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Beiträge von Scharnhorst

    Ach das ist Dichtmasse. Ich kenne die PX nicht und dementsprechend die Stelle auch nicht.

    Sah so aus, wie Stuck, der von dir beim Zerlegen angeschliffen wurde.

    Nix für ungut.

    Manche lackierte Wespe ist ja ordentlich vergipst worden, deshalb dachte ich, du hast da eine Sünde freigelegt.

    Gruß Paddy.

    Ergänzend zur Frage von vespacruiser,was heißt defekt?

    Also nur ein paar Gänge vermackt oder wirklich die Gänge so am Sack oder weg, daß Nachschneiden keinen Sinn macht?

    Selbst wenn das Gewinde so am Sack ist, daß Nachschneiden nichts mehr bringt, würde ich erst probieren, den Gewindestumpf wegzufräsen und in den verbleibenden Bolzen mittig ein neues Innengewinde zu schneiden. Dann eine Gewindebolzen fertigen (im Prinzip eine Gewindestange), den mit einer ordentlichen Schraubensicherung eindrehen und verkleben und der Überstand ist dann dein neues Außengewinde.

    Dazu solltest du aber jemanden kennen, der am Besten eine Fräsmaschine hat und eventuell Hartmetallbohrer und Hartmetallgewindebohrer.

    Der Bolzen ist vermutlich nich gerade aus Trompetenblechmaterial...

    Aber wegen sowas schmeißt man keine ganze Schwinge weg...Aufgeben sind die anderen...

    Gruß Paddy.

    Liebe Kollegen,

    jetzt habe ich die Vario und den Wandler nochmal auf die Vario-Vorrichtung genommen. Längste Übersetzung eingestellt (Vario ganz zur Riemenscheibe), den Riemen parallel zur Grundplatte der Vorrichtung und ich habe eine Höhendifferenz von fester Wandlerscheibe ganz außen zu Vario ganz außen von 5 mm.

    In meine Aluglocke habe ich dann mal ein paar ausrangierte Endmaße gelegt (nutze ich als Fräsunterlagen). Die sind 9 mm dick und sollen den Abstand darstellen, den ich für etwas Luft und einem Befestigungsflansch für die Kupplungsglocke auf der Eingangswelle brauche:

    Dann die Kupplungsglocke:

    So, dann habe ich mit dem Höhenreißer gemessen und komme auf eine Höhendifferenz von 4 mm zwischen den beiden Teilen (Wandlerscheibe und Vario).

    Also muß unter die Kupplungsglocke 10 mm Platz (ist OK, sagen wir mal einen Flansch mit 7 mm und 3 mm Abstand zum Aluglockenboden, das paßt), dann haut das hin und mein Riemen fluchtet sauber.

    Also alles richtig gemacht, ich bin sehr zufrieden.

    Jetzt muß ich mal überlegen, wie ich weiter mache. Ich denke, ich mache mit dem Ausdrehkopf oben am Getriebegehäuse an dem Durchbruch noch eine Fase für die Schweißnaht und hefte die Glocke dort mit MIG mal fest mit drei kurzen Nähten.

    Dann kann ich zumindest mal den Überstand der Glocke oben und an der Öffnung in Richtung Polrad mal grob wegfräsen und mich in aller Ruhe auf das komplette Verschweißen der Glocke vorbereiten. Ob WIG, doch wieder MIG, mal egal.

    Hauptsache das Ding ist mal fest und ich kann weiter konstruieren, wenn die Überstände weg sind.

    Also lasse ich das Gehäuse noch bis morgen drauf und mach die Fase.

    Dann kann ich abnehmen und mal von innen begutachten, wie der Flurschaden meines Ausspindelns dort aussieht.

    Der Lagerdom der Abtriebswelle zum Rad ist etwas angedreht, aber das wußte ich, als ich die Maße der Glocke festgelegt hatte mit 132 mm. Ich erwarte mal keine Überraschungen.

    Wichtig ist nur, daß ich jetzt innen messen kann, wo ich mit den Zahnrädern rauskommen könnte und wie ich die gestorbene Lagerstelle der Zwischenwelle am Besten wieder herstelle.

    Ein paar Ideen habe ich schon, weiß aber noch nicht, ob das so hinhaut.

