Beiträge von Norman91

    Mahlzeit miteinander,


    ich bin ja nun seit etwa vier Wochen wieder daheim. Meine PX (alt) steht aber weiterhin in Chile und meinen Rückflug dorthin habe ich bereits für Januar 2021. Neben zig weiteren Andenpässen und dem bolivianischen Hochland habe ich mir nun bei zu viel Zeit zum Nachdenken auch die chilenische carretera austral in den Kopf gesetzt. Man kann Südamerika einfach nicht mit dem Zweirad befahren und diese Strecke auslassen. Das sind aber mindestens 200 km unbefestigte Buckelpiste. One way. Meine Erfahrungen mit den quergerillten Schotterpisten waren ja nun aber nicht die Besten.


    Mich würde jetzt einfach Mal interessieren, was ihr, die ihr hier ja zum Teil viel mitgelesen habt, für sinnvolle Änderungen halten würdet um den zweiten Abschnitt der Tour anzugehen. Hintergrund ist, dass ich jetzt in Deutschland ja beste Möglichkeiten zur Ersatzteilbeschaffung habe und mich nach all dem Erlebten auch nicht mehr vor größeren Umbauten scheue.


    Speziell interessieren mich also Verbesserungen für die Fahrt auf unbefestigtem Untergrund. Generell würde mich aber interessieren wie ihr eine Vespa für eine solche Tour umrüsten würdet. Also von A wie Auspuff bis Z wie Zylinder.


    Danke vorab

    Norman

    Wenn du auf dem Weg nach Skandinavien bist, kannst dich gerne melden. Wohne ca. 30 km von der A7 entfernt.

    Darauf komme ich gerne zurück :)



    besser ist aber es besser zu machen und etwas Geld zu investieren. Dann zahlst du nur einmal. Wenn ich mir deinen letzten Trip in Erinnerung rufe, waren da auch ein paar günstige Reparaturen dabei ... ;)

    Das hab ich tatsächlich auf die harte Tour lernen müssen.

    Anthrazit metallik 627 könnte das sein oder grigio titanio met.

    lelox denke du liegst mit dem grigio titanio met richtig. Danke für den nützlichen Link.


    Ich vermute mal, Du bist zurück in Deutschland ????

    Korrekt Volker. Seit etwa einer Woche. Und jetzt brauch ich was haltbares Fahrbares um damit im Sommer entweder nach UK oder Skandinavien zu brettern. Bevorzugt daher 125cc, so dass ich für gemütliche 70 km/h nicht voll am Anschlag fahren muss.


    Und dann noch dies und das und jenes....

    Nicht zuletzt aufgrund dieses Schlusssatzes von dir stellt sich mir die Frage, ob mir irgendwelche Nachteile entstehen, wenn ich es bei der vorhandenen Minimalelektrik belasse? Ich hab damit so wie ich den Schaltplan verstehe sowohl Brems- als auch Abblend- und Fernlicht.


    Ich will deine Vorschläge nicht ignorieren. Ich frage mich nur ob die zusätzliche Zeit und das zusätzliche Geld wirklich investiert werden müssen.


    Norman

    Mahlzeit miteinander,


    als ein Quarantäneprojekt habe ich die Tage damit begonnen eine italienische PK 50 XL (Bj. 87; gekauft im Sommer 2018 für EUR 350,-) ohne Papiere zu entkernen. Weder als ich sie damals gekauft hatte, noch als ich nun also damit gestartet hatte, sie auseinander zu nehmen, wusste ich was ich damit eigentlich machen will. Original, legal 50er fahren? Illegaler Wechsel in die 75 ccm Klasse? Legaler Wechsel in die 75 ccm Klasse? Oder einfach nur zum Laufen bringen und verscherbeln? Die Entscheidung wurde nicht einfacher, als ich zwar einen DR 75 (6 Überströmer) darin vorgefunden habe, aber eben nur einen 16.10er Vergaser und einen normalen SITO Auspuff. Wollte ich also auf den Zylinder aufbauen, müssten sowieso weitere Investitionen her.


    Nach längerer Überlegung und Diskussion auf privater Basis mit einem weiteren Forenmitglied habe ich mich dazu entschlossen, einen kompletten PK 125 XL Motor in den Hobel zu verfrachten und mir das so auch vom TÜV eintragen zu lassen.


