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Beiträge von 125vnb6

    ...du sollst auf den Wert [lexicon='abblitzen',''][/lexicon], den der Hersteller deines Zylinders vorgibt und nicht auf den [lexicon='Zündzeitpunkt',''][/lexicon] der
    bei diesen Modellen in der Originalausführung vorgesehen ist.
    Soweit ich informiert bin, hat der DR102 eine Vorzündung von 17° (aber auch das sollte eigentlich im beigelegten
    Datenblatt ersichtlich sein) bzw. musst dich halt schlau machen.

    ....und hoffentlich hast auch den Kondensator gleich gewechselt, denn auch der verursacht bei Defekt ähnliche Sypmtome
    Ich für mich, gehe bei den Kontaktzündungen in Kombination mit Tuningzylindern sogar soweit, dass ich den Unterbrecherkontakt
    ein wenig unter den vorgeschriebenen 0,4mm einstelle. Das mache ich aber nur bei Drehzahl orientierten Zylinder, da kann es
    schon mal vorkommen, dass der Unterbrecher sonst mech. und zeitlich bedingt nicht mehr mit der Drehzahl mit kommt.


    Die Aussage 19° bezog sich auf die momentan bei Dir eingestellte Grundeinstellung der ZGP (mit fluchten der Markierungen)

    Der Vergaser wird immer erst "fein abgestimmt", wenn alle dafür notwendigen Komponenten für eine optimale Verbrennung gewährleistet
    sind und dazu gehört nun mal auch die Zündung .

    ...ich gebe Dir da schon recht, der Dr ist ein Bauernzylinder, der durchaus eine nicht korrekte Zündeinstellung überlebt.
    Ob du aber ohne [lexicon='Abblitzen',''][/lexicon] teure Tuningskits fährst und da meine ich jetzt nicht 70 € Zylinder überlasse ich dann Dir.
    ...und im übrigen schreibst du PK S haben werkseitig 17° Vorzündung, das ist aber falsch, denn die haben 19°.
    Deine Angabe bezieht sich auf die PK XL Modelle, da wären es 17°

    Nachdem aber PKKoxi Probleme beim Abstimmen seines Motors hat, würde ich sehr wohl die Zündung überprüfen, es lässt sich dabei
    auch feststellen ob Zündaussetzer bestehen. Es kann da leicht passieren, dass aufgrund der Umbaumaßnahmen und auch Fertigung-
    toleranzen, dann keine 2° Differenz sind sondern 3-4° und dann schaut die Sache schon mal ganz anders aus. Im übrigen würde ich
    auch gleich nochmals den Unterbrecherkontakt überprüfen ob der wirklich ordentlich eingestellt ist.

    PS: den Klassiker "Polradkeil" hast aber eh schon überprüft?

    Ohne die Zündung auf ihre ordentliche Funktion überprüft zu haben, macht es für mich wenig Sinn seinen Vergaser abzustimmen, noch dazu
    kommt, dass aufgrund der eventuell "grob" verstellten Zündung dann auch noch der Wärmewert der Kerze nicht passen könnte.

    Du siehst, da summiert sich dann ggf. einiges zusammen

    gestern kamen dann auch die bestellten Zündschlüssel und einen habe ich dann mal zur Probe für den Lichtschalter passend gemacht.
    In meinem Fall wieder was von der Ural.

    Wie ich schon mal geschrieben habe, eines der begehrten Ersatzteile ist eben dieser Zündschlüssel, der allerdings bei den meisten Fahrzeugen
    fehlt. Diese Schlüsssel gehen, was ich verfolgen konnte zw. €100 und €150 über den Ladentisch. Da mir der Preis deutlich zu hoch ist, habe ich
    mich nach einer Alternative umgesehen (aus der Ukraine um knapp € 4 / Stk bei heimischen Ostblock-Teile Händler wird er um das doppelte aufwärts gehandelt bei gleichen Versandkosten). Der Schlüssel ist relativ wuchtig von daher musste ich ihn ein wenig bearbeiten, mehr geht leider nicht, da er nicht voll gegossen ist sondern mit Hohlraum.

