SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    So Männer,

    ich habe jetzt echt keine Ahnung, ob man das anhand dieser Bilder überhaupt verstehen kann, wie das funktionieren soll. Die Halterung besteht aus einer Platte, die mit den beiden Rohrschellen verschraubt wird, einem Verbindungssteg mit 10x40 mm und einer weiteren Platte, die von unten gegen den Motorträger zum liegen kommt und mit dem verspannt wird über zwei Pratzen.

    Beide Platten sind an den Steg geschweißt. Jetzt kommen ein paar Bilder, wie ich die Platte, die zum Motorträger kommt und die Spannpratzen bearbeite. Das Problem ist nämlich, daß der Motorträger dreieckig zu läuft mit einem Öffnungswinkel von 23 Grad. Das Bohrbild ebenso. Das waren scheiß krumme Maße, die ich im CAD ermittelt habe. Ganz zum Schluß wird der Schraubstock noch um 11,5 Grad gedreht und die Platte wird passend gefräst. Zuerst hatte ich gebohrt und Gewinde geschnitten auf der Fräsmaschine und die Pratzen waren mit Überstand zu lang:

    Auf dem dritten Bild waren dann die Pratzen überfräst parallel zur Platte. Dann habe ich den Schraubstock geschwenkt und der Platte links und rechts die 11,5 Grad mit gegeben:

    Danach wieder mit den bereits gefrästen Pratzen verschraubt und dann sah es so aus:

    Was ich jetzt noch machen mußte, war die Pratzen um die Blechstärke des Motorträgers (2 mm) über einen großen Bereich absetzen. Es blieb ein 4 mm breiter Steg übrig, auf dem sich die Pratzen dann abstützen und wenn man dann die Schrauben anzieht, wird das Blech des Motorträgers dann geklemmt:

    Als die Fräsorgie dann fertig war, habe ich die Platten mit dem Steg verschweißt (den Steg vorher noch um 6 mm gekürzt) und dann gestrahlt und lackiert, 1 mal Grundierung, zweimal wieder das langweilige Verkehrsgrau, das ich schon für den Motorträger verwendet hatte.

    Schön im Ofen getrocknet:

    Die Teile habe ich dann in Blubberfolie mit heim und jetzt hängen sie bis morgen bei mir im Heizraum zum vollends aushärten.

    Während den ganzen Pausen zwischen den Lackiervorgängen habe ich dann noch zwei Dichtungen gestanzt, weil ich vergessen hatte, eine PM-Dichtung zu bestellen. Jetzt muß erstmal so eine Elring Klinger Dichtung halten:

    Den ESD habe ich dann mal gewogen:

    2037 g. Beim letzten Mal waren es 1824 g, allerdings ohne die beiden 90° Rohrbögen und die Dämmwolle. Es werden also wohl so rund 100 g Dämmwolle drin sein. Keine Ahnung, ob das jetzt viel oder wenig ist...

    Dann noch den ESD komplett gestrahlt für ein einheitliches Bild und damit die Spuren von der Bearbeitung in der Lünette weg sind:

    So, morgen abend wird mal montiert und dann fahre ich eine Runde. Wenn ich nicht komplett daneben liege, sollte das Ding in einer Viertelstunde montiert sein.

    Gruß Paddy.

    OK, dann hört man doch etwas Unterschied. Für mich war der Unterschied im Video deutlich geringer als in der Realität.

    Mal sehen, was mit etwas Entfernung dabei rauskommt.

    Ja, in der Tat, der ESD wird zur neuen tiefsten Stelle des Unterbodens der Ape. Normalerweise ist das das Differential, glaube ich.

    Zumindest war es beim drunter liegen nicht so wenig, daß ich direkt Kopfschmerzen bekommen habe, aber es lag ja auch immer etwas Holz darunter und hat den Blick teilweise verfälscht. Und so liegend unterschätzt man manchmal Dinge.

    Ich kann es nicht genau sagen, wenn der ESD mal von alleine frei hängt an seiner Halterung, messe ich das mal richtig. Es dürften wohl so 10-12 cm sein, aber ich tu mich da jetzt echt schwer, das anhand von meinen Bildern zu schätzen.

    Ich denke, daß ich morgen abend montieren kann, dann messe ich genau nach.

    Generell habe ich den Vorteil, daß ich bis jetzt noch nie in Versuchung kam, das Ding tiefer zu legen. Mir gefällt sie so, wenn sie so unschuldig hochbeinig da steht.

