Beiträge von robmagno

    mal zu den richtigen birnen:
    bei einer pk 50 wenn ich mich nicht verlesen hab gehören folgende birnen hin:


    abblenlicht/fernlicht: 12V 25Watt
    schlußlicht: 12V 5Watt
    bremslicht: 12V 10 Watt
    blinklicht: 12V 10 Watt
    tachobeleuchtung: 12V 1,2 Watt


    lass doch daddy die vorderen abdeckungen von lichtschalter und blinkerschater abbauen und schau mal auf die lötkontakte, dass die nicht rosten oder durchtrennt sind.wenn ja muss du sie löten
    ,ansonsten auf jedem fall reinigen.
    dann gibts vorne an der kaskade, das ist sozusagen die nase der vespa, wenn man die abnimmt ( ist mit 2 schrauben im handschuhfach befestigt und einer oder zwei unterm lenker) das große klemmbrett der vespa. kontrolliere auch dort alle anschlüsse. und auch das reinigen nicht vergessen.
    wenns immer noch nicht geht, dann unter die von vorne gesehén rechte seitenbacke schauen. da ist den blinkergeber( eine kleine schachtel mit drei kabel) hat die risse oder ist aufgesprungen musst du diese tauschen. nicht besonders teuer.
    geht das licht nach diesen aktionen noch immer nicht richtig, dann musst du dir den gleichrichter vornehmen. (auch unter der seitenbacke, auch eine kleine schachtel aber diese hat obendrauf kleine kühlrippen und ist aus metall) der ist dafür zuständig, dass du immer 12 Volt im bordnetz hast. kannst mal die spannung messen die er abgibt, wenn die vespa bei viertel gas läuft abgibt, dann müssen es 12 Volt sein. gibt er keine 12 Volt (auch nicht bei halb oder vollgas) muss er gewechselt werden.
    melde einfach wieder deine fortschritte.

    um das lenkrohr zu lösen, das heißt bei dir wohl den lenker abzunehmen, musst nicht das was du zeigst lösen sondern:
    an der lenkerverkleidung findest eine aussparung ein stückchen überm handschuhfach. dort ist eine schraube die du mit einem steckschlüssel sw 13 löst und ganz herausdrehst. dann kannst du den lenker nach oben abziehen. vorher musst du aber den bremszug und den gaszug aushängen. den bremszug an der vorderen trommel und den gaszug am vergaser.

    folgende lösungsvorschläge:


    muss nichts mit der vergasereinstellung zu tun haben.


    entweder ist die leerlaufdüse verschmutzt.dann musst du sie nur reinigen.


    oder dein seilzug für den choke schließt nicht richtig. ein bisschen kriechöl hilft manchmal.


    oder die dichtung zwischen vergaser und drehschiebeeinlaß am vergaser ist undicht.(oben am vergaser wo der gaszug hängt) dann musst du die dichtung wechseln. wenn du ne automatik hast trifft das nicht zu, dann kann es aber auch das membranventil sein, das undicht ist. das musst du notfalls ersetzen.

    nimme einfach ein getriebeöl für motorräder für die kupplung. schon einweichen lassen und dann zusammensetzen.


    wegen dem hochdrehen würd ich nochmal nachschaun ob der vergaser dicht am ansaugstutzen ist und auch ob der ansaugstutzen dicht zum motorblock ist.

    erstmal musst du alle äußeren schrauben nachziehen um ausschließen zu können dass es keine von denen ist. besonders am auslass und auspuff und am kupplungsdeckel. danach kontrollierst du die seilzüge und die seitenbacken, die gerne mal etwas hüpfen. auch die abdeckung vom lüfterrad. es kann auch einfach nur die auslassdichtung sein die klingelt. kontrolliere ebenfalls den vergaser und den tank sowie vielleicht den gepäckträger.
    wenns dann immer noch klingelt, kupplung und zylinder kontrollieren.

