SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von 125vnb6

    bingele28

    Ich kann Dich beruhigen!

    War die letzten 2 Jahre jedesmal wenn der Gabalier in München gespielt hat, beruflich in der Münchner Innenstadt unterwegs.

    Meinem subjektiven Empfinden nach, haben sich da die Damen ggü. ihren Begleitern, oder noch schlimmer in weiblichen Einzelgruppen in keinster Weise was geschenkt.

    Egal welcher sozialen Herkunft, haben sich die Einen im Designer-Dirndl in Schuhmanns-Tagesbar einen hinter die Binde gekippt und die Anderen im Landhaus - Look am Viktualienmarkt weggeräumt und sind dann grölend Richtung Olympiastadion gezogen. Seit vier Jahren herrscht in München Ausnahmezustand wenn diese weiblichen Horden durch München ziehen

    Gleiches Phänomen kann auch gelegentlich am Oktoberfest beobachtet werden, da ist manchmal auch nicht klar, wer wirklich beim Hulapalu die Hosen an hat.

    Aber ich muss Dir bezüglich Vespatreffen auch recht geben! Es ist für Frauen absolut tödlich, wenn jeder Zweite bei so einem Treffen in die Pubertät zurückfällt und ihnen mit drei ATÜ erklären muss, warum er und sein Roller gar so unwiderstehlich sind ;)

    Wenn du wirklich eine V500 spezial fährst, dann liegt ggf. auch Jack´o neill falsch!

    Dann würdest du wahrscheinlich auch wirklich einen Laderegler und eine Batterie benötigen die Dir den ebenfalls notwendigen E-Starter betreibt ;)!

    Ich tippe mal vorsichtig auf die elektronische 6 Volt Zündung der ET3 die da verbaut sein könnte. Würde sich zumindest mal mit den Kabelfarben im Anschlußkästchen decken.

    Das wäre die von jack oben genannte Alternative des Reglers

    https://www.vespa-t5.org/elektrik/4poli…regler-bgm-6690

    Aber wie oben schon erwähnt, mach mal ein Foto dann sieht man mehr

    Sollte so ausschauen, allerdings ab 1967 dann mit dem 6-eckigen Piaggio Emblem.

    Schriftzug im dunkelblauen Aluminiumguß zweizeilig später dann auch silber-glänzend.

    Grundsätzlich ist beim Beinschild oben immer das Emblem vorhanden, welches auch die FIN am Rahmen bzw. am Motorgehäuse aufweist. Wenn die Fin ein rechteckiges Logo hatte, dann war auch das Beinschild - Emblem rechteckig (und umgebkehrt).

    Die Farbe war zumindest bei den europäischen Auslieferungen immer in blau gehalten.

    Ist schon zugänglich nachdem man die HD heraus geschraubt hast, aber richtig reinigen kannst du es nicht. Auch ich habe in der Regel diese Öffnung nur sehr oberflächlich behandelt. Wenn ich mir die Ablagerungen am Rohr trotz Ultraschallbad anschaue, dann werde ich das mit ziemlicher Sicherheit bei meinen nächsten Vergaserüberholungen machen. Da stelle ich dann auch den Aufwand dar.

    Ich will damit nur andeuten, wenn oftmalig die Aussage fällt "ich habe den Vergaser gereinigt und es lässt dieser trotzdem nicht einstellen", dass ggf. da die Ursache begraben liegt. Da nützt Dir das oberflächliche drüber putzen und neu abdichten relativ wenig. Es ist einfach die vollständige Gemischaufbereitung nicht gewährleistet.

    Muss aber eh jeder selbst entscheiden ob er den Aufriss auf sich nimmt.

    https://multimetertests.de/kondensator-messen-mit-multimeter/

    6V Unterbrecherzündung

    Die genaue Kapazität lässt sich allerdings bei der Methode nicht feststellen bzw. messen!

    Es kann nur ermittelt werden, ob er ggf. funktioniert oder nicht.

    Wenn ein Kondensator Durchgang hat, ist er auf jeden Fall defekt!

    Gleiches gilt für die Spulen!

    Da habe ich allerdings keine Werte der Innenwiderstände bei der Hand. Sollte sich aber in der Regel im einstelligen Ohmbereich befinden. Im Groben würde ich sie auf Durchgang überprüfen. Alles andere gestaltet sich ohne entsprechender Ausrüstung als kompliziert.

