Die Damen,
gut, daß ich aufgehört habe, rumzuklopfen.
Ich bin heute etwas früher heim, um die beiden Stifte zu ziehen, die die Keilleiste am herausgehen hindern.
Bewaffnet mit einem Ziehhammer, zwei Adaptern für M5 und M4, wollte ich ein Gewinde in die Stifte setzen und sie rausziehen.
Beim Bohren haben sie eingehakt und sind einfach rausgegangen. Keine Kegelstifte, sondern zylindrische.
Die Stifte vom Lagerbock durchgeprügelt und den Spindelbock vor auf den hochgekurbelten Tisch auf ein Holzbrett.
Da oben hat die letzten 70 Jahre keine mehr reingekuckt. Ölschlamm, alles drin. Und wahrscheinlich noch das Öl, als die Dame noch in der Lehrwerkstatt beim Daimler stand.
Spindel zu Mutter lose, Mutter mit Kegelrad bombenfest zum Gehäuse....??? ![]()
Dann habe ich die beiden gekonterten Nutmutternpaare gelöst, dann war es frei...??? ![]()
Folgendes ist passiert. Am vorden Anschlag (Spindel läuft gegen das Gehäuse vorne) stützte sich die Spindel axial ab und drückte das größere Nutmutterpaar gegen seine axiale Lagerung. Da hat dann die axiale Reibung gegen die Anlaufscheibe gegen die Gewindereibung der gekonterten Muttern gewonnen und die Spindelmutter hat sich selber axial festgespannt im Gleitlager.
Das Ding war wie in einem Schraubstock verspannt. Ohne Worte...
Jetzt mach ich den Scheiß sauber und montiere alles wieder zusammen. Dann sollte es wieder funktionieren.
Übrigens sehen alle Komponenten blitzsauber aus, die Maschine sollte noch eine Weile halten.
Also, nix kaputt, alles bella, Samstag geht es weiter mit dem Zylinder Stand heute!
Juchu!
Viele Grüße,
Paddy.
