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Beiträge von 125vnb6

    Vielleicht als Hilfestellung für die jennigen die auch ein Fahrzeug aus Deutschland in Österreich typisieren bzw.
    eine Einzelfahrgenehmigung erwirken wollen.

    Fahrzeug: PX125E (Baujahr 1983), mit Kaufvertrag und deutsch. Fahrzeugpapieren (abgem. seit 2010)
    original Zustand (keine Veränderungen am Motor!)

    Knackpunkt des Prüfers der niederösterr. Landesregierung im Vorfeld war, dass im deutschen Brief die Achslastverteilung nicht angegeben war.
    Ich habe mir dann bei Stoffis Garage, die Typisierungsunterlagen für diese Vespa organisiert. Der Stoffi legt da eine nette
    Dokumentationsmappe an mit auf dein Modell abgestimmten Datenblatt, Baujahrsbestättigung,Auszug aus dem historischen Fahrzeugregister etc. (Kosten €45.--).
    Anhand des Datenblattes konnte dann der Prüfer alle notwendigen [lexicon='Eintragungen',''][/lexicon] für das Fahrzeug herauslesen und übernehmen.
    Allerdings muss auch dazugesagt werden, dass es sich bei dieser Hilfestellung vom Stoffi um Unterlagen handelt, die der Prüfer akzeptieren kann, aber nicht muss (Stoffi ist kein gerichtlich vereideter Sachverständiger).

    Somit war die Angelegenheit in 45 Minuten erledigt und das Fahrzeug hatte eine österr. Einzehlfahrgenehmigung als
    Oldtimer (60 Tage Regel bzw. Pickerlüberprüfung alle zwei Jahre!).
    Kostenpunkt inkl. Stoffi - Unterlagen knapp €200.--
    Das Fahrzeug muss aber wirklich in einem technisch einwand freien Zustand sein (Bremsen, Stoßdämpfer, Reifen,
    Elektrik, Spiegel, Halteriemen bzw. Motor darf nicht ölen)! Fahrgestellnummer und Motornummer müssen zur jeweiligen
    Type passen! In meinem Fall hat er sich auch den Auspuff genauer angeschaut, daher würde ich Umbauten am Fahrzeug
    erst nach der Überprüfung ins Auge fassen ;) ! Wobei ich jetzt nicht beurteilen kann, ob ihm ein gesteckter Polini oder
    der Road aufgefallen wäre...., wer es aber bei der Überprüfung gerne spannend haben möchte, nur zu :D

    Bei legal getunten Fahrzeugen aus Deutschland wäre ich allerdings trotzdem vorsichtig, da die [lexicon='Eintragungen',''][/lexicon] des deutschen TÜV´s
    nicht übernommen werden müssen und du somit der Willkür des Prüfers ausgeliefert bist. Da würde ich mich auf Werkstätten
    mit gutem Draht zu den Prüfstellen verlassen, erspart jede Menge Ärger im Nachhinein.

    Ich habe dann noch mit einem Ladenbesitzer aus Niederösterreich während der Überprüfung geplaudert.
    Bei Fahrzeugen mit EU-Papieren, läuft die Sache dann eigentlich noch entspannter ab. Pickerlüberprüfung nach § 57/7 KFG 1967 bei einer autorisierten Werkstätte. Anschließend kann der Generalvertreter für Vespa (Fa. Faber) einen Typenschein für dieses Fahrzeug ausstellen. Kosten sind in etwa gleich.

    Es ist wie in Deutschland (Nord-Süd), auch in Österreich eine Tendenz zu erkennen. Je weiter es in Richtung Osten (Bundeshauptstadt) geht, umso unangenehmer die Überprüfungen bzw. unwilliger können die Prüfer werden ;)

    Auch die Abfrage bezüglich genauer techn. Daten bei Piaggio Deutschland kann man sich sparen, denn über diese
    Baujahre liegt meistens nichts auf und dein Anliegen wird an Piaggio Italien weitergeleitet. Sollte sich in den dortigen tech. Unterlagen etwas finden, dann kostet der Spaß knapp €100 (in meinen Fall wäre aber nur das höchstzulässige Gesamtgewicht ersichtlich gewesen). Wenigstens hatte ich nach einer Woche, von Piaggio Italien ebenfalls eine offizielle Baujahrsbestätigung (gratis).

