Also meine mit ihrer noch Konfiguration läuft recht drehmomentstark.
So wie bei dir, leichte Steigungen werden mit nur wenig Abfall gemeistert.
Ich liege allerdings auch bei 85 Kilo...:-).
Gruß Paddy.
Also meine mit ihrer noch Konfiguration läuft recht drehmomentstark.
So wie bei dir, leichte Steigungen werden mit nur wenig Abfall gemeistert.
Ich liege allerdings auch bei 85 Kilo...:-).
Gruß Paddy.
Schön, daß sie läuft!
Und wenn du nicht so gut durch den Winter gekommen wärst, würde sie noch besser laufen... ![]()
Gruß Paddy.
:-).
Aber Jochen sag mal, wo baust du denn den BGM jetzt physisch hin? Bei deiner Vespa läuft ja von dem Klemmkästchen alles irgendwie weg in alle Richtungen und es gibt vermutlich keine wirkliche Zentrale in der Karosse irgendwo, wie bei jüngeren Vepas.
Gruß Paddy.
Also ich weiß jetzt nicht was ich sagen soll.
Gerade haben wir noch über deine Gemischaufbereitung parliert und du hast kräftig an deinem Schätzchen geschraubt und optimiert und jetzt ist sie weg.
Das tut mir furchtbar leid und ich fühle mit dir.
Ich hoffe inständig, daß es wenigstens mit der Versicherung einigermaßen läuft, auch wenn das kein wirklicher Ersatz ist.
Mitfühlende Grüße,
Paddy.
Das freut mich, daß es entgegen meiner Vermutung trotzdem funktioniert mit dem vollwertigen BGM-Regler.
Zur Erklärung meiner Zweifel:
Bei einer Kiste mit einem richtigen Regler für die Wechselspannungsseite geht das eine Spulenende der Wechselstromspule auf Masse.
Ebenso sind alle Wechselspannungsverbraucher gegen Masse geschalten. Auch wenn es einen zusätzlichen Gleichspannungskreis gibt. Alle Verbraucher gehen gegen Masse.
Bei deinem Schaltplan machen zwei der drei Spulen ungerichtete Wechselspannung. Ein Spule gegen Masse, die andere nicht.
Und dann münden diese 3 Spulenenden sternförmig in die sehr überschaubare Elektrik, eine auf Masse. Kein Verbraucher hängt offensichtlich direkt an Masse und alles läuft mehr oder weniger in deiner Schaltereinheit zusammen, deren interne Verschaltung nicht ersichtlich ist.
Das gepaart mit dem BGM, der offensichtlich als vollwertiger Regler betrieben werden kann als Ersatz für die üblichen Regler bei Piaggio, hat mich dazu verleitet zu sagen, daß der BGM ungeeignet ist.
Nichtsdestotrotz kannst du dir immer noch überlegen, deine Elektrik umzuhäkeln auf ein vollst. geregeltes Bordnetz. Das bedeutet zwar etwas Aufwand, aber dann wäre es sauber und du müßtest dir keine Sorgen mehr machen.
Gruß Paddy.
Kaw...
So Mädels,
gleich vorneweg, ganz fertig bin ich nicht, es fehlt noch eine Kleinigkeit. Aber ich habe Hunger und die Konzentration läßt nach.
Aber der Reihe nach. Erstmal habe ich Kopf und Zylinder außen auf 135 mm gebracht. Damit habe ich ringsum 2-3 mm Luft zur Haube:
So, das hat etwas gedauert, aber ich habe mir ja Zeit gelassen. Ich wollte ja nicht, daß etwas fatzt oder so.
So, das wäre wohl der erste DR 133, dessen Außenumfang auf ein paar Hundertstel konzentrisch zu seiner Bohrung läuft, harhar....
So, dann kam etwas, was der originale Zylinder der PK 125 Automatik auch so oder so ähnlich hat. Ich hangel mich halt anhand von Bildern im Netz, der Reparaturanleitung und der mir vorliegenden Ori-Haube entlang.
