Motorhälften trennen

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    • Motorhälften trennen

      Langsam geht mir diese Rasenmäherfehlkonstruktion etwas auf die Nerven :cursing:

      Habe vermeindlich alle Muttern gelöst und soweit möglich die Bolzen entnommen. Dennoch bekomme ich die Motorhälften nicht auseinander. Woran liegt´s? Hab schon etwas kräftiger mit nem Gummihammer nachgeholfen. Klingt zwar schön hohl, aber die Hälften bewegen sich keinen Millimeter. Was habe ich nicht beachtet?! Kann mir Jemand weiter helfen? Will da nicht unbedingt mit roher Gewalt dran.
      Danke
      Torsten
    • Müssten 12 Schrauben sein, von denen eine in der anderen Richtung durch das Gehäuse gesteckt ist, am besten mal ein Foto schicken. Hab meinen Motor gestern ohne Probleme gespalten. Hab das aus verschiedenen Gründen jetzt auch 3 mal in 3 Jahren gemacht, also flutscht es evtl ganz gut.
      166er Malossi auf 80er Block gefräßt und angepaßt - 125er Mazzu-Welle von KaBa bearbeitet - 28er Mikuni SS -1574g Original-Lüfterrad - FuDi 0,8mm, Auslaß 183°, Ü-Ströme 117°, Vorauslaß 32,5°
    • Schaltraste und Zylinder hast Du runter, richtig. wenn die 12 Schrauben wie aufgeführt raus sind, solltest Du erst die Bolzen raus machen.
      Wenn der Motor, so wie ich vermute, etwas gammelig ist, halten die Bolzen die Hälften zusammen, insbesondere der Lange.
      Alle Bolzen raus, dann kannst Du mit vorsichtigen Gummihammerschlägen unten, wo die Schaltraste saß, an dem kleinen Vorsprung etwas Gewalt ausüben.
    • Danke für eure Hilfe soweit.

      Also ja, Zylinder, Schaltraste etc ist alles runter, und ja ich habe auch alle Muttern ab und Bolzen rausgenommen. Bis auf einen. Und zwar den Langen, der durch die ganze Schwinge durch geht. Nachdem ich sogar den Fixierungsstift aus dem Gehäuse geschlagen habe, und sich die Hälften noch immer nicht trennen lassen, hab ich versucht auch diesen letzten langen Bolzen aus dem Gehäuse zu bekommen. Leider sitzt der bombenfest. Hab ihn jetzt mal in WD40 ertränkt und hoffe, das er sich in ein paar Stunden dazu überreden lässt sich zu bewegen. Kann ja echt nicht sein, das alles an diesem lächerlichen Ding scheitern soll . . . X(
    • Ja, alles runter was runter geht . . . Zylinder, Kolben, Schaltraste, Zündplatte, Kupplung, Lüfterrad etc. etc. Es scheint wirklich dieser lange Bolzen zu sein, und er rührt sich einfach nicht. Erhitzen, Rostlöser und Schläge auf die Kickstarterwelle blieben bisher wirkungslos . . . . :pinch:
    • Vespa Fahrer Avatar

      Restaurations schrieb:

      Dann an der Stelle auseinanderhebeln.
      Wie soll ich denn da hebeln? Ich komme ja nirgendwo in dem Bereich dazwischen. Ich kann da nen Schraubendreher reintreiben. Dann kann ich die beiden Hälften aber auch gleich in die Tonne werfen!?
      Bitte nochmal für mich: Bis auf diese 12 Schraubenverbindungen + 1 Zentrierbolzen hält die beiden Motorhälften nichts weiter zusammen, und ich müsste den kleinen Teil der Motorhälften locker von der größeren trennen können, oder? Oder habe ich was signifikantes übersehen? Vielleicht ein Segering an irgendeinem Lager oder sonst was?!

      Echt unglaublich. . . ich hab schon ne Reihe 2 L 16V Motoren in nicht mal der Hälfte der Zeit, die ich bisher in diese italienische Schluderkonstruktion eines Rasenmähermotors gesteckt habe, komplett zerlegt . . :thumbdown:

      Dieser Beitrag wurde bereits 2 mal editiert, zuletzt von Epiphone79 ()

    • Das liegt schon an diesem Bolzen.
      Wie in dem anderen Topic beschrieben:
      Flache Schraubenzieher reintreiben und aufhebeln. Klar die Dichtflächen sind danach an der Stelle crap aber da hilft das gute alte Hylomar doch weiter!
      Bevor du hebelst - mit dem Heißluftfön ordentlich erwärmen, viel Gleitmittel ran und los.
      Biete nix mehr an...
    • NEIN NEIN NEIN......



      nicht auf dem Bolzen rumkloppen..... der wird nur gestaucht und sitzt dann noch fester....



      Kickstarter dranschrauben.... runterklappen.... und von der Rückseite Kickstarter mit 500er Hämmerchen...... hauen....bis die Gehäusehälfte kommt..... laß den Bolzen noch in der großen Hälfte stecken....







      Rita
    • ja . . . hab es jetzt einfach so gemacht. War mir jetzt einfach mal egal wie das endet. Jedenfalls sind die beiden Hälften nun auseinander, und die Dichtfläche hat gar nicht sooo sehr gelitten. Entwerder bau ich die neue Dichtung nun mit Dichtmasse ein, oder aber ich repariere die kleine Stelle mit Knetmetall. Mit Letzterem habe ich sogar schon mal ein ausgebrochenes Stück am Motorblock meiner DR 650 ersetzt . . .inkl. Gewinde reingeschnitten. Hält bis Heute ( seit nun mehr 7 Jahren ) tadellos. . . .
      Für Alle die sich nun fragen wie ne DR 650 R Dakar ausschauen mag. . . so sieht zumindest meine aus :D



      Anyway: Der Bolzen war ganz schön vergammelt. Den werde ich dann gleich mal schön mitstrahlen nächste Woche :D
    • Vespa Fahrer Avatar

      Restaurations schrieb:

      Hurray! :pump:

      Ob strahlen so ne gute idee ist? Der ist doch beschichtet - Kupferpaste drauf und er bleibt dir nie wieder stecken!
      Naja, wieso soll es keine gute Idee sein? Dann ist der Rost wenigstens komplett weg. Zusammengebaut wird das dann mit Kupferpaste, und dann gammelt das auch nie wieder. Soll doch alles ordentlich aussehen am Ende ;)