Jetzt ist die Anzeige ganz weg....![]()
Zumindest die aus dem Link von Jörg.
Gruß Paddy.
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Zumindest die aus dem Link von Jörg.
Gruß Paddy.
Nachtrag, ich habe mal nach deinen Beiträgen geschaut, weil du mir irgendwie bekannt vorgekommen bist.
Wenn ich das jetzt richtig interpretiere, war dein letzter Wunsch der Polini 130 mono. Der und der Polini 130 Racing sind Zylinder, die mehr oder weniger ohne Veränderungen auf das Motorgehäuse gesteckt werden können.
Die Dichtfläche und die Überströmeranschlüsse sind weitestgehend an die originale Dichtfläche angelehnt. Die zeichnen sich auch durch kleinere Überströmer seitlich am Zylinder aus, was bedeutet, daß sie mit keiner Peripherie ins Gehege kommen wie Polrad, die umlaufende Dichtrippe des Polrads und ggf. einem Anlasserkranz auf dem Polrad.
In diese Kategorie fallen einige, moderatere Langhubzylinder. Ein DR 130 z.B.. Auch ein Malossi 136 MK. Das erkennt man eigentlich recht schnell, wenn man die Überströmer und ihre Anschlüsse zum Motorgehäuse anschaut.
Diese Machart von Zylindern ist darauf ausgelegt, daß sie einfach und unkompliziert steckbar sind.
Dann gibt es die Kategorie von Zylindern, die etwas mehr Änderungen brauchen, ich habe es ja schon angesprochen. Da werden Änderungen am Motorgehäuse fällig.
Die zeichnen sich dann durch ausladendere Überströmer aus, die dann mit der Peripherie kollidieren. Diese Kategorie fängt in der Regel bei 58 mm Bohrung an, gibt es aber teilweise schon mit 57er Bohrung. Nach oben geht es dann halt entsprechen weiter, bis die Bohrung langsam den Stehbolzen zu nahe kommt...![]()
Und da gibt eben auch einen Polini 130, den EVO Alu. Deshalb habe ich so blöd gefragt.
Zurück zu deiner Frage, falls du den Vergleich zu dem VMC 58 und dem Polini 130 mono gemeint hast, die beiden kann man eigentlich nicht vergleichen.
Der Mono gehört zu der von mir beschriebenen "Einstiegsklasse" in die Langhubwelt, der VMC 58 gehört zu den Zylindern, die einem etwas mehr Arbeit abverlangen, die aber auch etwas mehr Erfahrung und Möglichkeiten zur Bearbeitung erfordern.
Nicht daß ich hier der große Profi bin, sicher nicht, aber ich habe schonmal einen der einfachen Kategorie auf meine Ape gesteckt und gehe nun einfach eine Stufe weiter.
Das ist eine Reihenfolge, die ich für sinnvoll halte. Ich denke für dich als Einsteiger wäre es auch von Vorteil, erst mal mit einem "steckbaren" der ersten Kategorie zu beginnen.
Der Hunger nach mehr und die Fähigkeiten dazu kommen dann von alleine.
Gruß Paddy.
P.S.: Ich hoffe, die lieben Kollegen können meine grobe Klassifizierung der Zylinderarten so mit unterschreiben. Ggf. gerne ergänzen oder korrigieren, wenn ich was vergessen oder unterschlagen habe.
Ich meine, im GSF haben die sich dem mal angenommen.
Ich weiß jetzt nicht, welchen Polini 130 du meinst. Den VMC gibt es glaube ich mit 58 und 60 mm Bohrung.
Ich hatte mir ein paar Grauguß-Klöpper mal so angeschaut im Netz und da habe ich auch ein bißchen über den gelesen.
Ich habe mich für den Polini Evo 135 Grauguß entschieden.
Der VMC ist jetzt nicht so komplett unterschiedlich zu dem Polini, wenn ich nicht irre. Große Überströmer (das heißt Gehäuse eventuell planen und die Rippe des Lüftungskanals einebnen oder mit längerem Pleuel und Spacer), großer Auslaß. Der Experte mag jetzt vielleicht noch Details finden, mit was die sich wirklich großartig unterscheiden, kochen tun sie alle nur mit Wasser.
Details weiß ich nicht mehr, war letztes Jahr, als ich über den im GSF gelesen habe.
Ist auf jeden Fall kein nur "Draufsteck-Zylinder", ein bißchen was muß schon abgeändert werden.
Lies mal im GSF, die machen immer gerne zu allen möglichen Zylindern einen komplette Beitrag. So detailliert zerlegt wird hier im VO jetzt selten ein Zylinder.
Falls der Evo 135 Polini eine Alternative wäre, im Polini-Shop Deutschland ist er einiges günstiger als bei den beiden Läden, die mit "S" anfangen.
Da ist dann schon die Frage, ob 10 Euro mehr nicht ein Polini wert wären, aber das mußt du entscheiden.
Falls du im GSF auch über den Beitrag zum Guß Evo stolperst, die anfänglichen Transportschäden sind behoben, der kommt heute mit dem Schutz um den Fuß, wie er im Beitrag etwas später erklärt wird. Also nicht erschrecken zu Beginn. Polini hat reagiert.
Gruß Paddy.
