SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Oje, genau die Teile, die Mangelware sind.

    Also wenigstens die Riemenabdeckung gibt es mittlerweile bei SIP als Neuteil aus Reproduktion.

    Die restlichen Teile der Variomatik wird es wahrscheinlich nur noch gebraucht geben.

    Da wirst du um eine Suche im Netz (Bucht, Kleinanzeigenbucht) nicht drum herum kommen.

    Ich habe von den Teilen auch nur genau die, die in meinem Motor verbaut sind. Genau deshalb baue ich ja eine zweiten Motor gerade um auf Standardkomponenten von moderne Scootern.

    Gruß Paddy.

    Kollegen,

    heute, während die Katzenklos in der Sonne trockneten, habe ich das Gehäuse auf die Maschine genommen und schon mal aufgefangen.

    Dann bin ich mit meiner Tochter aber Ape gefahren und bin erst vorher kurz an die Maschine und habe den Bund um 1 mm ausgespindelt.

    Der Lagerdummy von der Eingangswelle ist noch etwas eng, aber es läuft und hat normales Flankenspiel!

    Im zweiten Bild sieht man meinen Durchbruch und wie die Lagerhülse bündig mit der Außenhaut abschließt.

    Lagerhülse einkleben und eine Nadelbuchse verwenden, fertig. Dann ist das zu.

    Alternativ könnte ich da noch eine abgesetzte Fläche anspindeln und einen gedrehten Aludeckel darufkleben. Das wäre auch noch möglich.

    Ja soweit mal Ziel für das Wochenende erreicht. Nächste Woche nochmal die Dummys nacharbeiten und dann mal die Abtriebswelle umarbeiten. Den Deckel noch ausgießen, damit ich den fertig machen kann.

    Eine kurze Woche, aber vielleicht dreht sich ja das komplette Getriebe an Ostern. Mal sehen.

    Ich bin zufrieden. Wer hätte das gedacht, daß das Zeug trotz großer Verschiebung doch wieder alles seinen Platz findet.

    Gruß Paddy.

    Sooo, 1:17 Uhr und ich bin glockenwach, weil sich mein Feierabendkaffee aus dem Siebträger nach dem Essen aufgrund des langen Vespasamstags nach hinten verschoben hat.

    Nachdem ich etwas schlauen Senf in meinem Apeforum zu technischen Themen gegeben habe und immer noch topfit bin, will ich euch mal mein geordnetes Chaos nicht vorenthalten.

    Meine Katze schläft in ihrem Korb im Stall und wartet darauf, bis wir beide hochgehen, wenn ich denn endlich mal müde werde.

    Meine Herzallerliebste kam heute zu mir an die Fräsmaschine und hat sich nach dem Fortschritt erkundigt. Ich habe ihr alles erklärt und ein paar Dinge von meinem "Projekttisch" rübergeholt, um es anschaulisch werden zu lassen.

    Ihr Blick schweifte zum Projekttisch und sie meinte: "Nicht genug, daß das ziemlich abgefahren ist, was du da machst, nöö, bei dem Durcheinander blickt doch keiner durch..."

    Also hänge ich aus lauter Langeweile wegen Schlaflosigkeit mal ein paar Impressionen an, die meine sorgsame Akribie in diesem Projekt untermalen...

    Wenn jemand meiner lieben und geschätzen Kollegen hier bei VO auch nur annähernd gedacht hätte, daß bei all den Hundertstel und Zehntel, die ich so auf der Fräsmaschine zelebriere, ein absoluter Pedant unterwegs wäre, könnte man das mit gutem Gewissen verneinen.

    Nöö, ich habe den ganzen Scheiß komplett wild durcheinander auf zwei Böcken, die ich mit meinem alten Bauerhaus mitgekauft habe und die mich seit 2006 begleiten. Auf denen habe ich bisher alles, inklusive den ganzen 3 jährigen Umbau des Hausen gemacht. Alles liegt durcheinander da, von der Spannzange bis zum Einzelteil. Zwei OSB-Platten machen die Fläche, die Oberflächen sind sorgsam unstrukturiert belegt mit unheimlich viel Zeug.

