SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    "Ich für mich würde eben denken, dass spätestens wenn Du alle Zahnräder und alle Mechaniken und den Variator etc. vom originalen Roller rauswirfst, dass dann von diesem Automatikmotor nichts über bleibt. Zylinder und Kolben willst Du ja auch ersetzen."

    Überschrift des Beitrags:

    "Standardkomponenten für normale Smallframe in einem PK 50 XL Automatikmotor..."

    Ja, du hast recht. Es bleibt nur die Hülle übrig. Genau das war die Aufgabe. Alles, was es nicht mehr zu kaufen gibt, durch Standard-Massenware aus dem Großserienregal zu ersetzen.

    Bis jetzt bin ich noch voll in der Zielbeschreibung...:-)

    Gruß Paddy.

    Oje...

    Schau mal, ich komme aus einer Maschinenbaubranche, die Stückzahlen zwischen 5000 und 250000 in Serie produziert.

    Lassen wir mal dahingestellt, wo ich arbeite.

    Ich kenne die Regeln, ab wann sich etwas lohnt, in Serie zu fertigen. Je kleiner die Serie, desto höher die Kosten pro Teil. Insbesondere, wenn formfallende Teile im Spiel sind, deren Werkzeugkosten auf die Gesamtstückzahl umgelegt werden müssen.

    Bei rein spanender Fertigung sind es eher die Rüstkosten.

    So.

    Mit dem Hintergundwissen ist es mir z.B.: schleierhaft, warum Sinalco noch diesen 75 ccm Zylinder für die Automatik anbietet. Davon werden jedes Jahr weniger verkauft. Selbst der Preis, der ja zugegebenermaßen deutlich über dem eines Tuning-Zylinders für eine normale Smallframe liegt (nebenbei, die Preise sind schon fast obszön günstig, 100 Euro plus für Zylinder und Kolben nebst Kopf bei einem DR 102 z.B.)

    Daß Sinalco den noch anbietet, kann nur daran liegen, daß die Werkzeuge dafür schon ausgenudelt sind (kann ich bestätigen, ich habe den Zylinder genau betrachtet), aber bezahlt.

    Wahrscheinlich wird der mittlerweile in Asien auf dem verlagerten Werkzeug gegossen und bearbeitet.

    Das nimmt man als Cash-Cow so mit, solange es geht.

    In ein paar Jahren wird es den nicht mehr geben, wenn das Werkzeug vollends am Arsch ist.

    Analog dazu der noch erhältliche FHBB 16.12. Der 16.14 lohnt sich schon nicht mehr zu fertigen.

    Es technisch machen zu können ist das eine, es wirtschaftlich darstellen zu können, ist das andere.

    Kein Anbieter, der am Ende des Tages nicht drauf zahlen will, konstruiert und fertigt etwas, was keiner haben will. Angebot und Nachfrage.

    Und keine Sau fährt die Automatik und es werden immer weniger...

    Und ob sie jemals ein Standing erreicht, daß ein Classic-Parts Hersteller damit Geld verdienen könnte, unwahrscheinlich. Oder willst du 800 Euro für einen neuen Variator zahlen für deine 80er? Neee.

    1300 für einen FHBB in deiner Größe? Neee.

    Zumindest noch nicht.

    Ergo: Ich springe auf den Zug der Massenartikel für Smallframe und Scooter auf und bin alle Sorgen los.

    Zumindest solange, wie es noch genug Publikum gibt, die solche Teile kaufen. Irgendwann reißt das auch ab, aber viieeel später. Ich bin nur ein Mitesser der vielen Scooter- und Smallframefahrer

    Meine Automatik wird noch 20 Jahre locker laufen, wenn mein Umbau klappt, egal was kaputt geht. Deine eher nicht, wenn was größeres kaputt geht.

    Außerdem sollte der Schub bis 50 Sachen so einige Schaltvespatuner zur Verzweiflung bringen, aber das ist pure Kindlichkeit aus den Mofazeiten, die ich mir erhalten habe...:-)

    Und um wieder zu deiner Intention zu kommen, daß ich Teile für andere Automatikfahrer fertigen könnte.

    Ich denke mit meinen Erläuterungen zur Wirtschaftlichkeit der Herstellung ist alles gesagt. Kein Mensch will draufzahlen, dafür daß er kostbare Zeit verwendet...

    Wenn, dann nur als Hobby und ein Hobby kostet Geld und bereitet Freude.

    Teile herstellen mit negativer Kostenbilanz nicht...

    Also geh davon aus, daß dieser Umbau, sollte er klappen (und ich gebe so schnell nicht auf), ein Unikat bleiben wird.

    Aber, so mache ich es auch grundsätzlich bei der Ape und unserem Forum, ich zeige alle meine Schritte auf, dokumentiere mit Bildern, berichte Rückschläge und zeige, was möglich ist.

    Auch wenn nicht viele meine Möglichkeiten haben, dies zu tun.