    Im Apeforum werden die Dinger reihenweise tiefer gelegt und Geschichten erzählt, um wieviel besser die Straßenlage dadurch geworden ist....lmao

    Bei einem Dreirad....:D

    Gruß Paddy.

    Hallo liebe Kollegen,

    so, heute mal die Vorarbeiten für die Halterung gemacht. Besteht bis jetzt aus drei Teilen und ist nur mit doppelseitigem Klebeband zusammen geklebt, damit ich unter der Ape Maß nehmen kann. Fertig ist eigentlich nur die Flanschplatte, die die Schellen aufnimmt. Der Steg ist noch zu lang und die andere Platte, die gegen den Motorträger gespannt wird, ist nur rechteckig und auch noch zu groß:

    Ich habe auch die beiden Teile, an die ich die 90 Grad Bögen geschweißt habe, noch gestrahlt. Im Hintergrund liegt bereits die Dämmatte von Silent-Sport, kam heute schon. Echt fix und portofrei, sehr zu empfehlen zumindest mal von der Seite aus.

    Bevor ich dann unter die Ape gekrabbelt bin, habe ich gleich die beiden Matten zurecht geschnitten. Eine, die bis zum Durchmesser der Reflektionskammer das Lochrohr umwickelt und dann noch eine Lage um dieses Paket dann auf die ganze Länge des ESD:

    Hier sieht man, was um die Reflektionskammern noch drum herum ist.

    Tja, dann unter die Ape mit dem gestopften Schalldämpfer, meiner Tochter hat Gas gegeben und ich immer drauf gesteckt und wieder ab, Aber dazu mehr am Schluß...

    Danach unter der Ape alles positioniert und kontrolliert, ob ich morgen das so fertig machen kann und die Teile entsprechend zu Ende bearbeiten:

    Im Wesentlichen hat es so hingehauen, wie ich mir das gedacht habe, morgen geht es weiter. Es fehlen noch die beiden Spannpratzen und ein paar Fräsarbeiten.

    So, nun zum Sound. Zuerst bin ich alleine mit dem ESD hinten rechts neben die Ape gekauert und sie lief im Standgas. Man hat einen deutlichen Unterschied gehört. Dann habe ich meine Tochter geholt, damit sie in der Kabine mit dem Gas spielt.

    Dann hat das alles nicht mehr so richtig gepaßt. Meine Tochter und ich waren nicht wirklich synchronisiert mit Gas geben und ich drauf und wieder runter stecken.

    Dann kam ein zweites Problem dazu. Für mich hat sich der Unterschied sehr deutlich angehört, obwohl in dem Moment, wenn ich den ESD auf den Briefkasten gesteckt habe, das Endrohr näher an mein Ohr gerückt ist. Ich fand den Unterschied bestechend. Auf dem Video kann man es nur erahnen, weil der Abstand der Schallquelle zum Telefon mit dem Umstecken sich quasi halbiert hat. Hört es euch mal an, am Deutlichsten hört man noch beim letzten Aufstecken den Unterschied:

    img-0212_TlRuI7VB.mp4

    Ich muß das anders machen. Ich werde die Halterung jetzt fertig machen und lackieren und das Ganze montieren.

    Dann suchen wir uns eine schöne Stelle aus irgendwo auf dem Feldweg und meine Tochter positioniert sich irgendwo in 3 Meter Abstand zur Ape und ich mache die Gasstöße.

    Dann montiere ich das Verbindungsstück mit den Langlöchern und dem Gummi und dann das gleiche Spiel.

    Dann wird der Unterschied hoffentlich deutlicher, wie groß er auch immer ausfallen wird.

    Soweit bin ich aber mal zufrieden, die Halterung wird wohl funktionieren und ich selbst habe einen großen Unterschied gehört. Sie klang überhaupt nicht mehr so aggressiv, das hat mich begeistert. Mal sehen, ob meine Begeisterung bleibt, wenn alles fertig ist.

    Irgendwann gegen Ende der Woche kommt der bessere Vergleich für euch zum Hören.

    Gruß Paddy.

    Ich denke auch nicht, daß ich es an der Leistung merken werde.

    Ich habe ja von Endschalldämpfern eigentlich keine Ahnung, ich habe mir ja alles im Netz angelesen und versucht inhaltlich nach Plausibilität einzuordnen.