    Aber alles ist am Start. Ich persönlich habe so meine Probleme mit Ordnung, was solche Projekte angeht.

    Aber bisher hat immer alles funktioniert. Seit 30 Jahren...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Hallelluja, Mädels,

    es hat etwas länger gedauert. Gegen 21:15 war ich fertig und gleich vorneweg, die beiden Gehäusehälften passen noch nicht zusammen. Keine Angst, nichts Schlimmes...

    Aber erst mal alles der Reihe nach. Ich habe im CAD gemessen, wo mein großes Stirnrad zum Liegen kommt in der Tiefe, habe 5 mm dazu gegeben und angefangen, auszuspindeln.

    Natürlich war meine Spannplatte nicht weit genug ausgefräst und ich mußte gegen Ende die auch noch mitspindeln, was das Ganze etwas in die Länge gezogen hat, wegen meinem "Turbo-Vorschub" in Z...:-)

    Naja, der große Durchmesser war dann endlich fertig und ich mußte konzenrisch dazu noch einen kleineren um nochmals 9 mm tiefer spindeln, weil ein Teil des Mitnehmers und die Klauen am Stirnrad ebenfalls Platz brauchen.

    Dann dachte ich irgendwann, was ist denn das? Konnte ich durchkucken. Ich Depp hatte mir den Getriebedeckel nicht so genau von der anderen Seite angeschaut. Die große Wand, an der ich jetzt rumspindel, ist von der Bremsenseite her tatsächlich ausgemagert.

    Ich habe dann abgebrochen und muß das von der anderen Seite erst mal ausgießen. Egal, nicht so schlimm. Mache ich nächste Woche.

    Aber ansonsten paßt es:

    Dann habe ich den Durchmesser des zu hohen Doms der Zwischenwelle aufgefangen und aus dem CAD die Tiefe bis zur Auflage der Schulter der Lagerhülse gemessen. Dann bin ich zur Probe mal mit dem Ausdrehkopf rein. Knappe Kiste...

    Dann erst mal den Dom bis zur anderen Seite aufgeborht und dann mit 20 mm ausgeräumt:

    Dann mal den kompletten Dom weggespindelt bis zu der Auflagefläche der Lagerhülse.

    Dann war es schon 20:00 Uhr. Erst dachte ich, scheiß drauf, ich schau mal, ob wir im Geschäft eine Bohrstange haben, die ich in meine Fräsmaschine spannen kann. Manchmal ein bißchen doof, meine alte Maho hat einen anderen Konus als die Deckel im Geschäft, da paßt eigentlich nix, wenn ich es nicht mit der Spannzange am zylindrischen Schaft nehmen kann.

    Dann habe ich nochmal etwas rumgemessen und habe dann meine Vorrichtung etwas abgeändert, damit der Ausdrehkopf Platz hat. Dann den Meißel noch etwas weiter ausgespannt und dann ging es doch ganz knapp.

    Durchmesser fertig und alles paßt:

    Der ganze Scheiß haut halt auf's Zehntel mit meinem CAD hin. Zuerst hat mir ein Millimeter gefehlt, bis mir eingefallen ist, daß ich im CAD eine 1 mm Anlaufscheibe mal vorgesehen hatte an der Stelle.

    Soweit so gut, alles noch eingespannt gelassen, man weiß ja nie. Dann mal im Gehäuse gemessen.

    Siehe da, axial 1 mm zuwenig Platz! Grübel.

    Ein paar mal rumgemessen, im CAD kontrolliert, dann hatte ich den Fehler.

    Wandlerseitig habe ich ja für die Zwischenwelle ein Kugellager 6201 anstatt der originalen Nadelhülse vorgesehen.

    Eben dieses Lager, bzw. sein Dummy steht einen Millimeter zu weit aus der Lagerhülse.

    Ich fand dann irgendwann den Fehler. Im CAD hatte ich dem Lager die Breite 9 mm gegeben, tatsächlich ist es 10 mm. Der Dummy stimmt.

    Lösbares Problem und jetzt seht ihr auch, warum ich mit Lagerhülsen arbeite. Mit denen kann ich immer wieder auf alle möglichen Arten tricksen, wenn etwas nicht stimmt oder ich noch etwas flexibel bleiben will.