    Dann kann jeder für sich entscheiden, ob es was für einen selber wäre, sei es auch nur ein Detail davon.

    Einfach so als Ideegeber, der Spaß am Hobby und am Schreiben hat. Und den es freut, wenn andere gespannt mitlesen.

    Und wenn mal einer eine Frage hat, beantworte ich sie sehr gerne.

    Diesen Motor nachbauen wird kein Mensch, da bin ich mir sehr sicher...Viel zu aufwendig für so ein Mauerblümchen wie die PK 50 Automatik, an die ich mein Herz verloren habe...:-)

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Ich habe meine ganzen durchgeknallten Umbauten an der Ape ebenfalls im Forum dokumentiert. Die Kollegen hatten Spaß daran und nahmen das eine oder andere mit für sich. Und wenn es nur die Unterhaltung war...

    Auch das ist das Hobby...

    Hmm,

    die Frage ist natürlich berechtigt, lieber Kollege.

    Vielleicht muß man tatsächlich zunächst mal deine Frage genau durch denken und beantworten:

    Es bleibt:

    - das Originalkleid des Automatikmotors mit all seinen Anlenkungspunkten zur Karosserie

    - es bleibt die schrullige Anordnung von Polrad und Vario auf einer Seite

    - es bleibt das Hinterrad an seiner Position

    - es bleibt letztlich die etwas eigentümliche Optik einer Vespa PK Automatik

    Ja, die Frage ist berechtigt. Eingangs hatte ich das Ziel formuliert, das nach wie vor steht.

    Das Ziel ist es, einen Motor aufzubauen, der nur durch Lösen der Befestigungsschrauben und Aushängen der Züge 1:1 austauschbar ist, bei dem aber letztlich alle wesentlichen Komponenten, die einem Verschleiß unterliegen, aus dem Piaggio-Regal (und natürlich passendes Zubehör von anderen Anbietern) als Neuware zu beziehen sind.

    So oder so ähnlich müßte die Zielformulierung in meinem ersten Beitrag lauten.

    Und dann kommt letztlich genau das raus, was ich vorhabe.

    Ich habe lange über das Vorhaben nachgedacht und was das sinnvollste wäre, den Charakter dieser sehr liebgewonnenen Kiste maximal zu erhalten und gleichzeitig nicht bangen zu müssen, irgendwann mal nicht mal mehr gebrauchte Teile zeitnah zu bekommen.

    Dazwischen habe ich die Kiste etwas optimiert und wenn ich gewährleisten könnte, daß das immer so bleibt, würde ich das garnicht machen.

    Wie easy die Beschaffung aller auch nur erdenklichen Teile nach Herzenslust ist, sehe ich an meiner Ape. Das hat mich immer unsäglich gestört, daß das bei meiner Wespe überhaupt nicht der Fall ist, teilweise für kein Geld der Welt.

    Die Variorollen drehe ich selber, wenn der Variator selber mal ausgelutscht ist, dann war es das mit Neuteilen.

    Zuerst dachte ich auch an einen anderen Motor, aber alle moderne Massenmotoren sind einfach komplett anders aufgebaut. Da müßte man signifikant an die Peripherie um den Motor ran bzw auch an den anderen Motor selber.

    Wenn du das Ganze ein paar Jahre hin- und herdrehst im Kopf, kommst du immer auf genau das, woran ich gerade dran bin. Naja, zumindest ich, aber ich bin manchmal auch etwas kompliziert...:-)

    Es ist schlicht die einfachste Lösung, unabhängig von dem Mangel der Automatik zu sein und gleichzeitig ihren Charakter so wenig wie möglich zu ändern.

    Ich bleibe bei Piaggio, ich habe sogar teilweise Gleichteile zu meiner Ape, idealerweise kommt die Ori-Riemenabdeckung wieder drauf, alles drumherum bleibt beim Alten.

    Du hast selber eine Automatik, also kennst du die Rahmenbedingungen um den Motor drum herum.

    Jetzt such mal im Netz nach Scootermotoren, die da auch annähernd drin Verwendung finden könnten, ohne daß das nacher nicht mehr nach PK Automatik aussieht und vor allem daß das komplett reversibel ist durch den Rücktausch des Ori-Motors.

    Ich habe nichts gefunden.

    Aber ich bleibe dabei, die Frage hat absolut ihre Berechtigung.

    Und einen weiteren Grund muß ich natürlich noch nennen:

    Es reizt mich einfach, diesen absolut beknackten Aufwand zu betreiben, weil es offenkundig noch niemand so gemacht hat. Alleine das macht mir Spaß.

    Ich brauche solche Aufgaben, sonst wird mir langweilig...:-)

    Wenn das ganze Ding nachher von außen einfach so aussieht, als wäre nichts anders, dann habe ich eine Woche ein Dauerlächeln im Gesicht und frage mich, was ich danach mache...:-).

    Einfach ein ziemlich krankes Hobby...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ach, und Nachtrag.

    Vorher bin ich am zweiten, noch montierten Automatikmotor von Mario vorbei gelaufen.

