Beiträge von Scharnhorst

    tom, ich mach mich schlau, ist von der Arbeit logischerweise, sowas hat nicht jeder zuhause.

    Aber sicher von einem Großhändler für technische Kunststoffe. Wir haben eine relativ große Auswahl an Durchmessern, früher wurde das mehr verbraucht, heute eher nicht mehr soviel. Deshalb hat es noch einiges da. Im schlimmsten Fall ist es nicht mehr nachvollziehbar, wer der Lieferant ist.

    Vermutlich wäre Stangenmaterial der Firma IGUS das beste. Ich hatte mal einen Vertreter da, die habe da tolle Materialmischungen für Gleitlager auch als Halbzeuge. Aber vermutlich recht teuer und kaum beziehbar als Privatmann.

    Sieben bis acht Kilometer mache ich beileibe nicht, ist ein Spaßmoped für die Saison hier so ums Dorf und Umgebung.

    Aber das verwendete Teflon ist tatsächlich in den mechanischen Eigenschaften vergleichbar zu POM. Das gibt es bei uns auch, deshalb weiß das ich da.


    Volker: Hast ja recht, habe ich mir zu Herzen genommen etwas.

    Aber sei doch mal ehrlich. Wir Ersatzteilleidgeplagte versuchen uns auszutauschen, dann schreibt einer (aus meiner sicht echt abfallend, und der Gute hat das im Automatikforum schon mehrmals getan, wohl immer, wenn ihm langweilig ist gerade nichts adequates aus seinem Bereich dabei oder das Nummernschild seiner Harley mal wieder weggefallen und er gefrustet ist), der diese Probleme nicht hat, seinen unqualifizierten Senf dazu. Dann soll er bitte sich raushalten, deshalb gibt es ja Gottseidank ein Extra-Forum für uns Automatikfahrer. Da muss er sich ja nicht beteiligen, wenn es unter seiner Würde ist.

    Sonst fallen mir noch mehr Kommentare zur seinem Profil und seinen Kommentaren ein, die ich mir bei jedem stets verkneifen würde, weil jeder, sofern er respektvoll mit Forumskollegen umgeht, auch Respekt verdient.


    Und von Mario war ich bloß etwas enttäuscht, weil er sonst immer eine gute Hilfe ist für uns Automaten.

    Ich bin mir auch sicher, daß er auch gute Tips hat, warum er sie für sich behalten hat, weiß ich noch nicht.

    Er wird sich melden, bin ich mir fast sicher.


    Naja, genug gejammert, Ich freue mich auf den Erfahrungsbericht von Tom, wir werden nur schlauer dadurch und ich kuck mal nach der Spezifikation von meinem Teflon.


    Gruß Paddy.

    Tom,


    vielen Dank nochmal für den Erfahrungsbericht, bin gespannt, ob es haltbarer wird.

    Berichte bitte über Neuigkeiten. Wenn nicht wegen mir mit meinen wenigen Kilometern im Jahr, aber für die, die unsere geliebte Automatik täglich nutzen und solche Hinweise brauchen.

    Mario hat bestimmt auch noch einen Tip, der ist da durch, glaube ich zumindest.

    Sonst kämpfen wir uns da alleine durch.


    Gruß Paddy.

    Noch ergänzend, Mario,


    Tom hat uns ja einen Erfahrungsbericht freundlicherweise zur Verfügung gestellt, den gerne sicher alle Automatikfahrer aufmerksam folgen werden, weil auch sie das Problem haben, daß es keine Ersatzteile mehr gibt und platte Variatorrollen machen eben keinen Spaß in der Wespe.

    Ich habe dazu meine Erfahrung berichtet, wie ich das Ersatzteilproblem umgehe.

    Danach kam ein wenig hilfreicher Hinweis von einem Schaltvespafahrer, der offenbar keine Ahnung von unserem Problem hat und diesen Beitrag für einen für mein Dafürhalten abfälligen Rundumschlag gegen Automatikfahrer und deren Ersatzteilprobleme genutzt hat.

    Mario, du fährst doch Automatik, dann laß uns doch bitte an deiner Erfahrung teilhaben, wie du mit der Ersatzteilsituation bezüglich Variorollen umgehst.

    Für Tips sind wir alle offen und freuen uns auf jeden Input. Wer weiß, vielleicht ist Tom in einem Jahr genauso wie ich nicht mehr von unserer Lösung begeistert.

