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Beiträge von Scharnhorst

    Danke Volker.

    Ja, die 1,5 Stunden Gefummel gestern, auch mit dem alten Draht, habe sich mal soweit ausgezahlt. Heute war der Ex-Schwager da zur Probefahrt. Alles bella soweit, keine Ausfälle mehr.

    Letztlich habe ich die Position des Schaltdrahtes im Schraubnippel fast ganz ausgenutzt, den alten Schaltdraht verwendet, der etwa 3 mm später am Lenker ansteht und provisorisch mit etwas Isolierband testhalber das schon relativ große Spiel zwischen Schaltrohr und Lenker etwas eingeengt.

    Ob jetzt alles zusammen oder eine Maßnahme allein das bewirkt hat, keine Ahnung. Es tut soweit.

    Ich habe jetzt den Rest der Woche und nächste Woche Urlaub, dann kann ich immer wieder testen, der neue Besitzer ist ja jetzt 3 Wochen weg.

    Heute abend habe ich noch etwas angefertigt. Dieses beknackte Spiel an dem Schaltrohr und am Gasrohr (am Gasrohr ist es weniger allerdings) hat mich genervt.

    Da ich gestern noch gemessen hatte, konnte ich heute kurz eine Verbesserung drehen:

    Zuerst wollte ich diese Buchsen auf meine hoffentlich finale Bestellung mit aufnehmen, aber das hier ist mir sympathischer. Messing. Ich hoffe bloß, daß das jetzt nicht zu genau geworden ist.

    Gemessen hatte ich außen (Lenker) 24, innen (Schaltrohr) 22.

    Damit es schnell ging, habe ich nur gebohrt und mit 22 H7 ausgerieben und außen auf 23,95 gedreht.

    Wenn das jetzt außen oder innen zu eng von mir gewürfelt war, wäre es doof. Kann das ja die nächsten anderthalb Wochen nicht korrigieren ohne Drehbank...

    Kucken wir mal, ich mach die Tage mal die Lenkerverkleidung nochmal runter und versuche eine der Hülsen drauf zu schieben.

    Mit denen wäre es satt und würde auch so bleiben.

    Weiter habe ich als Backup einen 7er Zweischneider mit. Damit könnte ich in das Blechfummel von der Schaltwelle noch ein weiteres Loch machen, damit sich die Anlenkposition des Schaltdrahtes variieren läßt.

    Ich denke, das werde ich machen, auch wenn ich es nicht brauche. Auf der Suche nach Bildern nach dem Teil im Netz bin ich auf so ein Blechfummel aus dem Zubehör gestoßen, das 2 zusätzliche Bohrungen hat. Aber wohl eher dazu gedacht, den Schaltweg am Lenker zu reduzieren, weil die Anlenkpunkte näher am Drehpunkt sind.

    Wir beobachten mal das Ganze.

    Auf jeden Fall danke für eure Unterstützung. Zwischenzeitlich stand ich etwas auf dem Schlauch, an dem einen Tag ging es gerade so knapp, am nächsten Tag wieder nicht. Dann diese Einbaulage, hatte ja letztlich auch beides probiert.

    Der Ex-Schwager ist begeistert! Das erfreut auch mein Herz und die Kleine kriegt ein neues Zuhause. Obwohl es mir fast etwas schwer fällt, die Kleine herzugeben. Ein bißchen ans Herz ist sie mir schon gewachsen.

    Und jetzt kommt's. Dieser Hundling von Malossi hat jetzt 70-80 km auf der Uhr und läuft immer besser. Nach der Fahrt heute war die XL2 einen Tick schneller als meine Orange auf dem Rückweg.

    Das kratzt jetzt etwas an meinem Ego...lmao Bin ich doch bei dem Thema seit Mofa-Zeiten doch ein Kind geblieben...klatschen-)

    Ih glaube, ich bestell bei dem restlichen Kleinkram für die XL2 doch einfach mal die BGM-Box für die V50 mit.

    Volker hat die ja mal empfohlen, um der müden Olive mit ihrem Alu-Sinalco etwas Leben einzuhauchen. Schlechter wird die Orange bestimmt auch nicht...


    Gruß Paddy.

    Jetzt habe ich mal das Telefon durchforstet.

    Den Motor hatte ich ja schon im November 23 zerlegt. Und ich habe doch tatsächlich ein Bild von dem Ding gemacht, bevor ich es weg geschraubt hatte:

    Langsam spricht doch einiges dafür, daß es so herum an die Schaltwelle gehört.

    Aber es ist gut zu wissen, daß es anders herum montiert wie bei dir Jörg offenbar keine Probleme mit der Staubschutzkappe gibt, sonst würde es ja bei dir anstoßen.

    Heute abend kommt ja der Ex-Schwager zur Probefahrt. Dann werde ich ja sehen, ob es geht. Ich tendiere dazu, es trotzdem nochmal abzubauen und etwas genauer zu vermessen, ob die Position der Nippelbohrung variiert mit der Einbaulage des Blechfummels.

    Danke nochmals,


    Gruß Paddy.