    Original (gab es in mehreren Farben)

    Nachbau Ural (da werde ich mich aber noch umschauen ob was schmäleres passend gemacht werden kann)
    Funktion ist aber gegeben

    gleichzeitig auch zum Versperren des Seitendeckel

    @ aarwespe :......nicht neidig sein, du hast dafür die schöneren Frauen und schnelleren Moped´s (oder auch umgekehrt) und somit
    gleicht sich doch im Leben alles wieder aus!

    aber zurück zum Thema !

    heute kam mein Tacho, leider habe ich mich zu früh gefreut die Serie die ich erstanden habe (Bez. 1578-65) für die Typen
    M-72, K750, MW, Dnepr, Ural sind leider zu groß. Es muss hier wirklich ein (original Tacho) mit der Bezeichnung (1578-52)
    verbaut werden...also einer mit knapp 70mm Durchmesser (Chromring ca. 78mm).Ist aber weiter nicht dramatisch um €20
    kommt er in meine Tachosammlung

    (Tacho Ural mit Tachobeleuchtung)

    dafür habe ich einen PAL Tacho von einer JAWA ausfindig machen können, der würde mir auch gefallen

    die Tachos sind jetzt nur mal für die Zukunftsversion, wenn das Moperl über 100km/h rennen soll (wird), damit
    nicht ständig dann auf Tachoanschlag gefahren wird (der Originale funktioniert)

    ...Danke, mal sehen.....
    Ein rotes Minus - Strichlein habe ich mir allerdings heute auch schon geholt, beim Citrusfrische besorgen, da wurde ich gleich mal in einer 30er Zone geblitzt.


    aber dafür wurde ich heute auch schon belohnt.
    Ein Freund aus Wien, kann mein "herumzangeln" am Boden in meinem Alter nicht wirklich sehen und
    hat mir eine kleine Hebebühne geschenkt und die wurde heute als Überraschung geliefert.

    ...man wir echt zum Kind mit solchen Spielsachen, habe den Roller garantiert 10* rauf und runter fahren lassen

    ..so nachdem ich einige Anfragen eingeholt habe bezüglich Tank schweißen und ich mir mehrere Absagen eingehandelt habe, habe ich das
    Ganze selber in die Hand genommen.
    Wie gesagt es ist natürlich machbar, allerdings auch eine sehr undankbare Arbeit, wo vor allen der Arbeitsaufwand nicht wirklich absehbar ist,
    bis das Ganze dicht ist. An gewerbliche Tanksanierer "Oldtimerwerkstätten" braucht man sich da in der Regel nicht wenden, die eingeholten
    Kostenvoranschläge fingen bei knapp €300 an. Teuerster war €440.--. Für einen Rollertank also nicht wirklich relevant.
    Ich bin ein sehr mangelhafter Schweißer und habe auch nicht die Möglichkeit, von daher musste ich mir etwas anderes überlegen.
    Ich stieß dann auf verschiedene Ausführungen mit Epoxy- Harzen und entschied mich dieses einmal zu probieren (mehr als in die Hose gehen
    kann es ja nicht..) Ein Ersatztank wäre sicher zum Auftreiben gewesen, aber wie gesagt meiner ist O-Lack und somit wollte ich Ihn erhalten

    ....und wie am Anfang schon gesagt es ist eine Russin und daher darf man auch russisch ans Werk gehen

    Tank wurde mit Pelox an der Unterseite entrostest und auch an den Lochränder im Inneren des Tankes, danach sauber und ordentlich
    gespült (wichtig da Pelox in Holräumen bzw. auch bei Tanksanierungen nicht angewendet werden soll), danach getrocknet (Heißluftfön)
    an den großen Löcher habe ich dünnmaschiges Metallgewebe von innen angepunktet und habe die Stellen mit Flüssigmetall großzügig
    verschlossen. Das ging auch ganz gut von Innen mit einem groben Pinsel. Danach habe ich die verschlossen Stellen noch zusätzlich mit
    einem Zweikomponeten Harz überzogen. Ebenfalls wieder abtrocknen lassen und danach mit Rostschutzgrundierung den Tankunterteil
    lackiert.

