SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    ..so nachdem ich einige Anfragen eingeholt habe bezüglich Tank schweißen und ich mir mehrere Absagen eingehandelt habe, habe ich das
    Ganze selber in die Hand genommen.
    Wie gesagt es ist natürlich machbar, allerdings auch eine sehr undankbare Arbeit, wo vor allen der Arbeitsaufwand nicht wirklich absehbar ist,
    bis das Ganze dicht ist. An gewerbliche Tanksanierer "Oldtimerwerkstätten" braucht man sich da in der Regel nicht wenden, die eingeholten
    Kostenvoranschläge fingen bei knapp €300 an. Teuerster war €440.--. Für einen Rollertank also nicht wirklich relevant.
    Ich bin ein sehr mangelhafter Schweißer und habe auch nicht die Möglichkeit, von daher musste ich mir etwas anderes überlegen.
    Ich stieß dann auf verschiedene Ausführungen mit Epoxy- Harzen und entschied mich dieses einmal zu probieren (mehr als in die Hose gehen
    kann es ja nicht..) Ein Ersatztank wäre sicher zum Auftreiben gewesen, aber wie gesagt meiner ist O-Lack und somit wollte ich Ihn erhalten

    ....und wie am Anfang schon gesagt es ist eine Russin und daher darf man auch russisch ans Werk gehen

    Tank wurde mit Pelox an der Unterseite entrostest und auch an den Lochränder im Inneren des Tankes, danach sauber und ordentlich
    gespült (wichtig da Pelox in Holräumen bzw. auch bei Tanksanierungen nicht angewendet werden soll), danach getrocknet (Heißluftfön)
    an den großen Löcher habe ich dünnmaschiges Metallgewebe von innen angepunktet und habe die Stellen mit Flüssigmetall großzügig
    verschlossen. Das ging auch ganz gut von Innen mit einem groben Pinsel. Danach habe ich die verschlossen Stellen noch zusätzlich mit
    einem Zweikomponeten Harz überzogen. Ebenfalls wieder abtrocknen lassen und danach mit Rostschutzgrundierung den Tankunterteil
    lackiert.

    Momentan wird der Tank innen entrostet mit Zitronensäure (Fdox habe ich mir nicht getraut einzusetzen). Ich fahre mal eine dreitages
    Kur mal sehen wie nachher alles ausschaut. Nach 24 Std habe ich heute mal die Zitronensäure gewechselt und mal mit der Spax-Methode
    den groben Dreck entfernt bzw. mal rausgespült. Tank ist nach wie vor dicht und man kann an der Innenseite bereits das blanke Metall erkennen.Neue Mischung und nochmals 48 Std volles Programm dann sollte eigentlich das Gröbste überstanden sein.

    Anschließend werde ich den Tank, so wie es pornstar vorgeschlagen hat, mit Por 15 versiegeln.
    Das Versiegeln ist dann mit Abstand die nervigste Arbeit, aber von der wird abhängen ob das Ganze dann längerfristig dicht ist
    oder nicht. Nachdem bekanntlich nichts für die Ewigkeit ist, bin ich schon zufrieden wenn er die nächsten 5 Jahre hält..

    Materialkosten mit Versiegeln bei knapp € 70 (man ist bereits bei der Variante bei den Kosten von einem Ersatztank)

    Tanksieb war ebenfalls original verbaut, da gibt es ebenfalls von den Simson Moperl einen günstigen Ersatz für
    knapp € 2,00 (muss allerdings für einen 60mm Stutzen sein !!!)

    Nachdem aber ein Tank immer nur so gut funktioniert wie sein Benzinhahn, habe ich mich diesem auch gleich mal angenommen.

    Modell orig: KP-12 (es sollte auch ein KP-15 passen)
    Nachdem Reinigen und Zerlegen auf Funktion geprüft
    Dichtung Wassersack leider porös und undicht (Masse 28mm außen und 16mm innen) da muss man auf eine Alternative zurückgreifen, ich
    habe da nicht passendes gefunden. Ersatzdichtung wäre vom Wassersack Trabbi (Masse 28mm außen und 24mm innen)
    Das Innenmaß ist nicht so wichtig, aber das Außenmaß muss unbedingt 28 mm haben (Gehäuse Wassersack hat 27,7mm).
    An der Verschraubung mit dem Tank ist eine Fiberdichtung (Innendurchmesser 14mm o. 15mm Außen mind. 21 mm)
    Sollte der Benzinhahn am Hebel selbst undicht sein, dann ist es blöd, da da drinnen eine Korkdichtung verbaut ist und
    man auch einen spez. Schraubendreher benötigt um die Verschraubung zu lösen (ansonsten passen da die Korkdichtungen
    der Ever Best benzinhähne).
    Alternativ gibt es auch Nachbauhähne aus russ. Produktion (im Auktionshaus etc.)und da ist um ca. € 15 nicht´s verhaut