    P.S.: Es ist trotzdem ungewöhnlich, daß dieses Ding, obwohl offenbar bewußt nicht symmetrisch, in beiden Lagen verbaut werden kann und es in beiden Lagen offenbar funktionieren kann.

    Bei dir so herum, bei mir anders herum, eventuell mal etwas besser oder schlechter, aber nicht signifikant unterschiedlich.

    Bei einem derart unsymmetrischen Teil hätte ich auch eine unsymmetrische Anordnung des Zweikants erwartet.

    Kuck mal, überall auf diesen Bildern ist es anders herum montiert:

    FLX
    September 16, 2018 at 12:27

    https://www.germanscooterforum.de/topic/186529-kuluzug-einbauen-pk-50-xl2/

    Vespa Hamburg 67
    March 5, 2014 at 22:12
    BliBlaBlub
    March 19, 2016 at 12:01


    Das mag jetzt nicht heißen, aber dazu würden bei mir die Druckstellen passen von jeweils Zweikant der Welle auf der einen Seite und auf der anderen der Schatten der Karosseriescheibe.

    Ich muß das Ding vielleicht nochmal raus machen und genau vermessen, in welcher Einbaulage es vielleicht doch etwas mehr Weg in Richtung erster Gang.

    Wenn es in deiner Einaulage etwas mehr Weg gibt, würde es auch zu deiner exakteren Ganganzeig am Lenker passen, Jörg.

    So ganz durch bin ich noch nicht mit der Geschichte irgendwie.

    Auf jeden Fall vielen Dank schonmal.

    Gruß Paddy.

    Hallo Jörg,

    vielen Dank für die Antwort. Also ist das bei dir auch kaum ausgespannt über den Nippel hinaus, das ist schonmal eine Bestätigung.

    Bezüglich der Einbaulage von dem Blechfummel.

    Aktuell ist es genau anders herum montiert als bei dir. Dazu würden auch die Druckstellen an dem Teil passen. Wenn ich im Netz nach Bildern schaue, habe ich es ebenfalls schon anders herum als bei dir gesehen.

    Wobei ich es gestern zuvor auch so montiert hatte wie bei dir und da gab es auch Probleme.

    Rein von der Ausrichtung des Zweikants zu der Nippelbohrung hätte ich aber gesagt, daß es vermutlich keinen großen Unterschied macht, wobei ich das nur optisch beurteilt hatte, es ist ja schwierig zu messen.

    Gibt es irgendwo einen Hinweis, was die richtige Einbaulage ist? Wenn deine Einbaulage korrekt ist, war es an der hier bereits beim Zerlegen falsch montiert. Zumindest die Druckstellen daran lassen das vermuten.

    Irgendwo im Forum gibt es auch ein Bild von Volker, bei dem war es auch anders herum als bei dir montiert.

    Ich teste heute abend mal, ob die Einbaulage anders zu deiner mit dem Staubschutzdeckel kollidiert, das wäre mal ein wichtiger Hinweis. Wobei der bei mir ja auch drauf war.

    Dieser Schaltdraht hat zweifelsohne einen Charme gegenüber den beiden Zügen der älteren Modelle, aber das Verhalten gerade irritiert mich.

    Wenn sich das verdichtet, daß deine Einbaulage richtig ist, drehe ich das Ding wieder natürlich.

    Heute abend kommt der Ex-Schwager zur Probefahrt, ich hoffe mal, es funktioniert dann.


    Viele Grüße,


    Paddy.

    Vielen Dank, liebe Kollegen!


    Heute wollte ich wieder fahren, auf einmal geht der erste Gang wieder nicht rein. Das ist immer so scheiß knapp und man hat manchmal den Eindruck, da verpufft die Schaltbewegung, auch wenn sich das bescheuert anhört.

    Ich wieder die Lenkerverkleidung ab, damit ich sehe, was da oben los ist. Dieses Schaltfummel habe ich dann bemerkt, hatte ich doch richtig drin und von der Lage her ist es gerade auch wurscht, wie rum man das einbaut, Nippelloch zu Zweikant ist gleich.

    Dann einfach mal rumgespielt.

    Ich stoße irgendwann mit dem Zugende oben im Lenker an der Tülle an, dann geht logischerweise unten nix mehr. Zugende war schon recht kurz nach dem Nippel:

    Viel geht da nicht mehr, das ist Leerlauf. Wenn ich dann noch drücke, stoße ich im Lenker an und unten reicht es noch nicht für den ersten Gang.

    Dann habe ich die etwas abgenutze Kunststoffhülse am Schaltrohr mit etwas Isolierband umwickelt, damit ich durch das Genoddel keinen Weg verliere. Immer noch nicht zuverlässig.

    Dann habe ich mal den alten Zug mit dem Neuen verglichen:

    Neuer Zug:

    alter Zug:

    Der alte stößt 3 mm später an der Tülle an. Dann habe ich den mal verbaut. Aber irgendwann kommt ja auch der Anschlag am Schaltrohr. Aber eine Kleinigkeit habe ich gewonnen, 2-3 mm unterm Strich.

