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Beiträge von 125vnb6

    Das hängt davon ab, welche Ausführung der V50 spezial du fährst und welche Verbraucher damit betrieben oder gar erweitert werden bzw. welche elektronische Zündung du verbaust. Auch da gibt es nach wie vor 6 Volt oder 12 Volt Anlage.

    Wichtig italienisches oder deutsches Modell (mit oder ohne Bremslicht)

    Du wirst Platz für einen Spannungsregler und für die CDI benötigen (wobei da gibt es zwischenzeitlich eigenen Haltebleche, sodass die auch anstelle der Zündspule montiert werden können).

    Dann musst du im Prinzip nur noch die Wegestrecken zu den einzelnen Bauteilen verkabeln und kannst an den bestehenden Kabelbaum anschließen.

    Wenn allerdings auf zusätzlich Fernlicht, Bremslicht etc. umgerüstet wird, empfiehlt sich schon ein an die Zündung abgeänderter neuer Kabelbaum. Auch müssten dann ggf. die Schalter und Lampenfassungen oder auch Scheinwerfer angepasst werden.

    Ich würde aber trotzdem einmal schauen was mit der Zündgrundplatte grundsätzlich los ist.

    Die zwei Spulen Zündungen sind eigentlich recht einfach aufgebaut, da können Defekte eigentlich ganz gut erkennbar sein, außer wenn es die Spulen betrifft.

    Super,

    vielen Dank für deine genauen Infos. Beim anwerfen der Vespa klimmt kein Licht am Hauptscheinwerfer. Genaues Model V5B3T. Hast du ein Tip für eine neue Grundplatte. Die Verkabelung werde ich selbstverständlich neu machen 😊

    Schau mal nach was Sache ist bzw. wie der allgemeine Zustand der ZGP ist.

    Erst dann würde ich entscheiden ob neu oder überarbeiten bzw. Umbau auch elektronische Zündung.......

    Du meinst zwei Spule?

    In deinem Fall würde ich aber vorher überprüfen, ob der Halbmondkeil noch intakt ist (Kurbelwelle/Polrad)!

    Wichtig beim Umbau ist das passende Polrad und das ggf. der Kabelbaum angepasst wird.

    2 Spule = 4 Magnete im Polrad

    3 Spule = 6 Magnete im Polrad

    Die einfachste Methode (vorausgesetzt man gibt sich mit der schwachen Lichtausbeute zufrieden) seine Zündung auf Vordermann zu bringen, ist der Austausch gegen eine der Nachbauzündungen von SIP. Sind zwar nicht billig, decken aber den Großteil der Modellserien ab und funktionieren einwandfrei.

    Ansonsten bleibt nur das Überarbeiten der Zündgrundplatte. Verschleißteile wechseln, Kabel erneuern und ggf. Spulen überprüfen.

    Auch die Magnetisierung des Polrades spielt eine nicht unwesentliche Rolle.

    Wenn das Polrad entmagnetisiert ist, dann schaut es mit Funken und der Lichtausbeute ebenfalls nicht rosig aus!

    Um da jetzt genauere Auskünfte geben zu können wäre es von Vorteil, wenn du mal schilderst welche V50 Spezial du hast.

    Dem Anschein nach, eine italienische ohne Bremslicht und mit Schnarre.

    Dann sollte hier eine Zündgrundplatte der zweiten Serie, mit zwei Spulen und drei Kabeln verbaut sein (rot,schwarz, grün) , das externe rote Kabel zur Zündspule wird meist im selben Bougierschlauch der Zündung geführt (daher hat es den Anschein, dass es vier Kabeln sind).

    In diesem Fall kannst du testen, ob durch Abklemmen der angeschlossenen Lasten (Licht, Schnarre etc.) die Zündung funktioniert. Ist es aber eine deutsche Spezial mit 5 Kabeln bzw. Bremslicht, dann muss blau und schwarz aus dem Kabelkästchen verbunden werden, sonst bekommst du keinen Funken!

    Ich würde Dir empfehlen, dass du das Polrad abnimmst und mal kontrollierst wie die Zündgrundplatte und deren Bauteile im Allgemeinen ausschauen. Die Verkabelung im Kabelkästchen ist grober italienischer Pfusch!. Ich kann mir vorstellen, dass da auch an der Grundplatte nicht die nötige Sorgfalt aufgewendet wurde. Das blaue Kabel (welches eigentlich grün sein sollte) lässt Rückschlüsse zu, dass an der Grundplatte schon mal was getauscht wurde.

    Welche außenliegende Zündspule wurde denn verwendet?

    bzw. hat die Lampe des Hauptscheinwerfers bei Ankicken des Rollers geklimmt oder war sie dunkel?

    Nachdem ich meinen Vergaser generalüberholt hab und sich immer noch keine Änderung eingestellt hat, habe ich bei SIP noch einmal angerufen.