    meiner wird noch zusätzlich mit einem Steigrohrsieb versehen, damit ich ggf. nicht die ablösende Beschichtung im Filter des
    Wassersackes habe ;)

    ..so das war es mal wieder, es sollte aber klar sein Tanks werden normalerweise geschweißt, dass was ich hier mache ist Pfusch
    auf etwas höheren Niveau und der Ausgang noch ungewiss von Haltbarkeit mal ganz zu schweigen........

    @Pornstar : siehst und ich habe mich schon gefragt, was ich mit dem überschüssigen Raum da unten anstelle :) aber das nehme ich mir zu Herzen.
    Ist ein neuer Ansatz bei der Elektrik. Bezüglich Schweißen, das kann ich leider nicht mal ansatzweise so gut wie du und du behauptest ja schon von Dir, dass das
    nicht dein Spezialgebiet ist :/ , von daher werde ich mich eines "Profis" bedienen....und machen lassen

    ...wobei ich habe noch Glück gehabt, denn ich wollte schon übermotiviert vor Tagen den Tank unter Zitronensäure setzten, abgehalten hat mich nur der verharzte
    Benzinhahn, hätte eine nette Überraschung gegeben wenn sich 10 Liter verdünnte Zitronensäure nächtens in der Garage verteilt hätten...
    aber was tut man nicht alles um es knattern zu hören...
    ...aber egal wird halt vorübergehend ein anderer Tank reingehängt

    so habe heute auch schon weiter gemacht und die gestern "eingelegten Teile" gereinigt und wieder zusammengebaut

    wie gesagt Benzinhahn ist ein M14*(1.25 o.1.50) Gewinde, also wer sich die Mühe nicht machen möchte den aufzuarbeiten, da gibt es jede Menge an Nachbauhähnen
    wichtig aber, der Benzinhahn sitzt in Fahrtrichtung gesehen auf der linken Seite, daher wie beim Original einen nehmen der einen geraden Abgang hat bzw. einen
    der leicht nach rechts neigt, somit wäre der Kraftstofffluss besser gewährleistet.

    Vergaser ist ähnlich aufgebaut wie die Dellorto Vergaser (TA18 und Konsorten), da sollten auch die Dichtungen passen (Verschraubung HD und Schwimmerkammerabdeckung)
    Hauptdüse soweit ich es entziffern konnte Größe 65, Nadelstellung 2 Kerbe von oben, Schwimmer ist dicht
    ...aber wie die Sitze der Nadel beisammen sind und ob die Schwimmernadel wirklich schließt wird der Test erst weisen, das sind halt leider die Knackpunkte an diesen
    Vergasertypen. Chokeeinrichtung sitzt am Luftfilterdeckel (manuell auf / zu)
    Anschlußweite 26mm (Durchlass innen ca. 22mm)

    sollte meiner nicht wirklich funktionieren, werde ich da aufgrund der Ersatzteilknappheit auf einen Standart Vergaser von Dellorto oder Polini zurück greifen, die lassen sich
    dann auch deutlich einfacher abstimmen

    ...so wie üblich bei einer Instandsetzung, gibt es natürlich auch Rückschläge..
    gestern habe ich Vergaser, und Benzinhahn demontiert und wollte dabei auch gleich die Tankunterseite behandeln bzw. Tank entrosten.
    Beim Rost abbürsten musste ich leider feststellen, das die vermeintlichen Rostaufblühungen doch intensiverer Natur sind und das der Tank
    an mehreren Stellen im vorderen Bereich durch gerostet ist..

