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Beiträge von 125vnb6

    ...dann auf zum Wichtel´n, bin auch dabei...., kann man sich heuer ausnahmsweise den zu Beschenkenden
    aussuchen?....die katmandufarbene 200er Rally würde ich schon gerne bei @juny79 wissen ! ;)

    ...auch Übergeben mit epileptischen Anfällen, kann ein "ja" bedeuten, würde es eindeutig als "Ja", allerdings mit
    Einschränkungen interpretieren...

    Doch!

    ...dann eh einen Reflektor mit den europäischen Lampensockeln. Auf die Schnelle habe ich bei den Simson Moperln,
    Reflektoren mit 140mm Größe und Standart Sockel finden können. Es ist auch sicher kein Problem einen herkömmlichen
    kompletten Scheinwerfer der PX etc. in den Zierring einzusetzen (il mechanico hat das eh auch schon mal anklingen lassen),
    das geht sich mit der Klemmung der Klammern am Zierring sicher aus.

    meine Aussage bezog sich eigentlich auf die kyrillische Streuscheibe, die ist um paar mm größer und somit kannst den
    Reflektor der Rally etc. nicht wirklich verwenden.

    Der Lampenzierring der Vjatka hat einen Innendurchmesser 135mm, der original Reflektor mit den Klammern einen Außendurchmesser von 145mm, bedeutet nach rechts und links 5mm Spiel bzw. Auflage (Streuscheibe 142mm)

    Lampensockelaufnahme: ca. 42,5mm

    ...es würden von den Sockeln die ich daheim habe, auch der Triom Sockel passen bzw. der Lumax, allerdings würde
    dann die Glühbirne tiefer sitzen (Richtung Lenker) und somit ist wahrscheinlich die Lichtausbeute bescheiden, da nicht
    im Brennpunkt bzw. bekommt man halt auch ein thermisches Problem. Der Lumax wäre optimal, denn der ließe sich mit einem Hauptbügel auch schön fixieren. Die beiden Varianten passend machen geht konstruktionsbedingt, leider nicht.

    ein weiterer Nachteil bei Verwendung eines Fremscheinwerfers kleineren Durchmessers wäre unter Umständen, dass dann
    auch die Leuchtweitenregulierung am Lenkkopf nicht mehr funktioniert. Die ist logischerweise auf den Durchmesser des
    original Scheinwerfers ausgelegt, wenn der kleiner ist, dann wäre da ggf. da auch eine Anpassung notwendig.

    ....man muss aber dazu sagen, dass diese Streuscheibe mit ziemlicher Sicherheit deutlich später produziert
    wurde. Wenn ich die Zahlen richtig interpretiere, dann ist sie aus den frühen 80er Jahren. An den originalen
    Streuscheiben der Fahrzeuge waren Gläser ohne Schriftzügen drauf. Nachdem das Ganze einer zentralen
    Produktion unterworfen war, so sind diese Teile auch sicherlich bei anderen Fahrzeugen als Standartscheinwerfer
    zu finden.

    .......der Vorteil einer zentral gesteuerten Produktion, passt überall

    Sollte ich aus welchen Gründen auch immer auf 12 Volt umrüsten, dann mag ich eigentlich keinen Siem, CEV, Triom
    oder Bosatta Scheinwerfer drinnen haben, dann wird ein passender Reflektor mit diesem Glas versehen und das
    Ganze schaut dann wieder stimmig aus ;)

    allerdings muss man sich beim Reflektor was einfallen lassen. Das Scheinwerferglas hat einen Durchmesser von 142mm
    und die dementsprechende Größe muss dann halt auch der Reflektor haben.

    ...so habe heute auch mein hoffentlich letztes Paket aus Lettland erhalten und kann mit
    Stolz sagen, die beiden Vjatkas, die bei mir stehen sind somit vollständig.

    letztes Teil .....das originale Batteriehalteband

    ...und ich habe auch einen kompletten originalen Werkzeugsatz für die Vjatka


    Ich habe mir auch eines der NOS Gläser gekauft und bin begeistert (neben E-Nummer) sind die kompletten
    Bezeichnungen am Scheinwerfer in kyrillischer Schrift....wirklich schönes Teil und seine €15 absolut wert!

