SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    So Männer,

    ob das jetzt die finale Lösung ist, weiß ich noch nicht. Für's erste sollte das mal funktionieren. Sooo viel ander von der Sache her ist es nicht zu den Scooter-KWs. Auf denen ist nahezu immer eine Verzahnung draufgewälzt und diese Scheibe hat ein entsprechendes Profil.

    Das habe ich ausgedreht auf 16 mm (Innendurchmesser Variohülse). Das Gewinde gibt M12x1,25. Schneideisen dazu habe ich gefunden.

    Naja, dann auf dem Teilapparat jeweils 6 wenig kreative 3 mm Bohrungen gesetzt, 1/3 in die Steigscheibe, 2/3 in die Welle.

    Das ist jetzt alles noch etwas eng und ich muß noch etwas fitscheln. In die Variohülse müssen auch noch 6 Aussparrunge rein, weil die Stifte einen Umkreis von 18 mm haben (Außendurchmesser Hülse 20).

    Das werde ich morgen noch ebenfalls auf dem Teilapparat mit einem etwas größeren Fräser machen (5 mm oder so), dann ist das Ganze nicht hoffnungslos überbestimmt.

    Dann kann ich da für's erste mal so lassen und am Motor weiterbauen. Die Funktion ist erfüllt es auf jeden Fall mal so.

    Ich weiß ja noch nicht mal, ob es diese Vario auf Dauer sein wird. Ist aber kein Problem. Die Riemenscheibe wird immer die gleiche sein, auch von der Position her.

    Im Prinzip muß ich nur einen neuen Varioadapter drehen und ich kann eine neue Vario drauf machen mit ebenfalls kleinen Änderungen.

    Insofern um Welten besser als beim Originalmotor, wo man gebrauchte 30 Jahre alte Varios für teuer Geld irgendwo suchen muß.

    Also alles Bella.

    Der Lehrling hatte heute ein wichtiges Teil für Samstag fertig:

    Dadaaa:

    Das ist mal ein Suppentopf! Natürlich teilweise aufmaßbehaftet, nur der Außendurchmesser stimmt und muß nun aus dem Gehäuse ausgespindelt werden.

    Ja, wenn man sich den Topf jetzt ein paar cm tiefer vorstellt, wird das ungefähr so:

    Das wird lustig...:-).

    Gruß Paddy.

    Mädels,

    die Finalisierung des Varioadapters und des Polradkonus geht dem Ende zu.

    Den Polradkonus habe ich im Durchmesser hinten auf 31,6 runtergedreht, damit er in die Feldbleche der ZGP paßt und an der Planfläche noch die 0,8 mm geholt. Getestet, ob es paßt, habe ich noch nicht, wüßte aber nicht, wo es jetzt noch haken sollte.

    Dann habe ich die Stiftbohrungen für die Verdrehsicherung der selber gemachten Riemenscheibe noch etwas nachgearbeitet, weil die etwas zu eng waren und alles etwas überbestimmt.

    Jetzt paßt die Riemenscheibe richtig schön satt auf den Varioadapter und ist spielfrei verdrehsicher.

    Danach die Riemenscheibe etwas angespiegelt, damit sie nicht den Riemen auffrißt.

    Den Varioadapter wieder auf den Dorngenommen, ausgerichtet und auf den Innendurchmesser der Variohülse angepaßtauf einen schönen Schiebesitz.

    Variohülse auf das auf der Vorrichtung ermittelte Maß gekürzt (beidseitig, damit ich die größe der Sirnfläche selbst bestimmen kann).

    Die Vario erstmals in ihrer Position auf dem Adapter:

    So, jetzt muß ich mich nur noch für ein Gewinde entscheiden und mir etwas Sinnhaftes als Verdrehsicherung für die Steigscheibe oder wie das Ding heißt ausdenken.

