Also, die Odyssee will kein Ende nehmen. Nachdem ich dem Käufer gesagt habe, dass der Rahmen in Ordnung sei, blieb er der Ansicht, dass der Rahmen, genauer gesagt der vordere Teil (das Rohr, das den Lenker und die Gabel hält), verzogen sei und somit die Räder nicht in einer Spurlinie seien. Das nicht alles genau gerade ist, hat man aber auch schon davor gesehen. Zudem konnte man sehen, dass der Lenker nich zu 100 % gerade sitzt. Dennoch schlingerte der Roller keineswegs, sodass es sich wirklich nur um kleine Abweichungen handelt.
Da der Roller keine Papiere mehr hatte, musste ich vor wenigen Wochen zudem ein TÜV-Gutachten erstellen lassen, um so wieder an eine Betriebserlaubnis zu kommen. Der TÜV-Gutachter hatte sich den Roller genau angeschaut und dabei keine gravierenden Abweichungen feststellen können. Also MUSS der Roller ja in Ordnung gewesen sein.
Aktuell ist es jetzt so, dass der Käufer wohl jemanden kennt, der beim TÜV gearbeitet hat und der sich den Rahmen wohl nochmal anschaut. Sollte der feststellen, dass der Rahmen so verzogen ist, dass man ihn richten lassen muss, will der Käufer sich nochmal bei mir melden. Und um, ich zitiere, "nicht mir ans Bein zu pissen", will er dann zu dem Kerl, von dem ich den Roller gekauft habe, weil dieser mir ja schon einen verzogenen Roller ("Unfallroller") verkauft hat und sich da sein Geld holen. Der Punkt ist nur der, dass der, bei dem ich den Roller gekauft habe, den Roller nur gekauft hat, um ihn mir zu verkaufen. Ich hatte ihn beauftragt, mir einen Roller zu suchen. Dem Käufer werde ich aber auf keinen fall die Kontaktdaten meines Verkäufers weitergeben, da ich der Meinung bin, dass der damit überhaupt nichts zu tun hat.
An sich ist die Sache doch für mich erledigt, oder? Ich muss dem Käufer nicht sagen, von wem ich den Roller habe und ihm schon dreimal nicht irgendwas zurückerstatten?!