    Demnach sollte dieser Dämpfer mit einer effektiven zusätzlichen Länge von runden 45 cm nicht die Riesenauswirkung haben, weil er im Querschnitt runde 18 % größer ist als das eigentliche Endrohr des Briefkastens.

    Allerdings steigt natürlich mit jedem zusätzlichen Querschnitt auch die Effizienz der Schalldämfung. Ich hoffe mal, mit dem Sprung von 23 mm auf 25 mm und der Kombination von Reflektion und Absorbtion einen Kompromiß gefunden zu haben.

    Übrigens habe ich das zuätzliche 90° Endröhrchen im Anschluß an den ESD aus zwei Gründen gemacht.

    1. weil der Schall ja so zum Boden geleitet werden soll und
    2. weil der Jürgen Posch bei dem ganzen Dämpfer-Hype um die Rosetta oder Loretta oder wie dieser eher so mittelerfolgreiche Dämpfer hieß gemeint hat, daß neben etwas mehr Lochrohrlänge dem Dämpfer eine glattes gebogenes Rohr nicht nur wegen der Schallumlenkung zum Boden gut getan hätte, sondern weil aus seiner Erfahrung heraus sich ein Stück glattes Rohr nach dem Lochrohrbereich noch irgendwie bewährt hat. Seine genaue Begründung kriege ich nicht mehr zusammen, aber es hörte sich einigermaßen schlüssig an für mein physikalisches Verständnis.

    Warten wir es ab. Gestern habe ich noch bei Silent-Sport eine größere Matte bestellt, die der aus dem MH-Dämpfer sehr ähnelt, den nun Volker PKXL2 hat.

    Ob ich nur die verwende oder auch noch etwas Edelstahlwolle direkt ums Lochrohr wie im originalen Apriliadämpfer, weiß ich noch nicht.

    Das Ding ist ja auch gleich demontiert und die Dämmung mal geändert, wenn es von Nöten wäre.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Kleines Projekt am Rande, die RS50 von meiner Tochter bekommt jetzt einen Seitenständer, der nicht von selber zurück klappt. Die 125er RS hatte das damals. Ein Schalter dazu habe ich bei Stein und Dinse bestellt, damit ich das dann mit einer Sicherheitsschaltung versehen kann.

    Den Schaltplan dazu habe ich gefunden, dann wird das richtig modern so mit "Ständer unten und man legt den Gang ein, Motor geht aus"...

    Sie hat Schwierigkeiten, das Moped sicher auf den selber einklappenden Ständer abzustellen...An der Elektrik an der Aprilia habe ich schon alles identifiziert, was reversibel abgeändert werden muß. Am Ständer muß dann halt auch noch ein bißchen geändert werden, aber das wird ein schönes Geschäft...klatschen-)

    Ja Bernd, finde ich jetzt eigentlich auch, nachdem Florian nach der Perspektive gefragt hat und ich das zum ersten Mal so betrachtet habe.

    Es ist tatsächlich so, daß man optisch die Ape so irgendwie anders als Mopeds wahr nimmt. Bei einem Moped und bei einer Vespa gehört der Auspuff irgendwie mehr oder weniger zum Erscheinungsbild dazu. Da fällt es glaube ich schon eher auf, wenn etwas von der Norm abweicht.

    Eine Ape ist halt eine farbige Kabine mit gleichfarbiger Pritsche und unter der Pritsche ist lauter unaufgeräumtes dunkles Geraffel. Das Ding ist wie so ein zu heiß gewaschener Sprinter mit Pritsche.

    Klar, es bleibt dabei, wer sich auskennt, sieht das. Aber man muß es suchen. Vielleicht rede ich mir das jetzt auch etwas schön, weil der ESD und ja eigentlich schon der Briefkasten eine Menge Arbeit waren.

    Am Liebsten wäre ich bei meinem eingehausten Sito geblieben, aber das konnte ich dem Motor einfach nicht antun...

    Wie gesagt, die Option mit schwarz lackieren gibt es ja noch und ich bin selbst hier auf dem Land und bei meiner Handvoll Exkursionen ins Tal und in die Stadt das eine oder andere Mal an der Rennleitung vorbei gefahren.

    Wenn man es dabei nicht übertreibt und die Kiste mit dem ESD hoffentlich noch eine Ecke leiser wird (Wovon ich fest ausgehe beim dem Aufwand...lmao), werde ich vermutlich in Ruhe gelassen...

