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Beiträge von Scharnhorst

    Mädels,

    ich hau mich weg!

    Ich habe mein heimliches Ziel, das ich hier nie ausformuliert habe, tatsächlich mit meinem letzten Austüfteln am vergangenen Mittwoch (da habe ich den ZGP-Adapter konstruiert), erreicht:

    Ich bin mit dem Polrad an der gleichen Position wie die Original-Automatik!!!!!

    Der Blechtopf taucht in den Polradkragen um einen halben Millimeter ein, dann kommen die Zungen im Polrad und die Zungen des Pickup mit jeweils ihrer Mitte genau in Überdeckung!

    Der Hammer ist, theoretisch könnte man den Motor jetzt wieder zusammenbauen und mit einer Ori-Automatik-Kurbelwelle fahren, alles inklusive Variomatik original lassen, nur Zylinder wäre von der Smallframe.

    Ich kenne jetzt die Pleuellängen der verschiedenen Automatik KWs nicht wirklich, man bräuchte einen Spacer vielleicht, keine Ahnung.

    Das heißt, man könnte, wenn man will und es sorgsam optimiert macht, eine Automatik so umbauen, daß SF-Motoren draufpassen, ohne den Rest der Automatik zu ändern.

    Nun, das war ja nicht das Ziel, ich mache natürlich weiter wie geplant.

    Dieses Ergebnis ist aber unheimlich wichtig, ich erkläre warum:

    1. habe ich axial nach außen nicht unendlich Platz, wenn ich die Original-Riemenabdeckung drauf machen will. Außerdem kommt da auch irgendwann die Backe der Wespe, die ist nicht ewig weit weg.

    2. ist jeder Millimeter, der die Vario mit ihrem Riemen näher am KW-Lager ist, gold wert wegen der Kräfte.

    So, nun ist es so, daß ich durch mein selber gestecktes Ziel Smallframe-KW und Standard-Vario eine Schraubverbindung von der Varioaufnahme zu dem umgestalteten Konus des Polrads machen muß.

    Dazu brauche ich selbst bei 12.9er Schrauben doch eine gewisse Schraublänge.

    Jeder Millimeter, der mir axial durch ein nach außen gerücktes Polrad verloren geht, geht mir auch an Schraub und Führungslänge für diesen Vario-Adapter verloren.

    Ich habe nun also beste Karten, diese Verbindung so solide und genau als möglich zu gestalten.

    Deshalb war es mein heimliches Ziel, nichts zu verlieren. Und das habe ich erreicht. Ich muß nicht mal den Anlasser versetzen, voll geil!

    Der Wermutstropfen dabei ist, um jeden gewonnen Millimeter taucht auch meine Fliehkraftkupplung tiefer ins Getriebegehäuse, aber das drin wird ohnehin einiges umzugestalten sein, deshalb nicht sooo schlimm.

    Was ich jetzt mal schauen muß, am Zylinder werde ich unter Umständen seitlich etwas wegfräsen müssen, damit der doch recht eng anliegende Anlasserkranz frei läuft.

    Bei meinem Malossi mit seinen ausladenden Überströmern wäre das etwas doof.

    Der DR ist da recht konseravtiv unterwegs, wenn ich mich recht entsinnen kann. Ist aber letztlich nicht so schlimm, weil ich kann ja immer noch die ZGP etwas unterlegen.

    Aber dann ist nur meine Entscheidung, wieviel und ich habe es selber in der Hand. Das ist ja das Schöne daran.

    Alles liegt jetzt in meiner Hand, genau so wollte ich es! Harhar, jetzt kann ich wunderbar schlafen heute, Ziel absolut erreicht!

    Voll geil habe ich glaub schonmal geschrieben, egal, dann halt nochmal: VOLL GEIL!!!!!

    So, jetzt schaue ich mal im Netz nach Bildern vom DR, ob ich da beim Eben fräsen in die Überströmer kommen würde. Wenn nicht, dann zerlege ich dann mal nächste Woche das HP4 Polrad, überdrehe den Konus und schau mal, wo ich einen neuen Flansch auf dem Konus positionieren Muß, an den dann von der einen Seite das Polrad selber angeschraubt wird, und von außen kommt dann der Varioadapter gegen den Flansch.