    Aber, Tagesziel erreicht, es geht jetzt endlich mit dem Getriebe weiter. Und das Beste ist, wie erwartet geht die Riemenabdeckung auch über den Wandler. An einer Rippe muß ich vielleicht ein klein wenig wegmachen aber ansonsten perfekt.


    Also wäre an dieser Front mal mein großes Ziel erreicht. Die etwas schrullige Gesamtoptik der Automatik bleibt mal weitestgehen nach außen hin erhalten.

    Mario schaut gerade nach einer Zylinderhaube der 125er PK Automatik und nach dem ich nenne es mal Luftleitblech, das noch über das Polrad kommt.

    Vielleicht hate er mir noch ein Luftfiltergehäuse, das ich dann auch irgendwie an den anderen Gaser und ASS ranbasteln könnte und das Ding sieht nachher fast aus wie original.

    Zum Verständnis, ich hätte das gerne von außen so unbelassen wie nur möglich nicht wegen dem Tuning, das bei dem Umbau so als Abfallprodukt dazu kommt, sondern weil ich es einfach so gerne mag.

    Das mache ich bei der Ape exakt gleich. Gerne eine andere Technik wie mein Voll-LED Scheinwerfer von Higsider, aber bitte im Originalgehäuse verbaut, daß von außen alles aussieht wie es halt bei einem Einauge von 94 aussieht.

    Ist so ein Tick von mir, muß man nicht verstehen....:-)

    Ich hoffe mal, es hat bis hierhin Spaß gemacht meine extreme "Verunstaltung" des Getriebegehäuses...:-).

    Jetzt muß ich den Scheiß halt irgendwie wieder richten, damit das Gehäuse nicht auseinanderfällt bei Belastung. So ist es etwas fragil im Moment, besonders an der Stoßdämpferaufnahme...:-).

    Aber es kommt ja ein recht stabiler Alutopf mit 6 mm Wandstärke in das Loch und wird verschweißt. Das sollte die (Star Trek Terminologie) "strukturelle Integrität" wieder herstellen...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Wenn dein ZZP hin und her eiert und die Kiste nicht richtig läuft, dann vergiß mal die HD.

    Mach das Polrad runter, kontrolliere mal die Position und bestelle schonmal ein neues Pickup. Kostet ja nicht die Welt und das Polrad muß eh runter.

    Wenn dein ZZP dann mal stimmt, dann reden wir wieder über die HD.

    So kannst du nicht abdüsen.

    Gruß Paddy.

    Nimm ein Stück Knete und drücke es auf das Pickup, so daß du nach dem Wiederabnehmen des Polrads messen kannst, wie weit es von der Mitte der beiden Zungen auf dem Pickup (die beiden Metallstreifen radial) bis zum Grund des Polrads ist.

    Dann misst du im Polrad ebenfalls von der Mitte der beiden Zungen im Polrad zum Polradgrund.

    Dann siehst du, ob Polrad und Pickup auf gleicher Höhe laufen.

    Einigermaßen klar jetzt? Ist etwas blöd zu erklären, aber wen du das Polrad abnimmst, weißt du, was ich meine.

    Gruß Paddy.

    Ja, ist kein Fehler wieder sauber einzustellen, ganz gleich kriegst du es ja nicht hin.

    Bevor du tauschst, drück spaßeshalber etwas Knet ins Polrad und mach es nochmal drauf.

    Ziel ist festzustellen, wo dein Pickup axial positioniert ist.

    Die Mitte seiner Zungen muß auf der Mitte der beiden Zungen am Polrad sein. Wenn das abweicht, kann das Pickup auch Murks an die CDI senden.

    Wenn du schon nach dem Pickup schaust, lege auch wert auf die richtige Position.

    Ich habe schon gelesen, daß manche mehrere neue Pickups verbaut haben und es erst mit dem zweiten oder dritten neuen Pickup erledigt war.

    Aus meiner Sicht waren das keine neuen Pickups, die defekt geliefert wurden sondern eine nicht ausdistanzierte ZGP. Und dann ist es Toleranzsache, ob es geht oder nicht.

    Nur so als Tip.

    Gruß Paddy.

    Danke Mario für die Erklärung für Volker, besser geht das nicht erklärt!