    Sollte ich tatsächlich mal richtig gefilzt werden, dann hätte ich selbst mit dem blechrigen eingehausten Sito und dem dunkleren Ton des DR 130 ebenfalls schon Erklärungsnot gehabt.

    Auf jeden Fall bin ich langsam echt gespannt, wie der klingt. Ich werde wohl demnächst mal meine Bestellung bei Silentsport los treten. Nicht, daß alles fertig ist und ich das Ding mit Glaswolle ausstopfen muß zum Testen, von der ich im Lager noch etwas übrig habe...

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,

    die Rohrschellen sind heute gekommen. Nachdem ich für die Aprilia erstmal Montageständer für den Radwechsel bestellen mußte, konnte ich mich wieder etwas um den ESD kümmern.

    Ich habe die Verzugsspuren vom Schweißen eliminiert und habe mal die Schellen Probe gesteckt:

    Schon etwas archaisch, die Dinger...lmao. Aber so Teile halten ja auch eine Satellitenschüssel im Wind, also sollten sie mit einem 2 Kilo ESD leichtes Spiel haben.

    Ich habe die Ape dann umgekehrt auf ihren Platz gestellt, damit man das mal von hinten sehen kann:

    Das Ding hängst schon tief und von hinten aus weit unter der Pritsche. Klar, wer sich auskennt, merkt daß da was hängt, wo da nicht hingehört. Aber ich denke, wenn der ESD schwarz lackiert ist, ist es halb so wild. Unter der Ape sieht es generell etwas unaufgeräumt aus, auch im Original.

    Wie es halt so unter einem Lastwagen aussieht...:D

    Ich mach das mal so fertig und dann sehen wir weiter. Zur Befestigung an sich, das wird eine interessante Halterung. Ich bin eine gute Stunde in Summe unter der Kiste gelegen, bis dann so langsam die Ideen gereift sind. So ist die Situation:

    Ich habe die Schellen mit einem Lochabstand von 60 mm positioniert. Von der Aufstandsfläche der Schellen bis zur Ebene des Motorträgers sind es runde 18 mm.

    Die Schellen bekommen jetzt erst mal einen Flansch mit 80x100 und ihre 4 Bohrungen in wahrscheinlich 4 mm Stahlblech.

    Dann wird es Stand jetzt eine Klemmplatte mit 2 Pratzen links und rechts geben, die an den Motorträger geklemmt werden kann, ebenfalls 4 mm stark.

    Und diese beiden Elemente möchte ich dann mit einem Flachstahl 10x40 verbinden. Ergibt in Summe die 18 mm. So mal der Plan, aber sowas entsteht halt während der Anfertigung.

    Von der Position her habe ich das etwas verändert und ich werde wohl auf den zusätzlichen 45° Rohrbogen verzichten und den 90° Bogen am ESD-Schraubflansch direkt per Gummimuffe mit dem Endrohr vom Briefkasten verbinden.

    Das hat sich jetzt mit den groben Schellen und deren Befestigungsmuttern als wahrscheinlich besser heraus gestellt. Sonst rücke ich zu weit in Richtung Getriebegehäuse und ich bekomme die Muttern der Spannbügel nicht vernünftig unter, ohne daß es knapp wird.

    Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt.

    Nächste Woche mal etwas Stahlblech zurichten...

    Gruß Paddy.

    Hallo Menzinger Florian,

    ich glaube, für die Münchner Innenstadt wäre diese Ape mittlerweile jetzt eher auch nicht so mein bevorzugtes Fahrzeug...:)

    Von weiter hinten habe ich gerade kein Bild, aber laut Online-Shop kommen morgen oder übermorgen meine Edelstahl-Schellen.

    Dann lege ich mich wieder darunter und positioniere erneut. Dann mache ich nochmal Bilder. Jetzt wo du auf die Perspektive von weiter hinten, also quasi vom nachfolgenden Fahrzeug aus, hingewiesen hast, interessiert es mich selber brennend.

    Jörg tonitest hat schon recht und ich habe es ja selber schonmal ins Spiel gebracht, vermutlich werde ich den schönen VA-ESD doch zumindest schwarz lackieren.

