...dass Überfetten des Gemisches beginnt nicht erst ab 2000m, sondern sobald du Dich von deinem Abdüsungsausgangsniveau in die Höhen bewegst.
Eine Faustformel aus dem Bing Vergaserbuch besagt, dass alle 1000 Höhenmeter die Hauptdüse um zwei Nummern kleiner zu wählen ist um der Überfettung
des Gemisches entgegen zu steuern. Dazu gibt es auch eine Berechnungsformel mit Konstanten in Abhängigkeit des Luftdruckes und der Temperatur.
Der Leistungsabfall des Motors wird da auch mit ca. 3,5% auf 300 Höhenmeter angeben, würde für den Großglockner bedeuten du hättest bei 2.500 m eine Leistungseinbuße von knapp 30%. Damit hat man mal zumindest rechnerisch die Fakten am Tisch. Wenn man jetzt noch in Betracht zieht, dass viele Ihre Fahrzeuge im Normalbetrieb schon
fetter bedüst haben bzw. die Übersetzung auch zu lang gewählt ist bzw. dann noch extreme Steigungen dazu kommen, dann wird sich der Leistungsabfall am Hinterrad wahrscheinlich Richtung 40-50% verschieben.
Das Ganze spielt sicherlich bei Fahrzeugen mit genügend Leistung weniger Rolle, denn ob du jetzt bei einer originalen PX mit 12 PS oben dann nur noch rechnerische 8 hast, kann Dir wurscht sein.
Bei den Hubraum schwächeren mit knapp 3,5 Pferdchen schaut es schon anders aus und bei meiner Quickly mit 1,4 PS ist es sogar dramatisch ...es geht quasi gegen 0
...da ist aber das Wechseln
der HD in zwei Minuten inkl. Zigarettenpause erledigt.
Also entweder leben mit der Leistungseinbuße und länger brauchen oder am Straßenrand "zangeln"
auf jeden Fall viel Spaß bei der Tour
