SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von Automaticadett

    So Leute Motor ist schonmal ausgebaut wollte fragen ob ich 3 Monate alte simmerringe wechseln muss ich denke nicht oder aber die Papier Dichtungen Wechsel ich vorsichtshalber mal.

    Da geht es dann weiter. Und ab hier meine ganz persönliche Meinung.

    Silikonverstärkte Dichtungen von SIP und co machen mehr Probleme als sie helfen.

    Papierdichtungen sitzen oft schlecht rund ums Kurbelgehäuse und dann sind die oberen Bolzen schonmal undicht -> Falschluft, Ärger

    Papierdichtungen immer leicht einfetten, damit die etwas quillen und gut dichten oder mit (ganz wenig, sehr dünn) Dichtungsmasse einstreichen.

    Da bitte genau hinschauen. Die Athena passten zuletzt ganz gut, beste Ergebnisse hab ich mit den Gaeskits Dichtungen von Lars bisher.

    Bevor die nächsten Probleme auftauchen.

    Die Gerüchteküche sagt ja Malossi und Polini nutzen 5/10 weniger Bohrung damit es nicht so wenig Fleisch an den Stehbolzen wird, der nächste bohrt die auf und nimmt noch mehr Material weg, und die Profis nehmen den Zylinder aus der Packung und läppern/honen und was weiß ich was.

    Klemmer entlang von Stehbolzen hatten auch schon andere Hersteller. Eventuell hilft es schon auf 1-2Nm zu verzichten, so lange es dicht wird.

    Ich lese die ganzen Themen alle aufmerksam mit und bin gespannt, was nachher als Konsens da rauskommt.

    Du hattest ne recht große HLKD verbaut, richtig?

    Ist die bei komplett Vollgas (WOT, Hahn komplett auf) abgeklemmt oder war der Schieber leicht zu? Welche ND war verbaut?

    Ich bin viele Lastwechsel mit Lambda gefahren, Stelio 187er Langhub 24SI Poscholini, QK 1.35

    150 BE3 128 und dabei hab ich gesehen, ND 58/160 oder 60/160 sind nötig, um abmagern bei Schieber zumachen zu vermeiden. Damit läuft die Kiste jetzt schon einige 100km und neulich vom SC Open heim 120km Autobahn mit sehr langen Vollgasstücken UND den eher kritischen Windschattenfahrten mit leicht geschlossenem Schieber. Gas schnell zu und Schiebebetrieb geht damit auch noch in den mageren Bereich aber das toleriert der Motor.

    Im GSF gab es ähnliche Schäden die da auch diskutiert werden

    Ich habe meine Meinung zu Helicoil und emfehle Ensat.

    Da ist das neue Gewinde in einer vernünftigen Stahlhülse und keine Eisenlocke...

    Gruß Paddy.

    Time Sert auch. Dem würde ich nahezu immer den Vorzug geben, aber preislich ist das halt ne Hausnummer.


    Helicoil eingeklebt macht an der Stelle aber auch was es soll, da ist ja keine Belastung drauf, außer Klaus mit dem dicken Arm ballert die Schraube an.

    Helicoil braucht weniger große Bohrungen und man kann später nochmal reparieren, je nach Wandstärke hat das Vorteile. An der Stelle hier unerheblich, Stehbolzenbohrungen Schaltraste, Vergaser, Zylinder kann auch mal knapp werden je nach Mopped.

    Muss man schauen, Ensat, Baercoil, E-Z Lock taugen auch.
    Mir geht es um die weitere Nutzung von M8.

    Wenn Gewinde im Eimer dann mit Helicoil oder Timesert reparieren und wieder auf M8 Schrauben gehen. Ich kleb die Reparatursätze immer noch mit hochfester Sicherung ein, sicher nicht unbedingt nötig.

    Man kann zwar auch auf Gewinde M10 gehen, aber dann eben keine Standard oder Magnetische Schrauben einsetzen. Sieht immer gleich einwenig nach Pfusch aus. Und passt auch nicht so ganz zur Windungsanzahl, die man in Alu gerne sehen will. Aber ja, jahrzehntelange Praxis, aber man kann ja moderne Lösungen nutzen.

    Weiterer Vorteil, das reparierte Gewinde hält besser als das originale im Alu.



    Des nervige ist der Motor wurde erst vor 3 Monaten restauriert und dann fliegt mir die Schraube rein eieiei.

    Selbst gemacht oder jemand anders?

    Ich frage mich ja, wie die da so reingefallen ist ?

    Erst reisst sie am Kopf ab und dann wurde was gemacht, damit sie jetzt im Motor liegt ?

    Ja das würde ich auch gern wissen. Beim Anbohren reingedrückt? Das wäre ja dann ein Zeichen für „Top Qualität“ der Schraube.

    Die von BGM machen in keinem meiner Motoren Probleme.

    Auch wenn ich mich nicht beliebt mache:

    Ohne Kenntnisse und gewisse Fähigkeiten sollte man keine alten Blechkisten kaufen, auch keine "restaurierten"...

    Gerade keine restaurierten. Weil man die Restauration nicht beurteilen kann.

    Blech rostet, da fängt es an.
    Wie sieht die Stoßdämpferaufnahme oben aus, wie die Falze. Unter der Matte?

    Mal schnell den ersten Roller kaufen sollte man sich abschminken und jemanden mitnehmen, der sich genau mit dem Modell auskennt.

    Danach reicht es schon, Grundkenntnisse zu haben und auf Ratschläge zu hören bevor man was kaputt repariert.

    Meine Top 3 der Verkäuferaussagen:

    • Italienische Papiere sind gar kein Problem
    • Der Vergaser müsste mal gereinigt werden
    • Hat nur ein wenig Flugrost.

    Außerdem ist ne XL1 viel schöner ;)

    Für ne Tourenkarre bin ich im Team 100. Warum? Weil es endlich aufhört, dass wirklich jeder LKW formatfüllend im Spiegel auftaucht.

    Am Ende wie immer, muss jeder selbst entscheiden. Meine PX geht, wenn man es Ernst meint auch 115 - 120 GPS, aber das Wohlfühltempo ist 70-90 GPS mit lockerer Reserve. Scheibenbremse vorn, sehr gutes Fahrwerk und Reifen. Passende Klamotten dazu und den Jethelm schminkt man sich auch schnell ab.

    • man MUSS nicht ständig so schnell fahren, aber man KANN
    • das Drehzahl Niveau geht bei Tourentempo runter
    • man fährt nicht ständig mit der Angsthand an der Kupplung

    Das funktioniert klasse.

    Ich hab zum Ausgleichsbehälter so 7cm Schlauch. Der Geber-Hebel, der normalerweise per Zug betätigt wird, ist etwas länger damit der Bremspunkt besser dosierbar ist. Mit dem Uniballgelenk dazwischen ist das super und der TÜV hatte wenig Probleme damit, weil es ein Teil aus dem VespaRegal ist.