    Dann habe ich den alten Zug soweit wie möglich hinten gespannt:

    Der Schalthebel steht jetzt so:

    Jetzt reicht es und sie schaltet. Hat sie aber gestern abend auch, erst heute wieder nicht mehr zuverlässig.

    Mir kommt es so vor, als ob die neu Zug-Tülle einfach einen cm zu lang ist, aber ich weiß es nicht. Ich mache das ja zum ersten Mal mit so einem Schaltdraht. Ich habe keine Ahnung, was jetzt richtig ist.

    Man hat machmal so das Gefühl, daß man einen cm irgendwo unterwegs in der Tülle verpufft manchmal. Da bleibt das Schaltfummel unten am Getriebe stehen (obwohl ich hin und her rolle, damit die Schaltklaue ein Loch findet) und oben schiebt es den Schaltdraht weiter in die Tülle wie gegen eine Feder. Es verpufft einfach.

    Und es ist keine giftige DRT-Schaltklaue drin, sondern eine normale und ein Rastkugelsatz mit verstärkter Feder, wobei das der Rede nicht wert ist.

    Ich habe da beim Schalten an der Hauptwelle keinen Unterschied gemerkt.

    Mein Getriebe ist recht eng ausdistanziert, aber wenn ich die Möhre schiebe ohne Kupplung zu ziehen, komme ich ja zwangsläufig spätestens nach einer Viertel Umdrehung des Rades an den Fenstern für die Schaltklaue vorbei.

    Und das Schalten an sich ist butterweich.

    Steht bei euch der Schaltdraht unten auch nur so wenig über? Und das gepaart mit der Stellung des Schaltrohres?

    Also so wie an verschiedenen Stellen im Netz beschrieben "Leerlauf einlegen, Schaltrohr auf Stellung Null und dann den Nippel festziehen" geht nicht. Da reicht der Weg nicht für den ersten Gang.

    Vielleicht hat jemand mit einer XL2 einen Tipp.

    Ich habe ja noch eine ganze Weile zum Testen, kommt Zeit, kommt Rat. Und vielleicht ist es ja jetzt stabil in Ordnung, wer weiß.

    Zum Motor/Setup:

    Also die Kiste läuft sehr schön, aber sie kommt von der Leistung her wie die Olive nicht an die Orange ran.

    Die Orange hat ja den gleichen Zylinder und der Rest ist auch sehr vergleichbar. Aber oben raus geht der XL2 wie der Olive ein Tick die Luft aus.

    Setup nicht ganz gleich, Kurbelwelle beide BGM mit verlängerter Steuerzeit, Gehäuse etwas gleich bearbeitet, Orange hat 16.16, die XL2 16.15. Naja. Und der Puff ist halt kleiner Sito versus den Sito Plus auf der XL2.

    Und die PK hat mehr Leergewicht, aber auch nicht gerade einen Zentner...

    Die 5 prozentige Steige nimmt die Orange im 4. Gang mit ca. 65 nach Tacho, die XL2 vorhin packt das gerade so nicht im 4. Gang. Man könnte immer zwischen den beiden Gängen hin und her schalten.

    Der Unterschied ist nicht riesig, vielleicht braucht der Malossi einfach noch ein paar Meilen. Hat jetzt vielleicht 60 oder 70 km auf der Uhr, die Orange hat den Zylinder ja von der Ape, auf der er ca. 500 km gelaufen war bis zum Langhubumbau der Ape.

    Wir werden sehen. Aber so auf der Ebene wunderbar zu fahren. 3.00 ist halt für Kurzhub so ein bißchen eine Grenze, habe ich so das Gefühl. Zumindest bergauf.

    Gruß Paddy.

    JayKuDo : Vielen Dank! Ich habe Spaß an solchen Details. Und Kopf hoch, irgendwann ist es soweit und du hast Zeit für die Wespe.

    tonitest : Jaaaa, Jörg, auf den Bildern sieht es nicht soo schlecht aus. Aber wenn du davor stehst, weniger.

    Abgesehen davon, daß die anderen Teile nicht schwarz sind, sondern grau, hat die unlackierte und strukturlose Schürze doch eher den Charme von so Einweg-Plastikteilen, die bei Selbstbau-Möbeln in der Verpackung die Ecken vor Stößen schützen.

    Die Anmutung ist doch eher so auf Plastikbesteckniveau in dem Zustand...

    Und außerdem siehst du ja selber an deiner XL2, wie die lackierte Schürze auch die Linien betont.

    Ich fahr jetzt noch ne Weile rum und dann gehe ich das an. An der alten Schürze werde ich auf der Innenseite mal die zwei Kunststoff-Primer testen, die ich habe, bevor ich damit loslege.


    Gruß Paddy.

    Stimmt, Jörg. Der kleine Deckel. Der ist noch in einer Kiste, den hatte mein Ex-Schwager auch zum Putzen mit...

    So, da der Paddy zu doof ist, das richtige Rücklicht zu bestellen und SIP ein XL1 Rücklicht auch für XL2 passend deklariert, muß ich ja gerade das alte Glas verwenden.