    Und ja, die Vario ist auf dem Bild in der Endstellung. Die Gewichte sind unterlegt mit eigends dafür gedrehten Teilen, um die Extremposition zu simulieren. Auf der Riemenvorrichtung nutze ich dazu eine Anschlaghülse aus Delrin.

    mario: Du müßtest jetzt weit zurückblättern und nachlesen. Aber bei meinem umfangreichen bebilderten Monolog möchte ich dir das ersparen und fasse das Wichtigste kurz zusammen...:-)

    Die Auswahl steht praktisch im Großen und Ganzen fest. Es wird ein Drehmomentmotor.

    -DR133 (deshalb brauche ich von dir ja auch die Zylinderhaube von einer 125er Automatik)

    -Vollwangenwelle mit 51 mm Hub, 105er Pleuel

    -Membran baugleich zu Sfera mit Carbonzungen

    -Vario von Malossi

    -Riemen aus Derby Variant oder wie die Kiste heißt (komplette Spreizung außerhalb auf einer eigends dafür angefertigten Vorrichtung ermittelt)

    -Getriebe entweder das Ori oder etwas anderes in der Gegend mit der Übersetzung

    Damit sollten das so 70 Klamotten bei 7500 Umdrehungen werden

    Aber nun zum heutigen Samstag. Das war ein Act. Hat ewig gedauert, weil ich nur sehr moderat zugestellt habe bei dem ständig unterbrochenen Schnitt.

    Naja, auf der Enterprise würde man vom Verlust der strukturellen Integrität sprechen...:-)

    Das Gehäuse ist jetzt ordentlich geschwächt und hat auch wie erwartet Durchbrüche nach außen.

    Ich bin jetzt 36 mm tief gegangen ohne nochmals nachzukontrollieren. Das werde ich nach dem Essen machen und berichten. Solange spanne ich noch nicht ab, falls ich noch etwas nachsetzen muß.

    Aber meine Glocke paßt schön satt rein mit 3 Hundertsel Spiel oder so und hat genug Überstand zum Wegfräsen nach dem Schweißen.

    Wie gesagt, erstmal etwas essen und dann mal genauer messen und etwas das Hirn benutzen, wie ich weiter vorgehe. Ich tendier ja ein bißchen dazu, mir das WIG-Gerät auszuleihen und vor dem Schweißen an meinem Testteil von der 125er Sfera wieder etwas zu üben. Wie schon gesagt, meine letzte WIG-Schweißereien waren 98. WIG mit Alu war 93. Da könnte etwas Übung nicht schaden.

    Mal sehen. Der Scheiß soll ja nachher wieder stabil sein und auch dicht.

    Jetzt esse ich mal was und dann sehen wir weiter.

    Ich berichte,

    Gruß Paddy.

    Sehr schön gearbeitet! Und das mit der frühen Prägung halte ich ebenfalls für wichtig :-).

    Ich habe meine eigene kleine Schreinerei und baue zuweilen gerne Möbel aus Massivholz, stelle auch Leimholz selber her.

    Nur so als Tip, ich öle gerne Massivholz. Geht von pragmatisch OSMO-Hartwachsöl bis zu Öl für Parkett (nicht zwingend, aber auch OK so die volle Öko-Dröhnung mit, keine Ahnung, sieben mal blauer Engel super-Öl).

    Macht Holz auch ganz sympathisch und ist etwas pflegeleicher als Lack und verzeiht kleine Schäden leichter. Macken interessieren nicht, weil das etwas Öl eindringt.

    Viel Grüße,

    Paddy.

    Da ich gegen 21:30 noch meine Siebträgermaschine bemüht habe und nun noch nicht müde bin, vertreibe ich mir die Zeit im Netz...

    Ich bin dann doch nochmal zu SIP und habe mir den Auspuff, den du ja gerade im Inbegriff zu kaufen bist (vorbehaltlich unserer versierter Meinung), nähers betrachtet.

    Zusätzlich zur Farbgebung spricht doch einiges für ihn.

    "155er" (wer kennt den nicht?) bewertet den Artikel 2012 mit 5 Sternen und dem Kommentar: "Optik klasse cooler klang".

    Jetzt sehen wir mal von der Luft nach oben bezüglich Rechtschreibung und Satzzeichen ab, aber das ist schon ein Prädikat!

