Sag mal, warst das nicht du, der mal so einen Deckel loswerden wollte oder sonst irgendwas? Irgendwas war doch da und zum Schluß hast du ihn doch behalten.
Kann auch sein, daß ich mich irre...
Gruß Paddy.
Sag mal, warst das nicht du, der mal so einen Deckel loswerden wollte oder sonst irgendwas? Irgendwas war doch da und zum Schluß hast du ihn doch behalten.
Kann auch sein, daß ich mich irre...
Gruß Paddy.
Die Backe auf den neuen Bildern stimmt doch immer noch nicht von den Proportionen...
Aber mal unabhängig davon, was ist denn eigentlich von einem Verkäufer zu halten, der die Bilder von seinem angebotenes Fahrzeug nachbearbeitet?
Früher hat man sich daran gestört, wenn einer seine Kiste mit dem Dampfstrahler abgeblasen und damit den Motor unehrlich gemacht hat.
Jetzt wird Photomontage gemacht für die ganze Kiste....Ohne Worte...
Gruß Paddy.
Vielen Dank, liebe Kollegen,
so, ich habe mittlerweile alle Teile mal gereinigt, damit man das Zeug auch anfassen kann. Die lose Nabe aus dem einen der drei Polräder ist sehr praktisch für Messungen, Probesteckereien und Konstruktion:
Ich habe das dann mal so ins CAD genommen, Kurbelwellenstumpf, Nabe und Original-Variohülse von Mario:
Wird ja alles etwas eng werden und deshalb macht es ohne CAD nicht soviel Sinn (fragt mich nicht, warum das auf dem Bild so komisch aussieht...)
Die Tage hatte ich mir die zweitbilligste Vario mit fester Riemenscheibe bestellt, die ich in meiner Wunschkonfiguration kriegen konnte mit 15x12er Vario-Rollen. Davon erwarte ich mir den kleinsten axialen Aufbau. Ich müßte jetzt nachschauen, für welche Kisten das ist, ich habe ewig danach gesucht. Ist glaube ich eine Minarelli-Motor-Variante oder so. Hat 15,95 Euro gekostet und ist total wurschtig. Aber mit der kann ich rumspielen, messen und zum Testen umarbeiten. Sie hat eine 21er Vario-Hülse und ist somit nahe an der originalen mit 22.
Die Innenverzahnung der originalen Vario-Hülse ist mittlerweile auf dem Meßmikroskop vermessen und ich habe sie nachmodelliert. Ich könnte als die Innenverzahnung drahterodieren lassen, sofern ich das benötige.
Dann mal real gesteckt so grob:
Das, was da jetzt von der Kurbelwelle noch übersteht, ist nicht viel kürzer als im Original. Mit einer Riemenscheibe aus Blech und etwas Hubanpassung sollte das machbar werden.
Die hintere Steigscheibe mal probegelegt auf das PK 50 S Polrad, die Steigflächen für die Variogewichte kommen axial ähnlich zum Liegen wie im Original:
Dieses PK 50 S Polrad hat auch die größten Chancen zum Zuge zu kommen, weil es das beste der 3 Polräder ist:
Dort, wo mal die Kronenzacken der alten Variokonstruktion der PKS war, muß ich dann nochmal sauber überdrehen:
Wenn es das Polrad werden sollte, muß ich halt von einem der anderen beiden Polräder den Anlasserkranz entfernen und auf das hier nieten.
So, geometrisch sieht es dann so aus: Zusammen gefahren ist die Vario mit Rollen und Steigscheibe 28 mm hoch:
Wenn ich die Variorollen so unterlege, das die Vario maximal ausgefahren ist, beträgt die Höhe 37 mm:
Hub also maximal 9 mm, viel mehr kann das im Original nicht sein, eher weniger. Zumindest gehe ich mal davon aus, weil das Ganze ja letztlich geometrisch bedingt ist irgendwo. Aber nachgemessen habe ich es nicht an der Vespa, ich muß ja ohnehin so klar kommen. Weil der Ori-Wandler ja gleich bleibt, sollte zumindest der maximale Laufdurchmesser des Riemens nicht viel größer sein als im Original. Ich muß mir das genau anschauen, was da maximal zu holen ist je nach Riemen 15 oder 16,3. Beides habe ich zur Auswahl.
Das Paket in Summe ist 40 lang:
Jetzt klopfe ich diese Vario auch mal ins CAD und schau mal. Ich werde mir noch eine einfache Hülse drehen, die auf die Kurbelwelle paßt und die Steigscheibe entsprechend am Innendurchmesser bearbeiten, damit ich den ganzen Käse mal wirklich auf die KW stecken kann.
