Wir waren nun endlich wieder mal am Gardasee mit den Vespen.
Die Geräte am Vorabend verladen und um halb 5 in der Früh am nächsten Tag losgefahren mit einem Zwischenstopp am Reschensee, der ja überhaupt kein Wasser hatte.

Wir haben uns dann in der Nähe einen Parkplatz gesucht, die Reusen abgeladen und die 48 Kehren on the Road von Prad aus hoch auf die knapp 2800 Höhenmeter gefahren.

Diesmal sind wir anständig hoch, somit hatten wir auch keinen Ausfall.


Somit haben wir uns sehr gefreut, vor allem weil es letztes Jahr leider wegen einem Defekt nicht geklappt hat.
Natürlich ging es dann auch wieder runter und haben so einigen Motorradfahrern entweder ein Daumen hoch oder ein Kopfschütteln rauskitzeln können
. Letztere fühlten sich wohl in ihrer Ehre angegriffen weil sie von einer kleinen Vespa in den Kehren überholt wurden.

Davor, so bei Kurve 38 glaube ich war das, haben wir kurz angehalten um ein Foto zu machen

Danach ging es weiter richtung Bardolino mit einem Zwischenstopp beim Egig Performance. Mal seine neue Werkstatt anschauen.
Am nächsten Tag machten wir dann den Monte Baldo unsicher. Dort oben gibt es soviel schöne enge Kurven. Ein Traum für die kleinen Vespen.
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Aber nicht nur wir hatten dort Spaß. Auch eine Gruppe Sportwagen kam uns entgegen und ließen diese in den Kurven gut Fliegen.








Nach dem ganzen Spaß und 150km Tour, hatte meine keine Lust mehr. Zündkerzendefekt:
Kumpel musste dann eine holen, weil wie soll es auch anders sein, war keiner mehr on board.

Während dessen habe ich die Vespa 3km geschoben und konnte dann 10km Bergab rollen. Somit musste der Kollege nicht mehr so weit entgegen kommen.
2 Stunden später fuhr das Ding wieder auf eigene Achse zum Campingplatz zurück.
Am nächsten Tag fuhren wir wieder ca. 100km.

Aber dann, in einer Kurve hatte ich auf einmal keinen Vortrieb mehr. Drehzahl ging hoch, aber beschleunigte nicht mehr.

Das war dann ein Defekt den ich nicht mehr vor Ort reparieren konnte. Die Kupplung öffnete sich und sprengte meinen Kupplungsdeckel.
Glück im Unglück - Hätte auch der Motor sein können.
Somit hieß es einen Tag früher heim.
Wieder mit Zwischenstopp beim Egig um mir einen neuen Kupplungsdeckel zu besorgen.

Nichts desto trotz waren es schöne und lustige Tage.
Nun heißt es Motor raus und die fehlenden Schrauben suchen und dann wieder zusammenbauen.
Am 27.06. ist eine Bayerwaldtour mit Freunden geplant.