Beiträge von Norman91

    Jepp, hat mich auch irgendwie jeck gemacht, die Vorstellung auf fast 5.000 Metern zu cruisen. Aber Passhöhe waren tatsächlich 4.827 Meter. Paso de Jama von Chile nach Argentinien. Hab eben nen Bericht dazu auf meine Seite hochgeladen. Umso überraschter war ich darüber wie die Mühle da oben weggezogen ist.


    Allgemein merkt man jetzt von den 25 Zusatz-ccm im Flachen nicht viel. Aber am Berg und in der Höhe hab ich schon den Eindruck, dass da mehr geht.


    Netter Nebeneffekt: En neuer Kolben kostet mit acht Euro etwa ein Siebtel des 125er-Meteor-Kolbens vom SIP. Stand jetzt habe ich nicht vor jemals wieder auf Original-Topf zu wechseln.

    Mahlzeit Leute, Mal ne Wasserstandsmeldung wie das hier weiterging.


    Der aktuelle Kolben hat 3.000 km runter. Der Torito Topf und seine fünf Überströmer halten was mir über sie versprochen wurde. Gestern (mit HD90) nahezu ohne Leistungsverlust erst auf 4.800 Meter geklettert und dann mit 70 - 80 200 km auf nem 4.000 Meter hohen Altiplano gefahren. War wohl echt nur ne kleine Pechsträhne bzw. die gemeinsam ermittelten von mir begangenen Fehler, die zu den vorherigen Klemmern führten. Jetzt rollt die Reuse wieder wie immer.

    Weiteres Update: Der Schraubergott hat geliefert. Er hat mir den Auspuff vernünftig geflickt, so dass dieser sich künftig wieder einfach abnehmen und draufschrauben lässt ohne Spannung.


    Es gibt außerdem keine Falschluftquelle.


    Eine Umdrehung mehr raus bei der LLGS auf 2,5 Umdrehungen und das Drehzahlloch beim Anfahren ist auch weg.


    Kann ich den Klemmer gefördert haben durch bergab rollen ohne gescheit eingestellte LLGS? Immerhin von 4.000 Meter runter auf 0. Und das die meiste Zeit ohne gezogene Kupplung.


    Der Hobel läuft nun jedenfalls wieder überragend und ich riskiere morgen die nächste Etappe über knapp 300 km.

    Kurzes Update: Mit neuem Kolben (Kostenpunkt 8 - 11 Euro), bei dem ich zuerst noch die Fenster und am Schaft entgratet habe, wie von Kawitzi zuvor empfohlen, bin ich 200 km nach Lima gefahren.


    Folgendes fällt mir auf. Beim schnellen Öffnen des Gases beim Anfahren, habe ich ein kurzes "Loch" in der Drehzahl. Diese fällt erst Mal so stark ab, dass ich bewusst höher drehen muss, um zu vermeiden, dass sie beim Anfahren ausgeht. Ich hoffe, das war verständlich beschrieben. Ich vermute eine zu kleine Nebendüse. Diese wurde mangels Beschaffungsmöglichkeit nach dem Zylindertausch nicht angerührt und ist immer noch die 45/140. Heute werde ich eine reine Klassik-Vespa-Werkstatt aufsuchen. Der Mann hat garantiert größere Nebendüsen um unabhängig von euren Antworten zu testen. Ich vermute jedoch, dass diese (wieder in Verbindung mit anderen Faktoren) hinter dem letzten Klemmer steckt. Plausibel? Was meint ihr?


    Außerdem noch erwähnenswert, dass ich wegen schlechter Planung zehn Liter mit offiziell 90-Oktan-Gasohol von der abgelegensten Provinztanke fahren musste. Ob hier wirklich der korrekte Anteil Ethanol drin war, ist schwer zu sagen. Nun hab ich 98-Oktan-Gasohol von ner Marken-Tanke und damit zumindest auf den ersten 200 km keine nennenswerten Probleme.