    Vielleicht halte ich ihn doch nochmal so schräg neben den Briefkasten. Da ist wie gesagt das Problem, daß ich nicht so recht weiß, wie befestigen. Zusätzlich an den Briefkasten will ich den Haltegummis des Briefkastens nicht zumuten und an die Pritsche der Ape ist auch etwas doof, wegen den Bewegungen des Motors relativ zur Karosserie..

    Mal schauen...

    Auf jeden Fall habe ich heute mal gebruzzelt. Die beiden 90 Grad Bögen waren ja nur gesteckt. Beim WIG-Schweißen bin ich ja nicht der Voll-Held und mit dem Brenner kommt man kaum unter den 90 Grad Bogen. Dabei bin ich auch mehrmals mit der Nadel in die Schmelze gekommen.

    Aus Frust habe ich mit der vollgerotzten Wolframnadel unter dem engen Bogen weiter gebruzzelt und der viel zu breite Lichtbogen hat komischerweise trotzdem einigermaßen ein Schmelze gehalten in dieser Kehle. Egal, jetzt sind die beiden Flansche mit den Röhrchen verschweißt:

    Die werde ich dann wieder strahlen und dann sollte das gut sein.

    Was natürlich passiert ist, daß die beiden Flansche geschüsselt haben:

    Der Spalt ist knapp einen Millimeter groß und der Flansch stößt innen am Lochrohr an. Das werde ich um dieses Schüsselmaß nochmals kürzen müssen, dann geht der ESD wieder zusammen.

    Der andere Flansch mit dem PM-Lochstich natürlich ebenso:

    Den schleife ich am Bandschleifer halt an der Dichtfläche wieder eben. Die Langlöcher waren auch verzogen. Die mußte ich etwas zurück biegen im Schraubstock, weil sie von 6,0 auf fast 7,0 aufgegangen waren in der Mitte des Langlochs und an einem Ende waren sie dann zu knapp und ich mußte mit dem Dremel etwas nachfräsen. Aber jetzt passt es wieder.

    Als Schellen habe ich völlig banale Bügelschellen mit M8 Gewinde bestellt. Die könnte ich dann an eine Platte machen, die widerum mit Pratzen an den Motorträger gespannt wird.

    Wenn die Schellen da sind, werde ich versuchen, das mit einer Platte aus Preßpappe oder Kunststoff zu simulieren (ich habe irgendwo noch so eine Alu/Kunststoff-Sandwichplatte, vielleicht nehme ich das).

    Mal sehen, Bild von weiter hinten folgt!

    Gruß Paddy.

    Ist ja auch nicht unbedingt schlecht. Es gab ja viele Mopeds und Motorräder, die nur Kickstart hatten, aber trotzdem eine Batterie.

    Damit kann man so sporadische Stromsauger wie Blinker und Hupe bequem versorgen, ohne irgendwelche Klimmzüge wie Piaggio machen zu müssen mit vorne und hinten abwechselnd leuchtenden Blinkern und Hupengleichrichter...

    Gruß Paddy.

    Bei dem Plan, den Kasanova verlinkt hat, könnte tatsächlich was in Richtung Lima abfließen.

    War bei der ganzen Testerei eigentlich auch mal der Stunt dabei, die Kiste mit abgezogenem Rundstecker laufen zu lassen?

    Wenn es dann geht und eine kleiner Sicherung hält, dann wäre es tatsächlich auf dem Pfad zu suchen.

    Gruß Paddy.

    So liebe Kollegen,


    der Vollständigkeit halber, der rote Kübel ist jetzt eingebunden, Beckenchemieautomation läuft, obwohl die Redoxsonde in ihrem Winterquartier eingetrocknet war und das bißchen Sonne hat das Becken heute immerhin schonmal auf 24 Grad gebracht:

    Und so sah dann am Samstagabend mein Billigplanschbecken aus zusammen mit der neuen Plastikpalme...lmao

    Komplett bescheuert, das ganze Zeug an meiner Installationswand zusammen mit den 11 qm Solarabsorbern hat glaube ich in Summe über die Jahre etwa das 30fache von dem Planschbecken selber gekostet...Aber die Technik macht mir voll Laune, herrlich... klatschen-)

    Aber zurück zum Thema, heute habe ich mich mal unter die Ape gelegt. Habe alles mal so durch gespielt und bin letztlich immer wieder auf diese, bereits bekannte Position als das geringste Übel gekommen:

    Auf dem letzten Bild sieht man, daß der ESD so einigermaßen mittig unter dem Motorträger zu liegen kommt. Wenn ich jetzt eine einigermaßen breite Schelle finde, könnte ich mit einer auskommen, wenn ich eine Halterung hinkriege, die ebenfalls mittig am Motorträger zu befestigen ist.

