SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Scharnhorst

    Was bedeutet in deiner Terminologie "Typenschein". Meinst du damit die ABE?

    Ich meine mal gelesen zu haben, daß dort, sofern die originale deutsche ABE, die 3 letzten Ziffern einer Zahl (welcher auch immer) für den Farbcode stehen.

    Aufgrund eben dieser Zahl habe ich die ursprüngliche Farbe meiner Vespa mal spaßeshalber ermittelt, wenn ich nicht irre.

    Ist aber schon eine Weile her.

    Google mal nach "Farbcode Vespa ABE" oder so.

    Gruß Paddy.

    Ich überlege gerade, wie man im GSF meinen Motorumbau erklärt....

    Ich überlege immer noch......

    Und immer noch....

    Vielleicht einfacher....?

    Mehr Kraftausdrücke....?

    Halten die mich für ein Schlachtschiff....?

    Oder für einen irischen Whiskey...?

    Liest man da mehr als eine Seite mit....?

    Ich habe noch keinen Ansatz....

    Ich werde nochmal in mich gehen....

    Schmunzelnde Grüße,

    Paddy.

    Achso, noch die Riemenabdeckung.

    Die werde ich heute abend auch noch bestellen. Ist ein Reproteil. Für 36 Euro kann man die sich mal ankucken. Vielleicht nicht ganz so liebevoll gemacht wie die Original, aber wie gesagt, ich schau sie mir mal an.

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    Gruß Paddy.

    Der Mario ist halt ne Bank...!

    Aber vor lauter Teilesuche, Leute jetzt wird es aber echt krass.

    Jetzt werden die "Mangelware"-Teile der Automatik-Wespe schon von intakten Kisten rausgeklaut.

    Ohne Worte...Eigentlich darf man da garnicht drüber nachdenken.

    Ich hoffe, daß du mithilfe von Mario dann auch noch den Rest zusammenkriegst und die Kleine bald wieder läuft.

    Ein Grund mehr, auf unsere Kleinen ein Auge zu haben...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    P.S.: Na wenigstens fängt mal mit den Teilen von meinem künftigen Motor keiner was an in einer Original-Automatik...:-)

    Kollegen,

    mit der Antriebswelle ging es auch etwas weiter.

    Zuerst habe ich gestern abend mal den ich nenne es "Mitnehmer" in zwei Teile zerlegt. Zähe Sache (Fünf Mark in die Wortspielkasse...:-) ).

    Dann gemäß CAD eine Hälfte auf etwas über 12 mm gdreht und die andere auf etwa über 13 und dann auf der Diskusschleifmaschine parallel gezogen:

    Der Teil mit den Mitnehmerflügeln ist innen auf 25,5 ausgedreht.

    Dann habe ich die Abtriebswelle umgearbeitet, erster Schritt. Die Verzahnung überdreht für einen runden Sitz des Stirnrads und links davon einen Sitz gedreht mit 2 Hundertstel Überdeckung zu dem Teil mit den Mitnehmerflügeln.

    Das Ganze wird dann so angeordnet (bis auf die Tatsache, daß der Teil mit den Flügeln aufgepreßt werden muß, mache ich erst, wenn das Stirnrad ausgedreht ist)

    Wie gesagt, Stirnrad noch auf den überdrehten Durchmesser der Verzahnung ausdrehen und dann noch einen Einstich für einen Seegerring setzen.

    Zum Schluß wird der aufgepreßte Teil mit den Flügeln mit der Welle noch verschweißt, dann hält das.

    Dann kann ich durch lösen des Seegerrings das Abtriebsrad wechseln zwischen 50er und 125er Verzahnung.

    Wenn die Baugruppe fertig ist, kommen Bilder.

    Flüssigaluminium ist bestellt, damit ich den Getriebedeckel ausgießen kann für die weitere Bearbeitung und Gasflasche neu Argon bekomme ich Donnerstag.

    Gruß Paddy.

    Oje, genau die Teile, die Mangelware sind.

    Also wenigstens die Riemenabdeckung gibt es mittlerweile bei SIP als Neuteil aus Reproduktion.

    Die restlichen Teile der Variomatik wird es wahrscheinlich nur noch gebraucht geben.

    Da wirst du um eine Suche im Netz (Bucht, Kleinanzeigenbucht) nicht drum herum kommen.

    Ich habe von den Teilen auch nur genau die, die in meinem Motor verbaut sind. Genau deshalb baue ich ja eine zweiten Motor gerade um auf Standardkomponenten von moderne Scootern.

