Hallo Kollegen,
die Rohrschellen sind heute gekommen. Nachdem ich für die Aprilia erstmal Montageständer für den Radwechsel bestellen mußte, konnte ich mich wieder etwas um den ESD kümmern.
Ich habe die Verzugsspuren vom Schweißen eliminiert und habe mal die Schellen Probe gesteckt:
Schon etwas archaisch, die Dinger...
. Aber so Teile halten ja auch eine Satellitenschüssel im Wind, also sollten sie mit einem 2 Kilo ESD leichtes Spiel haben.
Ich habe die Ape dann umgekehrt auf ihren Platz gestellt, damit man das mal von hinten sehen kann:
Das Ding hängst schon tief und von hinten aus weit unter der Pritsche. Klar, wer sich auskennt, merkt daß da was hängt, wo da nicht hingehört. Aber ich denke, wenn der ESD schwarz lackiert ist, ist es halb so wild. Unter der Ape sieht es generell etwas unaufgeräumt aus, auch im Original.
Wie es halt so unter einem Lastwagen aussieht...![]()
Ich mach das mal so fertig und dann sehen wir weiter. Zur Befestigung an sich, das wird eine interessante Halterung. Ich bin eine gute Stunde in Summe unter der Kiste gelegen, bis dann so langsam die Ideen gereift sind. So ist die Situation:
Ich habe die Schellen mit einem Lochabstand von 60 mm positioniert. Von der Aufstandsfläche der Schellen bis zur Ebene des Motorträgers sind es runde 18 mm.
Die Schellen bekommen jetzt erst mal einen Flansch mit 80x100 und ihre 4 Bohrungen in wahrscheinlich 4 mm Stahlblech.
Dann wird es Stand jetzt eine Klemmplatte mit 2 Pratzen links und rechts geben, die an den Motorträger geklemmt werden kann, ebenfalls 4 mm stark.
Und diese beiden Elemente möchte ich dann mit einem Flachstahl 10x40 verbinden. Ergibt in Summe die 18 mm. So mal der Plan, aber sowas entsteht halt während der Anfertigung.
Von der Position her habe ich das etwas verändert und ich werde wohl auf den zusätzlichen 45° Rohrbogen verzichten und den 90° Bogen am ESD-Schraubflansch direkt per Gummimuffe mit dem Endrohr vom Briefkasten verbinden.
Das hat sich jetzt mit den groben Schellen und deren Befestigungsmuttern als wahrscheinlich besser heraus gestellt. Sonst rücke ich zu weit in Richtung Getriebegehäuse und ich bekomme die Muttern der Spannbügel nicht vernünftig unter, ohne daß es knapp wird.
Aber das ist noch nicht in Stein gemeißelt.
Nächste Woche mal etwas Stahlblech zurichten...
Gruß Paddy.