    Die Schrauben waren am Sack, hatte sie aber noch. Jetzt will ich nicht schon wieder Kleinscheiß bestellen, ich nutze die nächsten Tage um festzustellen, was noch fehlt und mache eine hoffentlich finale Liste.

    Ergo mußte ich neben dem Bolzen für das Handschuhfach auch irgendwie Rücklichtschrauben machen.

    Der Bolzen war einfach, Rundmaterial VA und zwei Einstiche. Als ich die Wespe bekam, ging das Handschuhfach nicht mehr auf, weil der Bolzen einseitig aus der Führung gerutscht war. Das wollte ich unbedingt vermeiden, es war damals nämlich eine mittlere Geburt, bis ich das offen hatte.

    Für die Rücklichtschrauben habe ich mich der Einfachheit halber entschieden, die eine noch geometrisch intakte, aber bereits gerissene Schraube abzuzeichnen und alles was roter Kunststoff ist/war aus einer M8 VA Zylinderkopfschraube zu fertigen und die alten Gewindefummels darin einzukleben. M8 deshalb, weil der kleinere Durchmesser 7 ist und der Kopf 10. Deshalb blieb der 6Kant erhalten:

    Funktioniert soweit. Denke mal, daß die bleiben werden. Jeder kennt die Originalschrauben, wie zerbrechlich die sind...

    Wie diese komische Doppelschenkelfeder ins Handschuhfach gehört, habe ich durch einen uralten Beitrag von Kasanova (ich meine so nennt er sich) gelernt.

    Der neue Bolzen sollte nun an Ort und Stelle bleiben:

    Zu dem Schaltdraht. Bei dem Auswechseln der ausgenudelten Mutter habe ich es doch echt geschafft, dieses Schaltarm-Teil falsch herum zu montieren. Gestern war nicht mein Tag und irgendwie haben die Druckstellen mich ziemlich sicher gemacht, daß es richtig ist.

    Naja, Ding gedreht, jetzt steht der Draht ca. 8 mm über oder so über den Nippel und sie schaltet wieder sauber.

    Dann mit der Tochter nach dem Vesper noch etwas rumgedüst, ca. 20 km. Lief problemlos, aber ich lasse mich überraschen. Irgendwas kommt immer...

    Mein Ex-Schwager ist ab dem kommenden Wochenende 3 Wochen im Urlaub, da werde ich sie wohl hier behalten und weiter fahren im Wechsel mit den anderen.

    Das wäre genug Zeit, damit die letzten Böcke hoffentlich zu Tage treten. Und eröffnet ggf. die Möglichkeit, die Sitzbankschürze noch in diesem Spätsommer zu lackieren.

    Ich halte euch auf dem Laufenden.

    Gruß Paddy.

    CosaTom

    Ich muß zurück rudern, zumindest bezüglich deutscher XL2.

    Ich richte gerade eine für meinen Schwager und die nimmt sich tatsächlich nur die Hupe und den Anlasser von der Batterie.

    Alles andere über die Wechselspannung bei laufendem Motor. War mir neu diese Variante.

    Problem bleibt das "einmal"...


    Gruß Paddy.

    Das wird der nächste Schritt, lieber Kollege! Sie bastelt gerne mit...:)

    Gestern war nicht mein Tag. Mach ewig rum, bis am Lenker alles dran ist und wollte das letzte Teil des Kabelbaums anmontieren, das Zündschloß.

    Tja, es ist schon 16 Jahre her, als ich eine PK zusammengebaut hatte. Man sollte bei den neuen Kisten dieses Sinterteil, das das Steuerrohr blockiert, wenn das Schloß aktiviert wird, vor dem Steuerrohr montieren.

    Den Lenker wieder ab, das Ding rein, alles wieder zusammen.

    Dann will ich das Schloß provisorisch drauf stecken und entdecke dabei noch ein Teil, was da rein muß...:-1

    Also nochmal, ich wurde immer schneller...

    Als dann alles dran war mal das Labornetzteil an die Gleichspannungseite und erst mal gewundert, daß nix ging. Mal mit dem Meßgerät von hinten nach vorne, siehe da, es kommt kein Zündungsplus an.

    Das passiert, wenn man den Stecker vom Zündschloß trotz Kodierung falsch einsteckt...lmao

    Dann gemerkt, daß nur Hupe und Anlasser mit Gleichspannung von der Batterie gehen.

    Mir fiel dann zum ersten mal das grüne Wechselspannungsblinkrelais auf (warum auch immer ich das nicht hinterfragt hatte bis jetzt) mit drei Kabeln, sprich diese Schaltung, bei der der hintere Blinker sich mit dem vorderen Blinker abwechselt, wenn man keinen Batteriestrom für die Blinker benutzt.

    Dann habe ich im Netz den Schaltplan zu der Kiste gesucht, tatsächlich. Im Gegensatz zu meiner PK XL(1) Automatik, die neben Hupe auch die Blinker und das Bremslicht von der Batterie nimmt, geht die XL2 sehr sparsam mit der Batterie um.

    Bis auf die Hupe alles vom Wechselspannungskreis der Beleuchtung.