    ärgerlich, denn der ist im freigelegten Originalzustand, ein Ersatztank wäre mit Sicherheit aufzutreiben, aber ob im O-Lack natürlich
    fraglich. Die Instandsetzung dieses Tank´s ist zeitaufwendig und daher sicherlich nicht ganz billig

    weiterer Bauteile waren gestern noch der
    Benzinhahn Type KP-12 und der Vergaser Type K-55
    Benzinhahn hat ein Anschlussgewinde M14 und einen geraden Abgang nach hinten.

    weil immer wieder auch das Märchen auftritt, vom Scheunenfund und dreimal runtertreten und die Mühle läuft.
    Mag sein, dass es das hin und wieder gibt. Sollte aber ein Fahrzeug Jahrzehnte lang gestanden sein, mit Sprit
    der sich dann verflüchtigt hat bzw. ausgeflockt und den Vergaser und Benzinhahn verharzt und zugesetzt hat,
    dann spielt es das nicht mehr. Dann schaut nämlich so aus

    gleiches natürlich auch beim Vergaser in den verschiedenen Kammern

    Jetzt werden sich einige fragen, warum macht er das, wenn eh ein anderer Motor rein kommt.
    Weil auch der Original Motor instand gesetzt wird ....., da ich den relativ sicher zum Typisieren noch brauchen werde
    und mich gereinigte Teile immer mehr ansprechen und motivieren weiter zu machen, als total versiffte...
    Ich gebe aber zu der Trend geht momentan in Richtung an total versifften Teilen zu schrauben und wenn überhaupt, dann erst danach
    eventuell zu reinigen.....aber wie ein jeder sein Pferd schlussendlich sattelt, bleibt natürlich ihm überlassen..

    @Pornstar : wenn ich ganz ehrlich bin, wollte ich mir eigentlich den Stauraum in der linken Backen nicht mit einer Batterie
    verlegen, wobei ich lass mir deine Anregung mit der Batterie durch den Kopf gehen (hat natürlich auch gewisse Vorteile)
    ...bin da noch ein wenig geschädigt von einer 200er Rally, die mir extreme Nerven gekostet hat, bis dann alles wieder
    einwandfrei funktionierte..

    damit man vielleicht mal den Unterschied zu dem modernen BGM Regler sieht und dem russ. Kleinkraftwerk (Gleichrichter)

    links das Teil ist der Gleichrichter, fast so groß wie die Batterie selbst


    @MischaHH
    ...ich werde nicht alles so genau dokumentieren, aber gewisse Teilbereiche die mir wichtig erscheinen sehr wohl, vor allem wenn es darum geht welche anders wertigen Teile können verbaut werden, denn da reicht es ja wenn einer Lehrgeld zahlt
    bzw. möchte ich auch ein wenig den Unterschied zur Vespa beleuchten

    @edisvespa : ja, und noch dazu mit eigenen Lampenfassungen

    kleines Detail für die Elektrotechniker:
    Habe mir gestern den Lichtschalter angeschaut,gereinigt und gängig gemacht.
    Bei der Vjatka gab es zwei verschiedene einmal mit Zündschlüssel und ohne bei den früheren Modellen (so um Bj. 60)

    alter Version (mit Killschalter und Hupentaster beides Funktion Schließer)

    neue Variante (mit Zündschlüssel und Hupentaster)

    zerlegt schaut das ganze dann so aus


    schön ersichtlich, bei gezogenen Zündschlüssel hätte die Bügelfeder mit dem linken Kontakt und dem Lichtschaltergehäuse (Masse) Verbindung und somit Motor aus.
    Wie bei den Killschalter der Vespa wenn das rote Kabel auf masse geht ist ebenfalls Zündung aus.
    Durch stecken eines Schlüssels öffnet der Kontakt und die Karre kann gestartet werden.
    Nachdem der Schlüssel schwer zu bekommen ist, werde ich den einer Ural/Denpr umbauen, der sollte dann
    auch das Seitenfach sperren..

    Wird dann noch mit einer Kerbe versehen, sodass bei halbgezogenen Schlüssel, der Motor dann aus ist

    Der Lichtschalter kann somit ohne großartigen Umbau beim Umrüsten auf 12 Volt weiter verwendet werden.

    Die Vjatka ist ursprünglich mit einer Batterie ausgestattet (Hupe, Bremslicht, Standlicht und Kontrolllampe Tacho sollten
    damit angespeist werden), fällt aber beim Umbau auf 12Volt bei mir dann weg

    ...es sollten eigentlich fast alle gängigen Teile von den 150er Vespa Motoren der WF passen, in wie weit das allerdings stimmt
    kann ich momentan noch nicht sagen.