    Der muß natürlich peinlich genau überdreht werden, da die beiden Planflächen top stimmen und ebenso die Zentrierdurchmesser von Polrad und Varioadapter.

    Ich berichte,

    Viele Grüße,

    Paddy.

    top-) top-) top-)

    Naja,

    ich muß realistisch bleiben. Ich kann vielleicht ganz gut schlafen, wenn es nicht gereicht hat, das Polrad zu zerlegen oder was weiß ich, aber ich könnte sicher nicht schlafen, wenn ich den Adapter nicht umgearbeitet hätte.

    Also nochmal auf die Fräsmaschine, aus dem CAD die Koordinaten für neue Gewinde ermittelt und zwei neue Gewinde gesetzt und dann konnte ich die Schlüssellöcher, die jetzt keine mehr sind, umfräsen.

    Jetzt sieht das schon anders aus. Ich will ja eigentlich später die Adapterplatte etwas solider einbringen und die Schrauben entsprechend sichern. Das beißt sich etwas mit der Montage, wenn ich beim Einbau der ZGP den Adapter auch lösen muß.

    Jetzt hat es genug Platz zum Montieren und ich kann heute schlafen, hehe.

    Für was habe ich die ganzen Vorrichtungen, wenn ich so ein Detail umschiffe. Jetzt bin ich zufrieden.

    Gruß Paddy.

    Puh, Männer,

    der Scheiß hat viel länger gedauert, als ich gedacht habe. Erstens konnte ich erst gegen 13:30 Uhr anfangen, zweitens war es verdammt eng indem Bereich, wo ich den neuen Zentrierdurchmesser bearbeiten mußte.

    Ich mußte im Linkslauf den Außendurchmesser bearbeiten und radial außerhalb ebenfalls, aber im Rechtslauf, weil das ja ein Innendurchmesser ist.

    Und die lagen so nahe beeinander, daß ich nur Schrittweise runter gehen konnte, mal innen, mal außen, weil sonst der Meißel mit seinem Rücken angeeckt hätte.

    Bei dem ganzen Scheiß bin ich dann noch etwas in die Sickerbohrung durchgebrochen. Das löte ich aber erst zu, wenn ich die komplett fertig mache mit der Lagerhülse für das ETS-Lager.

    Im Zylinderfußbereich muß sie ja auch wieder geöffnet werden. Wer weiß, vielleicht kommt mir das Löchlein bei der Gestaltung noch zu Gute.

    Eigentlich wollte ich ja noch die Lager rausmachen, aber ich esse jetzt erstmal und dann schauen wir weiter.

    Naja, dann mal das Gehäuse runtergenommen und montiert. Dann war schnell klar, daß ich die "Schlüssellöcher" größer machen muß.

    Also wieder auf die Maschine, neu zentriert und noch etwas bearbeitet. So sieht das jetzt aus:

    Rechts müßte es noch etwas größer werden, wenn ich bei verschraubtem Adapter den Rundstecker durchkriegen will. Das kann ich mir jetzt überlegen, ob ich das noch mache. Dazu müßte ich ein Gewinde versetzen. Schöner wäre es natürlich, gehen würde es auch so, wenn ich bei gelöstem Adapter den Rundstecker durchfummel und dann den Adapter festschraube und im Anschluß die ZGP.

    Mal sehen, heute eher nicht mehr.

    Soweit mal der Stand.

    Gruß Paddy.

    Puh, wer weiß? Ich habe ja auch nicht viel vorliegen und mit einem Meßschieber den Außendurchmesser abnehmen ist genauer wie ohne vernünftiges Innenmeßgerät den Innendurchmesser an dem Alu-Block aus der Ape. Da kantet der Meßschieber, ich habe ja im ersten Wurf auch zu eng gemessen.

    Der Malossi hat übrigens nur deshalb gekantet, weil der wegen der großen Bohrung extrem dünne Fuß extrem unrund ist.

    An dem messe ich teilweise nur 61,06 im zylindrischen Bereich.

