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Beiträge von Scharnhorst

    Männer, voll peinlich!

    Wollte heute vormittag kurz mit der Special zum ersten Mal richtig fahren nach deer jüngsten Zerlegung.

    Nach wenigen hunder Metern Zündaussetzer.

    Mit Mühe und Not zurück und die Möhre zur Untersuchung wieder in den Stall.

    Lampe raus, den zusammengeschnürten Kabelsalat wieder aufgeschnitten, rummessen geplant, ob irgendwo die Zündung ala Kill auf Masse gezogen ist.

    Wollte gerade die Zündspule von der Masse nehmen, damit ich alles schrittweise durchmessen kann, dann sehe ich das:

    Zündspule vergessen, nach dem Einbau wieder fest zuschrauben. Tja, wenn sie so rumhängt und mein VA-Blech zufällig berührt, hat man Funken. Wenn nicht, halt nicht...

    lmao

    Tja, jetzt kann ich den Kabelsalat wieder sauber zusammenbinden und wieder hinter dem Reflektor verstauen...

    Oh Mann...

    Gruß Paddy.

    Ich sehe das seit meiner Erfahrung mit der Special eindeutig zweigeteilt.

    Das eine ist eine "verstärkte Schaltklaue", die mit höheren Kräften umgehen können soll und zweitens die Gegebenheiten, die ein Gangspringen unter Last verursachen können.

    Bei moderatem Tuning würde ich trotzdem mit die Hauptwelle als Baugruppe mittlerweile genauer ansehen, wie ich es in der Vergangenheit getan habe.

    Verschleiß an den relevanten Stellen, wieviel Spiel hat das Ganze, etc.

    "Verstärkt", naja. Bis zu einer gewissen Grenze tut das Original-Setup, aber die ganzen Kleinigkeiten spielen da eher eine Rolle.

    Gruß Paddy.

    Ich bin gespannt, Marco!

    Ich selbst konnte noch nicht ausgiebig testen, ich bin Warmduscher und mir ist es noch zu kalt bzw. die Straßen waren immer dann, wenn es gegangen wäre, noch feucht.

    Da fahre ich nicht mit der Special.

    Aber selbstverständlich kommt von mir auch noch Feedback!

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Ich persönlich denke schon, daß selbt bei ungepaarten Schalen die Lagerflucht passt, wobei ich natürlich die Fertigungsreihenfolge nur mutmaßen kann.

    Der erste Schritte bei der Bearbeitung der Hälften ist sicherlich die Dichtebene.

    Dann werden die Zentrierungen gesetzt (Passbohrungen).

    Dazu werden entweder in der gleichen Aufspannung der Passbohrungen die Lagersitze bearbeitet oder danach, aufgenommen in den Passbohrungen.

    Das Bohrbild aller Querbohrungen wird sicher passen, etwas abhängig, in welcher Reihenfolge sie bearbeitet werden. Also auch das, was du "Lagergassen" nennst.

    Lediglich die Tiefenmaße können differieren, weil die abhängig von der Dichtfläche sind, ergo das Axialspiel.

    So, und nun sind wir bei der Bearbeitung der Zylinderaufnahme, die dann im gepaarten Zustand stattfindet. Erst ab da macht die Bearbeitung gepaart wirklich Sinn.

    Da können Differenzen bei der Bearbeitungstiefe ausgehend von der eben gezogenen Dichtfläche der Hälften ihre Wirkung entfalten.

    Zu erwarten sind eigentlich bei ungleich gepaarten Hälften Abweichungen in Richtung senkrecht zur Dichtfläche (Weite zwischen den Lagerungen) zwischen den Hälften und Höhendifferenzen auf der Dichtfläche des Zylinderfußes.

    Alles andere würde keinen Sinn ergeben, wenn man gegossene Aluteile bearbeitet und paart.

    So mal meine Einschätzung.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Sofern ich ein gepaartes Gehäusepaar zum Nachmessen offen auf der Hand hätte, traue ich mir zu, es nur durch Nachsetzen paaren zu können, sofern man keinen Aufwand scheut. Die Bohrungen der ganzen Sitze zueinander werden immer stimmen, sonst hätte Piaggio niemals große Stückzahlen fertigen können...

    Was nicht heißt, daß ich das jetzt als Dienstleistung machen will, es geht nur darum, aufzuzeigen, daß ungepaarte Hälften nicht perse zu verteufeln sind.

    Ich denke, daß aufgrund der Bearbeitungsreihenfolge gepaarter Hälften (zuerst werden die beiden Hälften einzeln bearbeitet und im Anschluß zusammen die beiden Hälften dann im Fußbereich inklusive der Bohrungen für die Stehbolzen) ist die Abweichung im korrekten Abstand der Bolzen von Hälfte zu Hälfte zu suchen und eben der Bohrung des Fußes.

    Die beiden Kreisteile der Fußbohrung werden zusammen keinen exakten Kreis ergeben und die Abstände der Bolzen stimmen nicht.

    Ist halt blöd zu messen wegen der Überströmertaschen. Aber am Bolzenabstand sollte man das messen können.

    ABer für riesig würde ich die Abweichungen trotz nicht nummergleicher Hälften halten wollen...

    Gruß Paddy.

    So liebe Kollegen,

    nachdem ich euch jetzt genug mit vespafremdem Gebastel beglückt habe, das Endergebnis:

    Ich bin sehr zufrieden und die Dame des Hauses ist begeistert.

    Somit kann ich jetzt nach der O-Lackdame mich um meine schwarze Mamba kümmern.

    Die Untersuchung des Klemmers und die Bekämpfung des thermischen Problems stehen ja noch aus bei dem Prototyp.