    Das kommt übrigens immer davon, das man die schrauben die man lösen will nicht vorher mit rostlöser oder kriechöl einsprüht, sondern gleich rausdreht.
    andersrum wieder wäre es immer geschickt die schrauben die man dann einsetzt mit fett oder graphitfett einzustreichen damit sie nicht festrosten können.
    ist das gleiche bei felgen und bremstrommeln am auto, die auch über den winter festrosten.

    mit abgebrochenen schrauben, wenns beide sind kannst du nicht fahren, ist viel zu laut.
    du musst den auslassstutzen wo die 2 Schrauben abgebrochen sind ausbauen und einspannen. dann nimmst du einen etwas kleineren bohrer und bohrst du die schrauben. anschließend mit einem gewindeschneider das gewinde nachdrehen und fertig. wenn aber die schrauben am zylinder abgebrochen sind wird des ein ganz anderer spaß, da das material viel härter ist als des vom ansaugstutzen.
    dann muss du einen richtig harten bohrer nehmen und ebenfalls die reste rausbohren. danach das gewinde nachschneiden und dann neue bolzen reindrehen am besten noch mit einem tropfen "lock tight" dazwischen damit du sie nicht später wieder rausdrehst.

    das mit dem startproblemen wird wohl an der kupplung liegen, die kann fest sein und dann rutscht sie immer durch und du kannst nicht kicken.
    ich würde wegen der leistung mal die zündeinstellung nachschaun lassen. wenn der vergaser richtig eingestellt ist und du ne neue zündkerze drin hast ( die richtige mit dem richtigen wärmewert!) und dein vergaser sowie das ansaugrohr dicht sind ( d.h. keine neben oder falschluft) dürfte so etwas nicht passieren. wenn sie vorher so gut lief, dann würd ich noch den zylinder anschaun, ob die kolbenringe nicht verblasen sind. einfach mal den kolben im zylinder gegen das licht halten und schaun ob die sonne dazwischen durch scheint.

    also des mit der kompression glaub ich nicht. ist auch nicht logisch , das sie manchmal kompression hat und manchmal nicht. ich denke viel mehr das der kleine halbmond ( siehe oben) auch auf der kupplungsseite rausgefallen ist und dadurch die kupplung beim kicken durchrutscht. da würd ich mal nachschaun. Kupplungsdeckel runter Kupplung in einem stück raus und dann schaun ob dieser Halbmond oder auch Keil in der Ritze steckt und die Kupplung auch mit der Aussparung auf ihm sitzt.
    Ansonsten noch den Ansaugstutzen abdichten bzw. Dichtung erneuern und den Vergaser richtig am Ansaugstutzen befestigen. Den Filzring besonders sorgfältig einbauen sonst war die ganze Arbeit umsonst.


    noch fragen?

    kannst du mir ne kopie von dem gutachten zukommen lassen?
    ich wär dir sehr dankbar, da ich es leider nirgends gefunden hab ( vielleicht hab ich schlecht gesucht) und zum anderen auch keine 100 euro ausgeben will.


    vielen dank


    e-mail: robmagno@web.de

    da ist eindeutig der vergaser verklebt. da hilft nur den vergaser ausbauen und reinigen. den tank am besten auch ausbauen und mit tankversiegelung behandeln. vielleicht auch das sieb im tank reinigen und dabei auch den schlauch kontrollieren. hab das bei meiner px gemacht, nachdem die 6 jahre bei nem bauer in der scheune stand.

    mach de augen auf junge. da ist einfach ne klemme an dem vorderen ende der backe. an der anziehen und zur seite wegdrehen. dann die haube wie ne tür zur seite öffnen und am ende aus der hinteren halterung herausnehmen.
    war doch garnicht so schwer

    es ist der originale dellorto vergaser drin mit einer 42er Hauptdüse. Den hab ich gestern auch schon mal komplett getauscht mit dem gleichen ergebnis. ich denke selbst mit einer zu kleinen hauptdüse, müsste die Vespa einigermaßen laufen, jedoch läuft diese total unruhig.

    den gaszug hab ich auch erneuert, der funktioniert einwandfrei.
    Das mit der Zündplatte hab ich vorher ausprobiert, ein bisschen davor und ein bisschen danach zu versetzten, hat nicht viel gebracht. Sie lief zwar bei der Einstellung 2 grad vor OT ein bisschen ruhiger im Leerlauf, jedoch trat das Problem mit den hohen drehzahlen immer noch auf.


    wohne im LK Altötting in Bayern. kennt jemand ne gute werkstatt, bzw. kann mir jemand persönlich helfen gegen ein paar bier?