    Ich muß jetzt nur den Bund der Lagerhülse um einen Millimeter einsenken mit dem Ausdrehkopf, dann ist alles wieder bella.

    Mal sehen, vielleicht mache ich das morgen mittag noch schnell, ich hätte gerne die beiden Hälften noch zusammen gesteckt dieses Wochenende. Wenn das paßt und sich Eingangswelle und Zwischenwelle drehen und miteinander kämmen, kann ich nächste Woche die Abtriebswelle umarbeiten und den Deckel ausgießen.

    Aber es hat sich doch heute echt in die Länge gezogen. Bewährt hat sich auf jeden Fall, alles parallel dazu im CAD zu haben. Ohne hätte ich keinen Bock auf so einen Umbau. Es vereinfacht das Ganze ungemein, ohne wäre das echt zäh und die Fehlerquellen würden zunehmen.

    Ein ganzes Getriebe in der 3. Dimension auf den Kopf zu stellen ist halt doch eine Hausnummer. Machbar, aber doch vielleicht nicht jedermann Sache. Da hilft gutes Werkzeug, ob auf der Maschine oder im Rechner...:-)

    An der Stelle ist mal wieder ein: "Nicht nachmachen!" angebracht! :)

    Ich hoffe, es war interessant bis hierher. Dranbleiben.

    Viele Grüße,

    euer Automatikpsychopath Paddy...:-)

    So liebe Kollegen,

    nachdem jetzt gestern abend klar war, daß ich mir platzmäßig axial den Freilauf nicht mehr leisten kann, konnte ich das Gehäuse praktisch 1:1 nach CAD fertig machen. In dem Entwurf war der Freilauf ja nicht vorgesehen. Im CAD habe ich die virtuelle Gehäusetrennebene drin und von da aus wird alles weitere gefertigt.

    Also habe ich meine beiden Puffer weggespant. Zuerst den Puffer der Aluplatte von 14 mm auf 12 mm:

    Danach habe ich meine zweiten axialen Puffer auf Null gefahren. Im CAD ist meine große Lagerhülse mit ihrem Bund um 3 mm in die Aluplatte eingelassen:

    Danach habe ich die neuen Kanten mit dem Spindelkopf noch angefast. So, die gesamten 5 mm Puffer sind weg und ich habe nun die exakt gleiche Situation wie im CAD:

    Schön, wenn einem die Entscheidungen abgenommen werden, hehe...:-).

    Dann habe ich meine parallel geschliffenen "Säulen" auf den Tisch gespaxt und die ausgemagerte Spannplatte mit dem Getriebedeckel drauf gepratzt.

    Angekratzt ist die Oberseite der Aluplatte, die wie man an der Bügelmeßschraube sieht 20,25 dick ist.

    Das ist die neue 0 und somit ebenfalls die Trennebene im CAD.

    Der Lagersitz der Abtriebswelle ist aufgefangen und ich spindel erstmal den Platz für das Abtriebsstirnrad aus.

    Später mehr...

    Gruß Paddy.

    Die Clips haben doch nur eine Montagemöglichkeit.

    Je nach dem, von wo die Stange gesteckt wird.

    Ob das im Einzelfall jetzt von "Außen" ist, möchte ich nicht sagen, weil man da schnell aneinander vorbei redet.

    Gruß Paddy.

    Ergänzend von mir:

    Mach den Gaser mal fest, dreh am Hebel, damit du die Bewegung der Drosselklappe siehst und dann gib mal Gas und schau die die Bewegung des Gasgestänges an. Dann wird klar, wie du das einhängen mußt allein von der Kinematik her.

    Und bevor man über sich darüber aufregt, immer mal daran denken, wie "toll" es ist an einem Gaser an einer Schaltvespa zu schrauben in dem tiefen Loch unter der Sitzbank....

    Auch nicht gerade das, was man haben muß...:-) Vergnügungssteuer wird da auch nicht fällig.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Paß auf die Clips auf, die gibt es nicht überall zu kaufen...Ich habe vor Jahren noch mal ein paar ergattert und sie hoch heilig im Lager verstaut.