    ...aber auch sonst bin ich drauf gekommen, dass viele Teile von anderen russischen oder osteuropäischen Motorrädern passen
    (Jawa, Ural, Dnepr etc.) Tacho, Zündspule, Scheinwerfer und und....das ist halt auch der Vorteil der zentral gesteuerten Produktion von Gütern
    in der damaligen Sowjetunion...

    zu meinem Motor: Funken habe ich bereits, Vergaser wird noch einem Ultraschallbad unterzogen und dann sehen wir mal..
    ...allerdings habe ich im Vorfeld schon gemerkt, dass die Kurbelwellenlager wahrscheinlich im Ar.... sind, von daher mache ich
    mir da eher weniger Hoffnungen ...
    wobei das eh nur relevant wäre für die vereinfachte Typisierungsprozedur, es kommt danach sicher ein anderer Motor rein..

    ...so wieder ein wenig weiter gemacht.

    Seitenbacken innen konserviert, Trittbrett imprägniert, Tank entrostet
    und mich zum Schluss der Trittleisten angenommen. Leider fehlen mir drei Stück, aber da bin ich im Moment dabei die zu organisieren.

    Pornstar´s Methode mit Owatrol und Polytrol kann ich jedem wärmstens empfehlen, ist wirklich schön damit zu arbeiten.
    Leider kann man gleiches von Oxyblock nicht sagen, das Zeug dauert halt ewig bis es halbwegs abtrocknet, war mir im Vorfeld eh bekannt,
    nervt aber trotzdem, wenn man weiter machen möchte. In meinem Fall schlappe drei Wochen. Aber ich wollte beim Trittbrett auf Nummer
    sicher gehen und daher habe ich dort Oxyblock angewendet. Bei einem hellen Untergrund hätte ich es mir aber sicher zweimal überlegt.

    Trittleisten habe ich ausgerichtet und nicht wie sonst üblich vernietet, sondern geschraubt (war reine Bequemlichkeit wenn ich wieder mal die Leisten abnehmen sollte). Die aufgearbeiteten Leisten geben montiert, dem Trittbrett eine gewisse Struktur, ist aber zugegebener Massen nicht jedermanns Sache. Der Glanzfaktor des Trittbrettes wird noch nachlassen, wenn es dann schlussendlich vollständig abgetrocknet ist, wenn
    nicht werde ich da ein wenig nachhelfen, mal sehen.

    mal wieder der Vergleich zu vorher:

    so nächste Woche sollte mein Zündschlüssel und der 140 km/h Tacho kommen, mal sehen ob ich mich da nicht vergriffen habe....

    die Zündgrundplatte ist die passende zu deinem Modell ?

    Kontrolliere mal die Belegung deines Steckers am Kabelbaum (Rahmen) und vergleiche das mit dem der Zündgrundplatte..

    und zum 19er Vergaser: Auch ich habe bei meiner V50Special (mit 60ccm Polini) damals einen 19er Vergaser verbaut (HD
    73 oder 74), aber das Abstimmen war ein Horror. Der große Vergaser bei dem kleinen Zylinder reagierte extrem auf
    Temperaturschwankungen bzw. auch dann auch auf schnelle Gaswechsel (lief extrem lang nach bevor die Drehzahl sich wieder
    beruhigte)

    ...weil ich sie momentan laufend von einer in die andere Ecke schieben muss, das geht kompakt besser als zerlegt.
    Bis auf Motorblock und vorderes Gabelbein war eh schon fast alles zur Lackfreilegung demontiert. Nachdem ich nicht
    genau weiß, wann mein nächster Anfall kommt, habe ich es ganz gern wenn die Sachen nicht einzeln irgendwo herum
    kugeln...

    bezüglich Russland, kann ich Dir nicht weiterhelfen, war bis jetzt bei mir nicht nötig

    wenn du im GSF die Preisentwicklung der Vjatkas beobachtest, ich glaube 2004 war der Einstiegspreis knapp bei €200
    und für "meine" habe ich €700 gezahlt, so ist das jetzt nicht unbedingt gravierend. Der Knackpunkt ist sicherlich der
    nicht ganz Nerven schonende Typisierungs- bzw. Zulassungsakt der auf einen zukommt.

