Nochmal wegen dem Schaltfummel.
Meine Bedenken, das zu reparieren waren nicht ganz unbegründet, auch wenn ich nicht wirklich der Held beim Schweißen oder Löten von Alu-Guß bin. Aber zumindest habe ich beides schon gemacht und kenne ein bißchen die Grenzen. Zumindest die Grenzen, die ich als Anfänger habe.
Weiterhin kenne ich das plötzliche Umkippen von fest auf flüssig bei Gußlegierungen.
Deshalb war ich skeptisch, aber bitte behaltet immer im Kopf, daß es Künstler gibt, die sowas richten können. Ich gehöre da nicht dazu. Hut ab vor dem Schweißkönigen bei Alu-Guß. Die gibt es nämlich und es fasziniert mich.
Ich bin da eher so der Typ, macht so etwas aus dem Vollen neu oder ändert etwas verfügbares ab, räume den alten Scheiß raus und bau die neue, rekonstruierte Geometrie paßgenau ein, damit man es von außen nicht sieht.
Und seid mir nicht böse, Tom meinte etwas freiräumen und ein paar Schweißpunkte reichen (mag bei Stahl hinhauen), da bin ich aufgrund meiner Erfahrungen bei altem Guß-Alu-Schweißen skeptisch, nicht mit bei den Wandstärken, von denen wir da reden bei der filigranen Haltegeometrie von den Zugnippeln...
Mal hälts, mal kriegst du nichtmal ein vernünftiges Schweißbad hin und es blockiert eine alte Schlacke aus Pontedera aus den 50ern dein Vorhaben. Von den "Zufalls"-Materialeigenschaften in der Schmelze und letzlich der Fuge mal ganz zu schweigen...Kauf mal einen Schweißdraht mit der Mischung "Pontedera 56"...
Das kann von "Glas" bis "Zäh wie Leder" reichen. Zufall.
Ein paar Punkte sind bei Aluguß nicht genug....
Aluguß schweißen ist einfach scheiße. Und wenn er aus Mitte des letzten Jahrhunderts stammt, wird es nicht besser....
Gruß Paddy.