Dann sehen wir weiter, soweit bin ich mal zufrieden, daß es geometrisch nicht unmöglich erscheint, die Original-Vario durch eine Massen-Vario mit entsprechenden Anpassungen da drauf zu kriegen.
Gruß Paddy.
Nebendüse würde ich zumindest die reinmachen, was Standard in dem 24.18 ist.
Weiß gerade zwar nicht wirklich, wieviel die in den unteren Drehzahlen an der Gemischbildung beim FHB beteiligt ist, aber kleiner wie vorgesehen sollte sie jetzt wirklich nicht sein.
Gruß Paddy.
Die Daten habe ich verlinkt und meine Meinung dazu.
Ich selbst fahre auf der Fuffi mit 75er Pinasco einen mit nicht vertretbarem Aufwand selber gemachten FHBB 22.18.
Ich habe keinen blassen Schimmer, wie ich den letztendlich abgestimmt habe und was da für eine HD drin ist.
Vielleicht müssen wir echt warten, bis Mario wieder da ist. Der hat eher Erfahrung mit der Bedüsung dieser Gaser, auch mit Fremdbestückung (größerer FHBA auf kleineren Motoren).
Ich tu mich bei dem Gaser etwas schwer mit seiner Drosselklappe und dann die Kombination mit Flatterventil...
Düsen solltest du im Dellorto-Shop bei Wahner bekommen. Die haben eine andere Größe als die aus den SHB.
Gruß Paddy.
Schau mal, "AlteVespa" spuckt diese Daten aus:
VESPA PK 80 S AUTOMATIK - alteVespa.de
VESPA PK 125 S AUTOMATIK - alteVespa.de
Da liegst du jetzt mit der HD so in der Mitte und die ND etwas zu klein.
Das ist jetzt so irgendwie aus der Ferne nicht komplett verkehrt. Spaßeshalber kannst du ja mal mit der HD irgendwo zwischen deine 85er und der originalen 79er des 24.18 gehen. Aber ob das der Bringer sein wird...
Auch der Vergaser der 80er ist jetzt nicht wirklich ein mords Engpaß, hätte ich gesagt. Schöner wäre natürlich der 28.20, aber die sind rar...
Gruß Paddy.
Was ist denn für eine drin?
Kann natürlich schon sein, daß der wohl für die 80er gedachte Gaser eine etwas größere Hauptdüse mag, wenn er einen 125er beatmet.
Ob das aber das alleinige Problem ist, was du als Schwäche unten rum bemängelst, vermag ich jetzt mal nicht zu sagen.
Gruß Paddy.
FHBA 28.20 bei der PK 125 S.
Zumindest steht das in der Bedienungsanleitung der PK S Automatica-Reihe.
Ob es da eine Zeit gab, wo ein anderer montiert wurde, weiß ich nicht.
Gruß Paddy.
Also ich kenne das so, daß die Birnen 1,2 Watt mit dem T5 Sockel einfach in den Halter gesteckt werden und dort jeweils zwei Blechzungen auf die herausgelegten Fadenhalter drücken.
Und die Blechzungen haben dann Kontakt zur Stromversorgung.
Mag sein, daß das bei den Autobeleuchtungen anders war, aber T5 kenne ich nur gesteckt.
Nix mit Löten, Schweißen oder so.
Meine Ape hat mittlerweile T5 als LED drin im Tacho, aber die ist ja auch auf Gleichspannung umgebaut. Anders macht das wenig Sinn...
Gruß Paddy.
Aprilia läuft (etwas schnell halt...), sie fährt beides. Bei der Aprilia mußte ich noch ein paar Anpassungen vornehmen, unter anderem den Kupplungshebel näher an den Lenker bringen und gleichzeitig den Weg unten am Getriebe gleich lassen. Mußte einen nagelneuen Aprilia-Originalhebel kunstvoll umarbeiten, damit das Original aussieht, der Anschlag einstellbar ist und die Anlenkung der Zugtonne einen von 24 auf 30 mm geänderten Hebel hat...Jetzt kann sie kuppeln...![]()
Gruß Paddy.
Hallo liebe Kollegen,
da meine PK gerade mit ihrem alten 75er Pinasco Motor meiner Tochter große Freude bereitet und sie viele Kilometer macht, habe ich mich dazu entschlossen, einen zweiten Motor aufzubauen als Ersatz. Der alte läuft zwar wirklich gut, aber er sollte mal eine Revision bekommen.