    Die haben nun doch gesagt, das der Kolben nicht passt.

    Bezüglich Vergaserüberholung!

    Ich bin gestern auf der Suche nach einer Dienstleistung über das Angebot von vnb1t im GSF gestolpert und da ist mir wieder eingefallen das wir bei unseren Vergaserreinigungen eine Sache vergessen, da sie nicht wirklich offensichtlich ist.


    Auch die SHB Vergaser verfügen über ein sogenanntes "Mischrohr", welches allerdings schwer zugängig und dadurch ein wenig tricky beim Ausbau und reinigen ist.

    Michi 160 GS hat den Ausbau schon mal beschrieben!

    Vergaser von 16/10 auf 16/ 16 vergrößern

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    Auch wenn man glaubt der Vergaser ist jetzt ordentlich gereinigt, so widerlegt das ein Bild von vnb1t ganz gut.

    Gegenständliche Mischrohre wurden aus drei Vergaser ausgebaut, die alle davor mit Ultraschall gereinigt wurden.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    (Bild von vnb1t aus dem GSF)

    Man darf sich dann nicht wundern, wenn der Vergaser nicht ordentlich zum Abstimmen bzw. Einstellen ist.

    Das war jetzt nur als Denkanstoß, wenn es wieder mal darum geht was alles bei einer Vergaserreinigung ansteht.

    Das ein Gaszug mal den Geist aufgibt ist normal. Das ist mit Abstand das dünnst ausgeführteste Seil von allen.

    Am Ende sind Tonnennippel verlötet oder verschraubt. An diesen Stellen hast du zwangsläufig immer starke Reibung an Gasseilrolle und Tonnennippel. Der enge Radius indem das Ganze geführt ist, beansprucht ebenfalls das Material dort stärker.

    Hier gehört halt auch je nach Art des Seiles (normales Stahlseil) ggf. von Zeit zu Zeit gefettet.

    Zu stark unter Spannung gehen würde ich da aber auch nicht gehen, da bei den V50 Motoren die in einer Bohrung geführte Schaltgabel nur mit einem O-Ring zum Motorblock hin abgedichtet wird. Wenn hier zuviel Zug drauf kommt, dann hast du nur einen schnelleren Verschleiß des O-Ringes bzw. wird die Bohrung ovalisiert und dann dichtet es dort nicht mehr ordentlich ab und du verlierst Getriebeöl.

    Das Einstellen der Züge ist bei der Schaltung die eine Sache. Viel wichtiger ist aber, dass im Vorfeld das Getriebe ordentlich aus distanziert wurde und auch die Schaltklaue intakt ist. Betrifft im übrigen auch die sogenannten Schaltklötze (oder Steine) die die Schaltklaue über die Schaltgabel führen. Die sollten ebenfalls nicht all zuviel Spiel haben.

    Zu starker Vorspann an den Schaltseilen bedeuten natürlich auch, dass am Schaltgriff das Schalten schwerer fällt.

    Grundsätzlich gehören da auch alle metallisch reibenden Teile ordentlich gefettet (Stahlseil!). Speziell an den Bowdenzugendhülsen.

    Wenn die Bowdenzüge schlampig verlegt werden im Zuge einer Restauration, kann es ebenfalls sein, dass die Schaltung dann schwergängig ist.

    Nein, nur mit Haltewerkzeug entweder über die Polradseite oder eben klassisch über den Kupplungsdeckel mit dem Kupplungshaltewerkzeug.

    Die fragwürdige Methode mit dem Kolbenstopper ist schon oftmalig in die Hose gegangen.

    Kolbenstopper verwende ich eigentlich nur zur Ermittlung des OT´s

    Kann mir auch schwer vorstellen, dass bei der anliegenden Leistung der Kupplungskorb erledigt wäre.

    Galt doch die XL2 Kupplung lange Zeit als das Mass aller Dinge, bevor dann die High-End Kupplungen auf den Markt kamen.

    Ich glaube auch das es mit neuen Scheiben und Belägen erledigt ist und würde da gar nichts großartig verstärken, sondern die originalen reinpacken.

    Der von Dir bezeichnete Gummiring gehört aber sehr wohl verbaut!

    Im Bild die Nr. 43

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    Hatten wir 2017 schon mal wo ebenfalls ein Neuzugang "1965 bzw. JägerundSammler" versuchte in beiden Foren Unruhe zu stiften.

    Das Spielchen begann nach dem selben Muster!

    Banale Grundfrage und nach den ersten Antworten dann Sticheleien bzw. Provokationen nach allen Richtungen.


    Schade, denn man hätte durchaus ein interessantes Topic über die Piaggio Lizenz Produktionen (DAN Motor Werke-Indonesien oder auch Bajaj - LTd-Indien) gestalten können.