Der Zylinder ist auf der Auslaßseite etwas abgenommen, den Bildern im Netz nach etwas schräg.
Passend dazu der Kopf, der aber eher wohl gerade.
Das hat den Hintergrund, daß ein Fenster entsteht, damit ein Teil der Kühlluft von hinten hoch über den Kopf strömt.
Maße hatte ich natürlich keine, einfach anhand von den Bildern und mit etwas Schätzen einfach mal den Kopf 20 Grad schräg und gib ihm. 13,5 mm waren es dann radial.
Das gleiche mit dem Kopf, aber gerade. Da blieb ich mal bei 13 mm, weil ich mir noch etwas Material beibehalten wollte zu eventuell nachsetzen, wenn ich die Haube einpasse und mir der Luftspalt zu gering erscheint.
Das Ganze dann zusammen:
Dann habe ich nur den Zylinder aufgesetzt und versucht, so gut es geht, durch die Kerzensteckerbohrung die verschiedenen Höhen des Kopfes rauszuschätzen. Mit Messen hatte das jetzt nicht mehr so viel zu tun...
Das ringsum angezeichnet und dann bin ich die Holzwerkstatt. Den Bandschleifer auf waagrecht geschwenkt und ein grobes Band draufgemacht (80er).
Um die seitliche Abflachung war ich dann recht froh, das gab einem etwas Orientierung. Das Problem ist, man wird verwirrt durch die schräg laufenden Kühlrippen. Man ist ständig geneigt, den Kopf beim Schleifen optisch nach den Rippen auszurichten.
Also war das schonmal grob fertig. Halbe Stunde, ging flotter, als ich dachte.
Was dann noch fehlte, war eine Senkung für den Schraubdom der Haube, mit dem die Haube auf dem Originalzylinder mit einer Schraube befestigt wird.
Ob ich mir an der Stelle noch etwas einfallen lasse mit einem Drehteil aus Alu, das ich in den Kopf löte, damit dort wieder eine Schraube hinkann, weiß ich noch nicht. Zuerst mußte drt mit Durchmesser 20 freigemacht werden. In mehreren Schritten allerding, damit die Rippen nicht flöten gehen...
Dann habe ich den Übergang der gewölbten "Decke" noch etwas verrundet, eine Fläche angedeutet in dem Bereich, wo bei Original die Kerze ist. Dort ist nämlich die Haube auch entsprechend geformt und nun habe ich folgendes Ergebnis:
Hinten stößt sie noch etwas am Kopf an. Ich werde nächste Woche die Abflachung noch etwas vergrößeren, dem Luftspalt für die Kühlluft zum Kopf tut das gut und diesem Problem hier auch.
Dann werde ich in aller Ruhe vollend die letzten Hindernisse wegschleifen. Eventuell mit Knet die entsprechenden Stellen ermitteln.
Was man sieht, der Kopf hat weniger Kühlfläche. Ist beim Original der Automatik auch so, aber ich denke, da bleibt etwas mehr.
Umso wichtiger der Spalt für die Kühlluft.
Und wie erwartet werden ich den Motor ein oder zwei Größen bei der HD über optimal fahren, um die Temperatur runter zu bringen. Eher einen Tick zu fett. Und vielleicht 17° vOT ZZP
Ich will ja ohnehin keine Zwiebacksäge, also paßt das.
Hat jetzt etwas länger gedauert, ganz fertig bin ich nicht, aber für mich genug, um an das Thema geistig einen Haken zu machen.
Es fehlt noch ein bißchen freimachen am Zylinder für den Anlasserkranz und die gestern bereits erwähnten Abflachungen für den Ori-Luftfilterkasten.
Aber das zu seiner Zeit dann.
Soweit bin ich zufrieden....
Als ich vor über einem Jahr entschieden habe, bei der Ape einen Traktormotor mit 51mm Hub zu bauen, habe ich im Netz nach den Steuerzeiten des Polinis und des DR gesucht. Gefunden habe nahezu nix. Ich wollte den mit dem geringeren Vorauslass, damit ich den Motor auf Schub aus dem Keller auslegen kann.