    Nee, Mario, EC80. Alte Bezeichnung für 16MnCr5, Standard für Verzahnungen als Einsatzstahl.

    Das tippe ich, voraus die Welle mit der Verzahnung ist.

    Im Prinzip auch nicht so wichtig, wir beide haben den gleichen Gedanken. Ein Lagersitz auf einer Bestandswelle sollte einfach so bleiben, wie er ist. Dafür wurde er gemacht.

    Für die Wandlerwelle werde ich an mindestens zwei Stellen den bequemen Weg gehen und Innenringe aufpressen. Damit bekomme ich von der Stange alle notwendigen Eigenschaften bezüglich Dichtlippen- und Nadellauffläche.

    Gruß Paddy.

    Danke Mario, dachte ich mir es doch. Vergüten an so einer Welle ist eher unorthodox...

    Wahrscheinlich spindel ich durch und kann dann später entscheiden, ob ich es mit einem gedrehten Aludeckel zuschweiße oder die Dichtigkeit mit einer Nadelbuchse erreiche.

    Stören tut beides nicht.

    Ich tippe aus dem Bauch raus zwar eher auf EC80 wegen der Verzahnung, aber wenn die EHT mal weg ist, mag das Nadelrollen genausowenig wie Automatenstahl...:-).

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Oh Männer,

    hab vorhin mal den Deckel auf die Maschine gespaxt und meinen anderen Klappkompjuter geholt mit dem CAD drauf.

    Dann habe ich mir den Freilauf hingelegt, um zu messen, wieviel mich das axial in Richtung Wandler kosten würde.

    Auf jeden Fall habe ich im CAD zwischendurch mal gemessen, wie tief ich morgen in den jetzt zu hohen Lagerdom der Zwischenwelle rein muß.

    Ich wollte mir alle relevanten Maße auf Selbstklebezettel schreiben und an die Koordinatenanzeige heften.

    Tja, was soll ich sagen. Meine Lagerhülse endet null auf null in dem Raum der Trommelbremse....

    Von aussen auf ein 30er Endmaß gemessen:

    Etwas kopfkratzend habe ich dann noch ein paar mal hin- und her gemessen, wo genau ich etwas falsch interpretiert hatte. Ich ging die ganze Zeit davon aus, daß da noch zwischen 3 und 5 mm Wandstärke stehen bleiben. Fragt mich jetzt bitte nicht, warum...

    Egal, jetzt habe ich drei Möglichkeiten:

    Entweder ich schweiße auf der Trommelbremsenseite so ungefähr 3-5 mm auf morgen als erstes, damit ich genug Fleisch an der Stelle habe. Das wäre in dem Bereich, wo ich zur Erkennung die Lagerhülse draufgelegt habe:

    Oder ich setze an der Zwischenwelle die Schulter um 3 mm zurück, das käme auf das Gleiche raus:

    Jetzt ist es halt so, daß am Lagersitz der Zwischenwelle vor der Schulter natürlich ein Freistich kommt.

    Dann laufen die Nadelrollen über diesem Freistich. Erschwerend kommt hinzu, daß solche Wellen auch durchaus einsatzgehärtet sein können.

    Heißt, ich habe nur eine Randschichthärte und das überdrehte Material könnte weich sein.

    Irgendwie nicht so prickelnd in Summe...

    Die dritte Möglichkeit wäre, ich breche einfach durch, klebe meine Lagerbuchse ein und verwende eine Nadelbuchse mit Boden.

    Das ist ja eine bewährte Methode bei der Automatik. Die Lagerstelle, die durch das Ausspindeln für die große Aluglocke gestorben ist, war eben genauso gestaltet. Dort war von außen der Boden der Nadelbuchse zu sehen.

    Also die Welle abändern schließe ich gerade aus, weil mir das nicht zusagt technisch gesehen.

    Wenn es bei der Automatik nicht ein erfolgreiches Beispiel dafür gäbe, daß man eine Nadelbuchse durchbrechen lassen kann, würde für mich nur Aufschweißen in Frage kommen.