    Ersatzteile sind zugegeben ein wenig schwieriger, aber man findet durchaus etwas.
    In meinem Fall, habe ich nicht lange gefackelt und diverse Ersatzteile (Anbauteile) beim lettischen Vjatka Verkäufer
    im zweiten Durchgang geordert (Scheinwerfer, Embleme, Schriftzüge, Rücklicht, Pumpe, Reifen NOS etc.). Ansonsten
    kannst du sowohl beim Motor als auch beim Rest auf Vespa Teile zurückgreifen.

    Andere Motoren werden so wie bei den WF mit Adapter verbaut, in wie weit da noch Rahmenanpassungen notwendig sind,
    wird sich weisen. Eine Alternative wäre auch einen Cosa Motor zu verpflanzen, der sollte ohne größerer Geschichten passen.
    Kann ich aber alles erst sagen, wenn ich mich mit dem Motor beschäftige.
    ...hängt auch viel zusammen wie ich die "Straßenzulassung" dann schlussendlich angehe...

    ...so bin heute auch mit der Lackfreilegung fertig geworden....
    und bin doch erstaunt wie gut schlussendlich eigentlich alles gelaufen ist. Für die, die auch mit so etwas
    spekulieren. In meinem Fall habe ich zum momentanen Zeitpunkt knapp 50 Std. aufgewendet und der
    Materialeinsatz belief sich auf knapp über € 80.--. (5,5l Aceton, 0,75l Pelox, Politur, Rostschutzg´schichten etc.)
    Wobei ich mir die Versiegelungen der Rostpartien noch für später aufhebe.

    und so habe ich sie übernommen


    ...das wärs jetzt mal für´s Erste........

    ...seit deinem SIP Interview im Vorjahr hast verdächtig viele Aufkleber auf deiner Mühle?

    den technischen Rest beurteile ich nicht, dass ist mir zu hoch, schaut aber extrem gut, wie immer aus.....

    hmm...ich glaube ja Mr. Pornstar ungeprüft (fast) alles, aber ich fürchte unabhängig vom Mischungsverhältnis wird die ganze Geschichte für Dich nicht wirklich aussagekräftig sein.

    Da ich nicht annehme, dass pornstar eine Dauerdekoration mit Weihnachtskugeln im amerikanischen Stile in seinem Vorgarten hat bzw. seine Stray Bullet gaffenden Passanten ganzjährig zur Bewunderung auf die Straße stellt, sind die 18 Monate mal unter der Hand geflüstert eher Garagen bezogen (klimatisiert) und somit für deinen Grashüpfer Flip nicht wirklich relevant. Die arme Sau muss ja fast täglich raus,oder.....?

    aber ich probier´s trotzdem ....und mich würde auch interessieren, wie feiert´s ihr da oben Weihnachten, wenn man zu solchen Maßnahmen
    greift????

    ein paar kleine Unterschiede zum Original:

    am Lenker der schwarze Knopf ist eine Justierschraube für den Scheinwerfer. Der Reflektor ist gefedert und kann dadurch leicht geschwenkt
    werden. Die Lampenfassungen bzw. Birnen haben allerdings einen anderen Durchmesser. 6 Volt Birnen habe ich zwar in neu in Reserve, bei
    12 Volt Birnen bin ich noch nicht fündig geworden.
    ja beim Verchromen waren die Russen generell mal keine Weltmeister..
    Lichtschalter, leider ohne den Zündschlüssel (auch dafür hätte ich eine offene Brieftasche)
    gibt aber im Netz eine nette russische Nachbauanleitung für Bastler
    (habe allerdings noch nicht rausfinden können aus welchen Material, wahrscheinlich sibirische Zeder)
    Tacho: mit kyrillischer Schrift, hier brauche ich dann einen mit einer 120 km/h Anzeige (also wer was hat :sleeping: ..kann sich gerne melden)
    Lenkersperre solide Ausführung für langes Bügelschloss (da bin ich auch noch auf der Suche nach was passendem)

    (weil ich Anfragen erhielt bezüglich Nachbaufinne, schaut so aus und wird unlackiert geliefert, wie schon erwähnt kommt auch
    aus einem Land hinterm vormals eisernen Vorhang ..Bulgarien..Qualität gut...inkl. Befestigunsschrauben
    beim Open Day vom SIP habe ich allerdings auch eine nette Ersatzvariante eines Griesskirchners (Ö) gesehen, die mich schwer begeistert hat..


    ..ein nettes Nebendetail, Tankdeckel verschraubbar mit Meßbecherfunktion fürs Zweitaktöl