weil es ganz gut dazu passt bzw. auch die Wr. Händler Szene ein wenig beleuchtet.
Durch Zufall habe ich einen Wasserschieber von einem Wiener Ur. Händler (in) bekommen.
Filipo in der Nußdorferstraße im IX. Bezirk.
Filipo gilt, neben Faber, Kudlicka oder Jahelka etc. als Ur-Gestein der Händlerszene in Wien.
Den Laden aufgebaut hat die Frau Mama und wurde dann in weiterer Folge vom Junior (Gerhard)
übernommen. Das Schöne, hier konnte man früher den Ladenbesitzer noch aus seiner Wohnung läuten
und wenig später stand er dann unten in seinem Geschäftslokal...(oder auch nicht)
. Die Werkstatt
befand sich in unmittelbarer Umgebung zum Geschäftslokal, in der Badstraße.
Durch Zufall habe ich heuer erfahren, dass der Laden von einem kundigen Schrauber übernommen
wurde und in seiner Tradition weitergeführt werden soll (bzw. wird).


der ursprüngliche Laden, war aber im Nachbarhaus untergebracht, wenn
ich die Ordnungsnummer (O.Nr. 60) richtig interpretiere. Das war aber sicher vor meiner Zeit,
denn ich kenne den Laden nur unter der O.Nr. 58.
Ich muss aber zu meiner Schande gestehen, dass ich dort nur einmal während meiner Jugend
eingekauft habe. Lag aber daran, dass ich aus dem 3. Bezirk komme und somit quer durch die Stadt
musste, um nach Währing zu kommen.Bei meinem nächsten Wien Aufenthalt werde ich mir aber den Laden
genauer zu Gemüte führen und mal schauen, was sich alles geändert hat. Ich kann mir gut vorstellen,
dass zumindest die Bankomat-Kasse eingeführt wurde, denn früher galt in dem Laden das Motto,
"nur Bares ist Wahres" 
Fazit: netter Laden auf dem Weg zu den Wiener Heurigengebiete (Nußdorf, Grinzing, Sievering, Neustift etc.)
bzw. auf dem Weg ins Krapfenwaldbad (in der Kurzform "Krawa" genannt)