    Ich muß da heute Nacht mal drüber schlafen und entscheide morgen.

    Aber im Grunde finde ich die Situation lustig. Es ist nicht das erste Mal in diesem Projekt, daß mir die geometrischen Umstände eine Entscheidung abnehmen.

    Da ich jetzt meinen Puffer an der eingeschweißten Aluplatte nicht ausnutzen kann und sie morgen auf die im CAD festgelegte Dicke von 12 mm abfräsen muß, weil ich sonst immer weiter in die Bremsankeplatte eintauche, hat sich die Wiederverwendung des Freilaufs nahezu erledigt.

    Fraglich wäre ohnehin, ob ich zumindest mit der 50er Übersetzung und einer zusammengefahren Malossi-Vario den DR 133 überhaupt anschieben hätte können.

    Das ist heute schon zäh mit dem 75er Sinalco und ich male erst mal einen Strich mit dem Reifen. Mit meiner gewählten Variomatik und Riemen übersetze ich im Stillstand um die 20 Mal ins Schnelle beim Anschieben.

    Das Ganze zieht sich durchs Projekt.

    1.: Die Nähe des Polrades zum Zylinder mach eine Verwendung eines 97er Pleuels nahezu unmöglich, ergo bin ich gezwungen, ein 105er Pleuel zu nehmen und das gibt es nur in Verbindung mit 51er Hub.

    2.: Durch die Postion der Variomatik auf der rechten Seite des Motors einer PK Automatik muß ich die Wandlereinheit aus Scootersicht verkehrt herum einbauen

    3.: Das zwingt mich dazu, die Vario ebenfalls verkehrt herum zu montieren

    4.: Der Platz zu der Backe, der Wunsch nach der Verwendung der Ori-Riemenabdeckung und diverse physikalische Tatsachen zwingen mich dazu, so nahe mit dem Riemen am Polrad zu bleiben wie möglich und alles herauszuholen in dieser Richtung, was bei meinen Schraubverbindungen an diese Stelle nicht einfach war.

    Als Abfallprodukt bleibt der Polradtopf an der gleichen Stelle und ich kann den Anlasser ohne Änderung verwenden.

    5.: Punkt 4 zwingt mich dazu, mit der Aluglocke sehr tief in das Getriebe einzutauchen zu lassen und wirbelt mir einiges durcheinander.

    So nur mal die gröbsten Dinge.

    Was ich damit sagen will, die Aufgabe aus der Überschrift dieses Beitrags läßt bei genauerer Betrachtung eigentlich nicht viel anderes zu als das, was sich so langsam vor mir herauskristallisiert.

    Es gabe letztlich nicht viel Spielraum für andere Lösungen.

    Und alles letztlich geometrisch bedingt.

    Ich finde das witzig....

    Ich halte euch auf dem Laufenden. Bis morgen.

    Gruß Paddy.

    Kollegen,

    hab heute noch etwas drangehängt und die Aussparerei der Spannplatte noch im Geschäft gemacht.

    Dann kann ich mich morgen in aller Ruhe und ohne Druck um die Ausspindelei kümmern.

    Die Spannvorrichtung besteht ja eigentlich aus zwei Platten mit drei Säulen dazwischen. Jetzt ist die obere Platte ausgespart, das Lochbild ist ja das Gleiche wie für das Gehäuse, nur daß der Deckel von unten kommt.

    Die paralle geschliffenen Abstandshalter mit 60 mm Durchmesser sind nur 70 hoch.

    Deshalb habe ich noch drei Ergänzugen gedreht und ebenfalls auf der Diskus parallel geschliffen.

    Jetzt bin ich so ca. 90 mm über dem Frästisch und der Deckel ist frei.

    Jetzt halt noch an den Tisch pratzen und es kann morgen losgehen, hehe.

    Gruß Paddy.

    Bißchen was habe ich noch, schaut mal. Ich weiß nicht, ob das bis jetzt so klar rüber gekommen ist.