Dabei bin ich auf einen Beitrag im GSF gestoßen. In dem geht es um den DR und was er wirklich kann.
Da hat dann jeder Kollege berichtet, was er alles an dem DR herumzerspant hat.
Da könnte ich mich jetzt einklinken, ich bin ja seit gestern Mitglied dort. Ich könnte umfangreiche Fräsarbeiten am DR 130 berichten mit Bildern. Nur daß ich ausschließlich an der Außengeometrie herumgefräst habe, und nicht in den Kanälen... ![]()
Soweit mal das Ergebnis dieses Samstags...
Dran bleiben, Kollegen, es geht was vorwärts...
Viele Grüße,
Paddy.
Das muß aber etwas einfacheres gewesen sein, Volker, oder?
Das BGM-Ding ersetzt einen kompletten Regler
Weißt du noch, was das für ein Begrenzer das war und ob dein Schaltplan vor deinem 12V-Umbau einigermaßen mit dem von Jochen hinhaut?
Gruß Paddy.
Oh Kollegen,
ich habe doch schon mehrmals von einem Beitrag im GSF erzählt, worin auf den Automatikmotor ein 130er Polini adaptiert wurde und dann stecken blieb.
In Anbetracht meines Aufwands habe ich stets darüber gelächelt.
Schau ich vorher rein, hat doch tatsächlich jemand Mitte März gefragt, ob der Motor läuft. Ein uralter Beitrag von 2006!
Die Antwort des TE kam prompt am selben Tag, ja der Motor läuft schon mehrere Jahre.
Dann wurde ich erstmal demütig und dachte, wenn es nicht so wäre, würde der Kollege das sicher nicht schreiben.
Auf jeden Fall habe ich mich angemeldet und den Mann zu ein paar Details befragt und gleichzeitig auch mein Projekt geschildert. Offenheit und Ehrlichkeit an dieser Stelle halte ich für sehr wichtig.
An meinem Projekt werden Informationen des TEs nichts mehr ändern, ich bin durch und es bleibt noch etwas Fleiß, mehr nicht.
Aber trotzdem wäre es spannend, wie dort das eine oder andere Detail gelöst wurde.
Ich berichte...
Gruß Paddy.
Gaserbestellung geklärt.
Momentan hängt wohl die Funktion, bei dem Anbieter WMS mit den Amazonzugangsdaten zu bestellen.
Hatte bisher funktioniert.
Naja, hab jetzt den 22er Gaser per Vorkasse bestellt, dann sollte er nächste Woche da sein. Dann kann der nächste Schritt nach der DR-Anpassung gemacht werden.
Das Motorenunikat für meine kleine schwarz-matte Lady bekommt ASS, Gaser und Lufi... ![]()
Langsam kanalisiert es sich...
Gruß Paddy.
So,
jetzt habe ich mich mal etwas näher damit befasst und bin zu dem Schluß gekommen, daß das BGM-Ding für dich das Falsch ist.
Das ersetzt ja einen richtigen Regler. Im Prinzip wie der geregelte Wechselstromausgang am Serienregler bei einer moderneren PK.
Das setzt aber eine andere Verschaltung deiner ganzen Wespe voraus. So wie ich den Schaltplan interpretiere (das aufgedröselte Schaltbild der Schaltereinheit am Lenker fehlt halt), ist das eine komplexe Verschaltung, damit die ungeregelte Wechselspannung einigermaßen auf die Schultern der Verbraucher verteilt wird.
Und genau das wird jetzt vermutlich durcheinander gebracht, wenn man den einfach in den Strang setzt.
Du hast laut Schaltplan zwei Spulen, die für die Verbraucher da sind. Eine speist ihre beiden Enden in den Kreis, die andere erzeugt ihre Spannung gegen Masse.
Und der Käse ist miteinander verkuddelt.