    Ich habe ja kürzlich erwähnt, daß so Schritt für Schritt die Automatik-typischen Merkmale wegfallen.

    Bei dem montierten Motor ist mir aufgefallen, daß an der Stelle, wo ich den Topf für die Kupplung in das Gehäuse einlassen werden muß, ja auch der Gashebel sitzt. Das hatte ich an den blanken Gehäusen so nicht mehr auf dem Radar.

    Damit fällt dieses lustige Detail auch noch weg. Ich habe mich schon drauf gefreut, eine aufwendige Hebelage zu bauen, damit ich einen SHB über dieses einzigartige Konstrukt ansteuern kann.

    Das entfällt jetzt auch...Bin mal gespannt, ob der Ori-Gaszug hoch zum SHB reichen wird, könnte gehen.

    Sonst ist es nicht mehr wie geplant Plug and Play, der neue Motor...

    Gruß Paddy.

    Hah,

    nachdem ich meine jüngsten Überlegungen gestern abend geschrieben habe, bin ich noch etwas auf die Suche gegangen.

    Siehe da, bei Kleinanzeigen Sfera-Gehäuse, Getriebe, Wandler mit Kupplung und Vario gefunden.

    Habe schon überwiesen und sollte das Paket nächste Woche kriegen.

    Dann wird es etwas konkreter. Ergo sollte ich mir die Vorrichtung noch machen können, die Spreizung bei gegebenem Achsabstand durch das PK-Gehäuse mit den Vario/Wandlerteilen der Sfera/ET4 und einem 125er Automatikriemen (den muß ich bestellen) und alternativ mit einem 50er Automatikriemen (da sollte der alte noch auf Lager bei mir sein).

    Außerdem kann ich die Achsabstände im Sfera-Gehäuse ausmessen mir den Neuaufbau des Vespa-Getriebes mit Sfera/ET4 Teilen überlegen.

    Somit bin für alles offen künftig. Auch wenn natürlich die Verwendung eines neuen Getriebes etwas mehr Arbeit am Getriebegehäuse der Automatik bedeutet.

    Jetzt bin ich schon gespannt. Bisher habe ich nur anhand von Bildern im Netz rumgeraten, wie es werden könnte.

    Mit den Teilen wird alles sehr konkret und kann dann einigermaßen auch in geometrische Auswirkungen gegossen werden.

    Juchu!

    Gruß Paddy.

    P.S.: einen schönen Projekttisch habe ich mir auch schon neben der Fräsmaschine aufgebaut für die Teile, Vorrichtungen, etc.

    Die Wespe steht jetzt mitten in der Werkstatt, dann kann man auch mal kurz messen am Objekt selber...

    Hmm,

    ich habe mir ja so angewöhnt, immer mal so ein zwei Schritte voraus zu denken zur Ideenfindung und um Korrekturen in mein Vorhaben rechtzeitig einfliessen lassen zu können.

    Der Gedanke, ob bei der eingeschränkten Riemenauswahl wohl der Variator und der Wandler als 125er Komponenten die volle Spreizung erreichen, hat ja bereits die Idee reifen lassen, ins Getriebe gleich eine moderne Übersetzung einzubauen.

    Wenn ich jetzt schon geistig am Gehäuse rumspindeln und perforieren bin, wäre es der richtige Zeitpunkt, diese Entscheidung zu treffen.

    Ich denke, ich sehe das mal so vor als übernächsten Schritt.

    Kurz zur Begründung (ausnahmsweise mal aus technischer Sicht und nicht aus Sicht der Ersatzteilsicherheit).

    Laut Bedienungsanleitung hat die 50er PK im Getriebe eine Gesamtübersetzung von 11,64.

    Wenn ich mir jetzt eine ET4 anschaue, die liegt bei 9,42, also schon eine Ecke länger (Faktor 0,8).

    Wenn jetzt aufgrund von dämlichen geometrischen Gegebenheiten die Vario/Wandler-Kombi mit den zur Verfügung stehenden Riemen in dem Bereich nicht seine volle Spreizung erreicht, kann ich schnell in einer Gegend ablanden, wo ich mit der kurzen Ori-Übersetzung im Getriebe bei einer Gesamtübersetzung lande, die kürzer ist als meine derzeitige mit dem PK Variator und seinem Wandler.

    Das wäre ein Desaster. DR 130 mit max. 50 km/h übersetzungsbedingt zum Beispiel. Dann fährst du wirklich mit 40 die Eiger Nordwand hoch (zum Vergleich, der von mir gebaute Motor auf der Ape mit dem DR, wie gesagt stark auf Liefergrad bei unteren und mittleren Drehzahlen ausgelegt, schiebt die Vierteltonne plus Fahrer mit entsprechender Übersetzung bei moderater Drehzahl bis 60 laut Tacho, nicht auszudenken, wie das bei kürzerer Übersetzung in dem kleinen 80 Kilo-Mädel aus Pontedera wäre,...).