    Weil ich mich wegen dem Ape-Umbau einen Spaß an der Vielfalt der Piaggio-Elektriken habe und mich in das Zeug einigermaßen reingedacht habe, hatte ich diese Variante nicht erwartet. Das war mir neu.

    Na gut, Labornetzteil auf den Wechselspannungskreis und die restlichen Funktionen durch getestet, alles geht, nur die Blinker leuchten halt nur wegen dem grünen Relais.

    Also war das mal alles soweit in Ordnung.

    Heute ging es weiter.

    Nach einer kleinen Enttäuschung, daß der Gaszug aus dem BGM-Zug-Set etwas zu kurz ist und ich Feder am Zuganschlag gaserseitig weglassen mußte damit der nicht schon durch die Zuglänge Gas gibt, habe ich den neuen Benzinhahn montiert und Sprit eingefüllt.

    Tank nur lose drin und dann mal versucht zu starten. Tatsächlich nach dem zweiten Kick kam die Kiste.

    Auf dem Tank sitzend die Straße zweimal rauf und runter.

    Nach dieser Freude wieder in den Stall und mal ein paar wesentliche Dinge montiert, damit ich nicht sofort ins Gefängnis komme am Sonntag.

    Neue Sitzbank drauf Rücklicht provisorisch montiert und mit Tesa gesichert (die richtigen Schrauben fehlen noch) und das Nummernschild.

    Knackig zu Fahren mit dem Malossi, BGM-Welle und Sito. Die Schaltdrahtschaltung ist schön direkt.

    Dann wieder zurück und mal noch mehr montiert:

    Mit der Tochter und dieser Baustelle alle Klischees erfüllt und im Nachbarort zum Eisessen...lmao

    Dann wurde die Schaltung etwas komisch. Zuhause gemerkt, daß die Mutter, die das Ding auf der Schaltwelle hält, an dem der Zug eingehängt ist, vernudelt war:

    Das ist mir bei der Montage nicht aufgefallen. Morgen geht es weiter.

    Der Schaltdraht ist recht kurz, der ist gerade so noch im Nippel, viel Überstand ist da nicht, aber gut.

    Die O-Lacknase ist auch irgendwie etwas eigen. An der Kiste hat jedes Teil ein eigenes Weiß irgendwie...

    Das Emblem ist übrigens ein altes mit Tesa hingeklebt, das Neue liegt schon da.

    Morgen muß ich noch einen neuen Bolzen machen für das Handschuhfach, der alte hält nicht mehr und Kleben will ich nicht.

    Dann habe ich irgendwie die Bolzen verschlampt, an denen die Züge eingehängt werden, um die Seitendeckel zu entriegeln. Das werden wohl M3-Schrauben mit einer kleinen Messinghülse darüber.

    Dann sollte ich den Rest montieren können und mal noch 100-200 km fahren. Dann sollten die kleinen Krankheiten so langsam zu Tage kommen und ich kann sie dann übergeben.

    Die Schürze der Sitzbank wird noch lackiert, den Originallack in 2K habe ich bereits da.

    Das mache ich zum Schluß oder über den Winter, mal sehen.

    Ansonsten ist es ein schönes Mädel wieder geworden, mit ein paar Macken aber sehr gut erhalten.

    Ich bin zufrieden.

    Was man halt leider anerkennen muß, die XL2 ist echt schön zu fahren. Da ist eine V50 schon echt angestaubt von vorne bis hinten, was das Fahrgefühl angeht im direkten Vergleich...

    Ich kann verstehen, wenn jemand seine XL2 schätzt, das gebe ich ehrlich zu.

    Ich berichte wieder, wenn sie hoffentlich die nächsten Tage komplettiert ist.


    Gruß Paddy.

    Das mit der Probefahrt war mehr auf die restlichen Arbeiten bezogen, Jörg...:)

    Ist ja schon noch was zu tun, kennst das ja, manchmal können Kleinigkeiten aufhalten.

    Aber wir werden sehen. Bin gespannt, bin noch nie XL2 gefahren.

    Und ich bin gespannt, wie der Malossi auf der Wespe mit dem Sito Plus läuft.

    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,


    war fleißig, nur zu faul zum Schreiben. Es hat sich etwas angesammelt, nun etwas Schnelldurchgang:

    Ich liebe ihn einfach, den Malossi 112:

    Motoraufbau lief ohne weitere Probleme, an der alten CDI war das Massekabel sehr stark korrodiert. Für das Abblitzen war es OK, aber mit den hoffentlich letzten Resten wie Sitzbank, Blinker, Rücklicht und etwas Kleinscheiß habe ich noch eine neue CDI bestellt.

    Der Rahmen von meinem Schwager geputzt und poliert (wie alle Lack- und Kunststoffteile) kam auf die Matratze und ich habe den Kabelbaum wieder eingezogen.

    Das war leichter, als ihn rauszubekommen.

    Das ganze Geraffel auf der linken Seite wieder eingebaut und verkabelt (Regler, Anlasserrelais, etc.).

    Zwischendurch mal die Ori-Felgen, deren Zustand echt gut ist, neu besohlt:

    Rücklicht und Blinker kommen neu, aber den Scheinwerfer wollte ich richten. Eine Halterung war gebrochen, eine angeknackst.