    Als Gewinde denke ich, würde sich das Origewinde einer SF-Kurbelwelle anbieten. Dann habe ich zweimal die selbe Verschraubung auf der Seite der KW. Ich muß morgen mal das Gewinde messen, das ist ja ein Feingewinde, wenn ich nicht irre. Wenn ich im Geschäft ein passendes Schneideisen finde, denke ich, wird es das.

    Die Verdrehsicherung für die Steigscheibe weiß ich noch nicht. Ich werde nachher mal noch etwas überlegen, jetzt wo der Zapfen am Adapter den richtigen Durchmesser hat.

    Die schön erwähnten Zylinderstifte axial, zwei Schlüsselflächen, keine Ahnung. Irgendwas was einfach zum herstellen ist und Aussicht auf Haltbarkeit.

    Wobei so ein Varioadapter auch im Zweifelsfall nochmal gedreht werden kann. Der Polradkonus wäre da deutlich aufwendiger.

    Mal schauen...Ich berichte.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Die Aluglocke dreht mir ein Lehrling nebenher. Bei der ist nur wichtig, daß der Durchmesser der provisorischen Bohrung und der Außendurchmesser der Glocke zueinander laufen und deshalb in einer Aufspannung gedreht werden. Der Rest ist zweitrangig.

    Ziel wäre, bis zum Wochenende alles zusammen zu haben, damit ich das Getriebe ausspindeln kann.

    Dann wäre dieser Schritt mal getan.

    Warum hätte denn die "151er" ab Werk zu mager bedüst sein sollen?

    Also ab Werk zu fett, OK, aber zu mager ab Werk halte ich für ausgeschlossen, das wäre ja grobe Fahrlässigkeit.

    Jetzt würden mich rein fachlich mal der Unterschiede der Standardbedüsung auf dem 20/20 und dem 24er interessieren, um das nachvollziehen zu können. Den 20/20 kenne ich, welcher 24er ist gemeint?

    Und dabei möchte ich die beschriebene Leistungsteigerung zunächst nicht in Frage stellen, ich möchte sie nur technisch verstehen.

    Danke schonmal,

    Gruß Paddy.

    So liebe Kollegen,

    jetzt habe ich es amtlich und meine Schätzung vor einigen tagen war garnicht mal so schlecht.

    Ich habe zwar die Dummyriemenscheibe im Geschäft vergessen, aber ich hatte vergessen, daß die eigentlich noch auf den Derby-Riemen eingestellt war.

    Also konnte ich mit dem Höhenreißer ausmessen, um wieviel tiefer die Kupplungsglockenhinterkante von meiner selbergemachten Riemenscheibe nun am Polrad kommt.

    Übertragen auf den Motorblock, den ich provisorisch mit ein paar Fräsunterlagen und einer Schraube auf eine Vorrichtung gespannt hatte, bedeutet das ca. 20 mm unterhalb der Kante des Gehäuses, auf dem im zweiten Bild der Höhenreißer ansteht.

    Um die Dimensionen des zu integrierenden Alutopfes mal zu illustrieren, ein paar Bilder:

    Die Kupplungsglocke (natürlich auf diesem Bild verkehrt herum):

    Dann mal bloß zur Orientierung großzügig außenrum gezeichnet mit Bleistift, den Topf später werde ich natürlich sehr eng an der Kupplungsglocke halten und ich werde wohl so um die 5-6 mm Wandstärke geben:

    Wenn man nun die 20 mm nimmt, geistig weitere 5 mm für die Wandstärke des Topfbodens dazu addiert und sich noch einen Flansch auf der Eingangswelle mit 6-8 mm denkt, an den die Glocke dan geschraubt ird, kommt man mit noch 2 mm Luft zum Lager halt auf 33-35 mm.

    Das mal so grob an das Gehäuse gehalten:

    Das wird schon nicht ohne. Jetzt seht ihr auch, warum die Lagerstelle der Zwischenwelle stirbt (man sieht den Nadelhülsenboden auf der Außenseite des Getriebes und innerhalb meines Bleistiftkreises), sie wird nach dem Ausspindeln einfach nicht mehr da sein.