    Geht gar nicht, wenn der Motor in der Wespe drin ist, mach ich den nicht mehr auseinander, um das später nochmal zu ändern. Danach will ich nur noch am Wandler und der Vario spielen.

    Meine Entscheidung steht nun fest, ins Getriebe kommen auch Zahnräder von der Stange.

    Ich schau mal, ob ich ein gebrauchtes Getriebe einer Sfera oder ET4 kriege irgendwoher, die haben die gleich kleinen Räder ungefähr.

    Dann bin ich zwar zunächst mal geriebeseitig länger als gewollt unterwegs, aber es gibt ja noch den Unsicherheitsfaktor Vario mit käuflichen Riemenlängen.

    Schlimmstenfalls begrenze ich die Vario etwas, falls die Spreizung doch größer ausfällt, als gedacht.

    Die PK hat anscheinend eine Spreizung von 3,2 gemäß BA.

    Wie gesagt, großartig schneller als jetzt soll sie nicht laufen. Derzeit stehen knapp über 60 auf der Uhr, 70 reichen locker im Prinzip, viel schneller will ich gar nicht.

    Wenn ich jetzt ein ET4 oder Sfera Getriebe mit Gehäuse finde, kann ich die Achsabstände messen und das entsprechend so vorsehen, wenn ich dann mal bei der Kupplungsglocke bin.

    Langsam wird es echt spannend, Kollegen. Solche Überlegungen braucht man bei einem Schaltroller nicht führen...

    Ich kann es kaum noch erwarten, anzufangen...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Nochmal Offtopic.

    Weil ich zu nix Größerem gekommen bin, habe ich den Wickelgasgriff für die Ape fertig gemacht. Ein neues Umlenkröhrchen bestellt, um einen Ansatz mit Einstich erweitert, den Kopf des Gasgriffs umgearbeitet, damit das Röhrchen entnehmbar ist, geklebt, gestrahlt und lackiert.

    Die Fertigstellung dieses kleinen Projekts (der 21er Gaser plus den Gasgriff dazu) mußte ich jetzt einfach abschließen, auch wenn das erst im Frühjahr verbaut wird.

    Jetzt ist der Kopf frei für den Vespa-Motor über die Weihnachtsferien.

    Ich hänge mal Bilder an, weil den Reaktionen bei meinem Einwurf neulich entnahm ich, daß euch solche aufwendigen Sachen gefallen...:-).

    Hat Spaß gemacht und sieht absolut original aus, weil es von der Lenkerverkleidung verdeckt wird. Alle wesentlichen Abmaße sind gleich.

    Der Vollständigkeit halber noch der zweiteilige Trichter zum Verschrauben für den ausgedrehten Gaser um ausgedrehten Lufi-Gehäuse:

    Und natürlich der Gaser selber:

    Lustig, gell?

    Gruß Paddy.

    Fantine:

    Nee, die etwas glänzende Oberfläche durch das zweistufige Strahlen irritiert, wenn man das Gehäuse der Automatik nicht kennt.

    Auf dem Bild in Beitrag 28 ist das Gehäuse mit dem ZGP-Bereich zur ersten Spannplatte gespannt, allerdings mit montiertem kleinen Getriebedeckel. Die Bilder davor waren ohne den kleinen Deckel.

    Das dritte Bild im letzten Beitrag mit Bildern zeigt das große Gehäuse mit der Dichtfläche zur Spannvorrichtung, damit der ZGP-Bereich bearbeitet werden kann.

    Ich weiß, etwas verwirrend die ganzen Vorrichtungen und das Gehäuse, das nicht so oft in dem Zustand nackt hier im Forum zu sehen ist. Es kennt ja kaum jemand näher, wer keine Automatik hat.

    Und selbst dann nackt und in dem Zustand...

    Wenn ich tatsächlich einen anderen Getriebesatz brauche (nach meinen gestrigen Überschlagungen könnte das durchaus sein, weil grundsätzlich die Spreizung der 125er Vario mir eigentlich ganz gelegen käme, aber die wohl mit den verfügbaren Riemen nicht vollkommen ausgeschöpft werden kann.

    Die Hinterradachse würde natürlich an Ort und Stelle bleiben und nur auf ein Zahnrad eines Scootergetriebesatz umgearbeitet werden. Im Idealfall würde sich nur die Position der Zwischenwelle ändern. Das meinte ich mit "Einschwenken" auf den richtigen Achsabstand.

    Ich müßte halt neue Lagerstellen für die Zwischenwelle schaffen.

    Die Gesamtsekundärübersetzung besteht ja bei der Automatik wie auch bei den moderneren Scootern aus einem zweistufigen Stirnradgetriebe.

    Wenn es dumm läuft, muß ich den verfügbaren Riemenlängen geschuldet auch die Position der Eingangswelle des Getriebes, sprich die Achse des Wandler ändern. Dann wäre es aber wieder vorbei mit der Ori-Riemenabdeckung.

    ich werde das nur herausfinden, wenn ich eine Riementriebsimulationsvorrichtung baue, die den Variator und Wandler aufnimmt und einen verstellbaren Achsabstand bietet.

