Beiträge von SilverGroover

    @eiigiil


    Was Du da beschreibst, ist ein Teil eines Systems, das sich selbst reguliert... da nicht unendlich viel CO2 in den Weltmeeren gebunden ist und die Abgabe bzw. Aufnahme von CO2 durch die Weltmeere verschiedenen Einflüssen unterliegt (z.B. Gleichgewichtsreaktionen bei der Carbonatbildung) ist eine "unendliche" Ausgasung von CO2 mehr als unwahrscheinlich. Das ist Chemie...
    Allerdings ist das alles noch nicht wirklich gut beschrieben und es gibt da noch genügend Unklarheiten. Im Grunde ist es ja auch egal: woher das CO2 in der Atmosphäre auch immer kommt, mehr = wärmer... im langjährigen Mittel natürlich, nicht nächsten Sommer oder letzten Sonntag. Das ist Physik.
    Was das bedeutet? Das, was es auch im Mittelalter schon bedeutet hat :) es wird ungemütlich, und vielleicht gibt es auch weniger zu beißen...Das ist Biologie :) ... naja... und es gibt natürlich auch mehr spitzenmäßige Zweiradsaisons.
    Was das bedeutet, liegt immer im Auge des Betrachters.

    @ eiigiil


    Ah ja.... türlich. Klar, Klimaschwankungen gab es schon immer... was so interessant ist, ist daß Menschen alles nur durch diese merkwürdige Gerechtigkeitsbrille sehen können... so ungefähr: also wenn ich jetzt weniger CO2 produziere, dann wird es mir besser gehen - oder umgekehrt.


    Tja. Falsch. Es geht um Physik und Chemie, nicht um irgendwelche Rechthaberei oder Gerechtigkeit. Es ist nur so, daß jeder zusätzliche Eintrag von CO2 in die Atmosphäre ein Problem verschlimmern wird, das ziemliche Veränderungen in ziemlich kurzer Zeit mit sich bringen wird. Ob und inwiefern das schlimm ist, bleibt ja jedem selbst überlassen. Es wird jedenfalls nicht automatisch alles beim alten bleiben, wenn wir auf einmal keine fossilen Brennstoffe mehr verjubeln :) .
    Aber vielleicht nicht ganz so warm.
    Leider haben wir nur einen Versuch. Und Veränderungen sind immer ganz schwer zu verkraften für Menschen, würde ich sagen... insbesondere wenn es um weniger Wohlfühlgefühl geht. :D
    Ach ja, und der Joggingvergleich. Also ich denke, der hinkt ein bißchen... oder wer trinkt immer erstmal ein schönes Glas Mineralölerzeugnis, um sich für seine Joggingrunde zu stärken? Das mit den Viechern stimmt allerdings...

    oha... das ist jetzt schwierig :) guck mal hier:
    aber es gibt noch andere Gase, die unsere Erde bewohnbar machen... Methan, also alle möglichen gasförmigen Kohlenstoffverbindungen... Ozon... Schwefelverbindungen...
    ne Menge Zeug - nicht zu vergessen: die Sonne!


    Shine on :D


    Henning

    @ Speedy55


    na toll...
    und sterben müssen wir sowieso alle, jaja... :D
    Ich bin vor allem das Gejammere leid, daß Verzicht auf CO2-Ausstoß immer auch Verzicht auf Lebensqualität (~ freude?) bedeutet...
    und daß, wenn überhaupt, dann irgendjemand anderes damit anfangen soll. (Ja, ich gestehe... mein Auto steht abgemeldet in einem Schuppen)
    Wenn der einzige erstrebenswerte Spaß der ist, in einem zu schweren und zu großen Auto zu schnell über eine Autobahn zu heizen dann naja... armes Leben :)


    Alksprit gibts allerdings doch an der Tankstelle, auch schon gar nicht so wenig verbreitet... guckst Du hier: www.e85.biz.
    Allerdings hat das wohl den Nachteil des höheren Verbrauches... ganz zu schweigen von der Ökobilanz der zur Alkherstellung notwendigen Biomasse.
    Aber naja... das Bessere ist des Guten Feind :)

    Cool, danke für den Tipp... ich habe mich inzwischen auch noch ein bißchen schlau gemacht... also es gibt eine Verschleißgrenze für die Kolbenringe, wenn man sie ohne Kolben in den Zylinder legt... die Enden sollen nicht weiter als 0,25 mm Spalt lassen. Bei meinen ist das ungefähr 1,5 mal soviel.
    Ich werde sie wohl tauschen und schauen, was passiert - da ich eher ein defensiver Fahrer bin, wird das eher ein Schonprogramm :)
    Natürlich werd ich dafür originale L-Ringe nehmen. Ich weiß sowieso nicht, was mit dem Zyli gefahren wurde... die alte Zündkerze war total zugekleistert mit irgendwelchem Zeug... und war zudem "Made in Brasil"... wer weiß wo und mit was das Teil zuletzt befeuert wurde... in jedem Fall scheint das zu dem erhöhten Verschleiß geführt zu haben. Naja. Schauen wir mal...


