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PK50 XL Getriebe knallt

  • Ahoi,

    habe aktuell folgende Problem mit meine PK50 XL:
    - Getriebe knallt / schlägt beim Runterschalten extrem laut und man spürt das Knallen in den Füßen auf dem Trittblech (das ist wohl nicht i.O.)
    - Das passiert - wenn es auftritt - die kompletten Gänge durch, also von 4te in den 3te, vom 3ten in den 2ten...
    - Fehler tritt jedoch nicht immer auf, schalte oft ohne Auffälligkeiten runter.
    - Beim Hochschalten keine Auffälligkeit.

    Ursprüngliche Ursache zu hohe Leerlaufdrehzahl??? Sollte jetzt behoben sein (Dank noch mal an Danny)!

    + Getriebeöl in ausreichender Menge und auch das richtige gefüllt.
    + Kupplung trennt sauber, ca. 1/2 Jahr alt

    Tausend Dank schon einmal vorweg für eine Ferndiagnose.

    Robert

    PX200, 210er Polini
    P80X, 177er parmakit
    PX125, Malossi MHR

  • Du solltest auch nicht schon bei 30 km/h den 1. Gang reinhauen. Aufgrund der schon erwähnten Bauart des Getriebes ist es völlig normal, dass es dann kracht. Tut dem Getriebe auf Dauer auch nicht gut. In dem Fall ein ganz klarer Anwendungsfehler - oder anders ausgedrückt: Das Problem ist nicht im Motor, sondern auf der Sitzbank zu suchen.

    Beim Annähern an eine rote Ampel erst bei Schrittgeschwindigkeit Richtung 1. Gang zu schalten, würde das "Problem" beheben.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • Wie kommst du darauf, dass ich bei 30 in den ersten Gang schalte? Bitt erst lesen, dann antworten! Wie komme ich vom vierten in den ersten? Richtig, in den dritten schalten. Und ups, da knall es doch recht laut und das bei 30 Sachen. Dann in den zweiten (bei mäßiger Geschwindigkeit) und wieder rumst es, dass man es in den Füßen spürt. Fast zum Stillstand gekommen, ersten Gang rein und Peng! Hat es im ganzen letzten Jahr aber nicht getan.
    Deshalb glaube ich an einen Defekt!

    PX200, 210er Polini
    P80X, 177er parmakit
    PX125, Malossi MHR

  • Das mit den 30 km/h und dem 1. Gang war bewusste Übertreibung, um einen häufigen Anwenderfehler zu verdeutlichen.

    Dann versuche es doch mal mit meiner vorgeschlagenen Methode des Runterschaltens bei Schrittgeschwindigkeit. Wenn es dann immer noch knallen sollte, könnte man einen Defekt vermuten, der aber ggf. durch ausreichend lange vorherige Fehlbedienung hausgemacht ist. Ein Vespagetriebe ist nunmal in keinster Weise mit der Funktion moderner Auto- oder Motorradgetriebe vergleichbar. Sowohl in der Bedienung als auch in der Geräuschentwicklung.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • Wenn es bei vorausgesetzt richtiger Anwendung der Schaltung trotzdem so kracht, könnten die Rückdämpferfedern des Sekundärrades bzw. des Kulukorbes einen Schaden haben oder aber die Nasen der Stahlscheiben in der Kupplung sind ausgeschlagen. Also mal Kulu anschauen.

    Über Spritverbrauch spricht man nicht. Man hat ihn.

  • Ich meine mir ziemlich sicher zu sein, dass die originale PK 50 XL Primär (4.irgendwas) keine Ruckdämpferfedern hat.

    Das vom TE beschriebene Verhalten/Geräusch meine ich zu kennen, aber wie gesagt nur in Verbindung mit runterschalten bei unangemessen hoher Geschwindigkeit. Solange aber die Gänge beim Beschleunigen nicht springen, liegt auch (noch) kein Getriebedefekt vor. Mit dem Rest muss man sich halt konstruktionsbedingt abfinden oder auf Gummiband-Roller umsteigen.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • Mit Gummiband meinte ich den Keilriemen, der sich bei den meisten aktuell erhältlichen Rollern mit Vespaschriftzug im Motor befindet.

    Deine Mudda erkennt Geschlechtskrankheiten am Geschmack.

  • Bin mir schon sicher, dass das in dieser Qualität nicht normal ist, beobachte das weiter. Meine Sorge ist halt, dass durch die zu hohe Leerlaufdrehzal das Getribe beim Schalten Schaden genommen hat.

    PX200, 210er Polini
    P80X, 177er parmakit
    PX125, Malossi MHR

  • Leerlaufdrehzahl im Stand hat keine Auswirkungen auf das Getriebe, weil es sich dabei nicht unter Last befindet. Leerlauf halt, wie der Name schon sagt.

    Natürlich sollte man die Leerlaufdrehzahl vor Einlegen eines Gangs schon irgendwie senken (im Notfall z. B. durch Betätigen des Chokes) und nicht den 1. Gang bei 5.000 U/min reinhauen.

    Ansonsten kann der Motor sowieso nur eine bestimmte Drehzahl erreichen, ob er das nun im Stand und ohne Last oder bei voller Fahrt tut, das muss das Getriebe klaglos überstehen und tut es im Regelfall auch. Es fahren ja schließlich genug getunte Roller mit originalen Getriebeteilen und einem Vielfachen der originalen Leistung und entsprechend höherer Drehzahl herum, ohne dass ständig die Getriebe hochgehen.

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