    Ich denke, ich werde den Motor nächsten Samstag rausnehmen und der Sache mal nachgehen, wenn nicht gerade wieder unerwartet artfremde Aufgaben durch meine Damen anstehen... lmao

    Weiter geht es dann in dem Beitrag der PK Automatik.

    Gruß Paddy.

    Gewindemuffen an der kleinen Säulenbohrmaschine gebohrt und zum Anpfiff das erste mal geölt.

    Öl wieder abgenommen, jetzt darf das mal einziehen und hier auf dem Ökofen trocknen.

    Keilgezinkte "Möbelbauplatten" (daraus kann man eigentlich keine Möbel bauen....) mag ich eigentlich nicht sonderlich, aber für den Fuß ist das OK.

    Soweit bin ich zufrieden. Wenn jetzt noch Union gewinnt, dann paßt der Samstag... klatschen-)

    Morgen noch das VA-Kreuz etwas größer bohren auf der Fräsmaschine (Bohrungen für die Muffen sind in der Eiche leicht verlaufen und die 6,2er Bohrungen sind zu genau), dann wird montiert.

    Gruß Paddy.

    Das größte Problem ist halt denke ich, daß so blitzsauber restaurierte Kisten bei uns halt schon perse "verbrannt" sind aufgrund unserer Erfahrung.

    Zu viele schwarze Schafe...

    Es wird vermutlich auch genug restaurierte Kisten geben, die ihr Geld wert sind. Das Blöde ist nur, wir würden das vielleicht vor Ort erkennen, aber wir hier sind nicht die Zielgruppe für so Kisten, weil wir das selber machen wollen.

    Die Käufer von restaurierten Kisten können deshalb Glück haben oder Pech....

    Gruß Paddy.

    Marco,

    mit dem Verweis auf die Quelle (Kaw) hätte ich dir einen Tip für den Zeitvertreib.

    Solltest du an einer deiner 78 Wespen auch eine dabei haben, deren Trittleisten geschraubt sind, könntest du die jetzt abnehmen und darunter mal naß rauswischen....:-)

    Jetzt wäre der richtige Zeitpunkt!

    Viele Grüße und halt die Ohren steif!

    Paddy.

    Hallo Christian,

    schön, daß dir der Stuhlfuß gefällt. Das ist übrigens der Rest dazu:

    Der Stuhl parkt noch hier und wartet auf die Hochzeit mit dem neuen Fuß, der eben um die 7 cm niedriger ist.

    Zu deiner Frage, eine Skizze habe ich leider nicht, ich könnte dir aus dem CAD die 3D Daten als Step oder so exportieren und zur Verfügung stellen.

    Ich mache bei allen Dingen aus Holz nur ein 3D-Modell. Für den Bau nehme ich dann die Maße direkt aus dem CAD raus, da steht dann der Klappcomputer dann auf der Hobelbank.

    Manche Details wie zum Beispiel die Bohrung mit der 16 mm Senkung sind dann garnicht enthalten, die mache ich dann halt so.

    Ich gehe deshalb so vor, weil ich dann keine Zeichnung machen muß, die ich ohnehin nicht ausdrucken könnte und weil in der Zeichnung garantiert die Details so bemaßt sind, daß ich dann trotzdem das Rechnen anfangen muß.

    Auch Radien ergeben sich dann halt meist nach der Verfügbarkeit in meinem Fundus.

    Etwas unorthodox vielleicht, aber für mich die simpelste Lösung zum Ziel.

    Auch kann ich mit der Methode immer offen lassen, wie dick ein Brett nach dem Hobeln rauskommt. Das pflege ich dann im 3D nach und alle anderen Maße ergeben sich dann.

    Mit der Methode habe ich schon ein ganzes Dach über den Balkon gebaut, davon gabe keine einzige Zeichnung. Da stand nur der Rechner daneben auf einem Tisch und ich habe dann Punkte übettragen und angezeichnet.


    Wie gesagt, 3D Daten habe ich dir gerne, ich kann sie dir auch auf andere Höhen oder Stärken anpassen nach Wunsch, das geht auf Knopfdruck, aber einen Bauplan gibt es nicht wirklich.

    Gruß Paddy.

    Hah,

    sieht fast so aus wie im CAD am Samstag noch als Entwurf!

    Die Leimfuge ist gepreßt mit 6x140er Spax plus Unterlegscheibe in der 16 mm Senkung.

    Die Senkungen muß dann halt noch mit Rundstäben abstopfen und verschleifen.

    Jetzt muß ich noch die metrischen Gewindehülsen setzen, alles schön rund und glatt verschleifen und ölen.

    Hat Spaß gemacht, ich freu mich!... klatschen-)

    Gruß Paddy.

    Gleich geht's los mit fräsen.

    Ich trinke noch ein Bleifreies, schmauch eine Pfeife und wärme mich etwas auf.

    Weiß jetzt nicht, ob das verständlich ist, aber die mit der Zwinge festgezwickte Platte ist die Anschlagschablone, die andere nur Auflage für den Frästisch.

    Etwas Gebastel jetzt gewesen, aber dafür werden die Beine jetzt wiederholgenau, hehe...

    Gruß Paddy.

    P.S.: Kriege langsam kalte Füße, die Holzwerkstatt ist nicht beheizt...:-)

    Ökofen schon gestern geputzt, Pellets waren zwei Stunden früher da, es geht weiter:

    Außenseiten am großen Bandschleifer fertig formatiert, jetzt sind die 4 Füße gleich:

    Positionierung in der Fräsvorrichtung. Die mache ich jetzt fertig mit der Fräschablone, dann geht es weiter...:-)

    Gruß Paddy.