Hallo zusammen,
nach dem Gewindefrust habe ich heute doch mal den Zylinder ordnungsgemäß montiert mit Drehmoment, damit ich messen kann, wieviel von meiner selber gemachten Kupferdichtung noch runter muß.
Erstmal die beiden Dichtungen vollends angepaßt. Daß an der Standarddichtung was weg mußte, war ja klar. Habe ja die Überströmertaschen etwas angepaßt. Aber selbst die Polinidichtung mußte angepaßt werden:
Mein Zylinderkopf liegt die ganze Zeit auf dem "Projekttisch" neben der Espressomaschine. Wenn jemand ebenfalls einen bodenlosen Siebträger hat, der kennt vielleicht die haardünnen Spritzer, die bei Kanalbildung im Puck neben raus spritzen können.
Der Polinikopf hatte ein paar "Kaffee-Flecken"...![]()
Keine Anhnung, ob man die winzigen Spritzer Espresso erkennen kann...
Dann mal voll GSF-mäßig Lötzinn auf den Kolbenboden geklebt:
Im Polini Beipackzettel steht empfohlen zwischen 1,3 und 1,4. Die Dichtung hatte ich etwas höher gelassen und ich ging davon aus, daß da noch 3 Zehntel runter müssen. Aber man muß auch mal Dusel haben:
An meiner Kupferdichtung habe ich dann nur noch mit einem 400er die Kanten gebrochen und gut ist.
Dann mal die restlichen Schrauben vom Kupplungsdeckel abgenommen. In der anderen Bohrung mit dem Zentrierhülsensitz ist das wirksame Gewinde 8 mm lang:
Die Schrauben haben 25 mm Länge und das Loch ist bis zum Grund 30 mm. Wo der Deckel runter war, hat man es gesehen, das Gewinde ist komplett kaputt. Ich hatte alle nochmal nachgeschnitten zum sauber machen, dabei habe ich vielleicht das schon etwas angegriffene vollends gewürgt.
Dann ist mir noch eingefallen, daß ich an der Olive im Lenker auch Gewindeeinsätze gesetzt habe, aber die Guten von Ensat. tatsächlich hatte ich noch eine in M6:
Die Paßhülse hat 7,5, also reicht es, wenn ich die Bohrung mit 7,6 etwas nachsetze:
Ich habe gerade noch ein paar bestellt, dann mache ich beide Bohrungen mit Zentriehülsensitz und dann fängt dort das Gewinde ab der Dichtfläche an wie in den restlichen 4 Löchern.
Den Motor habe ich nach unten gedreht, die Hauptwelle muß man halt gegen verrutschen sichern, weil sie sonst aus ihrem Lager rutscht im Gehäuse:
So oder noch etwas geneigt kann ich da gut Späne machen, da passiert nix.
Gruß Paddy.
Das hätte ich auch erst gemacht, wenn Madame aus dem Haus ist...![]()
Gruß Paddy.
So liebe Kollegen,
gestern Abend habe ich die Hauptwelle noch kurz in die Spannzange genommen und den Wedisitz mit Schleifflies abgezogen. Die liegt ja auch schon eine Weile rum. War so ein bißchen Flugrost drauf. Jetzt ist es wieder schön blank.
Dann habe ich heute morgen mal den Motorträger etwas gerichtet. Den hat mir damals Fantine netterweise zu dem Konvolut dazu gepackt mit dem Hinweis, daß die Löcher zum Motor etwas ausgenudelt sind und ich mal schauen kann, ob das rettbar ist:
Der Träger war wohl mal etwas lose und es ist nicht gleich aufgefallen. Dann hat sich das etwas eingearbeitet:
Ich habe dann mal von der Schraubenseite grob reingebrutzelt und von der anderen Seite mit einem 7er Fräser durchgebohrt, damit mal die Richtung wieder stimmt.
Dann von der anderen Seite, die auf den Gehäusedomen aufliegt und mir wichtiger war, etwas mehr geschweißt und überfräst. Zum Spannen ist das Ding übrigens scheiße...
Das ist die Seite, wo die Schrauben bzw. Muttern hinkommen, da reicht es so. Jetzt kann ich den Träger nächste Woche strahlen und lackieren:
Eigentlich sollte der mit den Gehäuseschrauben gleich an den Motor, aber ich habe jetzt ohne ihn zusammen gesetzt. Dann müssen die 3 Schrauben halt nochmal raus. Auseinander fallen wird der Motor vermutlich deshalb nicht.
Der Schreiner sagt: "Der Leim, der rausläuft, hebt nix..."...
Ich habe mit der Dichtmasse wegen der etwas gelittenen Dichtfläche jetzt nicht gegeizt. Innen wird es auch etwas Überstand geben, aber das ist mir wurscht.
Das Dirco HT Zeug läßt sich ja nach dem Aushärten einfach wegrubbeln.
Dann habe ich die Kupplung nochmal zerlegt und den Korb eingesetzt, nix schleift. Also kann ich Primärritzel und Kupplung montieren. Dann habe ich erstmal blöd gekuckt und habe tatsächlich eine alte Kurbelwelle angeschaut, weil ich es nicht geblickt habe.