    Hallo zusammen,



    Dies ist nun mein erster Beitrag und zugleich mein größtes Problem. Ich besitzte eine Vespa Pk 50 4 Gang Bj. 1984. Es ist alles original bis auf eine Polini Sport Zylinder mit 50 ccm.
    Nun zu meinem Problem:
    Ich hatte die Vespa einem Freund geliehen und der hat gleich einen Totalschaden gebaut, d. h. ein Auto ist ihm volle Wucht in die linke Seite gefahren ( Gott sei dank nicht die Seite mit dem Motor). Ihm ist glücklicherweise auch nichts geschehen. Leider hat die Vespa danach böse ausgeschaut. Die Motorhalterung, d.h. die linke Motorhälfte war gebrochen und dem Motorblock fehlte ein Stück. Ich hab daraufhin 2 neue Motorhälfen gekauft und das ganze Innenleben des Motors dahinein gebaut. Dabei habe ich alle Simmeringe und Lager gewechselt, die Kupplung überholt, die Kurbelwelle nachgeschliffen, frisches Öl und eine härtere Kupplungsfeder eingesetzt, und den Zylinder getauscht ( siehe oben ). Der Motor hatte danach wahnsinnig viel Kompression. Ich hab dann noch die Dichtungen zum Auspuff und Ansaugstutzen erneuert und den Vergaser gereinigt. Die Zündplatte hab ich auf 0 Grad OT, d. h. die 2 Striche sind aufeinander, gestellt und eine Grundeinstellung am Vergaser vorgenommen. Danach alles eingebaut. Danach hab ich alle Kabel, die im hinteren Teil der Vespa schlummern neu gezogen, da fast alle ausgerissen waren, und die Kupplungszüge getauscht. Dann nur noch die Bleche, bzw. den Rahmen ausgebeult und gespachtelt und anschließend lackiert.
    DAS PROBLEM: Ich dachte ich hätte jetzt eine fast nagelneue Vespa, jedoch nach dem ersten Test-Kicken, das böse erwachen. Sie lief absolut unrund. Keine Gasannahme, und der Leerlauf viel zu hoch. Die Vespa startet mit Choke, bereits beim 2ten mal kicken, jedoch dreht sie dann hoch, wo sie auch ca. 15 sek bleibt und dann fällt sie auf die Vergasereinstellung runter ( habe diese etwas höher gewählt). WENN ich jetzt jedoch einen Gang einlege, schießt die Drehzahl auf sicherlich fast 6000 upm und der Motor schreit richtig. Ich hab dann versucht loszufahren und das geht eigentlich ganz gut, man kann sie sogar fahren. Jedoch schießt die Drehzahl bei jedem Schaltvorgang und im Leerlauf so extrem nach oben, das ich Angst hab meinen Zylinder zerreißt es gleich und ich muss sie abschalten. Jedoch läuft der Motor, nachdem ich den Zünschlüssel umgedreht hab, noch ca. 20 sec in dieser hohen Drehzahl noch nach. Wer kann mir von euch Vespa Veteranen helfen?
    Ich hab schon viele Motorräder restauriert, darunter eine Viktoria und viele Jawas. Ich weiß einfach nicht weiter. Hätte nie gedacht, dass die Vespa Technik im Vergleich zu solchen Motorräder so schwierig ist. Ich hab mir auch ein Reparaturhandbuch gekauft, jedoch darin auch nichts gefunden. Ich wäre für Hilfe sehr dankbar.