    Wichtig ist, dass du dir anschaust ob der Unterbrecherkontakt funktioniert (öffnet und schließt), der ist für den Funken verantwortlich. Der parallel geschaltete Kondensator für den Abriss des Funkens !

    Das hängt davon ab, welche Ausführung der V50 spezial du fährst und welche Verbraucher damit betrieben oder gar erweitert werden bzw. welche elektronische Zündung du verbaust. Auch da gibt es nach wie vor 6 Volt oder 12 Volt Anlage.

    Wichtig italienisches oder deutsches Modell (mit oder ohne Bremslicht)

    Du wirst Platz für einen Spannungsregler und für die CDI benötigen (wobei da gibt es zwischenzeitlich eigenen Haltebleche, sodass die auch anstelle der Zündspule montiert werden können).

    Dann musst du im Prinzip nur noch die Wegestrecken zu den einzelnen Bauteilen verkabeln und kannst an den bestehenden Kabelbaum anschließen.

    Wenn allerdings auf zusätzlich Fernlicht, Bremslicht etc. umgerüstet wird, empfiehlt sich schon ein an die Zündung abgeänderter neuer Kabelbaum. Auch müssten dann ggf. die Schalter und Lampenfassungen oder auch Scheinwerfer angepasst werden.

    Ich würde aber trotzdem einmal schauen was mit der Zündgrundplatte grundsätzlich los ist.

    Die zwei Spulen Zündungen sind eigentlich recht einfach aufgebaut, da können Defekte eigentlich ganz gut erkennbar sein, außer wenn es die Spulen betrifft.

    Super,

    vielen Dank für deine genauen Infos. Beim anwerfen der Vespa klimmt kein Licht am Hauptscheinwerfer. Genaues Model V5B3T. Hast du ein Tip für eine neue Grundplatte. Die Verkabelung werde ich selbstverständlich neu machen 😊

    Schau mal nach was Sache ist bzw. wie der allgemeine Zustand der ZGP ist.

    Erst dann würde ich entscheiden ob neu oder überarbeiten bzw. Umbau auch elektronische Zündung.......

    Du meinst zwei Spule?

    In deinem Fall würde ich aber vorher überprüfen, ob der Halbmondkeil noch intakt ist (Kurbelwelle/Polrad)!

    Wichtig beim Umbau ist das passende Polrad und das ggf. der Kabelbaum angepasst wird.

    2 Spule = 4 Magnete im Polrad

    3 Spule = 6 Magnete im Polrad

    Die einfachste Methode (vorausgesetzt man gibt sich mit der schwachen Lichtausbeute zufrieden) seine Zündung auf Vordermann zu bringen, ist der Austausch gegen eine der Nachbauzündungen von SIP. Sind zwar nicht billig, decken aber den Großteil der Modellserien ab und funktionieren einwandfrei.

    Ansonsten bleibt nur das Überarbeiten der Zündgrundplatte. Verschleißteile wechseln, Kabel erneuern und ggf. Spulen überprüfen.

    Auch die Magnetisierung des Polrades spielt eine nicht unwesentliche Rolle.

    Wenn das Polrad entmagnetisiert ist, dann schaut es mit Funken und der Lichtausbeute ebenfalls nicht rosig aus!

    Um da jetzt genauere Auskünfte geben zu können wäre es von Vorteil, wenn du mal schilderst welche V50 Spezial du hast.

    Dem Anschein nach, eine italienische ohne Bremslicht und mit Schnarre.

    Dann sollte hier eine Zündgrundplatte der zweiten Serie, mit zwei Spulen und drei Kabeln verbaut sein (rot,schwarz, grün) , das externe rote Kabel zur Zündspule wird meist im selben Bougierschlauch der Zündung geführt (daher hat es den Anschein, dass es vier Kabeln sind).

    In diesem Fall kannst du testen, ob durch Abklemmen der angeschlossenen Lasten (Licht, Schnarre etc.) die Zündung funktioniert. Ist es aber eine deutsche Spezial mit 5 Kabeln bzw. Bremslicht, dann muss blau und schwarz aus dem Kabelkästchen verbunden werden, sonst bekommst du keinen Funken!

    Ich würde Dir empfehlen, dass du das Polrad abnimmst und mal kontrollierst wie die Zündgrundplatte und deren Bauteile im Allgemeinen ausschauen. Die Verkabelung im Kabelkästchen ist grober italienischer Pfusch!. Ich kann mir vorstellen, dass da auch an der Grundplatte nicht die nötige Sorgfalt aufgewendet wurde. Das blaue Kabel (welches eigentlich grün sein sollte) lässt Rückschlüsse zu, dass an der Grundplatte schon mal was getauscht wurde.