    Erst mal die Zwischenwelle nochmals ins Gehäuse gesteckt mit aufgestecktem Lagerdummy und der Lagerhülse, die es am Samstag im Deckel auf die richtige Tiefe zu versenken gilt:

    Dann mal die Draufsicht auf die Wand, in der normalerweise bei der Automatik die Schaltwelle sitzt:

    Ich habe das Stirnrad aus der 50er Getriebekombi genommen, weil bei der logischerweise das Rad größer ist. Auf den Durchmesser plus x wird dann runtergespindelt. Das Abtriebsrad der 125er Verzahnung ist ja kleiner und wird dann auf jeden Fall Platz finden.

    Dann habe ich mal mit dem Filzstift etwas rumgepinselt, daß man sieht, wieviel von der Wand/dem Dom entfallen wird:

    Es wird gehörig etwas entfallen, aber in der Tiefe nicht sonderlich viel. Von der Trennebene der beiden Gehäusehälften gemessen werde ich wohl so 20 mm tief gehen, die Wand beginnt erst 8 oder 10 mm unterhalt, also nehme ich so 12 mm oder so weg.

    Den Rest lasse ich stehen, weil er den Getriebedeckel aussteift und nicht schadet.

    Wenn man das erste Bild betrachtet, sieht man, daß der Durchmesser der Kickstartverzahnung garnichtmal soo groß ist. Übertragen auf das 3. Bild heißt das, daß ich nicht viel mehr im Durchmesser runterspindeln werde, als der Dom Außendurchmesser hat.

    Dann werde ich die Rippen wohl so im 45° Winkel nacher nach innen zulaufend abschrägen, das reicht.

    Wandstärke im Alu bleibt dann um die Lagerhülse immer noch ca. 5 mm im Radius, deutlich ausreichend aus meiner Sicht.

    Das wird cool und jetzt brenne ich darauf, hehe...:-).

    Ich hoffe, die Bilder der letzten beiden Beiträge haben die anstehenden Arbeiten etwas besser erklärt.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Auf dem Bild mit der Zwischenwelle erkennt man die putzige Verzahnung, mit der die Drehbewegung des Kickstarts auf die Zwischenwelle übertragen wird im Original. In meinem Falle zeigt das Ding schon reichlich Karies, künftig aber arbeitslos.

    Zur Verteidigung der Automatik muß ich aber sagen, daß das eigentlich das einzige ist, das bei der Automatik irgendwie nicht zum Rest paßt und sicher die einzige dimensionelle Schwachstelle ist.

    Der Rest ist durch die Bank absolut überdimensioniert ähnlich der normalen SF, der Abtrieb eher noch solider.

    Insofern ist es nicht schlimm, daß ich auf die Kickstartfunktion verzichte und damit den aus meiner Sicht einzigen Schwachpunkt des Automatikgetriebes nicht mehr nutze.

    Was ich damit sagen will, wer eine Automatik besitzt mit Elestart, gerne nicht nur aus Bequemlichkeit diesen Benutzen, sondern auch der Materialschonung wegen.

    Wobei ich keine Ahnung habe, ob bei diesem Getriebe mal etwas schief gelaufen ist, ich hatte bisher noch keines offen bis auf dieses.

    Der Kickstart an meinen Serienmotor funktioniert tadellos und macht keine Geräusche. Solider ist die Verzahnung einer SF auch nicht, nur bekommt man die Teile nicht hinterher geschmissen bei einer Automatik...:-)

    Soo Mädels,

    das Nadellager habe ich auch noch kurz gezogen. Mein Zuganker konnte ich von der 21er Nadelhülse nehmen, da die Wandstärke des 22er Nadellagers größer ist und dem Innendurchmesser der 21er Nadelhülse entsprach. Ich mußte also keine neuen machen. Lediglich die Zugglocke mußte ich von 21 auf 22 ausdrehen.

    Im Prinzip habe ich jetzt eine Garnitur, mit der jedes Nadellager/-hülse einer Automatik zu ziehen ist.

    Sehr gut.

    Die Lagerhülse für die axial zu versetzende Nadelhülse ist auch fertig, wie auf dem dritten Bild zu sehen ist:

    Der große 47/20 Dummy für den Ausgang der Abtriebswelle ist auch nachgearbeitet.