    Die stelle ich dann mal auf den Ori-Achsabstand ein und schaue, was von der maximalen Spreizung übrigbleibt.

    Dann sehen wir weiter.

    Scheiße, wird das komplex....Ich glaube mittlerweile, in dem Getriebegehäuse bleibt echt nix wie es war...

    Aber jetzt gibt es kein Zurück mehr, jetzt ziehen wir's durch, hehe...:-)

    Das ist wohl der Preis für ein absolutes Unikat...Aber dafür kann man dann auch die letzten Zahnräder auch von der Stange kaufen...

    Gruß Paddy.

    Hallo Henning,

    ich glaube, bei deinem Text ist was abgerissen, ich lese unter dem Link nur "3mm Schweißdraht..."

    Aber egal.

    Der Hintergrund, warum ich das so ganz gemütlich ordentlich mache, weil ich der festen Meinung bin, daß das Projekt schon etwas abgefahren ist und es absolut davon abhängt, ob es klappt, wenn man es sauber durchplant und relativ genau macht.

    Da kommt soviel zusammen und es bleibt kein Stein auf dem anderen. Wenn ich jetzt nicht sauber starte, wird das bestimmt nix.

    Naja, und die Vorrichtungen erleichtern das ganze sehr. Auf ständiges Ausrichten hätte ich keine Lust, da wäre man verleitet, auf einmal 1 Kilo Alu drauf zu schweißen und nur einmal zu spannen.

    Nur um dann doch festzustellen, daß man nochmal schweißen muß.

    Dann lieber gleich so und ich muß mich nicht ärgern, wenn irgendwo doch ein Lunkerchen ist oder etwas übersehen worden ist.

    Ich will lieber kurz rüber zum Schweißgerät, etwas draufsetzen, wieder kurz bearbeiten, ob noch was fehlt, etc.

    Dann denke ich, wird das etwas präziser. Nur so ein Gefühl, mal sehen.

    Ja und halt meine ständig wiederholte Story mit dem axialen Aufbau. Ohne die Vorrichtungen kriege ich das nie hin, daß ich das im Rahmen halte und eine vernünftige Basis für die neue Position der Standard-ZGP und das zusammengesetzte Polrad schaffe.

    Wenn das mal steht, denke ich wird halt noch die Durchdringung im Getriebe eine interessante Sache.

    Der Rest sollte machbar sein.

    Gerade versuche ich abzuschätzen, auf welche Gesamtübersetzung ich mit der Sfera-Vario und dem Automatik-Getriebe der 50er komme.

    Wenigsten grob sollte ich das vorher wissen. Ich will weder, daß die Kiste nachher großartig schneller als 70 fährt, noch, daß sie 45 fährt und wegen dem DR ständig das Männchen macht.

    Bin mal gespannt, wo ich da lande.

    Eventuell muß ich die Übersetzung im Getriebe auch ändern.

    Wobei diese Panzerzahnräder schon einen Charme haben. Sehr wuchtig...:-).

    Ansonsten muß ich da auch noch ran. Dann kämen aber neue Achsabstände dazu, etc....

    Dazu müßte ich dann tatsächlich eine Geriebgehäuse einer Sfera haben, um die Achsabstände zu messen und die dann im CAD neu einschwenken im Vespagehäuse...

    Kommt Zeit, kommt Rat.

    Gruß Paddy.

    Hmmh,

    wenigstens ist die Grundplatte formatiert, die Bolzen fertig und die ober Platte mal so gebohrt, daß das Gehäuse eben auf den Dichtflächen aufliegt.

    Ausgerichtet ist es über die zwei Paßhülsen im Kurbelgehäusebereich.

    Eine Paßhülse vom Getriebereich hängt in der Luft, die andere ist auch abgebohrt.

    Frei sind der Bolzen im Getriebe und die innere Hülse von der Stoßdämpferaufnahme.

    Jetzt kann man weiter machen.

    Das Gehäuse werde ich auf der Vorrichtung nicht so bequem befestigen können, ich werde einen Teil der Gehäuseschraubenbohrungen nehmen müssen.

    Heißt, ich muß runde 8 bis 10 Schrauben immer lösen oder festziehen, wenn ich es abnehmen will.

    Dafür ist es trotzdem ausgerichtet.

    Ich muß noch die Bohrungen vom Getriebebereich übertragen und abbohren.

    Danach die Grundplatte bohren für die T-Nutschrauben und die drei Zylider irgendwo sinnhaft setzen, wo sie nicht stören.

    Danach die obere Platte mit dem Gehäuse sauber zur unteren ausrichten, damit die untere meine Ausgangskante hat.

    Den Plastikstöpsel in der Trennebene (für was auch immer der gut ist) habe ich entfernt.