Die Fabbri hat keine Nut am Gewinde:
Ich habe dann den Lappen am Sicherungsblech etwas abgefeilt und so geformt, daß der Lappen noch etwas in die Nut vom Ritzel reinragt und danach mit Loctite das Primärritzel zusätzlich gesichert.
Das neue Werkzeug hätte ich schon lange kaufen sollen:
Tja, dann Kupplung rein und den Kupplungdeckel montiert. Ich hatte so schöne neue Schrauben bestellt und was passiert? Ein Gewinde ist ausgerissen:
Linke obere Schraube. Das ist eine von zwei Bohrungen, die bei diesem Motor und Kupplungsdeckel üblicherweise mit Paßhülsen ausgestattet sind, damit der Deckel sauber fluchtet (Ölpumpenantrieb).
Diese Hülsenlänge fehlt an der Gewindetiefe, bei der anderen hat es gehalten. Kommende Woche muß ich das Helicoil-Zeugs mitbringen und dann mache ich gleich beide Gewinde, auch das noch Intakte für eine Hülse, das ebenfalls etwas weniger Gewindelänge hat.
In dem Motor braucht es ja diese Zentrierung nicht. Kupplungsdeckeldichtungen habe ich noch zwei.
Naja, irgendwas ist immer. Ich kann den Motor im Ständer ja so drehen, daß die Kupplungsöffnung nach unten hängt und die Späne runter fallen, dann wird das kein Problem. Ist halt nervig.
Aber der Motor ist jetzt zu. Ich mache das immer etwas ungern. Ständig denke ich, daß ich was vergessen habe, dann das Gepampe mit der Dichtmasse, das Gewurschtel mit der Kurbelwelle, etc.
Mal sehen, ob ich morgen den Zylinder montiere, damit ich das finale Maß der Kopfdichtung ermitteln kann. Wenn ich Lust habe.
Gruß Paddy.
Da ist es doch kalt....Brrr.
Gruß Paddy...
Ist für Touristen, das sind Wolpertinger...
Gruß Paddy.
Zementfliesen? Auf jeden Fall sehr chic!
Gruß Paddy.
Ich hoffe doch auch, Nick50XL ...
Bin ja auch schon gespannt. Letztens habe ich mir noch einen kleinen Testtank bestellt, um den Motor dann im Ständer in Betrieb nehmen zu können.
Das will ich auf jeden Fall vor dem Einbau noch machen, nicht daß ich dann erst merke, daß der Anlasser die Kompression nicht packt.
Es ist momentan aber noch ungemütlich kalt in der Scheune, deshalb darf der Einbau ruhig noch ein paar Tage warten...
Gruß Paddy.
Danke Kollegen,
Fantine ich wollte noch ein Bild machen, unter welchem Winkel ich mit dem Dremel da rangekommen wäre, weil das Motorgehäuse des Dremels auch an der oberen Kante der Öffnung für den Kupplungsdeckel angestanden wäre.
Leider habe ich jetzt schon den Primärkorb drin, dann ist mir wieder eingefallen, daß ich es vergessen habe.
Ich mußte ja einen selber gemachten Werkzeughalter mit 12 mm Durchmesser schon exzentrisch ausmagern, bei dem Dremel mit seinem 4-5 cm Motordurchmesser wäre die Bearbeitung eher einem Kollateralschaden an der Lagersitzumfassung gleich gekommen an der Stelle der größten Exzentrizität.
Zuerst habe ich einen Dorn aus Kunststoff gedreht und den Lagersitz auf ein Hundertstel Überdeckung abgezogen:
In der Schublade habe ich einen kleinen Vollhartmetallmeißel gefunden mit 6 mm Durchmesser, geschliffen für einen Inneneinstich. Den habe ich etwas umgeschliffen, daß er als Außendrehmeißel verwendet werden kann:
Die exzentrische Ausmagerung habe ich dann in beiden Richtungen noch etwas erweitert, weil der Meißel länger als Senker ist und ich etwas mehr Spielraum in Z haben wollte:
Die Geschichte war dann nicht mehr ganz so knapp wie bei der Fase und ich habe dann sogar mit der Maschine gespindelt, Vorschub in Z allerdings von Hand:
Ich habe dann die komplette Exzentrizität beseitigt, jetzt ist die Fase auch wieder komplett gleichmäßig.
Danach mal den Lagerdummy und den Korb montiert, jetzt hat es Luft nicht nur für die Federn, sondern auch für das genietete Blech:
Ich habe dann noch mit einer der 0,2 mm Ausgleichscheiben, die ich neulich überdreht hatte, dann noch das Spiel rausgenommen und den Seegerring kurz überschliffen, damit er spielfrei in die Nut ging:
Und jetzt ist der Korb drin und alles bella. Ich habe den dann gleich montiert, weil das Gehäuse vom Ofen noch warm war und ich nur kurz den Innenring mit dem Fön anblasen mußte. Jetzt war der Korb auch schön zu fügen.
So, das wäre erledigt.
Tja, letztlich war das jetzt hoffentlich das Ende einer Kaskade von Dingen, die angepaßt werden mußten, weil ich unbedingt die 53/105er Fabbri wollte.