    Alles sauber entfettet und etwas angeschliffen und mit Sekundenkleber fixiert.

    Die beiden Vierkantmuttern habe ich mit Schrauben fixiert, die ich zuvor mit Trennmittel benetzt habe.

    Im Anschluß habe ich mir aus einer alten Blisterverpackung eine Art Schalung gebaut und im Anschluß mit Delo AD840 vergossen und bei 60 Grad im Ofen ausgehärtet:

    Hält vermutlich besser als original...lmao

    Während des Zerlegens des Lenker habe ich Gottseidank viele Bilder gemacht, das hat sehr geholfen, diesen Strauß hier wieder so zu gestalten, wie er war.

    Züge natürlich neu, Kabelbaum gereinigt:

    Der Sito Plus läßt sich im Ständer bei mir nicht montieren, als das Ding auf den Boden und die Hochzeit vorbereiten:

    Bremspedal und Ständer bequem auf der Matratze bereits montiert:

    Und dann des Puff und die Haube an den Motor gemacht:

    Am Sito mußte ich etwas dengeln, der hat an der Schwinge angestoßen, deshalb der Karosseriehammer auf der Matratze.

    Meine Tochter hat dann die Räder montiert und ich die Züge eingefädelt:

    Und dann konnten wir sie wieder auf die Füße stellen, zum ersten Mal seit über zwei Jahren auf ihren beiden wieder:

    Als ich letzten Herbst angefangen habe, sie bis auf die letzte Schraube zu zerlegen, stand sie ja schon auf einem Montagegestell, weil der Motor schon viel länger draußen war.

    Zum Demontagestart stand sie an der gleichen Stelle:

    Morgen kommt der Schwager. Er hat bei Kleinanzeigen eine Kaskade und die hintere Verkleidung im O-Lack gekauft, die bringt er mit.

    Die Kaskade war ja nicht mehr Ori vorhanden und an der hinteren Verkleidung hat ihn irgendwas gestört und er hat sie überlackiert mit irgendeinem Weiß...lmao

    Ich habe ihm gesagt, daß er nach O-Lack-Teilen schauen soll, hat er gemacht. Bin gespannt, wie die sind.

    Ich hoffe, daß es morgen für eine Probefahrt reicht.

    Gruß Paddy.

    Wenn sie eine Batterie hat, bin ich mir ziemlich sicher, daß das Bremslicht über die Batterie geht.

    CosaTom Was haben die denn so geschrieben über dieses Modell und seine Abweichungen.

    Die Elektrik einer deutschen XL2 ist zwar im Vergleich zu den alten Kisten doch recht umfangreich, aber ich kann mir nicht so richtig vorstellen, daß sich ein Abspecken damals sooo gelohnt hat, aber ich weiß es tatsächlich nicht.

    Und es wäre ja nichts Neues, daß Piaggio bei der Elektrik manchmal komische Varianten fabriziert haben, die man nicht immer nachvollziehen kann.

    Ich habe tatsächlich überlesen, daß das ein besonderes Modell ist.


    Aber zuerst sollte der TE unsere Frage beantworten.


    Gruß Paddy.

    Ja, der Plan der deutschen PV müsste dem am nächsten kommen. Schnarre und Blinker.

    Handstart 3T ist praktisch wie die Vorgänger.

    Aber das es kein Blinkrelais geben soll, kann ich mir nicht vorstellen. Was soll den da das Ein/Aus für den Blinker machen?

    Selbst die 1T hat eins, siehe auf einer der ersten Seiten:

    manuale-stazioni-servizio-ape-50-TL1.pdf

    Schnarre wird glaub in Reihe geschaltet mit dem Licht, wenn man auf den Hupknopf drückt, irgendwie so, wenn ich es noch recht weiß.

    Eine Spule für Licht und Schnarre, eine für Blinker und eine für Zündung.

    Die ersten Api hatten auch nur ein Rücklicht, also eine Vespa mit Blinker.

    Schau mal nach dem Bremslichtschalter und dem Bremslicht. Eventuell ist da diese besondere Schaltung aktiv, die dir die Zündung killt, wenn der Bremslichtschalter (Öffner) nicht angeschlossen ist und die Bremslichtbirne kaputt.

    Gruß Paddy.

    Das Strahlergebnis ist echt der Hammer.

    Ich habe halt ganz profane Glaskugeln zur Hand. Bei mir bleibt es immer etwas fleckig im Detail und ich schiebe das immer auf den ungleichmäßigen Guß.

    Aber ich weiß auch, daß die professionellen Strahler eine Unmenge an verschiedenem Strahlgut haben und genau wissen, was für was zu verwenden ist.

    Deine Teile sehen aus wie silber lackiert....Wahnsinn...

    Gruß Paddy.

    Erkläre das mal genauer mit "einmal".

    Das Fahrlicht funktioniert eigentlich nur über den Wechselstromkreis, heißt bei laufendem Motor.

    Bremslicht, Blinker und Hupe über die Batterie.

    Ohne laufenden Motor ist es normal, daß Abblendlicht und Fernlicht inklusive Tachobeleuchtung nicht gehen.