    Puh. Wenn ich jetzt die geplante Lagerung der Eingangswelle mir mal vor Augen führe (Lager, Seegerring, Wedi), kann ich das Gehäuse wieder von der Vorrichtung abspannen und nochmals innen messen, wo die Zahnräder dann ablanden.

    Ich krame nochmal die Zahnräder und Wellen raus und schau mir das nochmal an. Vielleicht habe ich ja heute eine bessere Idee wie neulich, als sich nicht sofort eine Lösung aufdrängte.

    Aber nun ist es endlich konkret und ich kann mich mit der nächsten großen Baustelle befassen.

    Gegebenenfalls auch schonmal ein Alternativgetriebe aus der Scooterecke aussuchen. Zur Orientierung kann ich ja das Sfera 125er Getriebe nehmen. Dessen Zahnradpaaranordnung ist ja gleich.

    Es bleibt also spannend. Da ist die finalisierung der Varioaufnahme ja eher Fleißarbeit dagegen.

    Ich berichte, also bleibt mal bei der Stange...:-)

    Gruß Paddy.

    Hallo Volker,

    ich habe das Zeug halt immer direkt vor der Nase und schreibe meist mit dem Wissensvorsprung.

    Da kann man bestimmt nicht immer folgen, kann ich mir denken. Vor allem mit den ganzen Begrifflichkeiten meiner eigengefertigten Teile.

    Natürlich könnte man die Schrauben etwas versenken, aber der Platz reicht, wenn der Topf an der richtigen Stelle sitzt.

    So wie er jetzt sitzt, streifen nicht nur die Schraubenköpfe, sondern die Mitte der beiden Zungen im Polrad sind ebenfalls zu niedrig und sitzen nicht zur Mitte der beiden Pickup-Zungen.

    Da ich bei der Ape mal eine ZGP erwischt hatte, bei der das Pickup nicht ausdistanziert war, bin ich ein gebranntes Kind und achte hier auf beste Voraussetzungen für ein perfektes Signal für das Pickup.

    Ich hatte mir doch eine Kunststoffplatte angfertigt, die ich auf den ZGP-Adapter legen kann und das Polrad genau richtig positioniert. Und da fehlt genau dieser knappe Millimeter.

    Paßt schon, ist kein Aufwand, die Planfläche nochmal zurückzusetzen. Deshalb hatte ich ja Aufmaß drauf gelassen, um das genau einzupassen.

    Gruß Paddy.

    Die Damen,

    es hat geklappt. Mein erstes eigenes Polrad!

    Der Reihe nach.

    Als erstes mußte ich meine mittlerweile etwas gestreßte Opfer-ZGP ausspindeln. Das liegt daran, daß die Ankerbleche und das Pickup innen nur ca. 32 mm zulassen, der hintere Durchmesser nach dem Zentrierbereich für den Polradtopf aber derzeit noch ca. 33 hat. Da der Konus ohnehin am Montag nochmal auf die Drehbank muß und ich zuhause keine habe, habe ich halt die ZGP passend gemacht.

    Dann hat der Konus reingepaßt:

    Dann das Polrad innen abgeklebt und den Dorn aufgefangen im Teilapparat. Mein Lochkreis für die 12 M5 hat 68, also in Y 34 aus der Mitte, Teilapparat genullt und den Topf auf meinen Eddingstrich geschwenkt und festgezogen.

    Dann halt erst 12 mal Zentrierbohrer, 12 Mal 5,3 und 12 Mal Senker:

    Das ganze noch von innen, immer den Staubsauger drangehalten wegen der Späne.

    Gestern abend hatte ich schon 5x10 Flanschkopfschrauben rausgesucht und bereitgelegt.

    So sollte das halten, wenn ich mir dann final Schrauben mit einer höheren Güte beschaffe und das zusätzlich klebe. Ich denke, da passiert nix mehr.

    Über die Wuchtung mache ich mir keine Sorgen, da der gewuchtete Topf auf dem gleichen Zentrierdurchmesser lauft wie auf seinem alten Konus. Und auf dem ist das Polrad ja schließlich gewuchtet worden. Also ist das jetzt so gut oder so schlecht wie vorher.