    Norman

    Ich will nicht beratungsresistent wirken, aber es wäre schon hart mich von dem Traum zu verabschieden. Davon abgesehen lief der Bock hier ja auch schon etliche tausend Kilometer ohne Probleme. Nen Führerschein für was größeres hab ich auch nicht. Und die Tour ist ja open end. Also en Ziel in dem Sinn, das es zu erreichen gilt, gibt es nicht. Ich habe den Eindruck, schon sehr viel gelernt zu haben auf der Tour. Die Zeit und das Geld, das ich in die Reparaturen investiere reuen mich nicht im geringsten. Und die Vorteile, die das Reisen mit einer Vespa gegenüber einem normalen Motorrad bringt, bin ich auch noch nicht bereit aufzugeben.


    Mal sehen, was der Schraubergott in Lima zu meiner Mühle meint. Danke trotzdem für eure Tipps. Ich schreibe das völlig ohne Groll oder ähnliches. Wir haben hier nur natürlich alle gänzlich andere Sichtweisen.


    Edit: Ich bin jedem dankbar, der sich dann weiterhin mit Antworten beteiligt. Wer allerdings keine Zeit für mich Sturkopf mehr aufbringen will, den kann ich auch verstehen 😉

    Hehe, definitiv könnte man besser vorbereitet sein. Darum geht es mir aber auch ein bisschen. Ich will während der Tour die Maschine besser kennenlernen. Dafür sind solche Pannen eben auch notwendig. Die angesprochenen Modifikationen durch Tausch gegen einen tourenfähigen Zylinder kommen da eher in Frage als ein Fahrzeugtausch. Die Tour steigt mit Bertl oder gar nicht. Teileversorgung sollte zum Beispiel in Argentinien schon wieder viel besser sein. Über den Pinasco werd ich in Lima dann Mal nachdenken.


    Jack: Denke mit deinen vermuteten Gründen, liegst du ganz richtig. Einzig, das ganze ist ja beim Einfahren noch passiert. Mit etwa 60 km/h. Außerdem nach nur einer Viertelstunde Fahrt nach einer knappen Stunden Mittagspause. Hab eigentlich alles dafür getan den Bock nicht heiß werden zu lassen.


    Kawitzki: Nein, klingeln war weg. Hat schön geklungen.

    Mahlzeit Leute, habe nochmal Bilder vom Kolben angehängt. Weitere, unter anderem von der Zündkerze, folgen später.

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    Am Zylinder wurden die Kanten nicht entgratet?

    Nein. Da ich das noch nie zuvor gemacht habe und in Lima ein guter Schrauber sitzt, dachte ich, die 800 km komm ich durch und kann das dort den Mann erledigen lassen und dabei zusehen um es beim nächsten Mal selbst zu können.

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    Hast Du denn Zeit für ein paar Falschluft-Tests?

    Klar, bin ja im Urlaub 😉 da ich hier wieder in einem grausigen Hotel gelandet bin, in dem ich auch auf offener Straße schrauben muss, weil es keinen Hinterhof gibt, werde ich denke ich heute den Zylinder säubern, neuen Kolben reinpacken, Ersatzkolben ins Gepäck und noch vorsichtig die letzten 200 km nach Lima fahren. Dort ist, wie gesagt, ein bekannter Vespa-Schrauber ansäßig und ich finde auch einfacher ein besseres Hotel. Dort werde ich mich den Tests widmen, die du vorgeschlagen hast. Getriebeöl wäre dann kilometermäßig sowieso auch wieder fällig.


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    Ich nehme nicht an, dass Du Zugriff auf einen Drehmomentschlüssel hast, aber die empfohlenen 17-18NM Anzugsdrehmoment sind erschreckend wenig.

    Der Drehmoment liegt ebenfalls in Lima bereit für mich. Den muss ich dort nur noch entgegennehmen. Ich selbst hab nachdem der eine eben oben ausgelutscht war, die Muttern wieder sachte über Kreuz angezogen. Denke das dürfte vom Drehmoment her gepasst haben. Ausschließen als Fehlerquelle will ich es aber nicht. So sicher bin ich mir dann doch nicht.

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    Welchen Luftfilter fährst du?

    Original. Der Filter selber ist aber blitzeblank. Widerlegt das deine These?