Mit 53 mm Hub mußte ich das Kurbelgehäuse spindeln und vorher die Wand aufdoppeln. Deshalb ging das Apegetriebe nicht mehr und ich brauchte ein PK-Getriebe,
Wegen dem PK-Getriebe mußte ich die sehr lange Primär wählen, damit die Gesamtübersetzung im 4. Gang noch paßt. Und zuguterletzt mußte ich wegen dieser Primär die Ungenauigkeiten aus Pontedera beseitigen und etwas Platz für einen Korb schaffen, der nie für eine Ape vorgesehen war eigentlich....
War ja letztlich meine Entscheidung mit der 53er Welle und ich habe mir das selber eingebrockt...Aber es hat Spaß gemacht.
Jetzt nagel ich den Motor am Samstag mal zusammen und schau mal, was da sonst noch kommt...![]()
Gruß Paddy.
Vielen Dank, Kollegen!
Fantine die Primär ist eigentlich gar nicht so das Problem. Für einen Preis von 70 oder 80 Euro (ich weiß es nicht mehr genau) ist das schon in Ordnung, daß das Blech jetzt nicht auf das Zehntel genau konzentrisch genietet ist.
Ich muß das vielleicht nochmal versuchen zu erklären. Die komplette bearbeitete zylindrische Außengeometrie des Lagersitzes, die letztlich gewährleisten soll, daß die topfförmige Geometrie des Primärkorbes nicht am Gehäuse streift, haben die Helden in Pontedera einen halben Millimeter exzentrisch zum Lagersitz bearbeitet.
Dadurch ist die äußere Zylinderwand des Lagersitzes (letztlich seine Umfassung) außermittig zum Primärlager und somit zum Primärkorb.
Da reicht jetzt jede kleinste Abweichung des Primärkorbes, daß er am Gehäuse streift.
Als ich die Primär wieder demontiert hatte, habe ich die Stelle sehr gut identifizieren können, wo die Feder gestreift hat, nämlich an der Fase.
Diese Fase habe ich mit der etwas bastlerischen Aktion jetzt erstens konzentrisch nachbearbeitet und zweites etwas vergrößert.
Da ich aber mit meinem selber gebauten Drehwerkzeug nur die 45 Grad Geometrie entsprechend konzentrisch nachsetzen konnte, aber den kleinen zylindrischen Anteil nicht, der halt noch falsch gefertigt blieb, haben jetzt zwar die Federn genug Platz, aber das Blech am Primärkorb steht quasi am äußersten Punkt der außermittigen Geometrie am Gehäuse noch an.
Und genau diesen letzten zylindrischen Rest der falsch bearbeiteten Geometrie muß ich nun auch noch konzentrisch zum Lagersitz nachbearbeiten.
Dafür muß ich mir noch einen kleinen Meißel schleifen.
Bei einer längeren Primär, bei der die Ruckdämpfungsfedern radial weiter außen sitzen, wäre der Verarbeitungsfehler aus Pontedera vermutlich kein Problem, aber bei der 2,34er Primär sitzen die Federn schon weit innen.
Wenn ich den halben Millimeter Fehler aus Pontedera nun ebenfalls noch wegdrehe, dann ist vermutlich alles bestens. Ziemlich sicher sogar.
Ich bin schon gespannt auf das nächste Motorgehäuse, das mir in die Finger kommt, ob da die Vögel ebenso geschlampt haben wie hier.
SC-Päckchen ist da. Neues Primärlager und ein Satz Kupplungsdeckelschrauben. Und nachdem der Brötchengeber meiner lieben Frau partout kein Blutdruckmeßgerät entbehren kann, mußte ich halt bei SC was in den Warenkorb legen.
Ich habe ja versprochen, den Motor abzudrücken. Mich interessiert das jetzt auch:
Das Ding hat glaube ich 40 Euro oder so gekostet, das kann man schonmal anschaffen. Leider war der Paddy zu doof, bei der Auswahl des Korkens sich daran zu erinnern (man hätte ja auch einfach 6 Stufen runter in den Stall gehen können und messen...), wie große er den ASS tatsächlich gemacht hat:
Der Korken verschwindet im ASS....![]()
Das der Flansch noch etwas nachbearbeitet werden muß an den Löchern war ja klar bei dem Riesenauslaß des Polini, aber den Korken gab es auch eine Nummer größer...
Naja, mal schauen, ob die Labormaus im Geschäft mir da einen größeren Korken ausleihen kann.
Bin gespannt, ob das dann bei mir auch dicht ist.
Morgen versuche ich das Gehäuse vollends zu richten und dann kann ich hoffentlich am Samstag den Motor zusammen bauen.
Gruß Paddy.
Danke, Männer!
So, jetzt wird es lustig. Ich habe alles abgesucht und nix gefunden, womit man an den Durchmesser bzw. viel wichtiger die Fase rankommt, ohne oberhalb am Rand der Öffnung für den Kupplungsdeckel hängen zu bleiben.