    An den offenen Fenstern zu den Überströmtaschen kommt er hoch bis 61,5, aber nur dort.

    Daher auch das Ankratzen bei einer Bohrung von 61,4.

    Den 85er DR hole ich jetzt nicht, dazu ist es mir zu kalt im Lager.

    Aber wenn ein offener Fuß an den Überströmern (ist ja nicht jeder nach unten offen) aufschnappt, regelt das die Dichtung, die noch dazwischen kommt.

    Vielleicht meldet sich noch jemand, der mal ein Gehäuse ausgespindelt hat kürzlich. Würde mich ja echt auch interessieren.

    Ich spindel halt im Zweifelsfall nochmal kurz nach und lasse es mal bei den 61,8.

    Gruß Paddy.

    Hallo Tom,

    ja, meß mal nach und berichte hier. Würde mich auch noch interessieren, weil ich nur das Ape-Gehäuse als Muster habe und den Malossi und einen DR 85, beide noch von meiner Ape.

    Aber ich denke, die 61,8 wird kein SF-Fuß überschreiten, so mal aus dem Bauch getippt.

    Verlassen würde ich mich aber immer auf das Maß eines Gehäuses und im zweifel 1-2 Zehntel drauf, nicht auf die Maße der landwirtschaftlichen Zubehörzylinder.

    Gruß Paddy.

    Ich habe aus einem Ape-Motor im ersten Schritt 61,4 oder so rausgemessen und so mein umgeschweißtes Automatikgehäuse ausgespindelt.

    Dann hat mein noch rumliegender 112er Malossi etwas gekratzt. Bin dann auf 61,8 gegangen, jetzt hat er etwas Spiel, das mich nicht sonderlich stört.

    Bei nochmaligem Messen am Ape-Motor bin ich auch auf 61,7 gekommen.

    Da ich keine blassen Schimmer habe, welches Toleranzfenster SF-Zylinder so haben, bin ich mit den 61,8 ganz glücklich.

    Gruß Paddy.

    Also Jungs,

    jetzt bin ich alles nochmal durchgegangen. Ich fasse es nochmal zusammen:

    Laut offizieller Bedienungsanleitung von Piaggio hat die PK 50 Automatik (allerdings S, nicht XL):

    Primär Riemen: 0,81 - 2,6

    Sekundär: 11,64

    Realität (Primär gemessen, Sekundär gezählt):

    Primär Riemen: 1,0 - 2,2

    Sekundär: 9,04

    Komplett daneben und ich hatte mich zu Beginn daran orientiert.

    Naja, erst mal Wurscht. Bei mir kommt auf der Vario-Meßvorrichtung nun raus:

    Primär Riemen: 0,8 - 2,2

    Zusammengefaßt (mal völlig unabhängig von den Angaben in der BA, die mir vorliegt):

    Wenn der Motor nachher so hinhaut, wie ich mir das vorstelle, habe ich exakt die gleiche Übersetzung beim Schließen der Fliehkraftkupplung beim Anfahren, oben raus steht mir aber am Ende der Vario eine 25 % längere Übersetzung zur Verfügung.

    Jeder, der eine Automatik schonmal gefahren hat oder besitzt, weiß, was das heißt. Die Kleine hat mit dem 75er Sinalco ein Limit, nämlich die Übersetzung. Deshalb ist halt selbst mit den besten Tricks bei max. etwas über 60 nach Tacho Feierabend (es sein denn, man greift noch signifikant in die Steuerzeiten ein).

    So, dann sollte diese Kombi echt nicht schlecht werden. Im Prinzip kommt nun theoretisch dazu, was bisher immer gefehlt hat, nämlich eine längere Übersetzung. Mit den 25 % längerer Übersetzung hätte der Sinalco wahrscheinlich seine liebe Mühe, aber den DR sollte das vor kein Problem stellen, so wie ich ihn aus der Ape kenne.