    Momentan wird der Tank innen entrostet mit Zitronensäure (Fdox habe ich mir nicht getraut einzusetzen). Ich fahre mal eine dreitages
    Kur mal sehen wie nachher alles ausschaut. Nach 24 Std habe ich heute mal die Zitronensäure gewechselt und mal mit der Spax-Methode
    den groben Dreck entfernt bzw. mal rausgespült. Tank ist nach wie vor dicht und man kann an der Innenseite bereits das blanke Metall erkennen.Neue Mischung und nochmals 48 Std volles Programm dann sollte eigentlich das Gröbste überstanden sein.

    Anschließend werde ich den Tank, so wie es pornstar vorgeschlagen hat, mit Por 15 versiegeln.
    Das Versiegeln ist dann mit Abstand die nervigste Arbeit, aber von der wird abhängen ob das Ganze dann längerfristig dicht ist
    oder nicht. Nachdem bekanntlich nichts für die Ewigkeit ist, bin ich schon zufrieden wenn er die nächsten 5 Jahre hält..

    Materialkosten mit Versiegeln bei knapp € 70 (man ist bereits bei der Variante bei den Kosten von einem Ersatztank)

    Tanksieb war ebenfalls original verbaut, da gibt es ebenfalls von den Simson Moperl einen günstigen Ersatz für
    knapp € 2,00 (muss allerdings für einen 60mm Stutzen sein !!!)

    Nachdem aber ein Tank immer nur so gut funktioniert wie sein Benzinhahn, habe ich mich diesem auch gleich mal angenommen.

    Modell orig: KP-12 (es sollte auch ein KP-15 passen)
    Nachdem Reinigen und Zerlegen auf Funktion geprüft
    Dichtung Wassersack leider porös und undicht (Masse 28mm außen und 16mm innen) da muss man auf eine Alternative zurückgreifen, ich
    habe da nicht passendes gefunden. Ersatzdichtung wäre vom Wassersack Trabbi (Masse 28mm außen und 24mm innen)
    Das Innenmaß ist nicht so wichtig, aber das Außenmaß muss unbedingt 28 mm haben (Gehäuse Wassersack hat 27,7mm).
    An der Verschraubung mit dem Tank ist eine Fiberdichtung (Innendurchmesser 14mm o. 15mm Außen mind. 21 mm)
    Sollte der Benzinhahn am Hebel selbst undicht sein, dann ist es blöd, da da drinnen eine Korkdichtung verbaut ist und
    man auch einen spez. Schraubendreher benötigt um die Verschraubung zu lösen (ansonsten passen da die Korkdichtungen
    der Ever Best benzinhähne).
    Alternativ gibt es auch Nachbauhähne aus russ. Produktion (im Auktionshaus etc.)und da ist um ca. € 15 nicht´s verhaut

    meiner wird noch zusätzlich mit einem Steigrohrsieb versehen, damit ich ggf. nicht die ablösende Beschichtung im Filter des
    Wassersackes habe ;)

    ..so das war es mal wieder, es sollte aber klar sein Tanks werden normalerweise geschweißt, dass was ich hier mache ist Pfusch
    auf etwas höheren Niveau und der Ausgang noch ungewiss von Haltbarkeit mal ganz zu schweigen........

    @Pornstar : siehst und ich habe mich schon gefragt, was ich mit dem überschüssigen Raum da unten anstelle :) aber das nehme ich mir zu Herzen.
    Ist ein neuer Ansatz bei der Elektrik. Bezüglich Schweißen, das kann ich leider nicht mal ansatzweise so gut wie du und du behauptest ja schon von Dir, dass das
    nicht dein Spezialgebiet ist :/ , von daher werde ich mich eines "Profis" bedienen....und machen lassen