    Gruß Paddy.

    Kollegen,

    heute, während die Katzenklos in der Sonne trockneten, habe ich das Gehäuse auf die Maschine genommen und schon mal aufgefangen.

    Dann bin ich mit meiner Tochter aber Ape gefahren und bin erst vorher kurz an die Maschine und habe den Bund um 1 mm ausgespindelt.

    Der Lagerdummy von der Eingangswelle ist noch etwas eng, aber es läuft und hat normales Flankenspiel!

    Im zweiten Bild sieht man meinen Durchbruch und wie die Lagerhülse bündig mit der Außenhaut abschließt.

    Lagerhülse einkleben und eine Nadelbuchse verwenden, fertig. Dann ist das zu.

    Alternativ könnte ich da noch eine abgesetzte Fläche anspindeln und einen gedrehten Aludeckel darufkleben. Das wäre auch noch möglich.

    Ja soweit mal Ziel für das Wochenende erreicht. Nächste Woche nochmal die Dummys nacharbeiten und dann mal die Abtriebswelle umarbeiten. Den Deckel noch ausgießen, damit ich den fertig machen kann.

    Eine kurze Woche, aber vielleicht dreht sich ja das komplette Getriebe an Ostern. Mal sehen.

    Ich bin zufrieden. Wer hätte das gedacht, daß das Zeug trotz großer Verschiebung doch wieder alles seinen Platz findet.

    Gruß Paddy.

    Sooo, 1:17 Uhr und ich bin glockenwach, weil sich mein Feierabendkaffee aus dem Siebträger nach dem Essen aufgrund des langen Vespasamstags nach hinten verschoben hat.

    Nachdem ich etwas schlauen Senf in meinem Apeforum zu technischen Themen gegeben habe und immer noch topfit bin, will ich euch mal mein geordnetes Chaos nicht vorenthalten.

    Meine Katze schläft in ihrem Korb im Stall und wartet darauf, bis wir beide hochgehen, wenn ich denn endlich mal müde werde.

    Meine Herzallerliebste kam heute zu mir an die Fräsmaschine und hat sich nach dem Fortschritt erkundigt. Ich habe ihr alles erklärt und ein paar Dinge von meinem "Projekttisch" rübergeholt, um es anschaulisch werden zu lassen.

    Ihr Blick schweifte zum Projekttisch und sie meinte: "Nicht genug, daß das ziemlich abgefahren ist, was du da machst, nöö, bei dem Durcheinander blickt doch keiner durch..."

    Also hänge ich aus lauter Langeweile wegen Schlaflosigkeit mal ein paar Impressionen an, die meine sorgsame Akribie in diesem Projekt untermalen...

    Wenn jemand meiner lieben und geschätzen Kollegen hier bei VO auch nur annähernd gedacht hätte, daß bei all den Hundertstel und Zehntel, die ich so auf der Fräsmaschine zelebriere, ein absoluter Pedant unterwegs wäre, könnte man das mit gutem Gewissen verneinen.

    Nöö, ich habe den ganzen Scheiß komplett wild durcheinander auf zwei Böcken, die ich mit meinem alten Bauerhaus mitgekauft habe und die mich seit 2006 begleiten. Auf denen habe ich bisher alles, inklusive den ganzen 3 jährigen Umbau des Hausen gemacht. Alles liegt durcheinander da, von der Spannzange bis zum Einzelteil. Zwei OSB-Platten machen die Fläche, die Oberflächen sind sorgsam unstrukturiert belegt mit unheimlich viel Zeug.

    Aber alles ist am Start. Ich persönlich habe so meine Probleme mit Ordnung, was solche Projekte angeht.

    Aber bisher hat immer alles funktioniert. Seit 30 Jahren...

    Viele Grüße,

    Paddy.

    Hallelluja, Mädels,

    es hat etwas länger gedauert. Gegen 21:15 war ich fertig und gleich vorneweg, die beiden Gehäusehälften passen noch nicht zusammen. Keine Angst, nichts Schlimmes...

    Aber erst mal alles der Reihe nach. Ich habe im CAD gemessen, wo mein großes Stirnrad zum Liegen kommt in der Tiefe, habe 5 mm dazu gegeben und angefangen, auszuspindeln.

