Fantine da bin ich auch gespannt. Jetzt kommt erst mal das 11er Ritzel drauf anstatt dem 12er und dann mal wieder ein paar Kilometer fahren und ein Gefühl dafür kriegen.
So, heute war ich wieder fleißig. Neuen Hebel gefräst, diesmal aus einem 20er VA-Rundmaterial. Muß ja immer auf 9 Dicke (Höhe der Nadelhülse) und an der Drehbank wird dann der Hebel beidseitig bis auf einen kleinen Bund am Drehpunkt auf jeder Seite um 1,5 mm abgedreht, damit die Hebelarme auf 6 mm kommen für die Zug-Lasche und die Gabel der Koppelstange zur Bremspumpe.
Als der Hebel fertig war, konnte ich die Änderungen an dem Alu-Balken festlegen, der die Einstellschraube drehbar aufnimmt. Es ergab sich, daß ich die Lagerung der Einstellschraube um 26 mm versetzen und den Balken einkürzen kann:
Ich habe nach der setzen der neuen Passung die vorherigen einfach abgefräst. Alles mal grob montiert und die beiden Vorgängerhebel daneben gelegt. Edelschrott, die beiden Hebel...
So, jetzt stimmt auch meine Intention wieder, daß sich mit Betätigen des Zuges über den Verstellwinkel die Übersetzung leicht verstärkt Richtung Druckpunkt.
Dann zuhause mal den Aluklotz mit doppelseitigem Klebeband fixiert und in der Ape in Position gebracht:
Man kann vielleicht erahnen, wie die Einstellschraube nun zwischen Lenksäule links und dem noch aktuellen Bremszug, der in das Radhaus geht, dazwischen durch kuckt.
Dann man die rechte Box hochgeschraubt, eine knappe Kiste. Der Hebel und der Bolzen von der Schraublasche haben zwar Luft, aber wenig. Zwischen Bolzen und Box sind es vielleicht zwei Millimeter, aber es reicht:
Der Behälter im Vordergrund ist der von der Fußbremse.
So, dann habe ich mal die noch ungekürzte Zughülle in die Schraube gesteckt und in einem Bogen hoch zum Bremshebel verlegt. Hier sieht man schön, wie die Hülle in einem schönen Bogen zwischen Lenksäule und der linken Box hoch geht:
Zwischen den Schaltzügen rechts und dem Kabelbaum links kommt die Hülle schön hoch ohne zu stören und geht unter den Lenker:
Und dann von unten den Lenker fotographiert, die neue Hülle (mit dem Malerband) kommt hier schon an die Stelle, wo der noch aktuelle Zug in die Bremsgarnitur mündet:
Ich hoffe, man kann es erkennen. Ein wunderschöner Bogen um 180 Grad, der nirgends aneckt und auch beim Einschlagen nirgends wirklich hindern kann.
Dann wieder raus, so wird es jetzt:
So, jetzt kann ich das alles final bearbeiten, die Aluplatte am Eck abfräsen, Gewinde in die Platte und Bohrungen in den Alu-Balken, ein paar Absätze und dann noch strahlen.
Den runden provisorischen Turm, der der Drehpunkt ist, kommt auch nochmal neu in VA (ist gerade nur Stahl) und bekommt seine finale Länge.
Wenn das alles gemacht ist, will ich das nochmal an der Werkbank richtig in Betrieb nehmen mit Bremsflüssigkeit, meine alte Handbremsgarnitur auf ein Rundmaterial schrauben, damit man schön den Hebel ziehen kann und dann mal einstellen alles, bis sich der Druckpunkt schön anfühlt.
Vielleicht braucht es ja noch eine Bohrung im Hebel, um die Übersetzung noch etwas anzupassen, wer weiß.
Bin schon gespannt.
Gruß Paddy.