Ich mußte mir selber etwas bauen. Ich habe dann ein 12er Rundmaterial in den Teilapparat gespannt, zwei M4 Gewinde gebohrt und dann von oben 1,5 mm exzentrisch eine 6er Passung gerieben, damit ich einen Senker in den Ausdrehkopf spannen kann:
Wenn man den Senker so eindreht, daß eine Schneide richtig zu der Fase positioniert ist, kann man ihn als Drehstahl mißbrauchen. Dann das Gehäuse aufgespannt und den Lagersitz aufgefangen. Ich mußte noch nie die Verlängerung dafür verwenden, aber ohne wäre das Auffanggerät am Gehäuse und an den Bolzen hängen geblieben:
Dann mal rein und schnell gemerkt, daß es nicht reicht. Mein 12er Rundmaterial blieb an der Öffnung für den Kupplungsdeckel hängen, wenn ich den Ausdrehkopf auf den entsprechenden Radius gestellt habe.
Also an der Drehbank einen Backen des Futters um einen Gang versetzt, meinen Spezialhalter in dem Bereich, wo es klemmte, exzentrisch abgedreht:
Dann ging es gerade so. Wenn man außen mit dem Ausdrehkopf dreht, muß man die Maschine auf Linkslauf stellen. Ich bin aber ehrlich, ich hatte nicht die Eier, die Fräsmaschine laufen zu lassen. Ich habe die Maschine auf Leerlauf gestellt und die Spindel mit dem Spannschlüssel von Hand gedreht und immer ganz wenig zugestellt. Mein Halter ging in dem exzentrisch abgedrehten Bereich auf ein Zehntel oder so am Gehäuse vorbei.
Ich weiß nicht, ob man es sieht, aber dadurch, daß meine neue, größere Fase nun zentrisch zum Lagersitz läuft, ist sie nun in Richtung Hauptwelle (dort hat die Ruckdämpferfeder gestreift) breiter:
Aber wie es nun so ist, sind die Federn jetzt frei, aber der restliche Zylindrische Teil von dieser Außengeometrie des Lagersitzes ist halt weiterhin exzentrisch.
Zuhause wieder den Dummy eingesetzt und den Primärkorb zur Probe:
Das auf den Korb genietete Halteblech für die Federn ist nicht ganz mittig und an der engsten Tasche ist halt gerade mal ein Zehntel Luft oder so.
Große Klasse...![]()
Zuerst dachte ich, wenn ich den Primärkorb ohnehin auf einen Dorn nehmen muß, um den Lagersitz ein Hundertsel kleiner zu machen, kann ich ja an dem Blech was wegdrehen.
Das Problem ist aber, ich würde erstens mit dem Meißel dann unter Umständen an einer der Federn hängen bleiben und zweites hätte ich dann lauter kleine harte Späne in den Federn hängen, die ich vielleicht nicht alle entfernt kriege und die dann mit eingebaut werden.
Harte kleine Späne nur ein paar Millimeter von einem offenen Kugellager entfernt ist jetzt auch eher so mittel...
Naja, morgen bin ich zuhause und kann das nicht ändern. Aber am Mittwoch habe ich abends Open End und kann da nochmal ran.
Mein selber gemachter Werkzeughalter kann ja ein kleines 6er HSS Meißelchen aufnehmen. Wenn ich mir da eins entprechend schleife und den Halter vielleicht noch etwas exzentrisch überdrehe, kann ich den zylindrischen Teil auch noch einen halben Millimeter zentrisch überdrehen.
Ich schau mir das am Mittwoch nochmal an. Da nehme ich dann das Gehäuse zum gefühlt 30. Mal mit ins Geschäft...Hoffentlich das letzte Mal dann...
Gruß Paddy.
Ist das jetzt ein Arbeitszimmer für Schreibkram oder Werkstatt? Die Schubladenschränke sehen so solide nach Werkzeug aus.
So elegante Schubladen hätte ich gerne auch für mein Werkzeug im Stall.
Meine Schubladenschränke haben keine schönen Auszüge, die "gleiten" mehr oder weniger gut auf so Kunststoff-Pimpeln...
Gruß Paddy.
Fantine : die geplante XL2-Kupplung hat mit Lagerdummys und der 2,34er Primär schon gepaßt. Ich wiederhole den Versuch nur nochmal, wenn die beiden Hälften zusammen sind.
Ich hatte auf meinem Zettel, was noch zu bestellen ist, unter anderem noch Hauptdüsen für den auf 21 aufgebohrten Vergaser.
Ich dachte, ich mach mal erst Kassensturz, was alles da ist. Von 60-110 habe ich nahezu lückenlos alles, viele zweimal, 70, 78 und 95 sogar dreimal, warum auch immer...![]()
In dem Original 18.16er für die Ape, der als Grundlage für meinen 21.21 diente, ist original eine 42er ND drin, lange Version.
Im Netz habe ich gefunden, daß in einem SHB 20.20 wohl eine 50er ND drin ist, deshalb hatte ich mir die bei einer der letzten Bestellungen auch geordert, damit mal eine Basis da ist. Die Dinger sind ja jetzt nicht so günstig, daß man sich da alle Größen auf Lager legen will.
Dachte ich, ich bestelle mir noch eine darüber und darunter. Jetzt habe ich mal die ND aus dem 21.21 ausgebaut und merke, daß es offenbar zwei verschiedene lange Nebendüsen gibt für den SHB...![]()
Natürlich habe ich mit der 50er (Länge 32 mm) eine falsch bestellt...Bei SC gibt es nur die mit 32 mm und ich brauche die mit 36,3 mm.
