabdeckung.

    Die werde ich heute abend auch noch bestellen. Ist ein Reproteil. Für 36 Euro kann man die sich mal ankucken. Vielleicht nicht ganz so liebevoll gemacht wie die Original, aber wie gesagt, ich schau sie mir mal an.

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    Gruß Paddy.

    Der Mario ist halt ne Bank...!

    Aber vor lauter Teilesuche, Leute jetzt wird es aber echt krass.

    Jetzt werden die "Mangelware"-Teile der Automatik-Wespe schon von intakten Kisten rausgeklaut.

    Ohne Worte...Eigentlich darf man da garnicht drüber nachdenken.

    Ich hoffe, daß du mithilfe von Mario dann auch noch den Rest zusammenkriegst und die Kleine bald wieder läuft.

    Ein Grund mehr, auf unsere Kleinen ein Auge zu haben...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Na wenigstens fängt mal mit den Teilen von meinem künftigen Motor keiner was an in einer Original-Automatik...:-)

    Kollegen,

    mit der Antriebswelle ging es auch etwas weiter.

    Zuerst habe ich gestern abend mal den ich nenne es "Mitnehmer" in zwei Teile zerlegt. Zähe Sache (Fünf Mark in die Wortspielkasse...:-) ).

    Dann gemäß CAD eine Hälfte auf etwas über 12 mm gdreht und die andere auf etwa über 13 und dann auf der Diskusschleifmaschine parallel gezogen:

    Der Teil mit den Mitnehmerflügeln ist innen auf 25,5 ausgedreht.

    Dann habe ich die Abtriebswelle umgearbeitet, erster Schritt. Die Verzahnung überdreht für einen runden Sitz des Stirnrads und links davon einen Sitz gedreht mit 2 Hundertstel Überdeckung zu dem Teil mit den Mitnehmerflügeln.

    Das Ganze wird dann so angeordnet (bis auf die Tatsache, daß der Teil mit den Flügeln aufgepreßt werden muß, mache ich erst, wenn das Stirnrad ausgedreht ist)

    Wie gesagt, Stirnrad noch auf den überdrehten Durchmesser der Verzahnung ausdrehen und dann noch einen Einstich für einen Seegerring setzen.

    Zum Schluß wird der aufgepreßte Teil mit den Flügeln mit der Welle noch verschweißt, dann hält das.

    Dann kann ich durch lösen des Seegerrings das Abtriebsrad wechseln zwischen 50er und 125er Verzahnung.

    Wenn die Baugruppe fertig ist, kommen Bilder.

    Flüssigaluminium ist bestellt, damit ich den Getriebedeckel ausgießen kann für die weitere Bearbeitung und Gasflasche neu Argon bekomme ich Donnerstag.

    Gruß Paddy.