    Wer meckert, muß liefern, wie es besser ist.

    Von dem mit dem süßen "rosa Kreuzchen" auf der Backe erwarte ich nichts konstruktives in der Richtung.

    Von dir könnte was Hilfreiches kommen.


    Gruß Paddy.

    Mario,


    ich weiß nicht, was für ein Teflon du schon in den Fingern hattest, aber ich habe dafür technisches Rundmaterial verwendet, das für Lineargleitlager als Ausgangsmaterial dient. Das steht in den mechanisches Eigenschaften POM nix nach, nur kann es mehr Temperatur und gleitet besser.

    Ob die alten Kappen aus POM sind, weiß ich nicht. Aber selbst wenn, werden die Rollen aus meinem Teflon denen nix nachstehen.

    Kann ja sein, das Tom dafür irgendeinen Käse von Ebay für 8 Euro den Meter verwendet hat, womöglich noch mit der Strangpresshaut und mit der Stichsäge abgelängt.

    Meine sind wie gesagt aus Gleitlagermaterial und fein überdreht am Aussendurchmesser.

    Zu glasfaserverstärktem Duroplast an dieser Stelle sage ich mal lieber nix...


    Gruß Paddy.

    Viel fahre ich nicht, das ist schon richtig.

    Aber die Laufflächen der Originalrollen sind auch nur Kunststoff.

    Die kriegen mit der Zeit auch Platten.

    Glaube mal nicht, daß der Platten, der an meinen unweigerlich mal kommen wird, schneller von Statten geht als bei den Käppchen der Standardrollen. Und die gibt es leider nicht mehr. Und bevor ich aus einem Teflonrundstab mir Kappen drehe, dann mach ich mir lieber Rollen aus dem Material, wenn ich das Zielgewicht damit auch erreiche. Teflon kann die Temperatur ab, hat Gleiteigenschaften. Warum nur sind die Kappen im Original aus diesem Werkstoff?

    Der Fragesteller hat ja auch nicht Kunststoff per se in Frage gestellt, nur von seinem Verschleiß der ersten Variante berichtet, worauf ich nur von meiner leichteren Variante berichtet habe.

    Die in deinem Profil aufgezählten Fahrzeuge haben sicher keinen Variator, also hast du bisher das Problem nicht.

    Was würdest du denn uns Automatikfahrern als Werkstoff für die Reibpaarung an dieser ganz schön beanspruchten Stelle empfehlen? Bin mal gespannt.

    Als Automatikfahrer kann man halt nicht mal so einfach bei SIP den Einkaufswagen nach Herzenslust füllen, da gibt es einfach so gut wie nix...


    Gruß Paddy.

    Ergänzend noch, die Jahre zuvor bin ich original gefahren mit den Teflonrollen und sie lief echt gut, wann der sogenannte Schaltpunkt war, weiß ich nicht mehr, aber er war leicht merkbar.

    Dieses Frühjahr habe ich den Pinasco-Zylinder mit dem zugehörigen Pinasco-Kopf, also nicht den originalen Kopf plus den Sito montiert. Eine kleine Stange Geld, aber lohnenswert.

    Jetzt marschiert die Kleine echt stürmisch los in der Kombination.

    Schnürt aber bei knapp über 50 ab, weil ich den 12.16er Gaser drauf habe. den 14.16 kriegt man ja nicht mehr neu und mein originaler war verbastelt.

    Einen Schaltpunkt merkt man jetzt nicht mehr, geht weg wie ein "gut eingefahrener" Zweitakt-Scooter von heute.


    Gruß Paddy.

    Sag mal, ist das nicht viel zu schwer? Ich habe meine aus Teflon gedreht, 15x15 und mit 7er Bohrung.

    Den Hinweis habe ich vor zehn Jahren mal im Netz gefunden und danach gefertigt. Ich weiß es nicht mehr genau, aber der gute Mann hat sich am Originalgewicht orientiert und ist dann bei der 7er Bohrung hängen geblieben, wenn ich mich noch recht entsinne. Nachgewogen habe ich damals nicht, aber die Wespe lief top danach.

    Als ich dieses Frühjahr den Variator offen hatte, war der Verschleiß gleich null. Allerdings sind meine auch sauber plangedreht und mit schöner Fase und nicht nur gesägt. Die laufen vielleicht auch etwas besser und verkanten nicht so leicht.