Die gibt es bei WMS24 zum Beispiel....
Jetzt mal sehen, was mir noch so einfällt, nur die 50er ND in 36,3 mm bei WMS bestellen ist jetzt etwas dünn...Da finde ich bestimmt noch was anderes, was ich da noch brauche.
Hab ja noch bißchen Zeit.
Gruß Paddy.
Viel Spaß beim Lesen...
Gruß Paddy.
P.S.: Der Motor lief gut (wie der Teufel für eine Automatik), aber hatte einen Klemmer, lief aber wieder. Daraufhin hatte ich ihn gegen den Originalmotor wieder getauscht, um das näher in Ruhe zu analysieren, aber dann liefen mir in kurzen Abständen zwei Special über den Weg.
Die und die Ape halten mich auf Trab. Bei Gelegenheit gehe ich der Sache nach. Momentan fährt sie wieder mit dem normalen Motor und dem 75er Pinasco. Dieser Spezialumbau steht sauber und trocken im Lager.
Mein Projekt war ja etwas umfangreicher.
Aber nur rein eine Variomatik aus einem Scooter in eine Automatik-PK zu adaptieren, geht nicht ohne Weiteres. Sonst hätten das sicher schon viele gemacht im Angesicht der angestrengten Ersatzteilsituation der PK.
Ich kann jetzt nicht auswendig sagen, woran es genau scheitert, dazu müßte ich jetzt die Details nochmal genau anschauen, aber ich glaube, das geht schon mit so Kleinigkeiten los wie der Durchmesser-Range der Scooter-Varios und geht grad so weiter mit der axialen Position.
Der erste Gedanke ist natürlich naheliegend, aber wenn es sinnhaft und einfach gehen würde, gäbe es sicher genug Beispiele im Netz.
Und Mario hätte es bestimmt auch schon gemacht.
Aber wie gesagt, ich kann gerade nicht alle Gründe auswendig aufzählen, warum es nicht geht bzw. nicht so einfach.
Mein Umbau hat ja auch den Wandler eines Scooters mit einbezogen und ab da wird es kompliziert, weil die Scooter die Vario auf der anderen Seite des Motors haben und damit sich die Drehrichtung des Wandlers ebenfalls ändert.
Und glaub mir, das will niemand nachbauen...
Gruß Paddy.
Hallo Kollegen,
danke für das Mitgefühl..![]()
Ich denke, das Problem ist auch ein Stück weit dem geschuldet, daß ich ja eine bei Vespas doch eher seltene Primär verwenden werde. Die 2,34er Primär ist doch schon recht lang und dafür ist entweder ein sehr potenter Motor notwendig und/oder recht kurze obere Gänge auf der Haupt- und Nebenwelle.
Je kleiner das Stirnrad auf dem Primärkorb, desto näher müssen die Ruckdämpferfedern zum Mittelpunkt rücken. Ich habe jetzt keine andere, kürzere Primär mit Federn zur Hand, aber ich könnte mir schon vorstellen, daß das mit einer 3.00 oder so kein Problem wäre bei diesem Gehäuse.
Lustig ist halt, daß es mir wie wahrscheinlich jedem so geht, mit jedem Motor wird die Liste länger, auf was man beim nächsten Mal achten wird bzw. was man anders macht.
Wegen meiner eventuell etwas speziellen Meinung zur richtigen Passung an der Kurbelwelle habe ich die letzten Wochen im Netz nach Hinweisen dafür oder dagegen gesucht.
Dabei bin ich über ein Filmchen gestolpert, in dem einer nach dem Schließen der beiden Hälften erstmal den Kupplungskorb als Einzelteil zur Probe verbaut hat um sicher zu gehen, daß der nicht im Primärkorb streift.
Er meinte, daß da ja schon einige Toleranzen zusammen kommen (womit er durchaus recht hat) und er es schon erlebt hat, daß der Kupplungskorb im Primärkorb gestreift hat.
Das kann man natürlich nicht feststellen, wenn man die komplette Kupplung einsetzt. Man merkt es erst, wenn man die Kupplung trennen will.
Daraufhin habe ich meine Kupplung nochmal zerlegt und das mit Lagerdummys getestet. Gestreift hat da nix, aber ich werde das nochmal wiederholen, wenn das neue Lager da ist und ich den Motor zusammen habe. Ein paar Zehntel hin oder her sind da ja drin mit richtigen Lagern, Gehäusedichtung usw.
Jetzt mal sehen, nachher trete ich die Bestellung los und morgen schau ich mal, ob ich die große Hälfte auf der Fräsmaschine nachbearbeiten kann oder ob ich das hemdsärmlig mit dem Dremel machen muß.
Ich berichte,
Gruß Paddy.
Hallo Kollegen,
irgendetwas habe ich verbrochen...![]()
Neue Dichtmasse ist diese Woche gekommen. Ich mache den Wedi in der Sondergröße in die Primärseite und will dann "kurz" den Primärkorb montieren.