    Ich hatte den ESD sogal mal rechts neben den Briefkasten gehoben, so schräg nach oben. Prinzipiell nicht schlecht, aber dafür hätte ich ihn am Briefkasten befestigen müssen. Und der ist mit seinen glaube ich 4 Kilo schon schwer genug an seiner Halterung mit den Gummipuffern.

    An die Struktur der Pritsche wäre nicht so toll, weil der Motor selber ja in SIlentpuffern gelagert ist.

    Ergo wird es wohl so werden. Ich habe nochmal den Verbindungsgummi abgezogen, damit man die Röhrchen sieht. Es braucht so einen 90 Grad Bogen, der an den Flansch mit dem PM-Lochbild geschweißt werden muß und daran einen weiteren 45 Grad Bogen:

    Damit rückt der Dämpfer noch etwas nach vorne. Zum Getriebeöl ablassen muß der ESD so zwar abgenommen werden, aber das macht man ja nicht alle Tage und durch die Schelle und die 3 Schrauben vom Flansch ist das ja in ein paar Minuten erledigt.

    Ganz glücklich bin ich nicht, weil es schon auffällig ist, aber andererseits sieht man davon trotzdem nicht viel, weil meine Ape die lange Pritsche hat und man sich schon bücken muß.

    Egal, ich such jetzt nach Schellen im Netz. Wenn die dann da ist, geht es an die Konstruktion der Halterung.

    Gruß Paddy.

    Ja Automaticadett , das Planschbecken ist nicht das Thema, ich muß wegen dem größeren GFK-Filter meine Installationswand etwas umhäkeln.

    Der Frequenzumrichter musste versetzt werden, die Verrohrung wird um den Filter drum herum etwas anders, weil er jetzt ein Side-Mount-Ventil hat, die Meßzelle für Redox und PH muß ebenfalls anders positioniert und etwas umgehäkelt werden. Heute habe ich ein paar Muffen ausgedreht, damit ich sie neu verkleben kann. Ich hoffe, das ich morgen damit durch bin und am Samstag außen aufbauen kann.

    Meine ganzen Anschlüsse gehen aus der Remise raus und haben von außen Schraubmuffen. Alle Anschlußleitungen muß ich da nur anflanschen, die sind alle in bequemer Länge von max. 4 Meter geklebt und schraubbar zu verbinden. Das geht dann auch schnell.

    Meine Tochter hat mich heute mit einer künstlichen Palme überrascht...lmao

    Die ist voll geil...

    So, nun aber zum ESD. Habe ihn einfach mal unter der Ape positioniert, so könnte ich mir das vorstellen:

    Ich hatte keine Dreckklamotten an zum Drunterliegen. Ich muß mir das nochmal genau von unten anschauen und nochmals mit Röhrchen die Position genau abchecken. Dann kann ich eventuell die große VA-Schelle bestellen, die mir da so vorschwebt und die Halterung entwerfen, die dann ebenfalls an den Motorträger kommen wird.

    Unauffällig ist anders, aber wenn die Ape hoffentlich nur noch rumsäuselt mit dem Ding, dann habe ich trotzdem gewonnen. Vielleicht wird er dann schwarz, damit es nicht so auffällt. Ganz so blinkblink in Edelstahl gebürstet leuchtet halt doch unter der Ape.

    Wobei ich manchmal denke, im Apeforum fahren einige doch recht auffällige Auspuffanlagen, da würde mein Briefkasten und die Tube hier dazu eigentlich auch nicht mehr auffallen. Wie gesagt, wenn sie dadurch noch einiges leiser wird, dann allemal.

    Mal sehen, ich bin schon sooo gespannt...

    Gruß Paddy.

    So liebe Kollegen,

    aus meinem angepaßten CAD-Modell ging dann hervor, daß die jeweils 6 Bohrungen exakt 4,5 mm vom Rand des VA-Rohres rein müssen.