    Auf dem ersten Bild sieht man aber, daß der Dummy für das Nadellager zwar dem Nadellager entspricht, die Bohrung aber tiefer ist.

    Das Lager ist sonst bündig eingepreßt. Ich werde morgen vielleicht nochmal einen Dummy drehen, der bündig abschließt. Sonst kann ich das Axialspiel schlecht beurteilen, wen der Deckel auf dem Gehäuse ist und ich nicht hinsehe.

    Aber das ist Kleinkram. Wichtig ist, wenn die restliche Bearbeitung an Abtriebswelle, Lagerdom Zwischenwelle und Aluplatte gemacht ist, kann ich die beiden Hälften samt Innereien wieder fügen.

    Jippieh!

    Soll noch einer sagen, man kann keine Aluglocke in ein Automatikgehäuse reinschweißen, die ganze Kämmebenen der Verzahnungen um ca. 3 cm verschieben und der Scheiß paßt danach wieder, hahhar.

    Geht! :-).

    Vorausgesetzt natürlich, man gehört nicht zu den anderen. "Geht nicht" sind nämlich die anderen.

    Wenn man wissen will, was nicht geht, muß man die fragen....

    Egal, auf jeden Fall habe ich meinen Wochenplan schon fast erledigt und jetzt schauen wir mal, wie weit ich am Samstag komme.

    Gruß Paddy.

    Jungs,

    Stand heute könnte mein Plan für's Wochenende aufgehen. Hab die Lagerdummies gedreht aus Delrin und mal die beiden Nadelhülsen aus dem Deckel gezogen:

    Es fehlt nur noch der Dummie für das PX-Lager auf der Limaseite, aber das reicht es noch, wenn die KW da ist.

    Den Dummy für die Abtriebswelle am Ausgang mußß ich nochmal überarbeiten, der ist zu genau und das Nadellager von der Abtriebswelle muß ich noch ziehen.

    Das hat außen 22 und eventuell muß ich eine andere Glocke drehen als für die 20er und 21er Nadelhülse.

    Aber das ist ja kein Act.

    So, was haben wir also für Samstag, wenn ich das noch gemacht habe?

    Richtig, ich brauche noch eine Lagerhülse für das tiefergesetzte Nadellager im Deckel für die Zwischenwelle, dann kann der Samstag kommen.

    Ich werde dann die Vorrichtung vollends umarbeiten, um den Deckel zu spannen. Dann kann ich den Lagerdom tiefersetzen und erneut ausspindeln.

    Dann muß Platz für das große Stirnrad der Abtriebswelle geschaffen werden.

    Im CAD steht mittlerweile, wie die Abtriebswelle umgearbeitet werden muß und dementsprechend der Mitnehmer aufgeteilt.

    Ein Teil des Mitnehmers wird dann auf die Abtriebswelle geschweißt, der andere Teil dient als Niederhalter für das große Stirnrad.

    Das mache ich in aller Ruhe nächste Woche abends. Da lasse ich mir Zeit und nehme das Gehäuse mit zum Einpassen.

    Ergo sollte, wenn alles klappt, bis Ostern das Getriebe wieder schließbar sein und zumindest von außen drehbar.

    Nach Ostern dann die Eingangswelle machen. Die Kupplungsglocke umarbeiten und einen Adapterring dazu. So der Plan.

    Ha, langsam flutscht es, hehe....

    Gruß Paddy.

    Ich habe übrigens gehört, daß Unterlegscheiben in O-Galvanisierung im Kommen sind.

    Wenn man das weiß, steht man natürlich vor einer schweren Entscheidung. Neu galvanisieren oder nicht? Man könnte unwiederbringlich die Patina der Unterlegscheiben zerstören.

    Unterlegscheiben in O-Galvanisierung werden sorgsam gereinigt, auf keinen Fall ansgeschliffen, maximal mit Owatrol behandelt.

    Nur so als Tip!

    Betrüger machen sich schon bereit, O-Galvanisierungsunterlegscheiben von XL2s als O-Galvanisierungsunterlegscheiben älterer Generationen zu verkaufen.

    Augen auf beim Scheibenkauf!

    Gruß Paddy.