So liebe Kollegen,
Sekundärgetriebe hake ich für mich mal geistig ab. Ich habe heute noch das Stirnrad ausgedreht und den Einstich für den Seegerring gemacht auf der Welle.

Noch die Dummys etwas gangbarer gemacht.
Die "Abtriebswelle vollständig" als steckbare Baugruppe sieht jetzt so aus:


Das Ganze ins Gehäuse gestöpselt:

Es läuft alles, hat Flankenspiel, alles bella.
Der Mitnehmer mit den vier Flügeln ist auf Maß gepreßt, aber noch nicht verschweißt. Der liebe Kollege, der mir das mit Zusatz für harte Materialien in WIG schweißen kann, hat gerade Urlaub.
Aber das juckt nicht, weil das Ding ist fest mit den 2 Hundertstel Überdeckung und das Festschweißen kann man jederzeit nachholen.
Zum Thema Umstecken zwischen 50er und 125er Getriebe muß ich lediglich die andere Zwischenwelle stecken und auf der Abtriebswelle den Seegerring lösen und das Stirnrad tauschen aus der 125er.
Das geht allerdings noch nicht, dafür muß ich das Stirnrad ebenfalls noch auf die 23,35 ausdrehen.
Da ich aber beschlossen habe, erstmal mit dem 50er Getriebe zu starten, lassen ich das noch im Originalzustand (ist ja selten genug das Teil).
Ausgedreht ist das dann schnell.
Alle Drehgeschichten habe ich mit weichen Backen gemacht, die ich immer vorher angepaßt habe. Somit läuft die Verzahnung immer exakt zur Bohrung und es eiert nix.
Voila, das Getriebe ist fertig und bis auf eine Seegerringzang werkzeuglos tauschbar, hehe...:-)
Nur den Deckel kann ich noch nicht draufstöpseln, weil ich ja bei der zweiten Aussparung am vergangenen Samstag abgebrochen habe. Der Deckel steht auf den Flügeln des Mitnehmers auf.
Mein "Flüssig-Aluminium" sollte morgen kommen, dann gieße ich das aus und kann am Samstag fertig spindel.
Also, fassen wir zusammen:
-Getriebe fertig
-umsteckbar zwischen beiden verfügbaren Sekundärübersetzungen
So, nun geht es an die Wandlerwelle, die in der Bohrung des Eingangsrades laufen wird. Die muß ich jetzt auskonstruieren und im Anschluß drehen.
Vorher muß ich noch die Lager ziehen an der Wandlereinheit, weil die ja bei mir entfallen. Die drehbare Lagerung des Wandlers verlagert sich bei mir in das Eingangsrad und in die noch verblieben Nadelhülse im Getriebedeckel.
Ich bin sehr zufrieden. Ein weiterer Meilenstein ist abgehakt und es kann weiter gehen. War etwas aufwendiger, ging aber doch ganz gut in Summe und eigentlich in Anbetracht des Aufwands doch einigermaßen flott.
Schaun wir mal, was wir am Samstag so alles treiben. Bis dahin sollte Gas zur Verfügung stehen, das Flüssigaluminium bearbeitbar sein und auch eine neue Riemenabdeckung von SIP gekommen sein.
Luftleitblech könnte ich umarbeiten. Langweilig wird es nicht, eher entspannt.
Gruß Paddy.