    Ich habe dann mal mit der einen Seite angefangen, erst Zentrierbohrer, dann mal zaghaft mit 4 mm, obwohl die Gewinde der Schrauben 3,85 haben. Ich dachte, ich mach das mal eng und probiere, ob die Schrauben passen, auf 4,1 oder 4,2 kann ich ja immer noch gehen. Mit einem 4er Stift hätte ich die tangentiale Position wieder aufgefangen bekommen:

    6 Mal gebohrt und dann auf die FP2 das Rohr gespannt, den Filzstift in die Spannzange über einer Bohrung und dann X verfahren. Damit hatte ich ziemlich exakt die Position am anderen Ende des Rohres:

    Dann die zweite Seite:

    Dadurch, daß ich alles auf dem Teilapparat gemacht hatte, sowohl Gewinde als Bohrungen, hat das tatsächlich gepaßt. Alle 2 mal 6 Schrauben ließen sich ohne Reibung eindrehen, wenn die Bohrungen exakt positioniert waren, obwohl die Bohrung im Rohr tatsächlich nur 0,15 mm im Durchmesser größer sind. Bei so einer völlig durchgeknallten Präzision geht mir das Herz auf...klatschen-)

    Dann mal die beiden Deckel kugelgestrahlt und mit dem Innenrohr montiert, das gebogene Endrohr nur mal gesteckt:

    Ich finde, der sieht so geil aus...So habe ich im Netz noch keinen gefunden, vor allem keinen, der Reflektion und Absorbtion kombiniert.

    So, nun zu Franks Kawitzi Frage:

    Nur der ESD mit gestecktem Endrohr:

    Dann mit der 6 mm starken Flanschplatte, die ich auf das PM-Lochbild mit 54 mm Lochkreis gemacht habe:

    Fairerweise gehört die ja eigentlich nicht zum ESD konstruktiv gesehen.

    Dämmung habe ich bei Silentsport schon ausgekuckt, aber was da noch dazu kommt, kann ich schwer schätzen. Ich gehe mal von rund 2 Kilo in Summe aus, was das Ding nachher wiegen wird. 100 Gramm hin oder her bei dem Klopper ist eh wurscht. Aber das Ding ist halt auch groß und die Brüder aus dem GSF, die den an ihre LFs gebastelt haben, hatten meist Schwierigkeiten mit der Länge von 360 mm und dem Durchmesser.

    Das Problem ist halt, wenn ich das Ganze resümiere, was ich da alles an Informationen aufgesaugt hatte, daß das Aprilia-Konzept einfach die Länge und das Volumen braucht, um so bestechend zu funktionieren. Da haben welche das Konzept von Aprilia mehr oder weniger kopiert, aber von den Dimensionen her halt passend auf die Bedürfnisse der Vespa gemacht. Das Ergebnis war zwar ein angenehmer Klang, aber der Pegel war deutlich höher als der RS-ESD.

    Ich denke schon, daß die Ingenieure bei Aprilia da schon genug gerechnet und probiert haben, um das Maximum heraus zu holen.

    Mal sehen, was das Ding an dem ohnehin nicht soo aufdränglichen Briefkasten noch bringt. Lauter wird es nicht werden, aber wieviel, werden wir sehen.

    Ich muß mir noch eine schöne, reproduzierbare Position suchen für vorher/nachher, damit ihr auch den Unterschied einigermaßen wahrnehmen könnt mit zwei Filmchen.

    Wie gesagt, jetzt ist das Ding fertig (gigantischer Aufwand, aber hat Spaß gemacht und ich habe endlich mal mit einer Lünette gedreht) und jetzt geht es an die Position unter der Ape festlegen.

    Den Rest der Woche und das Wochenende ist aber Planschbecken angesagt. Mein GFK-Sandfilter ist heute gekommen. Ich muß jetzt die Installation drum herum etwas umstricken, weil der etwas größer ist als der Alte und das 6-Wege-Ventil an der Seite sitzt.

    Dann Pfütze und Absorber aufstellen und dann kann sich das aufheizen und ich mache am Projekt "Flüster-Ape" mit 140 Kubik weiter...lmao


    Gruß Paddy.

    Kawitzi Wenn heute abend die Löcher drin sind, wiege ich das Ding mal. Vermutlich um einiges schwerer als das kleine Leichtgewicht, das jetzt Volker PKXL2 nach etwas Wirren mit der Post sein Eigen nennt...Ist halt doch alles recht massiv. Die Endkappen sind ja auch aus VA, weil ich noch ein gebogenes Röhrchen am Ende anschweißen will. Für eine Vespa wegen Gewicht und Größe wohl eher nix...:-)

    Gruß Paddy.