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    Falls du an einen Zahnarztspiegel rankommst bitte mal den Drehschieber kontrollieren ob der Riefen hat.

    Auch das wird wohl einfacher in Lima zu machen sein. Werde ich mich dort darum kümmern.

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    Ausgelutschter Stehbolzen hoffentlich nicht im Gehäuse locker?

    Ausgelutscht war er am oberen Ende, wo die Mutter drauf kommt, falls du das meinst. Wobei ich gestern bemerkt habe, dass sich drei der vier Stehbolzen durch die ständige Rein- und Rausdreherei zuvor mittlerweile mit der Hand herausdrehen lassen. Zwar nicht einfach, aber rauskontern muss man sie nicht mehr. Die bloße Hand reicht aus. Würdet ihr mir hier zu Loctite raten um diese wieder fest einzudrehen?



    Anzumerken ist sicherlich noch, dass ich zwischenzeitlich auch Mal mit Vesparicana-Alex in Kontakt war und er auch geschrieben hat, dass er in Peru reihenweise Kolben durchgebraten hat. Vielleicht liegts also tatsächlich hauptsächlich an der Suppe, die ich hier tanken muss. Das wären dann noch 1.500 km oder umgerechnet drei Kolben bis Chile 😕

    Mahlzeit, es hat mal wieder geklemmt. Etwas weniger als 600 km nach dem Wechsel auf den neuen Zylinder. Mit viel Mühe, habe ich nun den Auspuff runter und den Zylinder gezogen.


    Der tiefste Cut am Kolben liegt exakt in Pfeilrichtund und beginnt am Kolben Dach, geht über die zwei Ringe und weiter runter am Hemd.


    Dann gibt es noch zwei weitere Reibestellen, genau symmetrisch gegenüber rechts und links vom Fenster. Bilder habe ich angehängt.


    Ich bin nach dem Klemmer noch 30 km in die nächste Stadt geschlichen und versuche hier nun gerade einen neuen Kolben aufzutreiben. Habt ihr eine Idee zur Ursache? Verraten euch die Bilder irgendwas? Macht eine Behandlung des Zylinders mit Ätznatron und des Kolbens mit Feile und Schleifpapier Sinn?


    Edit: Überraschend einfach konnte ich eben nen neuen Kolben auftreiben. Morgen werd ich den Zylinder behandeln und dann den neuen Kolben rein packen. Auf die nächsten 500 km, ehe es wieder klemmt.


    Norman

    Das Problem ist, dass die 110 die größte ist, die ich hab. Und bis Lima ohne Chance weitere zu besorgen. Das Gute ist, dass es ab morgen erst Mal in die Berge geht. Dann ist sie definitiv nicht mehr zu klein. Wobei ich denke, dass sie das auch so nicht ist. Habe vorhin Mal bei 60 kmh den Choke gezogen und merke dann umgehend wie die Reuse langsamer wird. Das gibt mir jetzt Mal etwas Sicherheit.


    Leute, andere Frage(n). Ich habe die folgenden Tipps bekommen und stelle sie Mal zur Diskussion:


    - Zündung leicht zurückstellen, da dadurch der Hobel kälter läuft

    - Kältere Kerze rein aus demselben Grund

    - Wegen des Ethanols mehr Öl in den Sprit geben


    Die letzte Aussage ist nun ja schon ein Klassiker. Muss wegen mir auch nicht mehr debattiert werden. Wollte nur nochmal zeigen, dass sich das hartnäckig hält. Ich fahr nur noch Strich 1:49,67.


    Gibt es etwas, das gegen die ersten beiden Tipps spricht?


    Norman

    Hat er in den Vergaser geschaut?

    Vielleicht reicht es so schon aus mit der Hauptdüse.

    Nee, der Jung war mechanisch gut, aber aus dem Gespraech raus hatte ich recht schnell den Verdacht, dass er sich mit dem SI-Vergaser nicht wirklich auskennt.


    Die 100 ist wie ich meine ja Standard fuer die P125X. Ich fahre wegen des SIP Road 2.0 eine 104.

    Guter Schritt, Norman. Hoffentlich beginnt jetzt ein etwas an Schraubereien ärmeres Kapitel Deiner Fahrt.