    Ride on,


    Henning

    Ganz genau... ich hatte mal das Problem, daß mein Vorbesitzer es auch besonders gut gemeint hatte und mit dem Kupferring das Gewinde total ausgerissen hatte.
    Kupfer braucht halt ein höheres Anzugsmoment zum korrekten Sitz (gerade diese ganz einfachen Ringe aus einfachem Kupferblechmaterial).
    Für meinen Hobel benutze ich zwecks Eliminierung des Dichtungsproblems (wo eine Dichtung hernehmen, wenn man gerade mal eine braucht) diese Alu-Zierschrauben
    aus dem Zubehör. Die sind auch aus Alu, und habe zudem einen Gummi-o-ring als Dichtung...

    Hey, danke! :)
    hmm, also der Kolben hat keine Riefen... die Kolbenringe sind superglatt und voll auf Hochglanz poliert...
    Das mit dem Honen ist wohl ein Problem bei den Aluzylindern, so wie ich das verstanden habe - nach der Nicasilbeschichtung werden die wohl in der Regel "diamantgehont" um der Oberfläche die Kreuzstruktur zu geben.
    Kann ich das auch noch ein zweites Mal machen, wenn die Schicht schon ein bißchen ein- bzw. abgefahren ist?
    Ich habe schon geguckt, bei starkem Licht kann ich die Honspuren auf der Oberfläche noch erkennen... das ist vielleicht ein Zeichen, das noch genügend Nicasil da ist, um ihn in Betrieb zu nehmen.


    Wie ist denn das, kann ich auch neue Kolbenringe einbauen, ohne daß neu gehont wird?
    Ich hatte das bisher so verstanden, daß zumindest bei Gußzylindern die frisch gehonte Oberfläche zum Einschleifen der Kolbenringe gebraucht wird
    Alles Gute,


    Henning

    Hallo,
    ich habe mir kürzlich einen 50 SR Zylinder gekauft - mehr so aus Neugierde. Nach eingehender Reinigung und Begutachtung bin ich mir jetzt nicht so sicher, ob er so noch gebrauchsfähig ist. Die Zylinderbohrung fühlt sich im großen und ganzen glatt an, das einzige, das das Vergnügen trübt, ist so eine Art ganz feine Riefe, die die beiden Kolbenringe hinterlassen haben. Die fühlt man allerdings auch nur, wenn man sich gut konzentriert und quer zur Riefe rüberstreicht. Ansonsten sieht der Zylinderfuß auch ein bißchen "angebraucht" aus, die gräuliche Beschichtung sieht etwas angegriffen aus... obwohl sich auch dort, wie gesagt, alles richt glatt anfühlt.
    Kann mir jemand sagen, ob das Teil fertig ist oder nicht?
    Vielen Dank!


    Hi,


    also:
    Schweinwerfer raus,
    Züge an Schaltung und Vergoser hinten aushängen,
    Splinte aus Stellscheiben im Lenker rausnehmen,
    Stellscheiben von den Steuerrohren abziehen (merken, wie die verbaut waren),
    Handbremszug am Bremshebel und Kupplungszug am Kupplungshebel aushängen.


    Dann die Rohre ausziehen - wenn sie nicht festgegammelt sind, müßte das kein Problem sein. Ansonsten (so wars bei mir) Kriechöl einsprühen, naja... und dann leicht drehen und ziehen... wie mans halt bei festen Metallteilen so macht :)


    So hats bei mir funktioniert. Zum Zusammenbau mußte ich allerdings noch den Tacho rausnehmen, weil es doch ziemlich eng im Lenker ist, und das reinfriemeln von den Zügen in die Steuerscheiben war eine Geduldsprobe. Es brauchte auch noch ein bißchen Feintuning, bis die Zughüllen so saßen, wie sie sollten - unter dem weißen Plastikwiderlager :)


    Viel Erfolg!