    Tja, dann mal die ZGP montiert und das Polrad drauf gesteckt (sehr gut übrigens, daß ich zum Bohren das Polrad wegen der Späne abgeklebt hatte, nur mit Sauger gebohrt und sorgsam behandelt, aber vergessen habe, die ZGP komplett auszublasen....jetzt hatte ich doch Späne drin, oh Mann...)

    Also es dreht, aber die Schraubenköpfe streifen ganz leicht an der höchsten Stelle, dem Pickup.

    Wie gestern vermutet, muß ich den Flansch mit den 12 Bohrungen noch auf seine 6 mm nach Zeichnung bringen (derzeit 6,8 oder 6,9) und dann paßt das perfekt. klatschen-)

    Der Konus muß ja eh wegen der 32 mm überdreht werden.

    So, eine große Hürde ist genommen, ich bin wieder einen großen Schritt weiter. Jetzt werde ich mal essen und dann spielt Union.

    Als Restprogramm für heute abend nehme ich nochmal meine Vario-Simulationsvorrichtung, stell das nochmal sauber ein mit dem Derby-Riemen und meß mal raus, um wieviel die Variohülse gekürzt werden muß.

    Dann kann ich nächste Woche den Varioadapter entsprechend anpassen. Für die Steigscheibe oder wie das Ding heißt muß ich mir noch eine Verdrehsicherung überlegen. Ich tendiere zu zwei Stiften, die axial zwischen Hülse und Varioadapter gebohrt werden zwischen die beiden Durchmesser. Vielleicht auch drei.

    Die Verzahnung der Scheibe habe ich ausgemessen, die kann ich nicht nachbilden von ihrer Geometrie her. Also mache ich das anders. Dann halt noch ein Gewinde auf den Zapfen des Adapters und gut. Eventuell halt ein Feingewinde, ich muß mal schauen, was sich anbietet.

    Wenn ich die Vario und den Wandler heute noch austariert kriege, weiß ich final, wo die Kupplung ablandet und ich kann die Durchdringung ins Getriebegehäuse festlegen und den Alutopf dafür drehen. Aber eins nach dem anderen.

    Auf jeden Fall ein großes Etappenziel erreicht und ich mußte nicht aus Verlegenheit die Kurbelgehäusedichtung anfertigen. Das Dichtpapier ist nämlich gekommen. Irgendwann brauche ich mal einen Lückenfüller, dann mache ich das.

    Wenn ich heute noch etwas erreiche, melde ich mich.

    Gruß Paddy.

    Uuuaaah,

    also Leute, ich hau mir gerade noch ein Bleifreies in die Birne, bevor ich die Fräsmaschine anschmeiße.

    Also ganz ehrlich, so wie ich gerade mit den beschränkten Mitteln die Position der ZGP in meinem Gehäuse und die Position von dem neuen Konus zum Polradtopf von dem Apegehäuse bzw. von dem Ape-Polrad übertragen habe, erzähle ich hier lieber nicht...:-)

    Ich habe jetzt an der ZGP und dem Adapter jeweils einen Strich zur Positionierung, der für die Mitte der beiden Markierungen der Originalen stehen soll und einen Punkt auf dem Polradkranz, an dem der 12er Lochkreis starten soll.

    Wie die jetzt genau da hingekommen sind, blende ich jetzt mal einfach aus und verlasse mich auf die statistische Wahrscheinlichkeit, daß sich die vielen Übertragungsfehler einigermaßen egalisiert haben, harhar...:-).

    Ich hoffe bloß, daß der Motor mit der Einstellung überhaupt startet und ich zum Abblitzen komme....:-)

    Also, später gibt es Bilder.

    Gruß Paddy.

    Hey, es liest noch jemand mit, danke! :)

    Ja Volker, der Topf wird mit den 12 Schrauben befestigt. Die Bohrungen muß ich noch setzen. Bin gerade heimgekommen, weil ich das Auto meiner Frau aus der Werkstatt zurück gekriegt habe.