    Ich hoffe natuerlich auch auf weniger. Man sollte aber nicht vergessen, dass das nach 7.000 km jetzt die ersten "richtigen" Probleme waren. Nicht, dass der Eindruck entsteht meine Muehle ist staendig kaputt.

    Mit der Hauptdüse wirst Du irgendwo um die 102 landen - je nach Höhe. Was für eine Nebendüse hast Du drin?

    ND 45-140. Wie oben erwaehnt bin ich ja jetzt schon mit der (zugegebenermassen) bewusst etwas groesser gewaehlten 104 unterwegs.


    Edit: Denke ich werde konsequenterweise Mal auf 110 gehen und Choketest machen, regelmaessig Kerze pruefen etc.. So wird sich im Laufe der Zeit rauskristallisieren was ich brauche. Aber ich entnehme den Antworten, dass ich mit der 110 Mal sicher nicht zu mager unterwegs bin. Das ist doch schoen. Denn zu mager bin ich selbst schon. Das brauch ich bei der Alten nicht auch noch.

    Normalerweise ist bei den Bajaj Zylinder eigentlich eine Kupferdichtung beim Zylinderkopf verbaut und keine Papierdichtung!

    Exakt. Der Hallodri hat mir aber erst die von mir gegenueber besorgte Papierdichtung verbaut um mir im Anschluss zu sagen, dass er auch die originalen Bajaj-Kupferdichtungen hat. Naja, so hab ich immerhin als Ersatzteil ne Kupferdichtung.


    jack o'neill : Habe natuerlich gleich vorsorglich von saemtlichen Dichtungen nen Satz ins Gepaeckfach gepackt. Danke fuer deine Abhandlung ueber "Silikon, das elende Zeug" klatschen-)

    mal sehen wie lange der Hobel dann jetzt in der Konstellation haelt.


    Danke an der Stelle an alle, die mir hier durch ihre Antworten geholfen haben und mich damit zur richtigen Entscheidung mit dem neuen Eimer genoetigt haben. Ich weiss ja wo ich euch finde, wenns wieder krankt...


    Norman

    Maaaaahlzeit.


    So Leute, es hat sich enorm gezogen, aber habe jetzt einen 150 cc Zylinder einer Bajaj Torito 2T unter meiner Reuse. Wie erwartet passt der Zylinder selbst hervorragend und ebenfalls wie erwartet gab's mit dem Auspuff bisschen Probleme. Aber mit nem spezialangefertigten Drehteil, das ich Mal als Adapterplatte bezeichnen würde und viel Gewalt hängt der Auspuff nun auch drunter. Nicht 100% dicht, aber 99%. Dafür musste er mit dieser Lösung nicht zerflext werden. Paar Bilder anbei.


    Als der peruanische Schrauber den Eimer drangemacht hat, sind mir ein paar Sachen aufgefallen, die ich mit euch teilen möchte.


    1) Der Torito kommt original mit einer Zylinderkopfdichtung und da der Topf mehr oder minder identisch mit dem Piaggio ist, hab ich jetzt auch eine.


    2) Besagte ZKD und auch die ZFD hat mir der Kollege mit Silikon an den Zylinder geklebt. Ist das gängige Schrauberpraxis?


    3) Größerer Zylinder = größere Hauptdüse nötig?


    Den ausführlichen Bericht findet ihr dann denke ich spätestens morgen auch in meinem Blog.


    Bis dahin ✌🏼

    Danke dir. Dafür hab ich Düsen bis runter zur 82er HD dabei. Wobei ich mit dem Tauschen eher vorsichtig bin. Und wenn dann drehe ich lieber zu groß rein.


    Am liebsten tausch ich gar nicht und stehe die Pässe mit etwas weniger Leistung durch. Zuletzt ging es in Ecuador binnen zwei Stunden von knapp 4.000 m auf Meereshöhe runter. Da wirst du irgendwann nicht mehr fertig mit tauschen. Ich dreh so ab 2.000 m eine 94er rein und sobald es wieder drunter geht, gehe ich wieder auf 104. Hat sich für mich am tauglichsten erwiesen.


