Vielen Dank, liebe Kollegen, mußte gerade schmunzeln wegen dem "Kieferwinkel"....:-)
Zum Thema Kühlung, ich bin da wirklich entspannt. Erstens fahre ich, wie schon öfters erwähnt, HD-mäßig eher einen Tick zu fett und reize die Vorzündung nicht aus. Die Verdichtung des DRs ist ebenfalls human.
Das braucht meine Motorauslegung und die dazu gehörige Intention gar nicht.
Zweitens nur mal so am Rande, was für CNC-gefräste Köpfe für Hochleistungsmotoren mit der wahrscheinlich der dreifachen Literleistung vercheckt werden:
https://www.luxury-for-your-scooter.de/p/zylinderkopf-simonini-wiseco
Ich denke, das sollte erklären, warum ich so tiefenentspannt bin wegen der Kühlung am Kopf...
Das Ding hat nachher vielleicht 7 PS oder so, laßt es 8 sein.
So, ich fasse die kurze Woche mal in Bilder zusammen, was ich so ein Kleinarbeiten abends gemacht habe, den Kopf mit der wiederhergestellten Rippentiefe habe ich ja schon erwähnt.
Die selber gemachte Wandlerwelle hat ihre Paßfedernut bekommen und ein paar Distanzscheiben, mit denen ich den Wandler axial positionieren kann:

Den aufgepreßten Mitnehmer für das Abtriebsrad hat ein netter Kollege verschweißt. Da kommt ja schließlich das Moment drauf:

Das kleine Zylinderchen aus Alu, das ich in die von mir gemachte Ausnehmung im Kopf noch einlassen und verlöten muß. Dann kann ich die Zylinderhaube dort festschrauben.

Der gleiche liebe Kollege hat mir den ausgedrehten Kranz des Kupplungskorbes auf meinen selber gemachten Adapterring geschweißt:

Ich habe mir ein Hilfswerkzeug aus Schweißdraht gebogen, damit ich die Restwandstärke des Überströmers auf der Polradseite messen kann, wenn ich den außen abflache.
Ich spreize auf und fahre rein, messe weiter hinten mit dem Meßschieber und stelle dann das gemessene Maß mit den Endmaßen im Zehntelschritten ein. Dann weiß ich, was an Wandung noch da ist. Mit einem normalen AUßentaster kommt man nicht ran.

Habe mal das Eingangsrad mit der angeschraubten Glocke auf die Wandlerwelle geschoben:

Jetzt kann man sehen, wo ich meinen Wedi einpressen will. Nämlich in den von mir eingeklebten Adapterring:

Dann kommt die harte und geschliffene Hülse auf die Wandlerwelle und kommt genau konzentrisch zum Adapterring für den Wedi zum Liegen:

Ja und dann halt der Wedi selber, hier natürlich nur aufgelegt:

Ich denke, jetzt dürfte klar sein, wie ich meine Wandlerwelle Marke Eigenkonstruktion gegen das Eingangsrad des Sekündärgetriebes dichten will. Das Eingangsrad gegen das Gehäuse selber hat die originale Lagerung und Dichtung, halt axial an anderer Stelle wie bisher.
Mal den Wandler mit der Fliehkraftkupplung aufgesteckt mit der Paßfeder, halt hier ohne Gegendruckfeder und zweiter Riemenscheibenhälfte:

Und zum Schluß das Konstrukt mal von der Getriebeseite aus gesehen:

Also: Wandler wird vom Motor über die Malossi-Multivar und den Riemen angtrieben und dreht frei innerhalb des Eingangsrades mit meinem selber gemachten Bronzelager auf der Wandlerwelle.
Erreicht er die Drezahl, ab wann die Fliehkraftkupplung greift und die Kupplungsglocke mitnimmt, geht es los im Getriebe und der DR hat über den Riemen Kraftschluß zum Hinterrad.
Kommt jeder mit, der noch nie einen Scooter zerlegt hat? Eigentlich ganz einfach, nur hier etwas kompliziert und aufwendig ausgeführt, weil ich halt einen Scooterwandler mit dem Sekundärgetriebe einer PK Automatik verknüpfen muß und der Scheiß auch noch dicht sein soll... 
Oh Mann, was ein Aufwand, aber ich finde, es ist schön und solide geworden. Und der ganze Scheiß hat wahrscheinlich einen deutlich besseren Rundlauf als jeder Scooter oder die PK Automatik an der Stelle. Genauer konnte ich den ganzen Käse nicht fertigen, wie ich das gemacht habe.
Ich hoffe, das zahlt sich aus...
Liebe Grüße,
Paddy.