    ...wobei ich habe noch Glück gehabt, denn ich wollte schon übermotiviert vor Tagen den Tank unter Zitronensäure setzten, abgehalten hat mich nur der verharzte
    Benzinhahn, hätte eine nette Überraschung gegeben wenn sich 10 Liter verdünnte Zitronensäure nächtens in der Garage verteilt hätten...
    aber was tut man nicht alles um es knattern zu hören...
    ...aber egal wird halt vorübergehend ein anderer Tank reingehängt

    so habe heute auch schon weiter gemacht und die gestern "eingelegten Teile" gereinigt und wieder zusammengebaut

    wie gesagt Benzinhahn ist ein M14*(1.25 o.1.50) Gewinde, also wer sich die Mühe nicht machen möchte den aufzuarbeiten, da gibt es jede Menge an Nachbauhähnen
    wichtig aber, der Benzinhahn sitzt in Fahrtrichtung gesehen auf der linken Seite, daher wie beim Original einen nehmen der einen geraden Abgang hat bzw. einen
    der leicht nach rechts neigt, somit wäre der Kraftstofffluss besser gewährleistet.

    Vergaser ist ähnlich aufgebaut wie die Dellorto Vergaser (TA18 und Konsorten), da sollten auch die Dichtungen passen (Verschraubung HD und Schwimmerkammerabdeckung)
    Hauptdüse soweit ich es entziffern konnte Größe 65, Nadelstellung 2 Kerbe von oben, Schwimmer ist dicht
    ...aber wie die Sitze der Nadel beisammen sind und ob die Schwimmernadel wirklich schließt wird der Test erst weisen, das sind halt leider die Knackpunkte an diesen
    Vergasertypen. Chokeeinrichtung sitzt am Luftfilterdeckel (manuell auf / zu)
    Anschlußweite 26mm (Durchlass innen ca. 22mm)

    sollte meiner nicht wirklich funktionieren, werde ich da aufgrund der Ersatzteilknappheit auf einen Standart Vergaser von Dellorto oder Polini zurück greifen, die lassen sich
    dann auch deutlich einfacher abstimmen

    ...so wie üblich bei einer Instandsetzung, gibt es natürlich auch Rückschläge..
    gestern habe ich Vergaser, und Benzinhahn demontiert und wollte dabei auch gleich die Tankunterseite behandeln bzw. Tank entrosten.
    Beim Rost abbürsten musste ich leider feststellen, das die vermeintlichen Rostaufblühungen doch intensiverer Natur sind und das der Tank
    an mehreren Stellen im vorderen Bereich durch gerostet ist..

    ärgerlich, denn der ist im freigelegten Originalzustand, ein Ersatztank wäre mit Sicherheit aufzutreiben, aber ob im O-Lack natürlich
    fraglich. Die Instandsetzung dieses Tank´s ist zeitaufwendig und daher sicherlich nicht ganz billig

    weiterer Bauteile waren gestern noch der
    Benzinhahn Type KP-12 und der Vergaser Type K-55
    Benzinhahn hat ein Anschlussgewinde M14 und einen geraden Abgang nach hinten.

    weil immer wieder auch das Märchen auftritt, vom Scheunenfund und dreimal runtertreten und die Mühle läuft.
    Mag sein, dass es das hin und wieder gibt. Sollte aber ein Fahrzeug Jahrzehnte lang gestanden sein, mit Sprit
    der sich dann verflüchtigt hat bzw. ausgeflockt und den Vergaser und Benzinhahn verharzt und zugesetzt hat,
    dann spielt es das nicht mehr. Dann schaut nämlich so aus

    gleiches natürlich auch beim Vergaser in den verschiedenen Kammern

    Jetzt werden sich einige fragen, warum macht er das, wenn eh ein anderer Motor rein kommt.
    Weil auch der Original Motor instand gesetzt wird ....., da ich den relativ sicher zum Typisieren noch brauchen werde
    und mich gereinigte Teile immer mehr ansprechen und motivieren weiter zu machen, als total versiffte...
    Ich gebe aber zu der Trend geht momentan in Richtung an total versifften Teilen zu schrauben und wenn überhaupt, dann erst danach
    eventuell zu reinigen.....aber wie ein jeder sein Pferd schlussendlich sattelt, bleibt natürlich ihm überlassen..