    Oh, gerade etwas die Festplatte durchforstet, hab den Text wieder gefunden. Er hatte damals massiv 5,7 Gramm, gebohrt 4,3. Ob das stimmt, keine Ahnung.


    Gruß Paddy.

    Rayman,


    eins vergaß ich noch bei den Gründen für meine Umstellung auf Gemischschmierung. Zugegebenermaßen war die letzte Tankfüllung 2013 sicher Sprit mit einem gewissen Ethanolanteil, ob E10 oder E5, keine Ahnung. Jedenfalls bildeten sich in meinem Tank durch den puren Sprit durch die hygroskopischen Eigenschaften von Ethanol haufenweise Kupfersalze im Tank.

    Der Benzinhahn war unbrauchbar und kaputt, den Tankgeber konnte ich durch intensives Reinigen wiederherstellen.

    Heute mische ich für meine Ape wie für meine Wespe 1:50 mit Super Plus selber.

    Erstens suche ich mir beim Selbermischen den besten Sprit mit dem geringsten Ethanolanteil aus (kannst du natürlich auch beim Tanken) und zweitens habe ich immer einen zusätzlichen Korrosionsschutz mit dem Öl im Tank bis hin zum Vergaser.

    Was ich schon Gaser von Grünspan befreit habe in den letzten 10 Jahren, die nur sporadisch benutzt werden und reines Benzin tanken, geht auf keine Kuhhaut. Das war früher anders.

    In einem abgestandenen Vergaser und Tank mit Mischung kein Thema. Allenfalls etwas klebrige Ölrückstände nach Jahren der Nichtbenutzung im Schwimmerkasten.

    Mit Lösemitteln leicht entfernbar.

    Die Kupfersalze weichen nur durch mechanische Entfernung und schrotten alle kupferhaltigen Komponenten. Nicht mal der Düsendurchmesser war mehr lesbar, komplett verrottet.

    Da verzichte ich lieber auf Getrenntschmierung und tanke Mischung, so wie Gott das wollte für einfache Zweitakter. Da war die Automatik eh nur ein Versuchsballon für die kommenden Typen wie Sfera un Co.

    Ihre Schwestern liefen prima weiter mit Mischung und bei einer Sfera ist eh alles aus Plastik, nur daß bei ihr damals der Sprit noch keine Unmengen an Ethanol enthielt.


    Gruß Paddy.

    Stimmt, das Zugthema für die Schaltung.

    Aber war das 1-Zug-Ding nicht nur bei XL2?

    Zwei Züge waren doch noch bei S und XL oder habe ich das jetzt falsch im Kopf?

    Egal, mit Bastelwillen kriegt man alles hin, man muß sich halt reinhängen, Interesse und etwas Schrauberfieber mitbringen.


    Gruß Paddy.

    Die XL ist hoffentlich auch eine Automatik, oder?

    Also ich habe noch keinen S Motor in den Fingern gehabt, ich kenne den nur von den Bildern aus der Reparaturanleitung, die man runterladen kann.

    Da wäre mir jetzt nichts aufgefallen, was da großartig dagegen spricht geometrisch.

    Was jetzt die elektrischen Anschlüsse angeht, bin ich überfragt.

    Ich denke mal, es ist einfach eine Frage des Aufwandes, je nachdem was geändert werden mußt.

    Man kriegt sicher sogar auch einen Schaltmotor irgendwie in eine Automatik, aber dann wird es aufwendig inklusive Blecharbeiten.

    Das meine ich mit Aufwand. Irgendwo zwischen Plug und Play und komplettes Auf den Kopf Stellen.

    Ist die frage, was du dir da vorstellst.

    Hast du denn beides zur Hand? Also die XL Vespe und den S Motor? Wenn ja, was hindert dich daran, einfach mal die "Kontaktstellen" mechanischer und elektrischer Art etwas genauer unter die Lupe zu nehmen?

    Vielleicht kommen ja noch ein paar Tips von den alten Automatik-Hasen.


    Gruß Paddy.

    Wenn meine Kleine demnächst zu mir in die beheizte Werkstatt für die Überwinterung umzieht, schau ich mir das nochmal an.

    Der 75er Pinasco könnte schon einen etwas größeren Vergaser vertragen meiner Meinung nach.