    ...hohe Werkstättenkosten haben oftmalig auch mit einem chilligen Fahrer zu tun. Wenn dieser
    sich um sein Fahrzeug relativ wenig gepfiffen hat, dann fängt die Reparatur nämlich mit der
    Reinigung des Motorblockes an und diesen Zeitaufwand machen Werkstätten in der Regel nicht
    umsonst. Wie es PK Racer schon angedeutet hat, wäre es hilfreich warum "nur" der Kolben gewechselt
    werden soll, was ist denn da die Vorgeschichte (sind nur die Kolbenringe verschlissen bzw. hat er mal
    geklemmt). ....und dann greift oftmalig das eine ins andere und neben einem neuen Kolben ist
    ggf. ein neuer Zylinder von Nöten und dieser zieht eventuell mit, dass unter Umständen die
    Zündung neu ein zu stellen bzw. der Vergaser neu ab zu düsen wäre.......und und und ...


    preislich kannst mal von € 70,00/Std. (zuzügl. MWST) ausgehen (zumindest im städtischen Umfeld)

    spannend werden die Sachen aber meist, wenn im Vorfeld an den Rollern lustig herum gespielt wurde,
    sodass zwangsläufig ein wenig mehr zu machen ist, damit der Hobel wieder halbwegs rennt.

    @schoepfm Viel musst ja da nicht aufbereiten, grad mal reinigen, ggf. entrosten (Geschmackssache)
    und polieren bzw. koservieren

    Ich bin die Woche bei meiner VN auch mal weg vom Aceton gegangen und habe die Nassschleifvariante
    ausprobiert. Hat den Vorteil, man ist nicht den Aceton Dämpfen ausgesetzt (wenn übergelackt wurde)
    und mit Lackreiniger und feinem Schleifpapier kann man schön den abgewitterten Lack abtragen und
    anschließend hochpolieren. Nachdem ich bei der Optik nicht so der Freund von Roststellen bin, werden die
    auch von mir behandelt. In dem Fall mir Pelox oder Rostdelete. Pelox wird bei mir bei hellen Lacken nur einge-
    setzt, wo es nicht verrinnt, denn es verursacht Spuren. Rostdelete (Brei artig) wird aufgespachtelt oder gepinselt und
    bleibt haften. Nachteil mindesten 6 Std. bzw. bei starken Rost 24 Std. einwirken lassen.
    Danach abgewaschen und abbürsten (gröberen Kotbürste). Anschließend habe ich die Aufblühungen im Metall
    mit 220er Schleifpapier trocken geglättet bzw. verschliefen. Trocken deswegen, da du beim Nasschleifen sonst
    den gelösten Rost wieder in den Lack einmassierst und er dann schwer zu entfernen ist. Da wirklich
    punktuell arbeiten, da der Orignallack sehr dünn ist. Nachdem bei mir auch noch der O-Lack mit irgendwas
    undefinierbaren übernebelt wurde bzw. abgewittert war, wurde dann auf diesen Flächen Lackreiniger, Scheuermilch
    und Nasschleifpapier 600,800,1000,1200 angewendet. Ich bin da nur händisch ans Werk gegangen, da bei Einsatz von
    Maschinen, die Gefahr besteht zuviel vom Originallack abzutragen.


    ...das war die Ausgangssituation

    während der Schleifvorgänge


    aufpoliert

    und dann am Fahrzeug

    wenn du da gezielt vorgehst, dem Zustand des Lackes entsprechend, kannst super Ergebnisse erzielen
    ohne großartig mit Chemie handieren zu müssen. Zum Schluss wird das Ganze noch eingenebelt mit Aerosol
    ACF50 bzw. Elsakon Aero 46 und nochmals hochpoliert

    ...viel Spaß beim Lack aufbereiten!