    Also mal abgesehen davon, daß dieser durchgeknallte Umbau technisch ganz interessant ist und Spaß macht, sollte ein gelungenes Endergebnis so ganz nebenbei eine lustiger fahrbarer Untersatz werden...:-)

    Allein wegen dem Ausblick bau ich den Scheiß jetzt zu Ende (hatte ich ohnehin vor)...8)

    Scheiße, Gottseidank habe ich diese Variovorrichtung gebaut, ohne die wäre das alles Bullshit hier...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Danke Volker!

    Aaaah, gerade konnte ich es nicht erwarten und habe die abgedrehten Riemenscheibe/Vario auf die Vorrichtung gemacht:

    Ich hau mich weg, exakt 0,8 das Verhältnis wirksamer Wandlerduchmesser zu Variodurchmesser!

    Und ich habe an den Scheiben nicht die 1,5 mm pro Seite weggemacht, sondern erst mal 1,3. Ein bißchen raus könnte er noch, aber das lasse ich mal so. Das kann auch später in der Wespe noch angepaßt werden.

    Maaann, finde ich doch tatsächlich in der Nacht zum Sonntag diesen "Derby Variant wasweißichwas-Rollerriemen", den man von der Stange kaufen kann und der paßt wie die Faust aufs Auge bei gegebenem Achsabstand der PK-Automatik!

    An die Übersetzung kann ich jetzt also geistig auch einen Haken machen, ich sollte bei 7500 1/Min auf rechnerisch 72 km/h kommen, genau wie ich wollte und zwar mit den Ori-Zahnrädern!

    Blöd nur, daß ich die Zahnräder axial im Getriebe ziemlich auf den Kopf stellen muß und meine Kupplung den gehäuseseitigen Lagersitz der Zwischenwelle killen wird.

    Aber da fällt mir schon etwas ein, wenn es soweit ist, harhar...:-)

    Gruß Paddy.

    Sooo die Damen,

    bin früher fertig geworden. Aber eigentlich nur, weil ich keine Lust mehr hatte, den neuen, limaseitigen Lagersitzeinsatz aus Edelstahl zu drehen. Den brauche ich ja, weil die Schmierbohrung mit dem größeren ETS/PX Lager etwas tricky wird und mir das Fleisch im Alu auch etwas zu dünn ist.

    Auskonstruiert und modelliert ist er schon. Wie ich das mit der Schmierung gelöst habe, werdet ihr dann sehen. Aber der Lagersitz eilt noch nicht, ich will lediglich das alte Ori-Lager, das etwas unter den Temperaturen gelitten hat, endlich rausmachen, damit ich sehen kann, ob die Sickerbohrung da rauskommt, wo ich sie vermute.

    Deshalb habe ich noch kurz einen Lagerdummy gedreht, Innenmaß SF-KW 20er Konus, außen Lager PK-Automatik.

    Weiter ist der ZGP-Adapter fertig und meine Dummy-Riemenscheibe und die alte 50er-Vario sind auf die Riemenbreite 15,2 angepaßt. Somit sollte der neue Riemen ganz nach außen laufen zur längstmöglichen Übersetzung.

    Aber das sehen wir dann auf der Vario-Vorrichtung.

    Im Prinzip könnte das schon hinhauen, was ich da ins CAD geklopft habe:

    Was jetzt noch gemacht werden muß morgen:

    Es müssen zwei Rippen im Gehäuse entfernt werden, die alten Auflageflächen der Ori-ZGP um 1,5 mm abgesetzt und der 52 mm Lagerdom im Gehäuse auf den neuen Zentrierdurchmesser des Adapters mit 51 mm abgedreht werden.

    Da gehe ich auf 1.7 mm Tiefe, damit der frei ist und der Adapter nur auf den 4 Auflagen liegt. Dann ist def. nichts verspannt.

    Auch die normale, bereits etwas umgearbeitete ZGP aus der Ape sitzt schön sauber in ihrem äußeren Durchmesser. Sie ist jetzt dann, wenn es fertig ist, analog zur normalen SF außen zentriert.

    Einzig die beiden größeren Bohrungen der schlüssellochförmigen Ausnehmungen werde ich vielleicht morgen noch auf 20 plus oder so aufmachen, damit die Kabel etwas mehr Spielraum haben.