    Begrenzen wird natürlich immer die Vario am Ende, aber meine zieht richtig schön durch bis 45, deutlich besser als vorher mit 50 Kubik, aber dann wird es zäh, da fehlt einfach die Luft.

    Vielleicht drucke ich spaßeshalber dann mal einen ASS zum ausprobieren, ob es geometrisch passen würde und es nirgends aneckt.

    Klar, wenn man die Getrenntschmierung aufrecht erhalten will, wird das Ganze nahezu unmöglich.

    Die Plurimatik mischt ja irgendwo innen zu und braucht die Anlenkung durch den Hebel.

    Naja, mal sehen.

    Aber gemacht hat das offenbar noch niemand.

    Ich persönlich hänge nicht so sehr an der Getrenntschmierung und da vor meiner Reaktivierung der Wespe diesen Frühjahrs nach 6 Jahren Standzeit überall das Öl stand, weil es rückwärts aus dem ASS gelaufen kam, stand meine Entscheidung fest.

    Spannend wird bei der Sache noch, ob auch eine andere Membran Platz findet, ohne gleich alles auf den Kopf stellen zu müssen.

    Ich muss nochmal darüber nachdenken. Vielleicht bestelle ich auch nochmal einen 12.16er Gaser neu und mache den dann auf. Dann habe ich den alten noch.

    Das wäre dann die minimal-Lösung.

    Mal schauen.


    Gruß Paddy.

    Hallo Kollegen,


    ich bin noch auf der Suche auf der Suche nach einem Winterprojekt.

    Ich hatte ja schonmal hier gefragt, wegen dem leidigen Vergaserthema. Man bekommt nur noch den 12.16 anstatt dem 14.16.

    Ich wollte den schon erweitern auf 16, habe aber jetzt Abstand genommen, weil ich immer gerne es etwas reversibel habe.

    So, nun meine Frage, hat eigentlich schonmal jemand eine komplett automatikfremden Gaser versucht, zu adaptieren?

    Bei mir habe ich die Getrenntschmierung deaktiviert, also ist die erste Hürde gefallen. Ich könnte also den blöden Ölhebel komplett entfernen.

    Der Gaszug mündet unter dem Getriebe und steuert den Gaser über eine Stange von dort aus.

    Braucht man oder auch nicht.

    Unter der Schwingenachse könnte ich direkt mit einem Zug kommen zum Gaser.

    Den Benzinschlauch könnte ich durch einen Gummidurchlass anstatt des Ansaugrüssels kommen lassen, ebenso wie den Chokezug.

    Dann bleibt nur ein neuer ASS und ein Gaser mit externem Lufi.

    Ich denke konkret über deb Polini CP 17,5mm mit seinem angeflanschtem Lufi nach. Vielleicht auch ein anderer.

    Hat ein derartiges Projekt schonmal jemand gemacht? Ich finde nirgendwo etwas.

    Was meint ihr?


    Gruß Paddy.

    Nachtrag:


    Ich lege mein Vorhaben auf Wiedervorlage nächstes Jahr, sie läuft grad so zuverlässig und mit Drehmoment aus dem Keller.

    Da ich eh fast nur mit meiner Kleinen hinten drauf gemütlich mit max 30 tucker, erspare ich mir das bis auf weiteres.

    Mir reicht gerade die Gaserabstimmung bei der TL6T.

    Nächstes Jahr vielleicht mehr dazu.

    Jetzt optimiere ich erstmal das Wärmetauschverhalten an der Ape für wohliges Fahren im Herbst.

    Viel Schweissarbeit und Blechgebastel. Das steht jetzt an.


    Gruß Paddy.

    Geht doch!

    Wenn auch nicht unter dem Tank. Egal, der Erfolg zählt.

    Hab mein Mädel neu beschichtet damals in Einzelteilen gekauft, würde heute komplett neue Züge einbauen, nöö, was macht man, baut den alten Scheiß ein, obwohl es der ideale Zeitpunkt gewesen wäre.

    Gottseidank bis jetzt keine Probleme.

    Und bei der Automatik sind Schaltzüge ja nicht so belastet wie bei einer Schaltwespe.

    Sollte trotzdem halten.

    Um die Hüllen zu tauschen muss man halt schrauben bei einer Diva...


    Gruß Paddy.