Als ich mit meinem Spezialprojekt "130 Kubik und Standard-Komponenten" gestartet habe, hat mir der liebe Mario Egal106s16 zwei Motoren als Basis geschickt. Einen davon habe ich für den Spezialmotor verwendet, der andere blieb unbelassen im Lager:
Hier steht übrigens auch der 130er:
Also, der zweite Motor sieht zwar etwas rustikal aus, ist aber soweit mal vollständig bezüglich der Innereien und stellt aus meiner Sicht eine gute Basis dar. Damals hat Mario mir in dem anderen Motor noch eine super erhaltene Kurbelwelle mitgeschickt (Rundlauf auf dem Niveau meiner 430 Euro Fabbri 53/105, die in meiner Ape arbeitet). Somit sind alle wesentlichen Innereien da.
Dann geht natürlich das alte Thema los. Variomatik. Gut erhaltene Polräder und Varios sind halt begehrt und teuer. So mal alles was dazu gehört vom Wandler über die Vario bis Polrad, den gesamten Strang, kann man schon mal 500 Euro ausgeben...Je nach Zustand.
Dann kam mir der alte Gedanke mal wieder, da kann man vielleicht etwas bauen. Also mal im Netz nach Zeug gesucht und eingekauft. Ziel: Kupplung/Wandler original, aber Vario aus neuen Komponenten.
Habe dann recht günstig eine etwas ausgenudelte Kupplung mit Riemenscheiben gefunden für 60 Euro, was kein schlechter Preis ist und 3 Polräder in Summe zusammen für 60 Euro.
Die Kupplung muß ich eventuell etwas aufarbeiten und die Polräder sind 1:1 komplett unbrauchbar, aber ideal zum Basteln. Ein ziemlich ramponiert ohne Steigscheibe, eines von einer Automatica ohne Anlasserkranz und eines mit kaputter Steigscheibe.
Was dann noch gefehlt hat, war die originale Variohülse mit der 17-zähnigen Innenverzahnung. Die hat mir natürlich der liebe Mario zukommen lassen. Die ist wichtig, weil die Vario Formschluß zur originalen Kurbelwelle braucht. Die vordere Riemenscheibe ist optional, weil da kann ich zur Not eine neue von einem Scooter nehmen.
Ein paar ausgenudelte Varios zum probieren und messen habe ich noch von 2020, ebenfalls von Mario:
So, das ist jetzt mal die Basis.
Wenn man jetzt einfach mal eine der Varios und die Ori-Hülse montiert, sieht man schon so ein bißchen, wo es hinläuft. Die Vario ist zu groß (19er Rollen), aber man merkt schon, daß es eine kleine Vario mit kleinen Rollen werden muß, damit die nach hinten ausreichend ausweichen kann:
Der 15er Riemen hier geht nicht weit genug runter mit der großen Vario. Ausgefahren paßt das auf die recht kleine Ori-Scheibe:
Von hinten sieht man, daß die große Vario schon an der Polradnabe anschlägt, das muß kleiner werden:
Dann mal einfach auf das Polrad mit der kaputten Steigscheibe eine 15er Ori-Vario-Rolle in der Höhe gemessen und auf das andere Polrad eine flache Steigscheibe gelegt und eine selbstgedrehte Delrinrolle mit 16 gelegt. So in der Rollenposition (Riemen vorne kleiner Durchmesser ist das vergleichbar hoch (58 zu 56 mm oder so):
Also das könnte einigermaßen hinhauen.
Was brauche ich jetzt, ich brauche eine Standard-Vario mit 15x12er Rollen oder mit 16x13er Rollen, deren Steigscheibe ich irgendwie ausdrehen kann, damit ich sie irgendwie mit der Polradnabe verbinden kann.
Varios mit den kleinen Rollen haben meist eine 20er Variohülse, die der PK hat 22mm. Also sollte die Vario innen noch etwas Fleisch haben, damit ich sie mit 22 ausbuchsen kann.
Vermutlich werde ich jetzt einfach mal eine komplett popelige Vario für einen Massenmotor bestellen, damit ich mal was in der Hand habe zum probieren. Ganz billige Nachbauetn gibt es für 20 Euro. Zum Spielen, messen und kaputt machen reicht das.
Wenn dann feststeht, was ich genau brauche, wird dann eine richtige gekauft und umgearbeitet.
So der Plan, vielleicht klappt es.
Viele Grüße,
Paddy.
Ich hoffe doch schon, daß du weiter berichtest, wie es mit der Tankanzeige und dem Tacho weiter ging.
Menzinger Florian hat das jetzt so schön in diesen Beitrag gepackt und es sind nun doch schon ein paar Dinge dabei, die für andere auch interessant wären.
Ganz abgesehen davon, daß es mich persönlich interessiert, wie es weiter geht und woran es dann zum Schluß lag.
Gruß Paddy.
Dann mußt du wirklich den Tankgeber selber nochmal ins Spiel bringen, silent_guy
Mit den 9V macht die Anzeige jetzt ja das, was ich vorausgesagt hatte. Jetzt muß zwischen Masse und dem Kabel vom Geberanschluß an der Uhr ein Widerstand. Wenn die 9V Batterie den Zeiger durchzieht, kannst du dabei bleiben als Spannungsquelle.