Das geht mit dem Ding nicht, es sei denn, ein anderer sieht das anders hier.
Ich bin mit den moderneren Schaltplänen ziemlich durch, aber diese Ultrasparschaltung ist mir nicht vertraut und der Plan ist zu wenig aufgedröselt, um es nachvollziehen zu können, wie die Last verteilt wird.
Jetzt habe ich den Mund gestern so voll genommen und muß trotzdem erstmal passen, tut mir leid.
Dieses Feld ist mir neu.
Hast du eigentlich mal nach dem Problem gegoogelt? Dafür gibt es bestimmt eine Lösung, aber der BGM-Regler kann es eigentlich nicht sein. Ich wüßte nicht, wie.
Gruß Paddy.
Das ist cool, die Mini-Vespa....
Auf den ersten Blick handwerklich auch schön gemacht.
Gruß Paddy.
So sehe ich das auch, Bernd...:-)
Hab gerade etwas gegessen und mal einen Schritt weiter gedacht.
Ich habe ja als Gaser einen PHVB im Kopf. Von den größeren Rollern dann also 20,5 Durchmesser oder einen Ersatz für den 20,5er den 22er.
Wer die Dinger nicht kennt, Zylinderschieber mit Nadel, also etwas, das den Namen Vergaser eher verdient als die beknackten SHBs.
Bsp.:
https://www.wms24.de/tuning-teile/m…skr-hexagon-tph
Grundsätzlich ist der von der äußeren Gestaltung bezüglich Platzbedarf ja mit einem SHB vergleichbar.
Da ich ja am Liebsten einen originalen Lufi (zumindest das Gehäuse) fahren will (der natürlich teilweise etwas verändert und umgearbeitet werden muß), sollte der da wenigstens einigermaßen reingehen.
Für die nicht Automatikkenner, bei der Automatik sitzt der Gaser im Lufigehäuse. Klingt komisch, ist aber so....:-).
Also habe ich mal den zum Basteln und Ausprobieren von Mario bekommenen Lufi mit einer langen Schraube so grob fixiert, damit ich die Einbauneigung einigermaßen berücksichtigen kann.
Das sieht dann so aus:
In der Hand halte ich meinen Spezial-18.16, den ich auf 21.21 aufgemacht habe und der noch zusammen mit dem selber gebauten Gasdrehgriff auf den Einbau in die Ape wartet.
So grob die Außenabmaße werden mit einem 20,5er PHVB hinhauen. Das wichtige Detail ist nämlich, daß der FHBB aus der Automatik nach oben nicht wirklich aufbaut, weil seine Drosselklappe von unten angesteuert wird.
Der PHVB hat ein Umlenkröhrchen für den Gaszug (keine 90 Grad, das werde ich vermutlich ändern müssen) und der Eingang des Gaszuges ist weiter in Richtung Ansaugtrichter.
Das müßte hinhauen irgendwie, mal unabhängig davon, was alles umgestaltet werden muß und wie der ASS dazu aussehen muß.
An den ASS wird nämlich der Luftfilter geschraubt. Heißt also, mein neuer ASS kann aussehen, wie er will, auch die Position der Öffnung, auf die der Gaser kommt, kann irgendwo sein, nur die Anschraubfläche für den Lufi muß an der richtigen Stelle sein und natürlich die zwei Bohrungen zur Befestigung des Lufi-Kastens.
Ich werde also recht schnell den PHVB kaufen müssen, damit ich die notwendigen Änderungen und die Konstruktion des ASS angehen kann.
Wird ne spannende Konstruktion werden, damit nach außen hin alles beim Alten bleibt. Ich hoffe, es gelingt.
Bis dahin flache ich am Zylinder die Rippen in dem Bereich noch nicht ab. Am Ori 125er PK Automatikzylinder sind die Rippen etwas ausgespaart, damit der Lufi sich dort einschmiegt.
Gruß Paddy.