    Keine Ahnung, für was der gut ist, jetzt ist er auf jeden Fall weg. In dem kämmen nachher eh nur noch zwei Zahnradpaare, sonst ist keine Funktion mehr da. Lager noch schmieren, aber das Ganze panscht ja im Öl.

    Jetzt mach ich die Vorrichtung in Ruhe mal fertig und dann kommt die ZGP dran.

    Diese Rippen, die da an der Außenseite hochstehen und zum Kickstart gehören, kann ich später auch wegfräsen, brauch ich nicht mehr.

    Ich bin echt mal gespannt, wo die Glocke für die Kupplung ablanden wird. Gefühlt wird da vielleicht noch ein anderer Lagersitz dabei sterben. Das muß ich dann sehen, wie ich das mache.

    Gestern abend habe ich noch so überlegt, daß ich die Vario und den Wandler mit Kupplung vielleicht doch schon mit der Membran und der DR-Fußdichtung mitbestelle.

    Bin eigentlich doch langsam ganz guter Hoffnung, daß das alles funktionieren könnte.

    Und spätestens für die Übersetzungsrechnung und die Konstruktion der Glocke, die ins Gehäuse eingelassen werden muß, brauch ich sie ja.

    Das werden dann wohl in Summe irgendwas zwischen 200 und 250 Euro Invest sein.

    Komme ja nicht drum herum. Bevor ich jetzt im Internet nach einem Schlachtopfer von einer Sfera 125 z.B. suche und zerlege (der ja auch was kosten wird und ich dann doch alles neu kaufen werde), erscheint mir das gerechtfertigt.

    Wenn beim Schweißen nichts grob schiefgeht, wird die Umarbeitung wahrscheinlich dank der Vorrichtungen gar nicht so lange dauern. Mit denen werde ich viel Zeit sparen.

    Wenn ich dann irgendwann zwischen Weihnachten und Neujahr nix mehr zu tun habe, ärgert es mich.

    Wenn ich je soweit komme, kann ich wenigstens am CAD die nächsten Schritte machen.

    Dazu brauche ich aber Maße. Und die krige ich nur mit Teilen.

    Was soll's, hat ja bis jetzt auch schon Geld gekostet...

    Schaun wir mal...

    Gruß Paddy.

    Männer,

    etwas schleppend, aber wenigstens ist die Kleine fertig und für die große mal Material gesägt.

    Die kleine ist ja primär nur dazu da, die Dichtflächen wieder eben zu fräsen, wenn da Schweißbobbel über die Trennebene kommen sollten.

    Den 88er Durchmesser für die Vollwangenwelle habe ich bei der Hälfte schon auf der Drehbank mit einem speziell gedrehten Dorn gemacht, das war einfacher.

    Aber wer weiß, für was man die noch braucht.

    Ich habe mal einen Indexstift gedreht zum Umstecken, damit ich beide Positionen habe, jeweils Zylinder oder Membranfläche parallel zu X. Der Indexbolzen geht in einen Durchmesser für eine Paßhülse und das Gehäuse sitzt praktisch spielfrei. Sehr schön...:-)

    Die Spannvorrichtung für die große hälfte wird etwas aufwendiger.

    Sie wird ein Doppeldecker, weil der Arm mit den Silentgummis so weit auskragt. In Summe wird sie 100 mm hoch.

    Die mache ich mit etwas Bedacht, weil durch meine Erleuchtung bezüglich der Durchdringung der Kupplungsglocke in das Getriebegehäuse wird die noch wichtig werden.

    Auf der muß ich den Ausschnitt ausspindeln, damit ich einen großen Topf einsetzen kann, der dann die Kupplung beherbergen wird.

    Und danach die Nachbearbeitung des Überstands. Deshalb sollte die schon etwas taugen.

    Weiter ist sie natürlich die Vorrichtung, auf der die ebenfalls sehr wichtige Gestaltung des neuen ZGP-Sitzes stattfinden wird.

    Es lohnt also, die etwas sorgsamer zu gestalten. Eventuell werde ich die obere Platte des Doppeldeckers extra überfräsen, wenn ich sie mal mit der Uhr abgefahren habe.

    Die Distanzstücke zwischen den beiden Platten werden auf der Diskus genau gleich abgelängt, also daran sollte es nicht liegen dann.

    Mal schauen...

    Gruß Paddy.

    Oooh Kollegen,

    heute habe ich gerade mal die Grundplatte für die kleine Vorrichtung geschafft, die dann die kleine Kurbelgehäusehälfte von der KW-Lagerseite aus aufnimmt.

    Aber halb so wild, habe ja noch etwas Zeit bis Weihnachten.

    Aber gestern habe ich mal so maßlich etwas genauer abgeschätzt, wo ich mit der Wandler-/Kupplungsbaugruppe ablande.

    Ich hau mich weg, geschätzt hat die Kupplungsglocke dann mal so schlappe 1 bis 1,5 cm! Durchdringung mit dem Getriebegehäuse...:-)

    Vom Kickstart habe ich mich ja geistig schon verabschiedet, der Motor muß allein mit Elestart auskommen.