    "Yocash" hingegen ist da eher etwas konservativ unterwegs im Jahre 2016 und vergibt nur 4 von 5 Sternen: "Guter Auspuff, leider sieht er mir zu modern aus"

    Ich an deiner Stelle würde mich aber an der jüngsten Kundenmeinung von "carpfreak" orientieren: "stoere uitstraling, mooi sportieve uitlaad voor nette prijs", geleitet von 5 von 5 Sternen.

    Das spricht Bände. Man kann praktisch nichts falsch machen mit diesem Preisbrecher, dem du ja schon eine gewisse Unabdingbarkeit in der Verwendung an deiner Vespa zugesprochen hast.

    Bitte teste ihn und berichte ausführlich. Deinem Beitrag aus dem April 2020 entnehme ich, daß du schon einen sehr detaillierten Anspruch an einen Auspuff hast (Drehzahl, Drehmoment gleichermaßen gepaart mit unschlagbarer Optik) und da hilft uns ein Erfahrungsbericht ungemein, den Horizont zu erweitern.

    Ich freue mich darauf.

    Vielen Dank im Voraus,

    Gruß Paddy.

    Für welchen Puff hast du dich denn vor gut 10 Monaten entschieden?

    Da hattest du die Runde auch nach Tips für einen Auspuff gefragt und diverse Empfehlungen bekommen und hast dich dann sehr schnell ohne Feedback ausgeklinkt.

    So richtig transparent und realistisch waren deine Ansprüche damals nicht.

    Vielleicht mußt du einfach mal einen kaufen und drunter machen für ein eigene Meinung.

    Lustig aussehen tut die Tröte ja und kostet nur ein paar Mark.

    Kauf mal und berichte.

    Gruß Paddy.

    Ha,

    gerade das Gehäuse für morgen auf der anderen Vorrichtung auf den Frästisch gelegt und mal die Riemenabdeckung drauf gelegt,

    meine Messungen haben schon einigermaßen hingehauen, aber so mit der Riemenabdeckung sieht es schon etwas dramatischer aus, als es ist. Zum ersten Mal mit der Abdeckung auf dem neuen Motor:

    Also nochmal kurz zusammengefasst. Die schwarze Scheibe der Malossi-Vario kommt etwa 2 cm weiter außen zu liegen als die Riemenscheibe des Ori-Variators, die Position des Riemens ist etwa gleich.

    Während die Riemenscheibe Ori etwa 1 cm zurücksteht unter die Oberkante Abdeckung, steht die schwarze Scheibe einen über.

    Dann kommt noch die hier etwas zu hohe Mutter.

    Zur Backe sind es dann ab dieser Mutter noch im schlimmsetn Fall bei voll eingefedert 2 cm Platz.

    Schon eine knappe Kiste, aber anders ging es halt nicht. Mehr war axial nicht zu holen.

    Was soll's, es funktioniert, hehe....:-)

    Gruß Paddy.

    Ladies,

    ich konnte es heute abend nicht lassen nach dem Essen. Den Sitz aufgefangen und ausgespindelt:

    So, jetzt passt meine Wunsch-KW mit dem starken Stumpf limaseitig in mein Gehäuse samt dem soliden PX-Nadellager und dem dazugehörigen Wedi.

    Am Montag noch den Kanal durchbrechen für die Sickerbohrung und das ist bereit zum einkleben.

    Mach ich aber erst zum Schluß:

    Geil, vermutlich die erste Automatik der Welt mit einem soliden 24er Wellenstumpf für eine Vollwangenwelle für die ETS. Ich habe ein Lächeln im Gesicht...:-)

    Jetzt kann ich nachher noch das Gehäuse auf die andere Vorrichtung nehmen, damit ich die andere Seite bearbeiten kann und morgen direkt mit dem großen Loch starten am Getriebe.

    Vielleicht reicht es dann morgen noch, den Topf gleich zu heften, um gleich den Überstand etwas wegzufräsen.

    Lassen wir uns überraschen, das wird ein Spaß!

    Gruß Paddy.

    nick, Kaw: ja, was zu der ganzen Bearbeitung extrem viel Zeit und verdammt lange Wochenendabende gekostet hat, sind die ganzen Messereien und daraus abgeleitet die Konstruktion. Dabei mußte ich halt immer auch das Netz nach Komponenten und deren Auswahl umgraben. Im Prinzip war ich ja zu einem gewissen Grad relativ frei bei der Auswahl der Komponenten bis jetzt. Ausgewählt habe ich dann nach langen Vergleichen, Rummessere und -rechnereien, was denn nun passen könnte und was die besten Chancen hätte, zu halten. Und immer wieder die Abschätzung der künftigen Verfügbarkeit.