    Welche außenliegende Zündspule wurde denn verwendet?

    bzw. hat die Lampe des Hauptscheinwerfers bei Ankicken des Rollers geklimmt oder war sie dunkel?

    Nachdem ich meinen Vergaser generalüberholt hab und sich immer noch keine Änderung eingestellt hat, habe ich bei SIP noch einmal angerufen.

    Die haben nun doch gesagt, das der Kolben nicht passt.

    Bezüglich Vergaserüberholung!

    Ich bin gestern auf der Suche nach einer Dienstleistung über das Angebot von vnb1t im GSF gestolpert und da ist mir wieder eingefallen das wir bei unseren Vergaserreinigungen eine Sache vergessen, da sie nicht wirklich offensichtlich ist.


    Auch die SHB Vergaser verfügen über ein sogenanntes "Mischrohr", welches allerdings schwer zugängig und dadurch ein wenig tricky beim Ausbau und reinigen ist.

    Michi 160 GS hat den Ausbau schon mal beschrieben!

    Vergaser von 16/10 auf 16/ 16 vergrößern

    vergroe%C3%9Fern/

    Auch wenn man glaubt der Vergaser ist jetzt ordentlich gereinigt, so widerlegt das ein Bild von vnb1t ganz gut.

    Gegenständliche Mischrohre wurden aus drei Vergaser ausgebaut, die alle davor mit Ultraschall gereinigt wurden.

    Der Inhalt kann nicht angezeigt werden, da er nicht mehr verfügbar ist.

    (Bild von vnb1t aus dem GSF)

    Man darf sich dann nicht wundern, wenn der Vergaser nicht ordentlich zum Abstimmen bzw. Einstellen ist.

    Das war jetzt nur als Denkanstoß, wenn es wieder mal darum geht was alles bei einer Vergaserreinigung ansteht.

    Das ein Gaszug mal den Geist aufgibt ist normal. Das ist mit Abstand das dünnst ausgeführteste Seil von allen.

    Am Ende sind Tonnennippel verlötet oder verschraubt. An diesen Stellen hast du zwangsläufig immer starke Reibung an Gasseilrolle und Tonnennippel. Der enge Radius indem das Ganze geführt ist, beansprucht ebenfalls das Material dort stärker.

    Hier gehört halt auch je nach Art des Seiles (normales Stahlseil) ggf. von Zeit zu Zeit gefettet.

    Zu stark unter Spannung gehen würde ich da aber auch nicht gehen, da bei den V50 Motoren die in einer Bohrung geführte Schaltgabel nur mit einem O-Ring zum Motorblock hin abgedichtet wird. Wenn hier zuviel Zug drauf kommt, dann hast du nur einen schnelleren Verschleiß des O-Ringes bzw. wird die Bohrung ovalisiert und dann dichtet es dort nicht mehr ordentlich ab und du verlierst Getriebeöl.

    Das Einstellen der Züge ist bei der Schaltung die eine Sache. Viel wichtiger ist aber, dass im Vorfeld das Getriebe ordentlich aus distanziert wurde und auch die Schaltklaue intakt ist. Betrifft im übrigen auch die sogenannten Schaltklötze (oder Steine) die die Schaltklaue über die Schaltgabel führen. Die sollten ebenfalls nicht all zuviel Spiel haben.

    Zu starker Vorspann an den Schaltseilen bedeuten natürlich auch, dass am Schaltgriff das Schalten schwerer fällt.

    Grundsätzlich gehören da auch alle metallisch reibenden Teile ordentlich gefettet (Stahlseil!). Speziell an den Bowdenzugendhülsen.

    Wenn die Bowdenzüge schlampig verlegt werden im Zuge einer Restauration, kann es ebenfalls sein, dass die Schaltung dann schwergängig ist.

    Nein, nur mit Haltewerkzeug entweder über die Polradseite oder eben klassisch über den Kupplungsdeckel mit dem Kupplungshaltewerkzeug.

    Die fragwürdige Methode mit dem Kolbenstopper ist schon oftmalig in die Hose gegangen.

    Kolbenstopper verwende ich eigentlich nur zur Ermittlung des OT´s