    Den Motor inklusive Zylinderhaube und Vergaser dazu bekomme ich noch am Mittwoch von einem weiteren grandiosen Mitglied dieses Forums, von dem ich nicht weiß ob er seinen Namen hier lesen will und den ich daher erst einmal nicht namentlich nenne. Auspuff, Reifen und Tacho bis 120 besorge ich die Tage noch.


    Bis heute habe ich die Zeit genutzt den weiteren Bedarf zu ermitteln, der zum Glück eher gering ausfällt.


    Nun zu den ersten Fragen, zu denen ich gerne die geschätzte Meinung des Forums hören würde:


    1. Eine der Seitenhauben fehlt. Habe damals im Eifer des Gefechts eine Nagelneue bestellt. Die würde aber so makellos auf meinem verrosteten Blechhaufen (siehe Bilder) gar nicht mal so geil aussehen. Meine Idee wäre nun allen Ernstes diese per Dose zu lackieren, dann wieder bewusst zum rosten zu bringen und mit Ovatrol zu konservieren. Dazu sollte ich allerdings den Piaggio Farbcode kennen. Ich finde überall nur anthrazit metallic als naheliegendste Antwort. Könnte das sein?


    2. Als ich bei der Prüfung der Elektrik nach 20 Minuten Suche noch immer keinen Hupengleichrichter gefunden hatte, kam ich dann auch dahinter, dass ich wohl ein Modell mit Minimalelektrik und Schnarre statt Hupe habe. Der dann gefundene italienische Schaltplan passt jedenfalls 1 zu 1 mit meinen verlegten Kabeln. Entsprechend habe ich auch aktuell nur die Zündgrundplatte von der 50er mit vier Spulen, drei Kabeln. Kann ich mit der auch ohne weiteres eine 125er befeuern oder sollte ich hier die ZGP mit sechs Spulen, fünf Kabeln nehmen, die vermutlich beim größeren Motor dabei sein wird und dann weitere Kabel ziehen? Hintergrund der Frage ist, dass beim SC für die 125er die Platten mit mehr Spulen verkauft werden und ich Mal gelernt habe, dass die Ingenieure in Genua für alles einen Grund hatten.


    Ob nötig oder nicht. Nur alleine für den Lerneffekt und weil ich Zeit habe, werde ich dann die Tage den Motor spalten und neu lagern. Spätestens dann flute ich diesen Thread mit Fragen. Wer bis dahin schon mitliest und mithilft, fühlt sich bitte (unter Einhaltung der notwendigen Distanz) heftig gedrückt.


    Danke und bis dahin

    Norman

    So schaut es aus. Sitze in diesem Moment am Flughafen von Santiago de Chile und warte auf den ersten Flug nach Brasilien, bevor es von da weiter nach Frankfurt geht.


    Rückflug und Weiterreise ist am 20. Januar 2021, immer unter der Bedingung, dass sich die Situation etwas beruhigt hat.


    Danke an alle, die mitgelesen und mitgeholfen haben, als es technisch Mal nicht mehr ganz so lief.


    Grüße

    Norman

    Danke für deinen Bericht Robert. Ich hab es die Tage auch mal versucht. Hab aber wieder aufgegeben. Die Verstemmung war als Endgegner zu groß. Denke da hilft nur Gewalt und dann der Austausch von allem. Da ich dazu weder Werkzeug noch Teile hab, hab ich mein Unterfangen verschoben.

    Hallo miteinander, jepppp Leute. Soziale Distanzierung ist das Gebot der Stunde. Auch hier. Heute gibt's mal wieder en Update im Blog. Gibt natürlich nicht allzu viel Interessantes zu berichten. Daher sind die Abstände größer. Und mit der Uniformierten lag aarwespe auch nicht so falsch 😉


    Außerdem wollte ich hier kurz erwähnen, dass ich einen Artikel für das Magazin "Die Wespe" über den ersten Teil der Tour, also Kolumbien --> Ushuaia, geschrieben habe und dieser in der Februar-Ausgabe erschienen ist. Wer sich dafür interessiert, kann diese ganz ohne persönlichen Kontakt online bestellen.


    Leute, bleibt gesund. Ich bin es auch. Einziges Symptom. Heftiges Jucken in den Fingern. Dem kann aber leider nur eine Weiterreise Abhilfe schaffen.


    Norman

    Tanatos: Jepp, sollte nicht zu kurz kommen. Ich hatte ja davor schon einige Male erwähnt, dass mir Menzinger geholfen hat. Zum Ende hatten wir fast eine Standleitung. Und bei der Qualität meiner Rückfragen hätte ich an seiner Stelle wohl längst das Handtuch geworfen. Er hat mich aber in aller Ruhe selbst durch den Zusammenbau des Motors geführt, so dass das Ding wohl im ersten Anlauf dicht ist. Hätte ich selbst nicht für möglich gehalten...

