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Beiträge von CosaTom

    Ich habe keine PK. Grundsätzlich stimme ich dir zu. Ich sehe nur in den Stromlaufplan, den tonitest für die PK Automatik verlinkt hat.

    Alles was zwischen Batterie und Sicherung ist, ist nicht relevant für die Sicherung. Die Bauteile und Leitungen sind nicht abgesichert. Von der Sicherung gehen 2 rote Kabel ab. Eines zum Zündschloss und eines wohin auch immer. Dort wird der Kurzschluss sitzen.

    Ich hatte mich vor einer Weile auch mit dem 2T Ölverbrauch beschäftigt. Die Vespas sind da offenbar alle sehr großzügig. Meine Cosa 200 mischt ca. 1:30. Dein errechneter Wert von 1:22 ist jedoch schon eine sehr hohe Ölbeigabe.

    Der von tonitest verlinkte Stromlaufplan ist ein wenig anders wie der, den ich gefunden hatte (mit Handschaltung).

    Von der Sicherung geht ein rotes Kabel zum Zündschloss. Ein anderes rotes Kabel geht zum Generator. Der Generator wurde bisher noch nie erwähnt, wenn ich mich nicht irre. Der Generator kann natürlich auch einen prima Kurzschluss verursachen. Das Lüfterrad rotiert und so kann durchaus mal ein Kurzschluss auftreten (bei Berührung des Lüfterrades an einem durchgescheuerten Kabel). Wenn der Lüfter sich weiter dreht ist der Kurzschluss wieder weg.

    Mach mal die Kurzschluss Messung mit dem Multimeter. Stell auf "mit beep" ein. Dann dreh das Lüfterrad per Hand einmal um eine Umdrehung. Ich wette, es wird piepen.

    Der Stromlaufplan von kasonova ist ein wenig anders wie der, den ich gefunden hatte.

    Von der Sicherung geht ein rotes Kabel zum Zündschloss. Ein anderes rotes Kabel geht zum Generator. Der Generator wurde bisher noch nie erwähnt, wenn ich mich nicht irre. Der Generator kann natürlich auch einen prima Kurzschluss verursachen. Das Lüfterrad rotiert und so kann durchaus mal ein Kurzschluss auftreten (bei Berührung des Lüfterrades an einem durchgescheuerten Kabel). Wenn der Lüfter sich weiter dreht ist der Kurzschluss wieder weg.

    Mach mal die Kurzschluss Messung mit dem Multimeter. Stell auf "mit beep" ein. Dann dreh das Lüfterrad per Hand einmal um eine Umdrehung. Ich wette, es wird piepen.

    Ich habe bei kabel-schute einen Stromlaufplan

    Vespa PK XL2

    gefunden. An der Sicherung hängt Pin B+ des Reglers und das Zündschloss. Beide Kabel in Rot. Mehr ist da nicht.

    Und wenn die Sicherung durchbrennt, dann muss mit dem Ohmmeter ein Kurzschluss zu messen sein., maximal 1 oder 2 Ohm gegen Masse/Blech. Die von dir gemessene OL kann nicht korrekt sein.

    Miss doch mal hinter dem Zündschloss mit Zündung aus und Lichtschalter an. Dann solltest du eigentlich die Glühlampen Scheinwerfer und Rücklicht messen. Die haben auch weniger wie 0,x5 Ohm. In jedem Fall kein OL.

    Blöde Frage… Kaskade abmontieren oder erstmal „nur“ oben das Tachogehäuse?

    Ich hatte mal ein durchgescheuertes Kabel an einer Stelle zwischen Lenkerkopf und Kaskade. Das habe ich nur zufällig gefunden. Bei mir ging manchmal das Licht aus, wenn ich den Lenker voll eingesetzt klagen hatte.

    Und zu der Sicherung. Es wird sich um eine träge Sicherung handeln. Die Sicherungen gehen nur bei einem totalen Kurzschluss "sofort" kaputt. Wenn aber z.B. nur der 1,5-fache Nominalstrom fließt, dann kann es Sekunden dauern.

    Mal eine ganz blöde Frage: Die Sicherung hat den korrekten Wert? Nicht etwa nur 0,5A statt 5A?

    Wir haben ja von den modernen Vespas nicht viel Ahnung. Aber Ideen haben wir schon.

    Wenn ich meine Chiao abbocke, dann geht sie auch manchmal aus. Der Motor ist kalt, das Hinterrad dreht in der Luft und die Kupplung trennt nicht so schnell, wenn das Hinterrad auf die Straße aufsetzt. Okay, die Chiao ist 40 Jahre älter wie die GTS.

    Schau mal, ob sich das Hinterrad dreht, wenn du sie startest. Wenn ja, dann schiebe doch mal einen Keil unter das Rad, so dass das Rad abrupt gestoppt wird, aber sonst nichts an der Lage der Maschine verändert wird.

    Wenn sie aus geht, dann suche in Richtung Kupplung und Vario.

    Wenn sie weiter läuft, dann hat dein Problem etwas mit der Bewegung beim Abbocken zu tun. Kabelbruch, Wackelkontakt, abgescheuerte Kabelisolierung usw.

    Hmm. Das ist misteriös. Der Hupengleichrichter kann keine sehr viel höhere Spannung am Ausgang machen, wie er am Eingang hat. Im Gleichrichter könnte eine boost-Stufe verbaut sein, so dass nahezu die doppelte Eingangsspannung am Ausgang ankommt. Ich hatte vor vielen Jahren mal einen Schaltplan vom Hupengleichrichter gesehen. Aber 50V am Ausgang bei 6.5V am Eingang ist nicht möglich.