    Ich werde jetzt mal schauen, wie ich am Besten die richtige Position ermitteln kann und dann werden die 12 Bohrungen auf dem Teilapparat in den Topf gesetzt. Einen Dorn, mit dem ich den Topf aufnehmen kann, habe ich schon.

    Heute abend gibt es Bilder.

    Und ja, die Vario sitzt anders als im Original. Das hängt damit zusammen, daß ein Standard-Scooterwandler eine Drehrichtung hat. Demzufolge muß ich den bei mir auf der rechten Seite so einbauen, wie er in einem Scooter auf der linken Seite sitzt. Deshalb muß die Vario ebenfalls "verkehrtherum" sitzen. Das verkompliziert die Sache ja etwas.

    Andererseits würde sonst die Kupplung nach außen kragen und die Ori-Riemenabdeckung nicht mehr passen. So ein bißchen Glück im Unglück also.

    Ich werde jetzt mal eine ZGP, die ich noch nicht zerfräst habe, in den Apemotor setzen und irgendwie versuchen, die Position zu übertragen, weiß noch nicht so richtig wie. Aber da wird mir schon was einfallen.

    Bis später,

    Gruß Paddy.

    So ihr Nasen,

    jetzt herrscht Klarheit! Zumindest wenn meine Distanzscheibe aus Kunststoff, die die richtige axiale Position des Polradtopfs simulieren soll, stimmt.

    Ich habe also mal die Distanzscheibe auf meinen ZGP-Adapter gelegt, den Polradtopf drauf und vom Anlasserkranz auf die bearbeitete Fläche des Anlasserdurchlass' gemessen in der Tiefe:

    Das Gleiche nochmal ohne Distanzscheibe, dafür mit Konus (der Topf klemmt ganz leicht auf dem neuen Konus drauf, deshalb bleibt er in Position):

    Differenz ca. 0,8 mm. Um diesen Wert ist der Polradtopf näher an der ZGP.

    Nun muß man wissen, daß ich ja vorsichtig unterwegs war und auf der Hülse überall Aufmaß gelassen habe. Konkret in dem Fall habe ich die Planfläche für den Topf nur angespiegelt.

    Der Flansch, an den das Polrad von innen angeschraubt und geklebt werden soll, ist noch knapp unter 7 mm.

    Nennmaß ist 6 gemäß CAD. Ergo muß ich nur das Polrad morgen sauber abbohren in der richtigen Position, dann ist es auch belastbar und ich kann dann alles nochmal ausmessen.

    Wenn ich dann das genaue Maß weiß, nehme ich von der Planseite des Konus bzw der aufgeschweißten Hülse die 7 oder 8 Zehntel weg, dann sollte es passen.

    Die Köpfe meiner Flanschkopfschrauben werden dann auch noch interessant. Das wird nämlich knapp.

    Zur Not gehe ich mit dem Flansch auf knapp unter 6 mm.

    Falls alle Stricke reißen, kann ich die ZGP auch noch ein paar Zehntel tiefer setzen, wegen 5 Zehntel habe ich immer noch Signal am Pickup. Da war die vereierte erste Cross-Lima in meiner Ape weiter weg.

    Was aber ab jetzt bleibt völlig unabhängig von der Position des Polradtopfs, ist die feste Riemenscheibe.

    Und das bedeutet:

    1.: Ich kann jetzt die Vario final auslegen und die Variohülse entsprechend kürzen

    2.: Ich werde im Laufe der nächsten Woche ziemlich genau sagen können, wo mein Wandler zum Liegen kommen wird und somit kann ich die Position der Kupplung festlegen und daraus resultiert die Durchdringung in mein Getriebegehäuse.

    Ich habe dann nochmal den Rest draufgestöpselt, als alles so schön beisammen war.