    @Pornstar : wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich mir eigentlich den Stauraum in der linken Backen nicht mit einer Batterie
    verlegen, wobei ich lass mir deine Anregung mit der Batterie durch den Kopf gehen (hat natürlich auch gewisse Vorteile)
    ...bin da noch ein wenig geschädigt von einer 200er Rally, die mir extreme Nerven gekostet hat, bis dann alles wieder
    einwandfrei funktionierte..

    damit man vielleicht mal den Unterschied zu dem modernen BGM Regler sieht und dem russ. Kleinkraftwerk (Gleichrichter)

    links das Teil ist der Gleichrichter, fast so groß wie die Batterie selbst


    @MischaHH
    ...ich werde nicht alles so genau dokumentieren, aber gewisse Teilbereiche die mir wichtig erscheinen sehr wohl, vor allem wenn es darum geht welche anders wertigen Teile können verbaut werden, denn da reicht es ja wenn einer Lehrgeld zahlt
    bzw. möchte ich auch ein wenig den Unterschied zur Vespa beleuchten

    @edisvespa : ja, und noch dazu mit eigenen Lampenfassungen

    kleines Detail für die Elektrotechniker:
    Habe mir gestern den Lichtschalter angeschaut,gereinigt und gängig gemacht.
    Bei der Vjatka gab es zwei verschiedene einmal mit Zündschlüssel und ohne bei den früheren Modellen (so um Bj. 60)

    alter Version (mit Killschalter und Hupentaster beides Funktion Schließer)

    neue Variante (mit Zündschlüssel und Hupentaster)

    zerlegt schaut das ganze dann so aus


    schön ersichtlich, bei gezogenen Zündschlüssel hätte die Bügelfeder mit dem linken Kontakt und dem Lichtschaltergehäuse (Masse) Verbindung und somit Motor aus.
    Wie bei den Killschalter der Vespa wenn das rote Kabel auf masse geht ist ebenfalls Zündung aus.
    Durch stecken eines Schlüssels öffnet der Kontakt und die Karre kann gestartet werden.
    Nachdem der Schlüssel schwer zu bekommen ist, werde ich den einer Ural/Denpr umbauen, der sollte dann
    auch das Seitenfach sperren..

    Wird dann noch mit einer Kerbe versehen, sodass bei halbgezogenen Schlüssel, der Motor dann aus ist

    Der Lichtschalter kann somit ohne großartigen Umbau beim Umrüsten auf 12 Volt weiter verwendet werden.

    Die Vjatka ist ursprünglich mit einer Batterie ausgestattet (Hupe, Bremslicht, Standlicht und Kontrolllampe Tacho sollten
    damit angespeist werden), fällt aber beim Umbau auf 12Volt bei mir dann weg

    ...es sollten eigentlich fast alle gängigen Teile von den 150er Vespa Motoren der WF passen, in wie weit das allerdings stimmt
    kann ich momentan noch nicht sagen.

    ...aber auch sonst bin ich drauf gekommen, dass viele Teile von anderen russischen oder osteuropäischen Motorrädern passen
    (Jawa, Ural, Dnepr etc.) Tacho, Zündspule, Scheinwerfer und und....das ist halt auch der Vorteil der zentral gesteuerten Produktion von Gütern
    in der damaligen Sowjetunion...

    zu meinem Motor: Funken habe ich bereits, Vergaser wird noch einem Ultraschallbad unterzogen und dann sehen wir mal..
    ...allerdings habe ich im Vorfeld schon gemerkt, dass die Kurbelwellenlager wahrscheinlich im Ar.... sind, von daher mache ich
    mir da eher weniger Hoffnungen ...
    wobei das eh nur relevant wäre für die vereinfachte Typisierungsprozedur, es kommt danach sicher ein anderer Motor rein..

    ...so wieder ein wenig weiter gemacht.

    Seitenbacken innen konserviert, Trittbrett imprägniert, Tank entrostet
    und mich zum Schluss der Trittleisten angenommen. Leider fehlen mir drei Stück, aber da bin ich im Moment dabei die zu organisieren.