So,
hatte heute noch die Gelegenheit, etwas für morgen vorzuarbeiten. Der Zylinder paßt jetzt schonmal unter die Haube. Aber im Prinzip gerade so, daß die Haube draufgeht und ich messen kann, was der Kopf an seiner höchsten Stelle haben darf.
Ringsum liegt die Haube an den konzentrischen Stellen an. Nach Rücksprache mit Mario hat es da minimal Luft, ergo muß ich seinen Außendurchmesser noch etwas verringern. 2-3 mm im Radius. Das kommt morgen.
Nachdem die Haube dann draufgepasst hat, konnte ich messen, das der Jopf an seiner höchsten Stelle 40 mm sein darf.
Die meisten hier kennen die typische Form von Langhubköpfen für die SF. Die sind wie eine Kuppel.
Höchster Punkt in meinem Falle waren etwas über 68 mm.
Ergo auf 40 runterhobeln.
Naja, runterhobeln ist jetzt vielleicht der falsche Ausdruck. Das ist etwas tricky zu bearbeiten, damit einem die Rippen nicht um die Ohren fliegen. Die würden ohne Frässtrategie abfatzen.
Aber nun mal das Ergebnis:
Mario wird langsam die Form eines 125er PK Automatik-Kopf erkennen, für den Rest ist das sicher eher ein ungewohnter Anblick.
Der Kopf wird jetzt ebenfalls im Außendurchmesser noch etwas reduziert und dann Freihand am großen Bandschleifer in meiner Holzwerkstatt vollends "unter die Haube gebracht" (5 Mark in die Wortspielkasse...
)
Jetzt schauen wir halt mal, wie weit ich morgen komme, ich lasse mir Zeit.
Bißchen blöd ist, daß der Bandschleifer draußen zu hören sein wird und es Feiertag ist.
Was soll's, ich hoffe auf schlechtes Wetter, damit sich die Nachbarn nicht so ärgern, weil sie drinnen sind.
Am Zylinder selber müssen auch noch ein paar "Flächen angefräst werden, damit der Luftstrom passt und der Luftfilter dran paßt, aber das kommt zum Schluß.
Erst muß der Kopf drunter und dann sehen wir weiter.
Gruß Paddy.
Masse ist auch angeklemmt? Der Dinger braucht auch Masse.
Ja, also genau so hätte ich das gesagt.
Von oben das Blaue ist der Wechselstromkreis direkt von der ZGP und die beiden zusamengecrimpten Blauen gehen weiter. Da dazwischen. So fasse ich die Anschlußanleitung des BGMs auf.
Wie ist der Spannungsbegrenzer angeschlossen? Hast du davon auch noch ein Bild? Also vor allem die Brücke und mit welchem der beiden Blauen gehst du auf was an dem Spannungsbegrenzer?
Wenn das auch richtig erscheint, würde ich tatsächlich als nächstes mal messen, was sich vor dem BGM und danach in Abhängigkeit von der Drehzahl anspielt.
Gruß Paddy.
Zur Ergänzung, kuck mal, das ist ein Auszug meiner selbstgemachten Verkabelung im Cockpit meiner Ape für die ganzen zusätzlich eingebauten Komfortfunktionen:
Jochen, ich denke, mit ein paar Bilder von deiner Situation kriegen wir deinen AC-Spannungsbegrenzer an der richtigen Stelle in ein blaues Kabel eingeschleift...
Gruß Paddy.
Also erstmal meinen Hut ab vor dem Projekt!
Auch die Kombi mit der Munitionskiste.
Ich stehe total auf Projekte, bei denen Aufwand/Nutzen in einem absoluten Mißverhältnis stehen und die nur durch eines erklärbar sind:
Es ist unser verdammtes Hobby, genau solche Dinge zu bauen und umzusetzen!
Man steht morgends auf und freut sich, an dem Projekt weiter zu arbeiten und stellt abends den Kragen, wenn man vorwärts gekommen ist!
Wirklich toll!
Ich für mich bin bezüglich Gütertransport eher das bequeme Weichei...