    Edit: Begründung: Mit der 94 zieht sie in den Höhenlagen einigermaßen und ich will nicht zu mager unterwegs sein. Sonst können wir hier demnächst über den nächsten Klemmer fachsimpeln 😉

    Danke für all eure Antworten. Ich nehme diese sehr ernst.


    Daher dann doch Planänderung: Werde morgen in die nächstgrößere Stadt mit Bajaj Händler fahren und hoffentlich schon mit neuem 150er Zylinder zurückkehren.


    Die neuen Kolben für den alten Zylinder bleiben wo sie sind. In Deutschland. Kann man irgendwann ja vielleicht Mal brauchen. Und da ich plane noch mindestens ein Jahr unterwegs zu sein, ist es was die Teileversorgung angeht sicherlich der sicherere Weg. Dann wird halt der Auspuff etwas zersäbelt. Das ist nichts was man mit etwas Schweißarbeit nicht wieder halbwegs auf Original hinbekommt, wenn es denn irgendwann nötig werden sollte.

    Zitat

    Kann deine Freundin nicht ein neues Kit mitbringen? Dein Zylinder sieht sehr mitgenommen aus :0( ...

    Dafür ist es leider zu spät. Und Platz hätte sie dafür vermutlich sowieso nicht gehabt. Ich werde mit dem arbeiten müssen, was ich habe.


    Was sind mögliche Folgen Fahrens mit dem "mitgenommenen Zylinder" wie du ihn nennst? Kann ich dadurch andere Teile des Motors beschädigen?

    Moinsen Leute, also mein Plan mit dem ich hier am Donnerstagabend noch aufkam, war eigentlich Mal nen Schrauber hier vor Ort nen Blick in den Zylinder werfen zu lassen um anhand dessen zu entscheiden ob es Sinn macht, die neuen Kolben damit zu fahren. Blöderweise war Freitag auch hier Feiertag und heute lieg ich mit (vermutlich) Lebensmittelvergiftung flach. Heute muss ich aber ebenfalls entscheiden, ob meine Freundin mir die Kolben mitbringen soll oder nicht, da diese heute packen wird. Da es also ohne professionelle Meinung gehen muss, habe ich mich dafür entschieden.


    Ich werde also hier warten, und mir dann das Zeug von Lima per Post herschicken lassen um nicht noch unnötig viele Kilometer zu fahren. Meine Hoffnung ist dann, dass ich mit den neuen Ringen nochmals diesen Kolben fahren kann, und im Zweifel eben noch ganze 2 zum wechseln hab.


    Damit wiederum schaffe ich es hoffentlich bis Argentinien, wo es 125er Vespas und damit hoffentlich auch Übermaßkolben gibt.


    Wenn alle Stricke reißen, bleibt mit dem Bajaj-Zylinder ja immer noch en Plan B. Die Dinger gibt's hier in jeder etwas größeren Stadt.


    jack o'neill , du schreibst, dass das Anfasen an neuen Zylindern ratsam ist. Ursprünglich wollte ich das in Lima aber am Alten auch machen lassen. Hat das aus irgendeinem Grund keinen Sinn?


    Norman

    Mir hat das ein peruanischer Vespisti empfohlen, der das Ding in all seinen fünf Vespen fährt. Einziger Makel: So wie ich ihn verstanden hab, passt der Auspuff nicht an den Zylinder. Die Schelle am Auspuff muss glaube ich abgesäbelt werden und dann so en Adapterstück dazwischen, das sie im Bajaj-Shop aber wohl für nen Fünfer mitverkaufen. Alles in allem kostet mich der Spaß dann 35 Dollar. Zylinder, Kolben und Kolbenringe. So richtig glauben kann ich es noch nicht. Aber der Peruaner-Vespisti schwört darauf. Das Bild zeigt den Adapter. Bisschen gestümpert sieht dat Dingen für mich schon aus...


    Dabei handelt es sich im Übrigen um einen 150 cc Zylinder. Muss ich irgendwas beachten bei einer Erweiterung auf 150cc? Nen größeren Vergaser brauch ich da denk ich noch nicht oder?