    ...such dir auch einen etwas geeigneteren Platz für die CDI. Die ist normalerweise an einem Halteblech
    mit dem Motorgehäuse befestigt. Das geht sich aber in der Regel bei den frühen Modellen von der
    Höhe nicht ganz aus (stösst beim Einfedern am Rahmen an). Wenn du über eine Spezial mit Seitenfach verfügts,
    könntest du sie dort plazieren (wie bei der ET3) eventuell auch im Vergaserraum. Bei Befestigung
    in der Seitenbacke, solltest du schon schauen, das sie vibrationsgedämpft (Gummipuffer) montiert
    wird und auch Spritzwasser geschützt.

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    ...deine ist auf kontaktlose Zündung umgebaut worden und ich schätze mal, dass die CDI (Zündspule)nur schlampigst
    angebracht war (schwarzes Kästchen) . Wahrscheinlich in der Seitenbacke rechts unten. Durchs Fahren hat
    sich die los vibriert und hing dann runter. Das abgerissene Kabel könnte die zusätzliche Schutzerdung der
    CDI gewesen sein, die ebenfalls abgerissen ist.

    Nach den Bildern würde ich mal sämtliche Kabelverbindungen kontrollieren, das schaut nicht unbedingt professionell
    aus, die ganze Geschichte!

    Anzugsmoment der Schrauben beim Vergaser 16-20 NM. Kann gut sein, dass es Dir die Wanne bzw. den Vergaser
    verzogen hat. Die werden nun mal nicht angeknallt. Eventuell auch die billigen dünnen Vergaserwannendichtungen
    verwendet.

    Kontrollier mal auf einer Glasplatte ob du einen Verzug feststellen kannst, bzw. ob sich der Gasschieber noch freigängig
    bewegt!

    links Dichtung mindere Qualität, rechts deutlich stärkere orig. Dichtung
    .....kostet das Doppelte, ist aber dafür dann auch dicht!

    ...und frag mal nach welche Motorbezeichnung im Typenschein steht!
    Ich kann mir schwer vorstellen, dass der PK Motortausch eingetragen wurde und somit
    wärst du mit einem nicht der Fahrzeugtype entsprechenden Motor unterwegs.

    was die Lackqualität betrifft gebe ich Dir recht, dass scheint an manchen Stellen nicht so gelungen
    zu sein. Der Tacho mit 0-Ausgang rechts war aber auf jeden Fall bis Baujahr 1961 original verbaut.
    Und ich kann mir auch vorstellen, dass diese Dinger in der russischen Produktionsphilosophie solange
    verbaut wurden bis keine mehr lagernd waren bzw.bei Lagerüberstand der weiter verbaut wurde und
    somit durchaus bei späteren Serien auch noch verbaut wurde.

    .......gestern fast 5 Stunden gebraucht, um Kupplungsbeläge an einer PX zu tauschen.
    Ich merke ich werde alt :+5

    .......ab jetzt gehen die Roller in eine Werkstatt. Ich kann mir meine eigene Arbeitszeit nicht mehr
    leisten ;)

    ...mit einer Kupplung inkl. Kupllungsdeckel der PK XL2 wäre das Kuppeln deutlich leichter. Nachteil
    die Deckeln gibt es eigentlich nur gebraucht und haben auch da ihren Preis bzw. im Nachbau vom SIP

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    Allerdings summiert sich da schon einiges:

    zum Deckel brauchst dann noch den Kupplungsarm, verzahnten Druckpilz, Rückholfeder
    gelagerte Druckplatte und die komplette XL2 Kupplung (6 Federn)


    oder alternativ den Deckel gebraucht (ca. +- € 100) die Kupplung würde ich aber als Neuteil nehmen

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    bzw. ganz leichte Veränderung zum Positiven, könntest du auch erreichen, wenn du den Kupplungsdeckel mit
    den längeren Kupplungsarm verbaust (ab den PK-Modellen), allerdings hast halt immer noch die Zentralfeder
    der Kupplung.

    ....nicht mal ein Profi könnte auf den zwei Bildern genaueres erkennen. Zwei Fotos aus der Distanz sind bei ernsthafter
    Verkaufsinteresse ein besserer Witz ...

    Wie oben schon angemerkt, ordentliche Detailfotos und man könnt mehr darüber sagen.

    Bis jetzt könnte ich eigentlich nur Rückschlüsse auf den Fahrzeughalter ziehen anhand der Anzahl
    der montierten Seitenspiegel ;)