    Hallo miteinander,


    kurz und knackig:


    Motor ist neu abgedichtet. Das war aber noch nicht alles. Sie lief dann unten rum bei Aufreißen des Hahns zwar mit voller Power, aber bei langsamem Anfahren und überhaupt in den höheren Drehzahlen noch so ein Stottern. Dazu Warmstartprobleme.


    Also Austausch der CDI. Selbes Problem.


    Daher Austausch der nicht mehr sehr spitzen, aber noch immer weichen Schwimmernadel. Selbes Problem.


    Beim Abnehmen der, vor zwei Wochen vom Mechaniker für gut befundenen, Zündgrundplatte habe ich dann aufgescheuerte, brüchige, spröde und angegammelte Kabel gefunden. Einerseits hätte er das sehen müssen. Andererseits bin ich selbst schuld. Vor dem Start habe ich die Kabel fertig konfektioniert gekauft und wollte sie tauschen, habe dann aber irgendwo gelesen, wie schwierig das neu einlöten ist und habe sie stattdessen knapp hinter der Platte gekappt und die neuen Kabel drangecrimpt. Oder wie man auf Deutsch sagt: Pfusch.


    Nun hab ich mir hier also nen 10 Euro Schülerlötkolben, Stecker und Kabelschuhe, Schrumpfschlauch sowie Kabel besorgt und neu gemacht. Und endlich, endlich. Nach endlosen Wochen der Probleme zieht die Alte wieder wie früher. Hört sich nicht hell an, stottert nicht, kein Rasseln. Kerze nach 6 km eher schon etwas zu dunkel. Selbst wieder mit der kleineren Bedüsung ND 45-140, HDS 140/BE5/108.


    Pünktlich zur Apokalypse habe ich nun also ein funktionierendes Moped, dass ich nun in meiner freiwilligen Quarantäne in der Garage anstarren kann.


    Danke für die Mitarbeit, Klasse.


    Norman


    Edit: Braver: Kurbelwelle neu scheitert nicht an meinem Kontostand, sondern der Teileversorgung. Auf Pakete aus DE fallen 40% Zölle und ein Bürokratiemarathon an.


    aarwespe: Los Ángeles, das in Chile, nicht in den USA. Hier sitze ich die ganze Scheiße aus. Bleibt alle gesund, Leute. Ich mach das auch. Gesund ist das neue cool.


    snowcrash: Die Abdeckung ist doch vorhanden. Hätte schwören können, da ist nix. Umso besser.

    Das Aluspänchen am Schraubenzieher läßt leider Übles ahnen.

    Ich sende später mehr Bilder. Auch vom Drehschieber. Das Spänchen ist ebenfalls Silikon. Übrigens keine spezielle Motordichtmasse. Silikon.

    Die grünen Pfeile im anderen Bild zeigen keine abdichtungsrelevante Partie. Was möchtest du mit den Pfeilen zeigen? Sind da Risse? Oder nur Schrammen?

    Ich habe das Bild nochmal angehängt etwas näher gezoomt. Zwischen den dortigen grünen Strichen ist das auch Silikon. Und das nicht nur auf der breiten Dichtfläche. Ist das zu vernachlässigen?


    Habe außerdem noch zwei Fotos dicker Silikonwürste angehängt, die ich davor nicht hochgeladen hatte. Viel Spaß bei der Bildershow.

    Hi miteinander, die Proberunde mit dem 24er verlief ergebnislos. Selbes Problem.


    Ich habe dann heute endlich @Menzingers Flehen erhört und mich nicht länger gegen das erneute Öffnen des Motors gewehrt und dabei möglicherweise die Ursache des Übels entdeckt.


    Nämlich die, auf die vermutlich auch jack o'neill s Frage nach der Dichtmasse abzielte. Bilder einiger Beispiele anbei.


    Ich werde jetzt die Dichtfläche vernünftig säubern und dann den Motor neu abzudichten versuchen. Da ich noch ein paar Schrauben, Muttern und Scheiben besorgen muss, nicht vor Montag. Danach werde ich natürlich berichten.


    snowcrash: die Abdeckung fehlt tatsächlich... Aber seit mindestens 13 Jahren. Ich setze sie auf die Liste. Kurbelwelle läuft gut soweit ich das sehe. Kein Spiel.