Wenn man mal davon ausgeht, daß die im GSF genannten Werte (bzw. auf der von ezio_auditore noch verlinkten T5-dingens-Seite) der PX auch einigermaßen für den Geber deiner Kiste hinhauen, geht das Poti vom Geber von runden 0-15 Ohm bei voll zu 310 bis 330 Ohm bei leer.
Wenn du jetzt nicht gerade ein solches niederohmiges Poti bis 500 Ohm oder ein paar feste Widerstände aus dem Bereich zur Hand hast, wirst du den Geber ranhängen müssen.
Also Geber an Geberanschluß von der Uhr und Masse am Geber auf Minus.
Gruß Paddy.
P.S.: Die Lagerung des Zeigers scheint ja frei zu sein, schonmal gut!
Mario ist meines Wissens nach über's Wochenende weg.
Ich denke, er hat vielleicht auch noch den einen oder anderen Tip.
Ich kann leider nur bei der späteren Variante mit Variomatik etwas mitreden...
Gruß Paddy.
Die Kollegen aus dem GSF haben ja auch dieses schöne Bild angefügt:
In dem Ausbauzustand sollte man ja dann auch direkt die Spulen und die Diode durchmessen können. Und auch die Lagerung etwas lösen bzw. nachschmieren können.
Ich habe jetzt ja leicht reden so aus der Ferne...![]()
Gruß Paddy.
Als Test-Spannungsquelle sollte so ziemlich alles funktionieren, solange es nicht signifikant über 12 Volt bzw. maximale Reglerspannung von runden 14,5 Volt liefert, denke ich.
Selbst ein 9 Volt Block sollte gehen. Je geringer die Spannung, desto schwerer tun sich die Spulen halt, die etwaig gestiegene Reibung in der Nadellagerung zu überwinden.
Wenn der Tacho jetzt schon so offen ist, bin ich mir sicher, du kriegst die Ursache raus.
Für detailliertere Messungen mußt du halt weiter zerlegen, um an das Meßwerk zu kommen.
Gruß Paddy.
Edit sieht gerade, das ist ja schon zerlegt...perfekt!
Die Diode interpretiere ich als "Bodensatz-Gleichrichter" für die Verwendung bei einer Kiste ohne Batterie.
So habe ich das in dem Beitrag im GSF rausgelesen, daß es die ja auch gibt.
Da dein Meßgerät nichts anderes ist als eine Gleichspannungsquelle, pol mal deine Meßstrippen um.
Gruß Paddy.
Der Gummibalg zwischen Karosserie und Lufi-Gehäuse?
Eher nicht, da wird wohl nur das Ansauggeräusch lauter.
Gruß Paddy.
Da sehen beide (Fahrer und Vespa) noch aus wie neu...![]()
An wem von beiden ging den die Zeit spurloser vorüber? ![]()
Gruß Paddy.
Ich habe es vielleicht etwas kompliziert erklärt, aber der Hinweis war in dem von ezio_auditore verlinkten GSF-Beitrag.
Dort ist das Anschlußschema abgebildet in einem Bild.
Eine Spule hängt direkt an Plus und Masse, eine Spule hängt an Plus und mit dem dazwischen geschaltetem Poti aus der Tankanzeige an Masse.
Zur Erklärung kuck dir mal das Schaltbild aus diesem Beitrag an, linkes Schaltbild "kreuzspul_poti"
https://www.mikrocontroller.net/topic/322356
Wenn dein Tankgeber auf "voll" steht, werden beide Spulen durch den vollen Strom durchflossen. Durch die geometrische Anordnung von Spulen und dem Dauermagnet an der Nadel sollte dann die Nadel auf "voll" stehen.
Wenn der Poti im Tankgeber den Strom durch die eine Spule begrenzt, zeigt die Nadel weniger an, weil das Instrument eigentlich eine Stromdifferenz misst. Das macht sie unempfindlich auf Bordspannungsschwankungen, weil es ja nur die Differenz misst und nicht einen Betrag.
Das war ja der Fehler in meiner ersten Annahme.
Klemm also an der Uhr Plus an Plus, Minus an Minus und an den Anschluß für den Geber ebenfalls Minus. Dann solltest du "Tank voll" sehen können.
Hängst du zwischen Geberanschluß der Uhr und Masse noch den Tankgeber, kannst du zwischen "voll" und "leer" hin und her regeln.
Ob du nun 10, 12 oder 14 Volt anschließt, sollte wurscht sein. Nur nix signifikant drüber.
Gruß Paddy.