    Blinker und Hupe schon. Zumindest kenne ich das so.

    Gruß Paddy.

    Ich habe es gefunden!!!:

    Scharnhorst
    May 31, 2022 at 21:34

    Jetzt ist es klar, woher die neue 50er kommt. Die war im Motor der Olive drin, die einen zusammengewürfelten Radsatz hat.

    Und die hat dann von mir eine 51er DRT bekommen.

    Jetzt paßt alles zusammen, was ich auf der Werkbank liegen habe...Zumindest mal die ganzen 50er Klauen, die ja eigentlich zu keiner meiner eigenen Wespen passen. Die alte 50er aus der Ape liegt bei dem Ape-Zeug.

    Das einzige, was fehlt, ist quasi die relativ 51er Klaue, die nur für kurze Zeit in der Orange gewerkelt hat, bis sie zugunsten meiner ersten DRT mit 51mm getauscht wurde.

    Wo auch immer die gelandet ist, vielleicht im Geschäft, als ich die Vorrichtung zum Schaltklauenwechsel gebaut habe 2022. Ist aber auch egal.

    Also wäre das mal soweit geklärt. Auch wenn ihr jetzt vermutlich den Überblick verloren habt bei meinem Saustall...lmao

    Manchmal frage ich mich, was denn jetzt besser ist. Immer genau und auf das Hundertstel zu arbeiten oder vielleicht mal etwas Ordnung halten und auch mal was beschriften...

    Ich bin so ein Riesenschlamper...

    Gruß Paddy.

    Vielen Dank, Kollegen!


    Aber ich stehe gerade auf dem Schlauch bei mir zuhause...

    Ich habe ja eine so gut wie Neue (50mm rund) aus meinem Fundus jetzt in das XL2 Getriebe eingebaut. Von der dachte ich, das sei die damals neu gekaufte für die Orange, die ich nur ein paar Kilometer gefahren habe und dann zu Gunsten einer DRT (Tip von Volker) getauscht hatte.

    Jetzt liegen bei mir aber zwei Tüten DRT rum, auf denen 51 mm steht. Das würde sowohl zum Baujahr der beiden Specials (DRT und Olive) passen.

    Dazu eine komplett ausgenudelte 51 (vermutlich die Originale aus der Orange) und nun eine nagelneu 51, nämlich die, die ich gerade falsch bestellt habe.

    Weiter stehen jetzt rum 2 mäßig gebrauchte 50er. Eine ist die aus der XL2 und die andere weiß ich nicht.

    Im XL2-Getriebe ist ja jetzt die fast Neue 50er....

    Eigentlich habe ich vor mir eine gebrauchte 51er zu wenig (ich habe ja zwei Specials, Olive und Orange, auf 51er DRT umgerüstet) und eine gebrauchte 50er zuviel...

    Woher zum Geier kommt dann die relativ neue 50er her, die ich jetzt in das XL2 Getriebe eingebaut habe...?

    Ich glaube, ich muß mal meinen Beitrag von der Olive durchforsten, ob ich da beim Zerlegen auf der Hauptwelle eine falsche Schaltklaue entdeckt habe...Das wäre eventuell eine Erklärung.

    Komplett seltsam...

    Ich kann mich aber noch daran erinnern, daß ich nach dem Hinweis von Volker damals, mir ein neues Gangrad zu kaufen für die Orange, mich mit diesen Nummernkreisen für die Gangräder befaßt hatte und es damals kein Neues zu kaufen gab.

    Zumindest damals schien ich etwas tiefer drin gewesen zu sein in der Materie als heute, habe Vieles vergessen wieder...

    Was soll's...

    Gruß Paddy.

    P.S.: Den Trick mit der alten Schaltklaue und dem gekürzten Arm habe ich auch schon im Netz gesehen. Irgendwo bei einem der Online-Händler habe ich auch ein Werkzeug dafür gesehen mal.

    Bei der Ape damals vor 5 Jahren habe ich das irgendwie mit den Fingern gemacht, irgendwie geht es immer..:-) und jedes Mal wird man etwas schlauer.

    Vielen Dank, liebe Kollegen!

    Den Kaffee gibt es auf der schwäbischen Alb...klatschen-)

    Übrigens hatte ich die Maschine und die Mühle über 5 Jahre und hatte nie etwas hinterfragt.

    Weder der stark schwankende Geschmack von Bezug zu Bezug, noch die Sauerei um die Mühle drum herum.

    Das Ganze ging dieses Frühjahr los, als ein Kollege sich einen ganz einfachen Siebträger gekauft hatte und damit zuspielen begann.

    Dann kam das eine zum anderen. Ich wollte endlich konstanten Druck (das geht einfach, dafür kann man ein Nachrüst-Überdruckventil kaufen für glaube ich 26 Euro, das habe ich in Holland gefunden.

    Irgendwann landest du bei einer PID-Steuerung für konstante Brühtemperatur. Dadurch bin ich auf die "CleverCoffee"-Jungs gestoßen im Netz. Zuerst wollte ich einfach eine Industrielösung einbauen, die hat aber Nachteile, weil der Bezugsstart nicht erfaßt wird, sondern die erst anfängt zu regeln, wenn sie einen Temperaturabfall bemerkt.