    Natürlich war meine Spannplatte nicht weit genug ausgefräst und ich mußte gegen Ende die auch noch mitspindeln, was das Ganze etwas in die Länge gezogen hat, wegen meinem "Turbo-Vorschub" in Z...:-)

    Naja, der große Durchmesser war dann endlich fertig und ich mußte konzenrisch dazu noch einen kleineren um nochmals 9 mm tiefer spindeln, weil ein Teil des Mitnehmers und die Klauen am Stirnrad ebenfalls Platz brauchen.

    Dann dachte ich irgendwann, was ist denn das? Konnte ich durchkucken. Ich Depp hatte mir den Getriebedeckel nicht so genau von der anderen Seite angeschaut. Die große Wand, an der ich jetzt rumspindel, ist von der Bremsenseite her tatsächlich ausgemagert.

    Ich habe dann abgebrochen und muß das von der anderen Seite erst mal ausgießen. Egal, nicht so schlimm. Mache ich nächste Woche.

    Aber ansonsten paßt es:

    Dann habe ich den Durchmesser des zu hohen Doms der Zwischenwelle aufgefangen und aus dem CAD die Tiefe bis zur Auflage der Schulter der Lagerhülse gemessen. Dann bin ich zur Probe mal mit dem Ausdrehkopf rein. Knappe Kiste...

    Dann erst mal den Dom bis zur anderen Seite aufgeborht und dann mit 20 mm ausgeräumt:

    Dann mal den kompletten Dom weggespindelt bis zu der Auflagefläche der Lagerhülse.

    Dann war es schon 20:00 Uhr. Erst dachte ich, scheiß drauf, ich schau mal, ob wir im Geschäft eine Bohrstange haben, die ich in meine Fräsmaschine spannen kann. Manchmal ein bißchen doof, meine alte Maho hat einen anderen Konus als die Deckel im Geschäft, da paßt eigentlich nix, wenn ich es nicht mit der Spannzange am zylindrischen Schaft nehmen kann.

    Dann habe ich nochmal etwas rumgemessen und habe dann meine Vorrichtung etwas abgeändert, damit der Ausdrehkopf Platz hat. Dann den Meißel noch etwas weiter ausgespannt und dann ging es doch ganz knapp.

    Durchmesser fertig und alles paßt:

    Der ganze Scheiß haut halt auf's Zehntel mit meinem CAD hin. Zuerst hat mir ein Millimeter gefehlt, bis mir eingefallen ist, daß ich im CAD eine 1 mm Anlaufscheibe mal vorgesehen hatte an der Stelle.

    Soweit so gut, alles noch eingespannt gelassen, man weiß ja nie. Dann mal im Gehäuse gemessen.

    Siehe da, axial 1 mm zuwenig Platz! Grübel.

    Ein paar mal rumgemessen, im CAD kontrolliert, dann hatte ich den Fehler.

    Wandlerseitig habe ich ja für die Zwischenwelle ein Kugellager 6201 anstatt der originalen Nadelhülse vorgesehen.

    Eben dieses Lager, bzw. sein Dummy steht einen Millimeter zu weit aus der Lagerhülse.

    Ich fand dann irgendwann den Fehler. Im CAD hatte ich dem Lager die Breite 9 mm gegeben, tatsächlich ist es 10 mm. Der Dummy stimmt.

    Lösbares Problem und jetzt seht ihr auch, warum ich mit Lagerhülsen arbeite. Mit denen kann ich immer wieder auf alle möglichen Arten tricksen, wenn etwas nicht stimmt oder ich noch etwas flexibel bleiben will.

    Ich muß jetzt nur den Bund der Lagerhülse um einen Millimeter einsenken mit dem Ausdrehkopf, dann ist alles wieder bella.

    Mal sehen, vielleicht mache ich das morgen mittag noch schnell, ich hätte gerne die beiden Hälften noch zusammen gesteckt dieses Wochenende. Wenn das paßt und sich Eingangswelle und Zwischenwelle drehen und miteinander kämmen, kann ich nächste Woche die Abtriebswelle umarbeiten und den Deckel ausgießen.

    Aber es hat sich doch heute echt in die Länge gezogen. Bewährt hat sich auf jeden Fall, alles parallel dazu im CAD zu haben. Ohne hätte ich keinen Bock auf so einen Umbau. Es vereinfacht das Ganze ungemein, ohne wäre das echt zäh und die Fehlerquellen würden zunehmen.