    Die Scheibe der Vario liegt bloß oben auf und ist ja noch viel zuweit weg, weil der Zapfen weder in der Länge, noch im Durchmesser stimmt.

    Hat alles noch Aufmaß und ich muß es noch anpassen.

    Aber ich konnte nochmal live und ohne wilde Messreihen nachmessen, ob alles stimmte, was ich vorausgesagt hatte.

    Ich kann tatsächlich später die original Riemenabdeckung der PK Automatik drauf machen!

    Genial!

    So macht das Spaß, wenn der ganze Käse so rauskommt, wie man es sich ausgedacht hat. Und das bei diesen doch etwas komplexen Umständen.

    Jetzt freue ich mich auf morgen. Schließlich wird morgen mein Polrad und damit eine sehr wichtige Komponente bis auf weiteres fertig werden und alles wird etwas greifbarer als bisher.

    Ich werde heute beruhigt schlafen. Aber vorher nerve ich meine Frau noch etwas mit einem debilen Dauergrinsen und ein paar Freudentänzen auf diesen für mich sehr wichtigen Zwischenschritt.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Scheiße...Das nimmt tatsächlich langsam Formen an...Ich bin glücklich... klatschen-)

    Da mußt du leider auf Input von den Kollegen warten.

    Ich selbst habe eine PK Automatik und fahre den 75er Sinalco. Da gibt es ja auch nichts anderes.

    Mit anderen Kurzhubzylindern und einem Langhubzylinder für eine Smallframe habe ich nur Erfahrung auf meiner Ape.

    Aber vom Verhalten eines Stecktuningzylinders auf der Ape auf eine Wespe schließen, traue ich mir nicht zu...:-). Das Ding wiegt eine Vierteltonne und hat eine andere Übersetzung.

    Da hat ein Setup, das einer Wespe Beine macht, ganz schön was zu kauen.

    Auch 102 Kubik...:-)

    Gruß Paddy.

    Das mit der Übersetzung solltest du auf jeden fall tun und wenn du spaltest, kannst du ja die Überströmtaschen ganz leicht anpassen und eventuell über eine Kurbelwelle nachdenken, die einen leicht größeren Einlaßwinkel hat. Nichts Übertriebenes.

    Aber die Ori geht auch, je nach dem, was du eigentlich so als Ziel hast.

    Aber da das ja erst nächsten Winter was werden soll, kannst du dich ja noch ein wenig einlesen.

    Warum eigentlich nicht jetzt? Mehr Winter wie gerade ist nächsten Winter auch nicht...

    Gruß Paddy.

    So die Damen,

    den lieben Lehrling habe ich diese Woche immer mal wieder einen Dorn oder sonst ein paar Vorarbeiten machen lassen, somit konnte ich heute nach Feierabend relativ viel finalisieren.

    Heute morgen hat mir ein freundlicher Kollege aus einer Nachbarsabteilung die Hülse mit dem Konus verschweißt. Zuvor habe ich sie natürlich nach den Erkenntnissen gestern abend an eine andere Stelle auf das neue Maß gepreßt. Ich habe noch keine Ahnung, ob das jetzt paßt. Ich werde das nachher mal kontrollieren nach dem essen. Sonst wäre das etwas blöd...

    Als erstes habe ich auf dem Teilapparat die 6 Gewinde M6 für den varioadapter und die 12 M5 für den Polradtopf gesetzt. Das Material ist so zäh, daß ich den Kerndurchmesser immer um 1/10 größer bohren mußte.

    Danach bin ich auf meinen Dorn mit dem KW-Konus gegangen und habe Schritt für Schritt die Flächen mit Aufmaß überdreht.

    Den Paßdurchmesser für den Varioadapter habe ich zum Schluß angepaßt, der geht jetzt satt drauf.

    Dann den Varioadapter mit dem Konus verschraubt, den 17er Durchmesser etwas überdreht und dann ebenfalls die relevanten Durchmesser und Planflächen etwas überdreht.

    Als nächstes dann den Paßdurchmesser der Riemenscheibe ebenfalls auf einen Schiebesitz gebracht.