Viele Grüße,
Paddy.
Wenn Bedenken bestehen, den O-Ring zu "verwurschteln", einfach mal den Übergang am ASS genauer betrachten. Wenn der Vergasersitz schön verrundet und glatt zum offenen Ende ausgeführt ist, passiert mit etwas Öl wirklich nix.
Im Zweifelsfall mit einem 400er Schleifpapier und etwas Petroleum den Übergang glätten und verrunden.
Wobei ich das Thema Falschluft an der Stelle für etwas überbewertet halte, wenn die Paarung Gaser/ASS an der Stelle ein Schiebesitz ist und die Schlitze zum Spannen nicht bis hinten laufen.
Auf meiner Ape fahre ich ohne irgendwas, aber der Gaser geht auch saugend von der Passung her drauf. Auch Luft brauch erstmal einen signifikanten Querschnitt, bevor sie da wirklich durchströmt und das Gemisch abmagert.
Auch die Luft ist nur ein Fluid, das den Weg des geringsten Widerstand bevorzugt.
Und der Querschnitt der eigentlichen Vergaserbohrung zu zwei Hunderstel Spalt irgendwo zwischen ASS und Gaser im Verhältnis ist doch erheblich.
Da hat man bei einem dichten Sitz von Gaser zu ASS und einer Außentemperaturdifferenz von 25 Grad Celsius mehr Abweichung vom idealen Benzin/Luftgemisch als bei einem satt sitzenden Vergaser mit und ohne O-Ring denke ich.
Bei "Falschluft" muß man schon von einem relevanten zusätzlichen unbewußten Volumenstrom reden.
Machen wir mal ein einfaches Rechenbeispiel:
Ich habe einen 20er Vergaser, der in seiner Wohlfühlumgebung (harmonisch ausgelegter Motor in Sachen Hubvolumen, Ansaugtrakt, etc.) mit einer 100er HD bestückt ist und sauber läuft.
Dann käme eine Reduzierung der HD auf 95 rechnerisch einer Abmagerung gleich, wie wenn das selbe Gebilde ungehindert Falschluft hinter dem Vergaser ziehen könnte über eine Kreisringfläche von Außen 20 mm und innen 19 mm.
Nur mal so zur Verdeutlichung.
Nun die Frage an die Runde, wer hat nicht schonmal so plus minus 2 Größen an der HD rumumgedüst?
Soviel zum Thema Falschluft durch Hundertstel-Spalte zwischen ASS und Gaser...
Und wenn unterschiedliche Ausdehnungskoeffizienten aller beteiligten Materialien an der Klemmung des Vergaser so groß werden, daß sie zu einem Problem werden könnten, würde sich das eher durch das Abfallen des Gasers vom ASS bemerkbar machen, als durch eine nennenswerte Abmagerung des Gemisches.
Und bitte mich hier nicht falsch verstehen, das hat nichts mit dem Thema Falschluft am Kurbelgehäuse zu tun. Dort gibt es Zustände, wo der Einlaß noch verschlossen ist und aber durch die Kolbenbewegung ein Unterdruck erzeugt wird. Dadurch kann eine systemrelevante Menge an Falschluft angesaugt werden, die merklich abmagert.
Das ist an der Verbindungsstelle ASS/Gaser nicht der Fall. Die Druckdifferenz, die Luft in den Gaser durch die vorgesehene Öffnung saugt, ist die gleiche, die die "Falschluft" durch die "Leckstelle" am ASS saugt. Und dadurch stehen die angesaugten Volumina an Luft nahezu proportional im Verhältnis zu den Querschnittsflächen. Der Rest sind Korrekturfaktoren aufgrund der Geometrie, die das Verhältnis noch zugunsten von "Richtigluft" verschieben.
Ganz einfach Fluidmechanik....
So, jetzt Klugscheißermodus "aus".... ![]()
Gruß Paddy.
Sehr gut, Jochen!
Ich habe gerade schon angefangen zu grübeln, welchen Teil genau du von "Mach mal ein paar Fotos" nicht verstanden hast. ![]()
Gruß Paddy.