    Ansonsten soweit mal ein schönes Etappenziel für diese Woche zum Samstag.

    Wenn die ZGP drin ist und es soweit paßt, werde ich mal etwas rummessen, was das alles für die Position des Polrads bedeutet. Da werde ich im Laufe des Samstag sicher dazu kommen.

    Vielleicht komme ich dann mit der Umarbeitung des Konus auf meine speziellen Ansprüche dann nächste Woche vorwärts.

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Spätestens jetzt bin ich mit der Adaption der ZGP an einem Punkt, den ich noch nirgends als Etappenziel gesehen habe. Der olle Beitrag im GSF von 2006 reißt ja da ab, als der 130er Polini etwas landwirtschaftlich draufgespaxt war. Ob es je weiter gegangen ist, keine Ahnung...

    Also insofern schonmal nicht schlecht und ich bin auch ein bißchen stolz...:-)

    Mädels,

    der neue Riemen sieht nicht schlecht aus. Ich komme in der längsten Übersetzung auf zwar nur genau 1, brauche aber 0,8.

    Aber die Riemenscheibe des Fuffi-Variators gibt nicht mehr her und der Riemen mit seinen 15,2 Breite geht nicht auf den größeten Durchmesser (kein Wunder, die Riemen der Fuffi-Scooter liegen eher bei 17,5 bis 18 mm).

    Das ist ein lösbares Problem. Es fehlen an axialem Hub ca. 3 mm, dann sollte ich auf meine 0,8 kommen.

    Ergo drehe ich jeweils morgen mal an meinem Riemenscheiben-Dummy und der Vario innen jeweils 1,5 mm an der Planseite ab, dann sollte das hinhauen.

    Viel wichtiger ist, daß die Riemenlänge/Riemenbreite Konfiguration tatsächlich eine entsprechende Spreizung bringt bei originalem Achsabstand. Und das mit einem Riemen von der Stange!

    Voll genial, eine Sorge weniger!

    Die Adapterplatte für die ZGP ist in Arbeit, Bilder gibt es morgen. Am Wochendende sollte ich also langsam zu Maßen kommen können, wo mein Polrad ablandet, wenn das Gehäuse nachgearbeitet ist und die ZGP an Ort und Stelle sitzt.

    Es nimmt langsam Formen an...:-), Geht nicht gibt's nicht! Zumindest bis jetzt (kleinlaut..:-) )

    Gruß Paddy.

    So,

    hab mal das Gehäuse wieder auf die Maho genommen, die Mitte der ZGP aufgefangen und dann meine Fräsmaschine als Meßmaschine mißbraucht.

    Die Positionen der Gewinde für die Ori-ZGP sind anders nicht zu ermitteln (außer auf einer Meßmaschine).

    Aber so ging es auch. Parallel dazu hatte ich das CAD offen und fleißig die Daten übertragen. War ja bequem an der Digitalanzeige abzulesen.

    So kam jetzt nach etwas Detailarbeit mal folgender Entwurf für den ZGP-Adapter raus:

    Die Fläche am oberen Rand ist logischerweise die Freisparung für die Überströmertasche, die zwei komischen Schlüssellöcher sind für die Kabel zur CDI und zum Rundstecker (bei der Automatik kommen die an zwei Stellen aus der ZGP, ich muß das dann umstricken).

    Die mit Durchmesser 12 abgesetzten Bohrungen sind für Flanschkopfschrauben, die in die alten ZGP-Befestigungsgewinde gehen und die vier anderen Bohrungen sind für Stahl-Gewindebuchsen zur Befestigung der neuen ZGP.

    Direkt ins Alu war mir zuwenig Fleisch, die Adapterplatte ist nur 6,7 mm stark an der Stelle. Deshalb die Stahlbuchsen, die werden dann mit ihrem Bund von unten eingeklebt.

    Der innere Durchmesser ist zur Zentrierung des Adapters im Gehäuse. Der Dom im Gehäuse hat ca. 52 gegossen, den muß ich mit dem Ausdrehkopf dann auf 51,5 überdrehen, 1,5 mm tief.

    Um diese 1,5 mm setzte ich auch die bisherigen Befestigungsdome tiefer, dann wird das ganz gut.