    Allein an Kurbelwellen hatte ich zu Beginn bestimmt 6 Stück im Auge, die dann schrittweise auf eine Variante zusammengeschrumpft ist. So war es mit vielen Komponenten.

    Hinter jedem scheiß Teil oder jeder Bearbeitung steckt oft eine vergleichbare Zeit an Überlegungen.

    Der Umbau ist ja nirgendwo als Vorlage vorhanden, alles bei null im Prinzip.

    Wenn man eine normale SF umbaut, hat man im Netz unendlich viele Anregungen, für diesen Umbau halt null.

    Das war aber bisher genau das, was mich gereizt hat irgendwie. Und es geht ja noch etwas weiter...:-)

    Die Damen,

    ich hatte gerade doch noch etwas Lust und habe das Gehäuse schonmal aufgespannt.

    Etwas ungewohnt so verdreht, aber ich mußte die Nutensteine aus der Vorrichtung nehmen und deshalb so aufspannen, damit ich außerhalb der Bohrung für das Lager pratzen kann.

    Sonst kann ich ja schlecht ausspindeln an der Stelle.

    Dann habe ich gleich mal Bilder gemacht. Ich bin mir nämlich nicht sicher, ob das bis jetzt jeder kapiert hat, was ich eigentlich immer mit meiner Lagerhülse und der Ölbohrung und dem Kanal in der Lagerhülse so meine.

    Ich hoffe, das erklärt das etwas:

    Diese Hülse muß in das zu kleine Loch dort:

    Die Sickerbohrung im Original mündet genau in der Lagermitte des Originallagers der Automatik. Das Lager hat eine umlaufende Nut und eine Bohrung radial nach innen zu den Nadelrollen. Von da aus verteils sich das Öl bis zum Wedi ZGP-seitig.

    Da ich das größere PX-Lager und den dazugehörigen PX-Wedi reinmachen will, brauche ich nicht nur größere Durchmesser, sondern eben auch einen Kanal in der Lagerhülse, der das Öl zwischen den Wedi und das Lager bringt.

    Der Außenring des PX-Lager ist nämlich ohne Schmiernut und würde die Originalbohrung verschließen.

    Wenn ich nun nach dem Ausspindeln von außen der Lagerhülse ein Loch in den Kanal verpasse, kann das Öl dann ungehindert an die Stelle fließen, wo es benötigt wird.

    Hand hoch, wer das nur anhand meiner kryptischen Erzählungen bisher schon kapiert hat, wie ich diesen Kunstgriff geplant hatte :)

    Gruß Paddy.

    Das freut mich, Nick! :)

    Also Kinder,

    am Polrad plus Vario ist ein Haken dran! Jetzt müßt ich euch nur noch eine neue Polradmutter mit Flansch und Sicherungseinlage an der Stelle vorstellen, dann war es das.

    Die Nadelrollen sind gekürzt und fertig.

    Einzig am Konus habe ich beim nachsetzen der 0,8 mm den Durchmesser nicht 100% getroffen und muß morgen einen kleinen Freistich nachsetzen, der Polradtopf geht den letzten halben Millimeter nur press drauf. Vergeßt es...

    Das wohl weltweit erste Polrad für eine PK XL Automatik, daß auf der einen Seite auf eine stinknormale SF-Kurbelwelle paßt und auf der anderen Seite eine Standard Vario aufnimmt!

    Wenn der ganze Scheiß funktioniert, bin ich wohl der einzige Pontedera-Preßblech-Automatikfahrer, der nie im Netz verzweifelt nach einer Ersatzvario suchen muß, wenn seine wegen Verschleiß die Grätsche macht.

    Ich bestelle bei SC oder SIP einfach eine neue und mache die nach Feierabend in 2 Stunden kurz auf der Drehbank passend.

    Bin schon ein bißchen stolz!

    Die Lagerhülse aus VA hat ihren Ölkanal. Die Bohrung radial nach außen setze ich erst, wenn ich den ZGP-seitigen Lagersitz dafür ausgespindelt habe am Samstag. Dann kann ich den Eintrittswinkel besser beurteilen.