    Ist ja nicht schlimm.

    Den Freilauf habe ich auch schon innerlich abgehakt, auch nicht schlimm, weil hat ein moderner Scooter auch nicht.

    Aber jetzt kommt's: Ich werde alle Zahnräder innerhalb des Getriebes um das obengenannte Maß verschieben müssen.

    Damit stirbt auch noch das letzte Markenzeichen der Automatik: Die Schaltung für den Leerlauf.

    Naja, jetzt machen wir mal das Gehäuse im Zylinder- und ZGP-Bereich fertig.

    Eine schöne Idee für meine Vario-Aufnahme am Polrad habe ich auch schon nach längerem Konstruieren, das wird eine Überraschung, wenn es soweit ist.

    Dann sollte ich mal den Variator und den Wandler in neu bestellen, damit ich auf einer einfachen Vorrichtung den Achsabstand simulieren kann mit Riemen.

    Dann kann ich auch das genaue Maß ermitteln, um wieviel ich in das Getriebegehäuse eintauchen muß. Das wird ein Spaß...

    Aber wie ich eingangs erwähnte, ich kann eine gewisse Ausdauer entwickeln, wenn etwas als nicht so leicht lösbar erscheint...:-)

    Eins nach dem anderen...

    Ich bleibe dran und demnächst wieder Bilder von dem Vorrichtungsrest...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Einen Vorteil hat das Ganze. Wenn ich schon mit der Kupplung in das Gehäuse eintauche, kann ich das eventuell so gestalten, daß ich doch die Ori-Riemenabdeckung draufmachen kann.

    Das wäre chic...

    Na ich versuche doch einen Automatikmotor so umzubauen, daß Piaggio Massenware draufpaßt.

    Hast du doch auch schon gesehen, meinen Beitrag.

    Irgendwann wird hoffentlich mal der Punkt kommen, wo ich mich mit der Vario befassen muß.

    Und da ist jedes Teil zum Maß nehmen Gold wert, damit man Ideen generieren kann.

    Und eigentlich bin Ingenieur, habe leider keine Mechanikerausbildung. Aber man lernt ja stets dazu...:-).

    Auch als Studierter...:-)

    Gruß Paddy.

    Ich hatte vor 20 Jahren mal so ein Ding. Die hatte keine Bremsscheibe vorne.

    Ich werde meine Varioaufnahme selber machen. Muß halt mal den Vielkeil der Steigscheibe vermessen und auf dem Teilapparat die Nuten fräsen. Der 125er Variator ist glaub eh anders im Durchmesser.

    Da der Variator bei mir praktisch auf dem Kopf stehen wird, muß die Verzahnung nur ein paar mm lang sein plus Fräserauslauf.

    Außerdem muß ich ein Linksgewinde drauf machen, weil der Variator auf der anderen Seite ist...

    Gruß Paddy.

    So,

    meine Maho ist glaub noch nie solange am Stück bei mir gelaufen, seit ich sie 2009 gekauft habe.

    Ich habe nur sehr wenig zugestellt, weil so ein geschweißtes Konstrukt gerne etwas schnappt.

    Naja, auf jeden Fall ist es jetzt fertig:

    Jetzt kann ich die Konsole ebenso wie die Spannplatte mit 4 Schrauben lösen einfach tauschen.

    Einzig den Tisch selber, den ich jedes Mal lösen werde beim Wechsel, weil Konsole und Tisch einfach schwer sind und man schlecht die Schrauben trifft bei dem Gewicht, muß ich nach dem Wechsel kurz abfahren. Dazu das Lineal.

    Die Spannplatte vom Zentrierdurchmesser befreit und mit den Paßfeder auf die Schraubstockschrauben gesetzt.

    Die Nuten sind etwas eng, vor allem die erste, in der die Vorrichtung steckt.

    Die erste werde ich also noch etwas ausschmiergeln, bis es satt rein geht. Die erste Nut brauche ich ohnehin kaum für die Ausrichtung, also egal.

    So sitzt das Gehäuse genau richtig unter der Spindel, die Spindel kommt überall hin, wo sie gebraucht wird.

    Fassen wir zusammen. Ich kann jetzt bearbeiten:

    -senkrecht Membranbereich

    -senkrecht Zylinderfußbereich

    -waagrecht beide Motorhälften von der "Primärseite", wenn den die Automatik so etwas hätte.

    Es fehlen noch zwei Schnellspannmöglichkeiten für die beiden Hälften für die Bearbeitung von der Polradseite.

    Da dort eben Flächen zur Auflage da sind, wird es etwas einfacher. Mal sehen, wie ich das mache.

    Sollte aber auch zum Aufstecken der Teile sein, damit Ausrichten nicht notwendig ist.

    Weiter muß ich die ZGP nochmal anschauen, wie ich die am Besten spanne. Einen Dorn im Teilapparat oder irgendwas anderes. Ich weiß es noch nicht, schau ich mir nochmal genauer an.