    Henning

    Mixen ist nicht? Ähm... auf die Gefahr hin, daß mich die Schrauberpolizei wieder ausschimpft :) ... ich fahr so... Reibscheiben von ner 4-Scheiben... Beläge Standard.. + verstärkte Feder...


    Warum? Das hab ich damals gemacht, weil ich in einem Forum gelesen hab, daß dann auch das Fahren mit verstärkter Feder angenehmer wird. Habs probiert und klappt, schon 1,5 Jahre lang. Tja.

    Ich hatte das auch... ich habe mir dann geholfen mit: Gaszug am Vergaser aushängen, Handbremszug aushängen, Scheinwerfer raus, Tacho raus, Splint innen vom Gasrohr runter (+merken, wie die Zugscheibe verbaut ist) und das Teil langsam aus dem Lenker rausziehen :) nach dem Reinigen habe ich das Rohr noch mit 1200er Papier n bißchen abgeschliffen, war aber glaube ich nicht nötig. Du mußt ja das Rohr auch nicht ganz rausziehen, eventuell kannst Du Dir die "Wiedereinfädel"-Arie bezüglich des Handbremszuges später sparen. Wenn Du es ein Stück rausziehst, kannst Du auch schon an das Rohr ran. Beim Zusammenbau habe ich dann Radlagerfett genommen... Bis jetzt immer noch gut in Funktion (1,5 Jahre). Als Notlösung geht vielleicht auch Kriechöl fürs erste... Aber Du solltest das Teil demontieren, dann gibt es kein Problem mehr :) ich habe mich auch gefragt, ob man vielleicht Schmiernippel verbauen könnte... von unten quasi ne Bohrung in den Lenker, Schmiernippel rein und innen in der Bohrung fürs Gasrohr sowas wie ne kleine Nut fräsen, damit das Fett sich schön verteilen kann... Naja, vielleicht beim nächsten Lenker. So oft muß man ja wohl auch nicht fetten.

    Aua Aua. Die Schrauberpolizei :)... Jetzt weiß ich ja, daß ich ein Stümper bin. Aber bitte keine Pauschalurteile gegen meine Wahlheimat... bin kein Frankfurter.
    Ich hab mich auch gewundert, zumal nichts eingelaufen oder rostig oder sonstwas war. Es war einfach unmöglich, das Ding anders raus zu kriegen. Vielleicht ist das bei Matix auch so. Klingt jedenfalls wie mein Problem. Und was macht man, wenn das "einfach herausziehen" nicht funktioniert? ?(

    Rausziehen? Das ist bei mir kaum gelungen... Gummihammer gekauft und ganz langsam "demontiert" :) zum Einbau hab ich dann mit gaaaanz viel Fett eine Scharaubzwinge gebraucht. Einer von den Nadelstiften hat sich dabei durch die Wand des Nadellagers davongemacht. Allerdings übernehmen seine Kollegen den Job zur Zeit noch tadellos. Vielleicht ist die Prozedur einfacher, wenn man ein Ersatznadellager verbaut?

    Hmmm... höhere Steuereinnahmen? Meines Wissens nach ist der Mischsprit (der höherprozentige) deutlich günstiger in der Anschaffung :)


    Zu diesem Thema:
    Ich kann mich entsinnen, daß so ein Typ in einem anderen Forum von dem E85 Zeug rumgeschwärmt hat - aber eine deutlich größere Hauptdüse verbauen mußte.
    Außerdem kam es wohl zu Startproblemen, die er mit einem zweiten kleinen Benzintank (mit "reinem" Benzin bestückt) und einem Dreiwegehahn zum Vergaser umgangen hat.
    Ist der Hobel dann gelaufen, hat er auf E85 umgestellt. Mysteriös :huh: Das alles betraf aber nur den "hochprozentigen Bioalksprit", nicht das normale Benzin mit geringer Ethanolzumischung.


    Ich finds jedenfalls interessant, vielleicht probiere ich auch noch mal sowas...


    Gruß,




    Henning

    Wenn wir schon beim Geruchstuning sind... ich bin immer noch am überlegen, wie ich meinen Sprit gefahrlos mit Alk strecken kann... hat jemand Erfahrung? Also ich will ja nicht den Öko-Fundi raushängen lassen :D aber irgendwie hat das doch was, wenigstens in Ansätzen CO2-neutral zu fahren - zu dem Thema auch noch: das pflanzliche 2T-Öl ... und ich rede nicht von irgendwelchem Rhizinus-Scheiß :)