    Als die Riemenscheibe saß, habe ich in der gleichen Aufspannung die Rückseite des Konus überdreht. Zuerst den Sitz und die Planfläche für den Polradtopf, dann noch den Durchmesser, in dem die Hülse verschweißt ist.

    Blöd war, daß die linken Meißel von der CNC nicht in die Multifix A Halter gepaßt haben von der Höhe, also habe ich den rechten Meißel etwas schräg gestellt und das ganze etwas unkonventionell überdreht.

    Den Sitz für den Topf habe ich auf Maß gedreht und echt Glück gehabt, der Topf geht saugend drauf.

    Dann mal alles runter und den Konus abgezogen. Polradtopf drauf und wieder auf den Dorn montiert.

    Wenn der Topf dann mit dem neuen Konus verschraubt ist, wäre das jetzt mein neues Polrad. Jippieh!

    Danach den Varioadapter draufgeschraubt:

    Und zuletzt zur Kontrolle die Riemenscheibe.

    Genau so habe ich mir das vorgestellt! Ich bin sehr zufrieden. Jetzt sieht der ganze Käse genau so aus wie im CAD, naja, bis auf die 7 mm halt, die ich gestern als axialen Versatz festgestellt hat.

    Aber das ist ja korrigiert.

    Wie gesagt, jetzt werde ich mal was essen und dann das Zeug mal auf die KW im gehäuse stecken, ob es jetzt axial paßt. Bin schon gespannt! :)

    Bis später,

    Gruß Paddy.

    Ich mache die Abstriche beim Schreinern. Meine Holzwerkstatt ist unbeheizt, ich muß eine lange Treppe hoch, um die vier Höhenmeter zu überwinden und dort hat es nur einen alten 42" Plasma HD-ready ohne Sky und Dazn...Kacke. Und kein Klo!!!!

    Ich mußte schonmal den Sky-Stick mit hoch nehmen, als Union gespielt hat.

    Ich weiß, was es bedeutet, sich einschränken zu müssen....:-)

    Gruß Paddy.

    Übrigens sind Zangen nicht die Spitze. Teurer wird das beim Schreinern...Scheiß teures Hobby mit den Maschinen und dem Zubehör, fang das nicht an...hehe.

    Zum Möbelbauen nehme ich Bessey. Da liegt eine Zwinge bei dem Preis von dem Knipex-Zangenset...:-).

    Mit Schrott kann man keine geschwungene Rückenlehne für die Ape leimen...

    Die Zwinge zum auf die Unterlage pratzen ist allerdings aus der Wühlkiste...:-)

    Gruß Paddy.

    So sieht's aus.

    Oder man kauft halt ein paar mal für 20 Euronen.

    Mal im Ernst, das sind beim Setpreis runde 12 Euro pro Zange für echt solide Qualität. Das ist fair.

    Bei Zangen für's Elektrische habe ich auch nur Knipex gekauft. Da kostet ein Seitenschneider halt mal 20 Euro, Abisolierzange einiges mehr. Aber das hält halt auch.

    Ich habe mir ein recht aufwendiges Bedienpanel in die Ape gebaut mit Wischwaschautomatik, Intervall und sonst noch ein paar Geschichten. Riesenkabelbaum mit isolierten Steckverbindern und so weiter.

    Da hätte ich durchgedreht ohne mein ganzes Zeug.

    Minischraubendrehersatz im Mäppchen habe ich auch von Wiha. Echt teuer, aber das Zeug ist halt gut.

    Es muß nicht jede Nuß von Gedore sein, aber Zangen und Schraubendreher sollten einfach Geld kosten...

    Gruß Paddy.

    Ich habe dieses Set:

    Immer innen/außen, jeweils gekröpft oder gerade.

    10-25 (12-25) und 19-60

    Man braucht nicht jede für eine Wespe, aber damit deckt man so ziemlich alles ab. Hat im Set glaub um die 90 Euronen gekostet.

    Gruß Paddy.