    Weiter habe ich noch eine neue Auflage für eine bestehende Vorrichtung gedreht, damit ich den Lagersitz ausspindeln kann.

    Bisher habe ich an einer Geometrie aufgefangen, die am Samstag weggespindelt wird. Deshalb ging die alte Unterlage nicht mehr und wird erst wieder in Aktion kommen, wenn die Lagerhülse dort eingeklebt ist.

    So, der Samstag kann kommen, ich freue mich schon drauf.

    Morgen abend werde ich wohl schonmal das Gehäuse samt Vorrichtung auf Fräsmaschine spannen, damit ich am Samstag gleich loslegen kann.

    Eventuell nochmal die ganze Garnitur auf die Variosimulationsvorrichtung spannen, um die Spindeltiefe ins Getriebegehäuse nochmal zu bestimmen, mal sehen.

    Bilder gibt es wieder spätestens Samstagabend, wenn ich hoffentlich ein 132mm großes und 35mm tiefes Loch im Getriebegehäuse habe und der Alutopf drinliegt! :)

    Gruß Paddy.

    So die Damen,

    hatte nicht soviel Zeit, aber für das M12x1,25 und die letzten Anpassungen an dem Varioadapter hat es kurz gereicht.

    Ich habe die Schulter nach dem Gewinde etwas zurückgesetzt, damit die Variomutter auch den Dampf auf die Steigscheibe gibt und das Paket Riemenscheibe-Variohülse-Steigscheibe axial zusammengepresst wird.

    Dann habe ich noch die Variohülse mit 6 Ausnehmungen Durchmesser 4 versehen (1mm größer als die Stifte). Jetzt sitzt das ordentlich, die Stifte haben radial Platz und sind dann in alle Richtungen eingesperrt.

    Anstatt der Zylinderstifte habe ich noch 3er Nadelrollen gefunden. Die sind zwar länger als die Zylinderstifte, aber sie gefallen mir besser. Die kürze ich morgen noch auf 6 mm und die Vario ist komplett fertig und ich kann probehalber mal vollständig montieren.

    Endlich ist das erledigt. Im Prinzip ist nun alles, was auf die Kurbelwelle ZGP-seitig draufkommt, abgehakt. Ab jetzt geht es in Richtung Getriebe.

    Die Lager, die mich am Samstag stören, habe ich ebenfalls entfernt.

    Erstens die Nadelhülse der Zwischenwelle, die beim Ausspindeln für den Alutopf im Weg ist und zweitens das mehrmals durchgelühte Nadellager der Kurbelwelle ZGP-seitig.

    Das hat trotz warmmachen ordentlich gefressen beim Auspressen. Ist aber wurscht, weil ich dort ohnehin auch am Samstag größer ausspindeln muß für meine Spezial-Lagerhülse aus VA, die dann den PX Wedi und das PX-KW-Lager aufnimmt.

    Wenn dann dort ausgespindelt ist, kommt noch die Schmierbohrung in die Lagerhülse, dann ist das fertig.

    Mann, was eine Geburt bis hierher. Aber so für mich ist jetzt das Schlimmste vorbei.

    -SF-Zylinder paßt drauf

    -Standardmembran von Piaggioroller paßt drauf

    -SF-Kurbelwelle von der Stange paßt rein

    -ein eigenes Polrad ist gebaut, daß sich mit einer SF-KW verbinden läßt und eine Standard-Vario aufnimmt

    -und sogar einen Riemen von der Stange habe ich gefunden, der mit dem ganzen Scheiß zusammenpaßt

    -und zu guterletzt als Kür paßt Stand heute sogar das ganze Geraffel um den Riementrieb und das Polrad als Origiginalteile auf meinen Motor, wenn ich mich nicht vermessen habe bis jetzt.

    Das war aus meiner Sicht das Kniffligste zu Beginn des Projekt mit durchaus NoGo-Potential. Und daran ist jetzt ein Haken.

    Ich kenne zwar die Stolpersteine getriebeseitig noch nicht, die mich unerwartet treffen werden, aber denen sehe ich jetzt gelassen entgegen. Ein paar Wellen und Lagerstellen, mehr ist das aus heutiger Sicht nicht mehr. Das stellt mich jetzt hoffentlich vor kein Problem mehr...

    Aber lassen wir uns überraschen...:-)

    Bleibt mal dran, liebe Kollegen,

    Gruß Paddy.