    Ein ganzes Getriebe in der 3. Dimension auf den Kopf zu stellen ist halt doch eine Hausnummer. Machbar, aber doch vielleicht nicht jedermann Sache. Da hilft gutes Werkzeug, ob auf der Maschine oder im Rechner...:-)

    An der Stelle ist mal wieder ein: "Nicht nachmachen!" angebracht! :)

    Ich hoffe, es war interessant bis hierher. Dranbleiben.

    Viele Grüße,

    euer Automatikpsychopath Paddy...:-)

    So liebe Kollegen,

    nachdem jetzt gestern abend klar war, daß ich mir platzmäßig axial den Freilauf nicht mehr leisten kann, konnte ich das Gehäuse praktisch 1:1 nach CAD fertig machen. In dem Entwurf war der Freilauf ja nicht vorgesehen. Im CAD habe ich die virtuelle Gehäusetrennebene drin und von da aus wird alles weitere gefertigt.

    Also habe ich meine beiden Puffer weggespant. Zuerst den Puffer der Aluplatte von 14 mm auf 12 mm:

    Danach habe ich meine zweiten axialen Puffer auf Null gefahren. Im CAD ist meine große Lagerhülse mit ihrem Bund um 3 mm in die Aluplatte eingelassen:

    Danach habe ich die neuen Kanten mit dem Spindelkopf noch angefast. So, die gesamten 5 mm Puffer sind weg und ich habe nun die exakt gleiche Situation wie im CAD:

    Schön, wenn einem die Entscheidungen abgenommen werden, hehe...:-).

    Dann habe ich meine parallel geschliffenen "Säulen" auf den Tisch gespaxt und die ausgemagerte Spannplatte mit dem Getriebedeckel drauf gepratzt.

    Angekratzt ist die Oberseite der Aluplatte, die wie man an der Bügelmeßschraube sieht 20,25 dick ist.

    Das ist die neue 0 und somit ebenfalls die Trennebene im CAD.

    Der Lagersitz der Abtriebswelle ist aufgefangen und ich spindel erstmal den Platz für das Abtriebsstirnrad aus.

    Später mehr...

    Gruß Paddy.

    Die Clips haben doch nur eine Montagemöglichkeit.

    Je nach dem, von wo die Stange gesteckt wird.

    Ob das im Einzelfall jetzt von "Außen" ist, möchte ich nicht sagen, weil man da schnell aneinander vorbei redet.

    Gruß Paddy.

    Ergänzend von mir:

    Mach den Gaser mal fest, dreh am Hebel, damit du die Bewegung der Drosselklappe siehst und dann gib mal Gas und schau die die Bewegung des Gasgestänges an. Dann wird klar, wie du das einhängen mußt allein von der Kinematik her.

    Und bevor man über sich darüber aufregt, immer mal daran denken, wie "toll" es ist an einem Gaser an einer Schaltvespa zu schrauben in dem tiefen Loch unter der Sitzbank....

    Auch nicht gerade das, was man haben muß...:-) Vergnügungssteuer wird da auch nicht fällig.

    Gruß Paddy.

    P.S.: Paß auf die Clips auf, die gibt es nicht überall zu kaufen...Ich habe vor Jahren noch mal ein paar ergattert und sie hoch heilig im Lager verstaut.

    Nee, Mario, EC80. Alte Bezeichnung für 16MnCr5, Standard für Verzahnungen als Einsatzstahl.

    Das tippe ich, voraus die Welle mit der Verzahnung ist.

    Im Prinzip auch nicht so wichtig, wir beide haben den gleichen Gedanken. Ein Lagersitz auf einer Bestandswelle sollte einfach so bleiben, wie er ist. Dafür wurde er gemacht.

    Für die Wandlerwelle werde ich an mindestens zwei Stellen den bequemen Weg gehen und Innenringe aufpressen. Damit bekomme ich von der Stange alle notwendigen Eigenschaften bezüglich Dichtlippen- und Nadellauffläche.

    Gruß Paddy.

    Danke Mario, dachte ich mir es doch. Vergüten an so einer Welle ist eher unorthodox...

    Wahrscheinlich spindel ich durch und kann dann später entscheiden, ob ich es mit einem gedrehten Aludeckel zuschweiße oder die Dichtigkeit mit einer Nadelbuchse erreiche.

    Stören tut beides nicht.

    Ich tippe aus dem Bauch raus zwar eher auf EC80 wegen der Verzahnung, aber wenn die EHT mal weg ist, mag das Nadelrollen genausowenig wie Automatenstahl...:-).

    Viele Grüße,

    Paddy.