    Es ist ja auch noch offen, ob ich die später außen zentriere wie bei der normalen Smalframe oder innen wie die Automatik.

    Wenn ich auch innen zentriere, sollte die Vorrichtung die ZGP außen packen, damit die Bohrung ausgespindelt werden kann. Wahrscheinlich ist es außen am Sinnvollsten, mal sehen. Dann bin ich offen, aber dazu muß ich mir die Ape-ZGP nochmal genauer anschauen.

    Ich habe im Netz ein paar Bilder von der ZGP der Automatik gefunden, ausgebaut und im verbauten Zustand. Damit kann man schon grob festlegen, in welchem Zustand die Standard-ZGP reinkommen wird und wo sie bearbeitet werden muß.

    Also mache ich nächste Woche abends noch drei einfache Vorrichtungen, dann denke ich mal, daß ich alles habe.

    Gruß Paddy.

    Jetzt hatte ich sogar noch Farbe, ohne Worte...

    Also, die Konsole ist fertig:

    Hab sie dann mal an die Fräsmaschine getackert und die Paßfedern ausgerichtet:

    Jetzt werde ich die obere Fläche der Konsole morgen mal überfräsen, dann stimmt das, wenn ich den Tisch drauf mache. Ich hatte den waagrechten und den senkrechten Teil miteinander verschraubt, mit Magneten die Streben positioniert und verspannt vor dem Schweißen.

    Danach gestrahlt und lackiert.

    Die große Zentrierscheibe des Tisches hakt noch 1 bis 2 Hundertstel, das nehme ich mit der Leinwand.

    Dazu spanne ich sie in die Spindel der Maschine.

    Tisch mal grob drauf fixiert und die neue verfügbare Bearbeitungshöhe in Z genossen. Endlich kann ich auch meinen alten putzigen Teilapparat verwenden. Dazu hat immer die Höhe gefehlt.

    Den werde ich für die ZGP brauchen.

    Aber was das Geilste ist, der große Zentrierdurchmesser auf der Rückseite der Spannplatte hat einen Zentrierbund. Wenn ich den abschraube, gehen die Paßfedern in den Tisch und die Platte läuft zu den Nuten des Tisches, harhar.

    Einfach die zwei Schrauben vom Schraubstock einfädeln, Platte drauf, fertig! Ausrichten unnötig!

    Zumindest für die Genauigkeit, die ich brauche.

    Ich liebe solche Details, die einem die Arbeit einfacher machen, da kriege ich Pipi in die Augen...:-)

    Liebe Grüße, Paddy.

    So Kollegen,

    wie das so ist, mit jedem Detail reift so ein Vorhaben.

    Als ich neulich abends vor der Fräsmaschine mit dem aufgespannten Motor stand, dachte ich so ein bißchen über eine möglich Reihenfolge der Schritte beim Umarbeiten des Motors nach, auch in Hinblick auf den platzsensiblen Bereich unter der ZGP.

    Mir wurde dann schnell klar, daß meine Auspannvorrichtung ja wie gewollt schnelles Abnehmen und wieder Austecken ohne neue Ausrichtung ermöglicht (das war ja das Ziel), aber ich vermutlich deutlich öfters als gedacht zwischen Spannvorrichtung und Frästisch wechseln muß.

    Daß ich die Dichtflächen auf dem Tisch überfräsen muß, war ja klar, aber alleine für den Bereich unter der Zündgrundplatte, der ja platzsensibel wird, werde ich auch nicht nur den Wechsel zwischen Schweißgerät und Spannvorrichtung machen müssen, sondern auch zwischendurch mal auf dem Frästisch.

    Also sollte nicht nur der Wechsel des Gehäuses schnell gehen, sondern auch der Wechsel zwischen Tisch und Spannvorrichtung.

    Deshalb habe ich noch 3 Elemente dazu gebaut: 2 Paßfedern und einen Zentrierdurchmesser.


    Dann habe ich die Spannvorrichtung wieder drauf genommen, Paßfedern gelockert und das Ding um den Zentrierdorn ausgerichtet und mit der Uhr abgefahren.

    Dann die Schrauben angezogen und die Paßfedern. Jetzt muß ich die Spannplatte nur noch auf die Fräsmaschine stecken und die vier M12 anziehen, fertig. Kein Ausrichten mehr.

    Aktuell mache ich eine einfache, rechtwinklige Konsole aus Stahl, die die gleichen 3 Elemente bekommt und den Frästisch trägt.

    Dann verliere ich nicht mehr fast 10 cm in Z wegen dem blöden Universaltisch und ich habe den gleichen Komfort beim Wechsel.

    Das Umrüsten vom Spannplatte auf Tisch bzw. zurück wird dann keine 10 Min. mehr dauern.

    Wie ihr seht, nutze ich die Zeit vor dem Weihnachtsurlaub, um dann da so effektiv wie möglich arbeiten zu können, hehe...:-)

    Gruß Paddy.