    Pornstar´s Methode mit Owatrol und Polytrol kann ich jedem wärmstens empfehlen, ist wirklich schön damit zu arbeiten.
    Leider kann man gleiches von Oxyblock nicht sagen, das Zeug dauert halt ewig bis es halbwegs abtrocknet, war mir im Vorfeld eh bekannt,
    nervt aber trotzdem, wenn man weiter machen möchte. In meinem Fall schlappe drei Wochen. Aber ich wollte beim Trittbrett auf Nummer
    sicher gehen und daher habe ich dort Oxyblock angewendet. Bei einem hellen Untergrund hätte ich es mir aber sicher zweimal überlegt.

    Trittleisten habe ich ausgerichtet und nicht wie sonst üblich vernietet, sondern geschraubt (war reine Bequemlichkeit wenn ich wieder mal die Leisten abnehmen sollte). Die aufgearbeiteten Leisten geben montiert, dem Trittbrett eine gewisse Struktur, ist aber zugegebener Massen nicht jedermanns Sache. Der Glanzfaktor des Trittbrettes wird noch nachlassen, wenn es dann schlussendlich vollständig abgetrocknet ist, wenn
    nicht werde ich da ein wenig nachhelfen, mal sehen.

    mal wieder der Vergleich zu vorher:

    so nächste Woche sollte mein Zündschlüssel und der 140 km/h Tacho kommen, mal sehen ob ich mich da nicht vergriffen habe....

    die Zündgrundplatte ist die passende zu deinem Modell ?

    Kontrolliere mal die Belegung deines Steckers am Kabelbaum (Rahmen) und vergleiche das mit dem der Zündgrundplatte..

    und zum 19er Vergaser: Auch ich habe bei meiner V50Special (mit 60ccm Polini) damals einen 19er Vergaser verbaut (HD
    73 oder 74), aber das Abstimmen war ein Horror. Der große Vergaser bei dem kleinen Zylinder reagierte extrem auf
    Temperaturschwankungen bzw. auch dann auch auf schnelle Gaswechsel (lief extrem lang nach bevor die Drehzahl sich wieder
    beruhigte)

    ...weil ich sie momentan laufend von einer in die andere Ecke schieben muss, das geht kompakt besser als zerlegt.
    Bis auf Motorblock und vorderes Gabelbein war eh schon fast alles zur Lackfreilegung demontiert. Nachdem ich nicht
    genau weiß, wann mein nächster Anfall kommt, habe ich es ganz gern wenn die Sachen nicht einzeln irgendwo herum
    kugeln...

    bezüglich Russland, kann ich Dir nicht weiterhelfen, war bis jetzt bei mir nicht nötig

    wenn du im GSF die Preisentwicklung der Vjatkas beobachtest, ich glaube 2004 war der Einstiegspreis knapp bei €200
    und für "meine" habe ich €700 gezahlt, so ist das jetzt nicht unbedingt gravierend. Der Knackpunkt ist sicherlich der
    nicht ganz Nerven schonende Typisierungs- bzw. Zulassungsakt der auf einen zukommt.

    Ersatzteile sind zugegeben ein wenig schwieriger, aber man findet durchaus etwas.
    In meinem Fall, habe ich nicht lange gefackelt und diverse Ersatzteile (Anbauteile) beim lettischen Vjatka Verkäufer
    im zweiten Durchgang geordert (Scheinwerfer, Embleme, Schriftzüge, Rücklicht, Pumpe, Reifen NOS etc.). Ansonsten
    kannst du sowohl beim Motor als auch beim Rest auf Vespa Teile zurückgreifen.

    Andere Motoren werden so wie bei den WF mit Adapter verbaut, in wie weit da noch Rahmenanpassungen notwendig sind,
    wird sich weisen. Eine Alternative wäre auch einen Cosa Motor zu verpflanzen, der sollte ohne größerer Geschichten passen.
    Kann ich aber alles erst sagen, wenn ich mich mit dem Motor beschäftige.
    ...hängt auch viel zusammen wie ich die "Straßenzulassung" dann schlussendlich angehe...