So Mädels,
nach der Protzerei mal wieder was Sachliches....:-)
Der gebrauchte Lufi von Mario ist ja bereits gekommen und mittlerweile in einem Sprudelbad gereinigt, damit ich damit rumtüfteln kann.
Gestern abend habe ich den Zylinder bereits für Samstag mit der Spannplatte auf die Fräsmaschine gepratzt, um genau da weiter zu machen, wo mir am vergangenen Samstag die Y-Achse einen Strich durch die Rechnung gemacht hat.
Danach habe ich das Motorgehäuse genommen, Luftleitblech und Zylinderhaube fixiert und den Luftfilter mal ebenfall an das Gebilde geschraubt.
Eigentlich ist das Gehäuse recht geräumig und bildet mit seiner Rückseite auch zu einem gewissen Grad einen Teil der Luftkühlungsströmung aus. Das war mir bisher so nicht bewußt.
Es spricht also einiges dafür, so einen Luftfilter zu nehmen, wenn es irgendwie geht.
Also habe ich mir heute mal einen Gaser rausgesucht (PHVB 22) und entweder garnicht oder zweimal bestellt.... ![]()
Bei WMS kann man seinen Adress- und Kontodaten von Amazon übernehmen und das habe ich gemacht. Nachdem nix passiert ist, nocheinmal.
Dann habe ich gedacht, ich warte mal, ob heute abend noch eine Bestätigung kommt, oder ob etwas auf der Seite nicht funktioniert hat. Genauso habe ich für Bastelarbeiten letztes Jahr einen FHBB 16.12 bestellt, das tut eigentlich.
Jetzt mal schauen....
Anyway, mit dem Gaser und dem alten Lufi von Mario kann ich in jedem Fall den neuen ASS konstruieren. Wenn ich das dann mit einem originalen Lufi der PK Automatik vereinen kann, kaufe ich tatsächlich einen neuen Originalen. Der kostet zwar runde 100 Euro, aber wenn ich den dann angepasst nachmodelliere und in SLS anfertigen lasse, wird das mindestens genauso teuer. Also warten wir mal ab, wie es wird. Im Original wüßte ich in jedem Falle, daß er für die sehr nahe Platzierung am Zylinder thermisch ausgelegt ist. Auch eine sichere Bank sozusagen.
Den elektrischen Choke könnte ich über den Ansaugrüssel aus der Karosse her versorgen, mit dem Gaszug müßte ich irgendwo von unten in den Filter.
Am Samstag mache ich selbstverständlich wieder Bilder. Im Idealfall kriege ich Zylinder und Kopf dann umgearbeitet unter die Haube und kann dann in Richtung ASS weiter machen. Darauf freue ich mich schon. Endlich mal 3D-Modellieren für den Motor mit allen Freiheiten eines Konstrukteurs.
Ich habe bloß noch keinen blassen Schimmer, was mich der ASS aus ALU-Lasersintern kosten wird.
Das werden schon ein paar Gramm werden und jedes Gramm kostet Geld in dem Fertigungsverfahren. Wenn es zu teuer wird, muß ich mir etwas anderes Überlegen. Dann kurbel ich irgendetwas aus dem Vollen oder schweiße mir etwas aus Alu zusammen, das die gleiche Funktion erfüllt. Das warten wir mal ab.
Der Ori-Luftfilter ist halt neben einer Schraube am Luftleitblech zusätzlich sauber mit zwei Schrauben am ASS befestigt. Da wackelt nix und es ist sehr solide ausgeführt.
Das ist neben der originalen Optik auch etwas, das für die Verwendung eines Ori-Lufis spricht.
Und bei den bisher aufgelaufenen Kosten kommt es auf die 100 Euro nicht mehr an. Jetzt soll der Motor so richtig perfekt werden. ![]()
Wegen Corona gibt es keinen Urlaub, also was soll's... ![]()
Gruß Paddy.