Lager warm gemacht und der geht trotzdem kaum rein. Gesteckt ist er schon, also habe ich den Innenring von der anderen Seite unterlegt und den Korb eingepresst. Ich dachte schon, bei der Überdeckung legst du am besten eine Zettel ins Getriebe zur Erinnerung, daß wenn du jemals den Korb wieder raus machen mußt, am besten das Lager zerlegst, weil du sonst die Aluschulter rausstanzt...![]()
Naja, Primärkorb am Anschlag und es streift etwas...![]()
Ganz komisches Geräusch...Mit dem Messingdummy war nie etwas und ich hatte den Korb wirklich oft genug drin. Aber wir wissen ja, ein richtiges Lager hat im Vergleich zu meinen Dummys gerne mit Lagerluft und 5 Hundertstel weniger in der Breite in Summe ein Zehntel mehr in der axialen Position.
Zuerst habe ich versucht, mit etwas Wärme den Korb wieder raus zu kriegen, aber die Überdeckung war einfach zu groß.
Tja, dann halt den Käfig zerlegt, damit ich den Korb wieder raus nehmen konnte:
Innenring noch drin:
Dann schau ich mal nach, wo das gestreift hat, siehe da:
Außen an der Fase des Primärsitzes. Die entsprechende Stelle dazu am Primärkorb:
Dann mal den Innenring runter:
Und gemessen:
Tatsächlich hat die Lagerstelle eineinhalb Hundertstel Übermaß, macht also zwei Hundertstel Überdeckung. Kein Wunder ging das so schwer ins Lager. Normalerweise kenne ich das mit max. einem Hundertstel Überdeckung...
Hier nochmal mit einem Spiegel die Schleifspuren der Ruckdämpferfeder durch einen Spiegel betrachtet:
Ich fragte mich, warum streift das nur an einer Stelle? Die Federn selber sind natürlich nicht genau radial positioniert und eine wird immer die sein, die radial am weitesten nach innen ragt.
Aber warum streift die nur an einer Stelle? Tja, dann sah das irgendwie komisch aus, irgendwie exzentrisch. Also mal einen Dummy rein und gemessen, so gut es ging, weil es etwas eng ist für die Schieblehre. Die mit der Uhr konnte ich garnicht verwenden, also die kleinere Digitale:
Alder, die Außenkontur ist ca. einen halben Millimeter exzentrisch zum Lagersitz bearbeitet! Macht knapp einen Millimeter an Wandungsunterschied...
Klar, diese Geometrie hat ja nur die Funktion, Platz für den Primärkorb zu schaffen, aber haben die Vögel in Pontedera für dieses Detail das Gehäuse per Auge gespannt? Klar muß es dort nur frei sein, aber so fürstlich Platz hat es halt auch nicht für die Komponenten.
Da hätte die Aufspannvorrichtung ruhig aufs Zehntel genau sein können, das wäre ja auch kein wirklicher Aufwand gewesen...
Naja, dann hatte ich keine Lust mehr. Ich muß jetzt ohnehin ein neues Lager bestellen, ein paar andere Sachen hatte ich diese Woche schon aufgeschrieben.
Ich könnte das jetzt mit dem Dremel weg bearbeiten, aber da ich ja eine Woche Zeit habe, schau ich mal, ob ich im Geschäft irgendein Werkzeug finde, das vernünftig konzentrisch zu bearbeiten. Wenn ich nix finde, dann halt der Dremel.
Man kommt halt schlecht ran, weil die Öffnungswand des Kupplungsdeckels oberhalb nicht viel Platz bietet. Vielleicht finde ich einen Meißel für den Ausdrehkopf, der vorbei geht oder sonst irgendetwas...
Mal sehen, ich berichte...
Gruß Paddy.
Vielen Dank, liebe Kollegen.
Ich kann glaube ich nachvollziehen, daß die Details irgendwann mal unübersichtlich werden.
Ich habe es da ja ungleich einfacher, weil ich das ganze Zeug vor mir habe und mir immer vorher überlege, was ich als nächstes mache, ggf. dann halt situativ reagiere, wenn etwas nicht sofort klappt, wie geplant.
Und dann sind es halt nur ein paar Bilder, aber ich denke manchmal, ich hänge zu viele Bilder an.
Keine Ahnung, ob überhaupt jemand mal zurückblättern will, aber ich fasse nochmal kurz die notwendigen Änderungen am Motorgehäuse für diese Kurbelwelle in Worten zusammen, was komplett über die letzten Wochen in die Länge gezogen auseinander gerissen war.
Die neue Kurbelwelle von Fabbri braucht mit ihren 53 anstatt 51 Hub etwas mehr Platz im Durchmesser im Kurbelgehäuse.
Bei einem Vespa-Gehäuse wäre das keine Problem, man kann da bis 88 ausspindeln, ohne das etwas passiert.
Bei einem Apegehäuse bricht man aber zum Getriebe hin durch, weil im Apegehäuse die größere Nebenwelle entsprechend größer ausgefräst ist-
Deshalb mußte ich erst im Bereich der Nebenwelle Aluminium einkleben, bevor ich das Kurbelgehäuse ausspindeln konnte.
Durch das eingeklebte Aluminium hat die Nebenwelle der Ape keinen Platz mehr und ich mußte auf ein PK-Getriebe umstellen, das eine kleinere Nebenwelle hat. Dafür brauche ich dann halt wieder eine längere Primär, um den kürzeren 4. Gang auszugleichen.