    Bei CleverCoffee wird über den Optokoppler der Bezugsschalter abgefragt und die Regelung fängt sofort mit Bezugsstart an.

    Und man kann die Maschine noch weiter umbauen. Die Software kann auch Bezug nach Gewicht steuern.

    Dazu muß man sich kleine Wägezellen einbauen, die dann nach eingestelltem Kaffeegewicht den Bezug beenden.

    Aber das lasse ich, mir reicht der Shot-Timer auf dem Display, wenn man startet. Ich beende dann, wenn meine gewünschte Shot-Zeit erreicht ist.

    Die Jungs sind echt lustig. Die sind jeden Tag online auf dem Discord-Chat und machen Troubleshooting oder sonstigen Support, wenn was beim Einrichten nicht klappt.

    Cool finde ich, daß sie auf Wünsche eingehen.

    Mir ging es irgendwie auf den Wecker, daß die Temperatur im Display angefangen hat zu blinken, wenn der Regelbereich nahe der Zieltemperatur erreicht war.

    Das war explizit so programmiert, aber bei einem blinkenden Display muß ich immer an meine Mikrowelle denken, wenn der mal der Strom gefehlt hat und man die Uhr wieder einstellen muß...

    Ich habe nachgefragt und typisch IT-ler haben sie gemeint, schreib ein Ticket auf Github (dort liegt die Firmware für den Umbau).

    Ich glaube 4 Tage später war dann ganz offiziell auf Github das abgearbeitet und ich konnte ein Firmware-Update für die Kaffeemaschine runterladen (Firmware-Update für eine Edelstahlblechkiste aus Italien, die Kaffee macht, ich muß immer noch grinsen bei dem Gedanken).

    Das Update habe ich dann (!) per WLAN vom Laptop auf der Werkbank auf die Maschine gespielt und das Blinken war weg), total kaputt...Die vollen Nerds...

    Ja und nochmal wegen dem 5 Jahre dauernden Nicht-Hinterfragen der Espresso-Geschichte. Fünf Jahre lang habe ich im Stall Espresso gemacht, an Wespen und der Ape geschraubt und die Sauerei um die Mühle war halt so.

    Dann habe ich mir einen passenden Trichter gemacht aus Edelsstahl, der zum Siebträger und der Mühle paßt. Euch gefallen ja so Basteleien:

    Jeder mit einem Siebträger kennt das, wenn man direkt in den Siebträger mahlt, fällt etwas daneben.

    Dann habe ich diesen Trichter auf Maß gefertigt. Die Innenseite in vielen Stufen mit verschiedenen Winkeln ausgedreht und im Anschluß mit Schleifpaper an der Drehbank verschliffen.

    Unten habe ich eine kleine Lippe stehen lassen und kleine Neodym-Magnete umlaufend auf dem Teilapparat der Fräsmaschine gesetzt, damit er auf dem Sieb hält:

    So Teile kann man kaufen, meist aus Plastik. Aber halt nicht passend zu der Eureka-Mühle mit ihrem Auswurf:

    Jetzt bleibt es einigermaßen sauber um die Mühle.


    Also, wenn jemand auch seine Maschine mit einer PID-Regelung nachrüsten will, lest euch auf CleverCoffee die Anleitung durch und entscheidet selbst. Es sieht auf meinen Bildern komplizierter aus, als es ist und es lohnt sich.

    Die eigentliche Verdrahtung in der Maschine ist recht simpel (und steckbar reversibel) und neben der Hilfestellung bei den Jungs kann ich ja auch noch Tips geben hier.

    In der Anleitung wird man an die Hand genommen und es ist gut erklärt. Die Einkaufsliste ist idiotensicher gestaltet.

    Die machen das unentgeltlich und aus Hobby. Das sind Kaffee-Psychos mit IT-und Elektronik-Backround.


    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Menzinger Florian, mein Kumpel hat eine Rocket sehr ähnlich zu deiner, auch Zweikreiser und die sieht auch fast gleich aus. Wobei die Rockets in der Klasse mit der E61 Baugruppe sich immer irgendwie ähneln glaub. Und die hat ab Werk eine PID.

    Mit dem großen Boiler, wenn der exakt auf Temperatur gehalten wird, ist das halt echt nochmal eine andere Hausnummer als mit einem Thermoblock wie bei meiner.

    Wobei eine Rocket glaube ich noch nicht umgebaut wurde mit CleverCoffee. Das ist aber wurscht, die elektrischen Komponenten in der Maschine sind ja alle die gleichen. Es gibt einen Thermostat und einen Bezugsschalter in jeder Maschine. Und das sind genau die beiden Elemente, an denen die Regelung angeschlossen wird.

    Und vom Hauptschalter wird das 5V Netzteil versorgt. Den Rest macht die Software und der Controller.

    Es gibt im Prinzip nur 3 Schnittstellen mit jeweils zwei Kabeln zur Originalmaschine.


    Viele Grüße,


    Paddy.