Weiter im Text. Heute hab ich ein wenig gefräst.
Erstmal ein paar Tipps an Alle, die noch nie gefräst haben und die das nun auch mal versuchen wollen.
1. Dremel, bzw Proxxon-Dingens (so eins hab ich) reicht erstmal völlig. Fräsaufsätze gibts in verschiedenen Größen und Formen. Ich hab ein "Geschoss" benutzt. (Klar dauert das länger, als mit einer "Flott"-Pornofräse).
2. Handschuhe machen Sinn! Diese kleinen Metallspäne picksen übelst.
3. Augenschutz!
Erstmal Fotos von meiner heutigen Arbeit.
Ich würd das wohl so lassen, wenn nicht allzugroßer "Widerspruch" kommt...;)
Erstmal meine Wuchtungsapparatur:
Dann die Bilder von der bearbeiteten Welle:
Zum Wuchten hab ich folgende Daten ermittelt:
Das Wuchten macht nur wirklich Sinn, wenn man den Kolben, den man später verwendet, mit in die Rechnung einbezieht.
Kolben (DR135), Bolzen, Lager und Clips wiegen zusammen 211 gr.
Das Pleuelauge hat ein Gewicht von 59 gr.
Damit beträgt die sogenannte translatorische Masse genau 270 gr.
Um die Welle zu wuchten waren im unbearbeiteten Zustand 199 gr. an Gegengewichten nötig.
Damit ergab sich ein Wuchtverhältnis von: 199/270 * 100 = 73,7 % (Also im originalen Zustand. Hat mich einfach mal interessiert...)
NACH der Bearbeitung waren 192 gr. an Gegengewichten nötig, also:
192/270 * 100 = 71,1 %
Das Wuchtverhältnis muss, um als gut angesehen werden zu können, im Bereich von 50 - 75 % liegen.
Hab ich jetzt irgendwo nen Denkfehler?
Diese doch ziemlich guten Werte kommen doch sicher daher, dass die Welle eigentlich im Hinblick auf den Ori-80er Kolben gewuchtet wurde.
Allein die Verwendung des DR135 (bzw. dessen Gewicht) scheint das Wuchtverhältnis so zu gestalten.
Ich werd das Wuchten aber am Donnerstag nochmal mit frischer Konzentration durchführen...