In der kleinen Hälfte war der Wedisitz ausgebrochen und ich mußte eine Buchse einkleben. Die hat mir im Lagersitz auf der Limaseite 2 mm Breite geklaut, weswegen ich keine normales 47x20x14 einbauen konnte, sondern es war nur noch Platz für ein 47x20x12.
Als ich dann das Gehäuse ausgespindelt hatte und die Kurbelwelle im Durchmesser Platz gefunden hatte, war es axial etwas eng für die Welle.
Auf der Limaseite habe ich dann zur Vorsicht auch noch in Breite etwas ausgespindelt, damit bei Bedarf die Kurbelwelle etwas in Richtung Polrad geschoben werden kann, falls es auf der anderen Seite der Primär eng wird.
Simuliert habe ich die Lager der Kurbelwelle immer mit Messingdummys, die genau das Nominalmaß der Lager haben (exakt 12.00 und 14.00).
Echte Kugellager liegen aber eher bei 11,95 bzw. 13,95. Somit war ich mit den Dummys immer auf der sicheren Seite. Insbesondere weil als zusätzliche Luft ja noch die Gehäusedichtung die beiden Lagerstellen noch zusätzlich 0,4 mm Luft geben.
Lief die Kurbelwelle mit Messingsdummy gerade so frei, hatte ich immer noch so einen halben Millimeter in der Hinterhand durch Dichtung und die geringere Breite der realen Kugellager.
Als ich dann primärseitig ein echtes Lager eingesetzt hatte, rutschte die Kurbelwelle mit der Drehschieberwange einen Tick in Richtung Primär und hat dann in der großen Hälfte gestreift.
Mit der 0,2 mm dicken Ausgleichsscheibe habe ich die Kurbelwelle dann wieder in Richtung Lima geschoben, und sie lief dann wieder frei.
Auf der Limaseite war Platz genug für das Verschieben, weil ich ja die kleine Hälfte zuvor ausgespindelt hatte um ein paar Zehntel, damit ich im Falle eines Falles Platz habe.
Das waren kurz zusammengefaßt alle notwendigen Arbeiten am Gehäuse, damit diese Fabbri da rein paßt.
Das war jetzt zwar alles etwas aufwendig, aber hat ganz gut geklappt.
Vielleicht ist es mit dieser Kurzzusammenfassung einigermaßen nachvollziehbar, was ich für ein Theater ich die letzten Wochen aufgeführt habe...![]()
Auf der Primärseite hat die Fabbri übrigens im Gegensatz zu normalen Kurbelwellen auch ein Lager mit 20 mm und nicht 17 mm.
Deshalb mußte ich einen anderen Wellendichtring kaufen als normal, weil auch der Durchmesser für die Dichtlippe etwas größer ist.
So, heute abend habe ich nicht viel gemacht. Ich habe heute die beiden angefertigten Flansche mitgenommen und den neulich bestellten sogenannten "Big Bore Krümmer", der als Spender für meine noch anzufertigenden Krümmer dienen soll.
Ich habe mal den Bereich, den ich brauchen werde, mit etwas Zugabe abgesägt und von dem angeschweißten Flansch befreit. So wie jetzt die neuen Flansche grob draufgesteckt sind wird er ungefähr werden:
Noch etwas zu lang, aber so ungefähr. Der Rest, der dahinter liegt, bleibt zum Basteln.
Das in dem folgenden Bild zeigt, wie der aktuelle geworden ist vor fünf Jahren. Da war damals schon eine Anpassung notwendig, als ich von Kurzhub auf den 130er DR umgestiegen bin.
Mit dem 135er Polini plus das um 8 mm längere Pleuel brauch es halt nun wieder einen neuen.
So, und jetzt könnt ihr mich für verrückt halten, was ich noch gemacht habe. Aber darauf habe ich mich seit locker 2 Monaten gefreut. Technisch war das überhaupt nicht notwendig, aber für mich war es ein Ritual von "An Schönheit sterben", weil damit sämtliche Gehäuseanpassungen abgeschlossen sind und der Motor fertig ist zum Schließen.
Genau deshalb habe ich mir das als letzte Arbeit am Gehäuse vorgenommen, einfach als Abschluß.
Ihr erinnert euch an die Ape-spezifische Ölsabberausfräsung im Einlaß, die ich mit einem Alustopfen verschlossen habe, damit der Einlaß eine ungestörte Geometrie hat? Fantine als alter Ape-Schrauber mit Sicherheit.
Die hatte ja noch ein Messingröhrchen, das ich als erstes entfernt hatte. Mein Schlußritual war, die Bohrung für das Messingröhrchen mit Alu abzustopfen. Komplett bescheuert und technisch völlig unnötig, aber ich wollte es einfach und hatte es mir fest vorgenommen.
Alustopfen gedreht und eingeklebt:
Halbe Stunde bei 80 Grad aushärten und anschließen überfräsen:
Total dämlich, das kann man nicht mal sehen, dazu muß man sich quasi unter die Ape legen...![]()
Aber egal, das hat mich total entspannt, das zu tun....![]()
So, ich denke, am Samstag kann ich hoffentlich den Motor schließen, ich melde mich.
Gruß Paddy.