    6.5V AC (grau nach Blech gemessen) ist zu wenig. Da könnte der Spannungsregler defekt sein. Das hatte ich auch mal gehabt.

    Auch wenn der Spannungsregler defekt wäre, dann kann der Hupengleichrichter keine 50V DC (rot-schwarz nach weiß) erzeugen.

    Kannst du eine Widerstandsmessung zwischen weißem Kabel und Blech machen? Den Motor nicht laufen lassen, spannungslose Messung. Ist dort ein Kurzschluss oder nur wenige Ohm?

    So langsam ist mit der Hupengleichrichter suspekt.

    Grüße Tom

    Falsch Messen ist Mist! Das rot-Schwarze Kabel gegen das weiße Kabel am Hupengleichrichter sind fast 12V.

    Klasse. Das passt. Falsch messen passiert übrigens auch den Profis.

    Dann habe ich die grün-schwarze Kabel an den Dioden abgezogen und gegen das weiße Kabel gemessen. Es wird zuviel Volt angezeigt.

    Das verstehe ich nicht.

    Du hast am grün-schwarzen Kabel gegen Weiß gemessen? Oder hast du an den Dioden gegen Weiß gemessen?

    Wieviel Spannung hast du gemessen?


    Am abgezogenen grün-schwarzen Kabel würde ich 0,0V erwarten. Erst beim Drücken des check-Tasters sollen dort 12V zu messen sein. Und zwar die gleichen 12V, die auf dem rot-schwarzen Kabel zu messen sind. So wäre die Erwartung.

    Grüße Tom

    Da stimmt aber was gewaltig nicht.

    MMn sollten da iwas zw 12,x und vlt 14,x anliegen.

    Korrekt. Messen kommt von Mist.

    Ich habe zwischen dem grün-schwarz-Kabel an den Dioden bei gedrückten Ckeck-Taster gemessen. Als Masse habe ich die Schrauben an der Hupe genommen.

    Das Rot-Schwarze Kabel ist DC Gleichspannung vom Hupengleichrichter. Die Schraube an der Hupe wird vermutlich Blech-Potential sein. Das Blech ist AC Masse. Für eine DC Messung musst du das weiße Kabel am Hupengleichrichter als Masse benutzen.

    Dann habe ich am Hupengleichrichter zwischen dem rot-schwarz-Kabel und dem grauen Kabel gemessen. Es kommen auch 29,5V an.

    Wie schon geschrieben, das Rot-Schwarze Kabel ist DC Gleichspannung vom Hupengleichrichter. Das Graue Kabel ist AC vom Generator. Klar, da misst du den gleichen, falschen Wert wie vorher gegen das Blech als GND.

    Verwende die korrekte Masse beim Messen, dann kommen die korrekten Werte raus.

    Grüße Tom

    Sind die Glühlämpchen wirklich durchgebrannt? Bei meiner Coda sind die Fassungen eine Katastrophe. Die Lämpchen machen keinen Kontakt. Ich biege die Drähtchen der Lampen immer etwas zur Lampenmitte. Dann gibt es einen recht guten Kontakt.

    Dass die Glühlampe quasi sofort durchbrennt ist merkwürdig. War es eine alte Lampe aus der Grabbelkiste? War es eine 6V Lampe? Erzeugt der Hupengleichrichter eine deutlich zu hohe Spannung (mehr wie 12V DC)?

    Bevor du den Hupengleichrichter ersetzt, miß doch erst einmal was er macht.

    Grüße Tom

    Ich vermute jetzt folgendes. Das grün-schwarze Kabel kommt vom Check-Schalter. Meine Dioden sind kaputt und beim Drücken des Chec-Schalters geht zu viel Strom durch die Dioden und die Glühbirne brennt durch. Könnte das so sein?

    Nein. Der Strom ist abhängig von der Leistung der Glühlampe und der Betriebsspannung.

    Wie viel Watt haben eigentlich die Glühbirnen? Es gibt welche mit 1.2 Watt und welche um die 2 Watt?

    Ich glaube 1,2W oder 1,4W ist original. Die 2W sind etwas heller. Geht auch.

    Wenn ich jetzt erstmal das grün-schwarze Kabel abziehe ist der Check-Taster deaktiviert und es müsste bei zu niedrigem Ölstand trotzdem die Lampe angehen?

    Ja.

    Spannungsspitzen zu messen, dürfte mit Heimwerkermitteln schwierig werden. Ich würde ein Oszilloskop mit Tastkopf an Grau und den GND clip an Blech anstecken und messen. Oszilloskope sind in den wenigsten Haushalten vorhanden.

    Schau doch mal, ob der Regler überhaupt arbeitet. Ich vermute, das er das tut. Sonst wären im Nu alle Lämpchen durchgebrannt.

    Der Generator erzeugt eine sinusartige Wechselspannung (AC) mit drehzahlabhängiger Frequenz und Amplitude. Ohne Regler würde die Spannung weit größer wie 12V sein. Der Regler schließt die Spannung kurz (in diesem Fall den Generator), wenn die 12...14V erreicht sind. Sobald die Polarität der Generatorspannung wechselt, wird der Kurzschluss beendet und die Sinuswelle beginnt von vorn, mit entgegengesetzter Polarität.

    Miss doch mal die Bordspannung bei verschiedenen Drehzahlen. Wenn sie nicht über 14.5V geht, dann würde ich mir da keine Sorgen machen.

    Die Spannungsform ändert sich natürlich auch in Abhängigkeit der Last. Das heißt, wenn das Licht ausgeschaltet ist, dann muss der Regler mehr Verlustleistung "verbraten".

    Grüße Tom