Es wurden die kompletten Züge neu gemacht quasi alles erneuert
Was wurde "alles"erneuert nur die Züge oder auch die Bowdenzughülle?
Welche Züge bzw. Hülle und Züge wurden verbaut? Beschichtete (Teflon)oder Normale?
Grundsätzlich gilt beim Verbauen, dass die richtig abgelängten Züge ordentlich verlegt wurden. Sich nicht 15 mal irgendwo kreuzen oder gar beim Einziehen gestaucht und dabei geknickt wurden.
Auch bei der Zusammensetzung des Ganzen, im konkreten des Schaltgriffes mit seinen Distanzscheiben kann einiges daneben gehen, sodass das Schalten sehr schwergängig wird. Wenn noch nebenbei der Schaltgriff lackiert wurde, ist vielleicht auf das Abkleben des restlichen Schaltrohres vergessen worden.
So eine Lackschicht am Rohr bremst wunderbar, genau so wie wenn das Schaltrohr an- bzw. leicht festgerostet ist.
?
Gerne werden auch die Teile 11, 20 und 21 falsch verbaut, wodurch ebenfalls hohe Reibungswiderstände auftreten können.
Das diese bewegliche Teile niemals trocken verbaut werden, sollte auch klar sein.
Kontrolliere auch ob eventuell die Anschlaghülsen der Schaltzugbefestigung am Motorblock ggf. gebrochen oder verbogen sind und ob die Schaltseile in der Schaltraste ordentlich eingezogen und fixiert wurden.
An deiner Stelle würde ich mal die ganze Geschichte auf Gängigkeit prüfen!
Sollte ein Defekt der Schaltwippe, Schaltarm oder Schaltklaue vorliegen, so wie es Creutzfeld angesprochen hat, wäre schon ein verdammtes Pech!