So Jungs,
keinen blassen Schimmer, ob das jetzt jemand kapiert, was ich da vom Bildschirm abfotografiert habe.
Ich hatte ja schon den Wandler, Kupplung und die Kupplungsglocke schonmal grob drin im CAD-Modell meines Getriebes.
Heute abend hatte ich dann ein paar Maße nochmals genauer nachgemessen und entsprechend korrigiert.
Grob hatte ich letzte Woche auch schon mit der Wandlerwelle und den notwendigen Buchsen angefangen.
Seit heute abend steht das Ganze weitestgehend im 3D. Jetzt muß ich mir die Teile noch als Zeichnung ableiten, dann kann ich nach und nach mit der Fertigung anfangen.
Einiges werde ich vordrehen und dann im Verbund finalisieren, damit alles sauber zueinander läuft.
Für das radiale Lager von Wandlerwelle zu Eingangsrad habe ich mich bis auf weiteres für eine Bronze-Buchse entschieden.
Dazu habe ich auch schon einen Grundsatzversuch gemacht, leider habe ich vergessen, es zu fotografieren.
Ich habe an einem Messingrundmaterial getestet, wie ich einen doppelten Wendel auf der konventionellen Drehbank mache, das sah nichtmal schlecht aus.
Das werde ich mal versuchen so umzusetzen, damit ich ähnliche Schmierverhältnisse bekomme wie in dem Primärkorb in einer normalen SF.
Also werden der Rest dieser Woche und die nächste Woche davon geprägt sein, Schritt für Schritt die Drehteile zu fertigen.
Was ich am Wochenende mache, weiß ich noch nicht.
Ich werde heute auf jeden Fall nochmal in den Deckel messen, wo das Lager der Wandlerwelle genau axial sitzt, das Eingangsrad wieder ausbauen und mitnehmen, damit es außen am Flansch überdreht werden kann und entsprechend mit der Adapterscheibe für die Kupplungsglocke sauber läuft.
Wenn ich keinen geschliffenen harten Bolzen für den Lageransatz im Getriebedeckel finde, werde ich wohl ein Stück der Originalwelle in meine Wandlerwelle einlassen, die weich, aber aus hochfestem Stahl bleiben wird.
Von der Kurbelwelle der Automatik, die ich von Mario habe, versuche ich mal den Innenring des Limaseitigen Lagers abzuziehen.
Aus dem würde ich gerne die Lauffläche für den Wedi machen zwischen Wandlerwelle und Eingangsrad.
So hätte ich das gerade im Kopf, kleinere Änderungen vorbehalten.
Wird sich zeigen, ob das alles so tut, wie ich meine. Unterwegs fällt mir bestimmt noch das eine oder andere ein.
Vielleicht dreht sich der Käse ja schon auf übernächsten Samstag, mal sehen. Es ist eigentlich garnicht so viel, aber ich werde vielleicht den einen oder anderen Dorn machen müssen und auch weiche Backen ausdrehen.
Die Rohlinge für die Distanz- und die Zentrierbuchse lasse ich vielleicht den Lehrling vordrehen, wenn er Zeit hat. Das hilft auch schonmal, wenn da das eine oder andere wegfällt.
Auf jeden Fall steht die Konstruktion soweit und ist schlüssig. Auch die Fertigungsreihenfolge.
Da ich das meiste selber mache, brauche ich auch nicht kunstvoll vermaßen, ich kenne ja die Toleranzen, die ich brauche.
Gruß Paddy.