    Den Adapter werde ich erstmal drehen, dann mache ich einen Dorn, der den Adapter im 51,5 mm Durchmesser aufnimmt und dann fräse ich das fertig auf der Fräsmaschine nach Koordinaten.

    Bin schon gespannt, wie das dann paßt. Dann kann ich die ZGP mal montieren und kucken, wo ich mit dem Polrad ablande.

    Bleibt spannend...:-)

    Gruß Paddy.

    Schmiernippel sind halt so klassische Elemente, bei denen mit "viel hilft viel" gearbeitet und mit einem Überschuß und Verlust gerechnet wird.

    Schmiernippel leben davon, daß das eingebrachte Öl oder Fett irgendwo wieder austritt wie bei einem Achsschenkel am Traktor oder an einer Pinole an der Werkzeugmaschine.

    Eher nicht so prickelnd bei einem Motor.

    Eine kleine Fettfüllung an einem Kurbelwellenlager gabe es schon früher durchaus an Motoren und ist zunächst mal nichts Verwerfliches. Da mach ich mir bei geeigneter Fettwahl auch keine Sorgen um die Schmierung dieses Lagers.

    Es gibt Fette, die werden bei Walkarbeit und Wärme nahezu flüssig, das wird kein Problem.

    Wie gesagt, spannender wird es, eine vernünftige Schmierung am gegenüberliegenden Lager zu gewährleisten über die Sickerbohrung. Das derzeit dafür vorgesehene Loch mündet radial in der Lagermitte, weil das Ori-Lager eine umlaufende Schmiernut hat.

    Das muß ich nun um die halbe Lagerbreite axial nach außen versetzen zwischen neues Lager aus der PX und dem neuen Wedi.

    Darüber mache ich mir mehr Gedanken. Aber da ich dieses Stelle ausspindeln werde, um eine gedrehte Lagerbuchse aus Edelstahl für das Lager und den Wedi einzubringen, habe ich da Gestaltungsmöglichkeiten. Ich werden eine radiale Bohrung in die Lagerbuchse an der richtigen Stelle einbringen und am ausgespindelten Sitz den Zuflußkanal gestalten.

    Irgendwie so schwebt es mir vor. Danach die Buchse gerichtet mit Kleber einbringen, ohne die Bohrung zu verstopfen. Ggf. muß ich nach dem Kleben mit Bremsenreiniger durchblasen, damit es frei ist.

    Gruß Paddy.

    I'm a lumberjack and I'm OK, i sleep all night and I work all day! ...

    Wer das kennt, kennt Monty Python. Ich könnte mich weghauen mit den Jungs.

    Und ja, "im original in Englisch" hört sich immer gut an, wenn man das viel besser findet wie die übersetzten Sketche....

    Aber Leute, um britischen Humor auf Englisch wirklich zu 100 Prozent in all seine Nouancen zu verstehen, der sollte in England aufgewachsen sein und Englisch seine Muttersprache nennen.

    Ich traue mir das nicht zu.

    Ich habe nahezu alles von Monty Python schon auf angelsächsisch gesehen und genieße trotzdem die sehr guten Übersetzungen, die auch versuchen, eine "Übersetzung" zu finden.

    Man stößt immer wieder auf Details, deren subtilen Humor man einfach nicht verstehen kann, wenn es nicht die Muttersprache ist.

    Wenn Deutsche mit Schulenglisch oder etwas "Businessangelsächsisch" immer wieder sagen, "im englischen Original ist es viieeel besser", dann hat das einfach etwas von, naja, wie soll ich sagen....

    Ich weiß nicht...

    Zuweilen war ich auf Geburtstagen einer Ärztin eingeladen, da wurde um 22:00 ein afrikanisches Trommelkonzert zu Kuskus oder wie das Essen heißt gegeben. Es einfach nur laut und das Essen hat komisch geschmeckt, aber alle haben anerkennend genickt und überschwenglich den betörenden Geschmack des Essens gelobt....Das war in den Kreisen irgendwie, sagen wir mal angesagt....

    Gruß Paddy.