SIP Scootershop | Vespa Tuning & Scooter Parts

Beiträge von kasonova

    Ja, und dann kommt richtig Arbeit auf dich zu, denn dann ist der Konus vermackt, und den darfst Du dann schön nacharbeiten, damit der wieder hält. Machst Du das nicht, wird der nächste Keil wieder abgeschert, und so weiter .....

    Hallo, etwas zu "Geschäftsbeziehungen" mit Italien. Ich hab vor Jahren mal in einem hier ansässigen Geschäft einen Tisch gekauft. Der Verkäufer sagte noch, "der kommt aus Italien das kann gut und gerne 3 bis 4 Wochen dauern". Ich hab den Tisch auch bekommen, aber nicht nach 4 Wochen, sondern nach einem Jahr. In Italien gibt es einen Zeitbegriff "manjana" das sagt etwas wie morgen oder nie. Nicht falsch verstehen ich mag Italiener und ihre Lebensart, aber Termine sind da immer Schall und Rauch. Noch ein Wort zu den Fehlern, wo gearbeitet wird werden Fehler gemacht, wo viel gearbeitet wir werden viele Fehler gemacht und wer keine Fehler macht wird Vorgesetzter.
    Ach ja SIP, alles was ich da zu sagen kann, kompetent, korrekt und schnell.


    klaus

    Stimmt nix abknipsen. Das wirft ein schlechtes Licht auf deine Gedud. Was glaubst Du wie die bei Piaggio den Kabelbaum da rein bekommen haben? Der Kabelbaum ist vorher komplett mit allen Steckern vorgefertigt worden. Und was so rein geht, geht natürlich auch wieder heraus. Aber wie gesagt mit Geduld.

    Hi, ich weiß aber wie Du das prüfen kannst, frag doch die Grünen (stimmt das noch, sind doch jetzt blau) wo der Rollenprüfstand steht. Dann fähst Du da hin und stellst die Vespa mal drauf. Nur um zu prüfen wie falsch dein Tacho geht. Wenn Deine Vespa original ist, ist das kostenlos, wenn nicht kostenpflichtig.

    Du kannst aber auch zu einer Werkstatt mit einem Rollenprüfstand fahren, und da testen. Ist auf jeden Fall kostenpflichtig aber weniger gefährlich.

    Hi Micha, nochmal der Spruch, es gibt keine dummen Fragen nur dumme Antworten. Bei der eigentlichen Düse handelt es sich um ein kleines Messingteil mit einem winzigen Loch und einem Gewinde zum einschrauben. Meist mit einer Zahl eingeprägt 85 = 0,85 mm Lochdurchmesser. Dadurch wird die durchfliessende Spritmenge bestimmt. Diese Düse wird fast immer in einen sogenannten Düsenstock eingeschraubt, welcher wesentlich größer und länger ist. Der ragt dann in den Luftstrom. Zur besseren Verteilung des Benzins ist der fast immer seitlich gelocht. Was aber der kleine kegelige Teil auf dem Bild für eine Aufgabe hat, erschliesst sich mir nich so ohne weiteres. Könnte mit der Anpassung an die einzelnen Betriebszustände zu tun haben.

    Zu deinen Fragen; der Benzin wird duch Unterdruck hochgesaugt, aber auch nicht so richtig, denn es gibt einen Kanal von der Ansaugseite zur Schwimmerkammer. Erzeugt der jetzt einen zusätzlichen Druck in der Schwimmerkammer ???? 2. Das mit den Löchern ist der Düsenstock, die Düse wir da eingeschraubt (auswechselbar). Schnorchel ist nicht richtig, vergleiche mit dem Schnorchel beim Schwimmen. Durch einen Schnorchel wird aktiv was EINGESAUGT, hier aber wird aus dem Düsenstock was RAUS gesaugt. Die Luftregulierung (die sekundäre) wird über eine Verengung eines Kanals geregelt, nicht über ein Verdrehen der Zerstäuberlöcher. Das ist nicht kontrollierbar.

    So ein Vergaser ist eine Wissenschaft für sich, jeder hat da eine andere Idee. Es bleibt aber immer nur ein Behelf, denn duch Einspritzanlagen wird der Verbrauch deutlich reduziert. Das Verdrehen des Wortes zum "Versager" hat da schon seine Berechtigung.

    Hi, dann will ich es mal versuchen. 

    Das fängt schon mit dem Namen an, denn, der Vergaser vergast nicht, sondern zerstäubt das Benzin. Grundsätzlich arbeitet das Teil nach dem Venturi-Prinzip. In kurzen Worten "in einer Verengung fließt das Medium schneller dadurch entsteht ein Unterdruck an dieser Stelle. (Im Netz "Venturirohr" nachlesen). An dieser Stelle ist die Hauptdüse platziert. Der entstehende Unterdruck saugt das Benzin aus der Schwimmerkammer und der Luftstrom nimmt dann das zerstäubte Benzin mit. Durch das Schwimmernadelventil wird der Benzinstand im Schwimmergehäuse konstant gehalten, um immer ein gleichförmiges Ergebnis zu erhalten. Soweit die Theorie. Dumm nur das es nicht nur einen Betriebszustand gibt, sondern Kaltstart, Leerlauf, Teillast und Volllast. Dazu muss das Ergebnis an die einzelnen Zustände angepasst werden. So muss z.B. beim Kaltstart das Gemisch stark angereichert werden, damit die Vespa überhaupt anspringt. Das wird erreicht, indem man über eine zusätzliche Einrichtung das Gemisch anreichert. Der Leerlauf wird über eine eigene Düse, deren Zustand separat eingestellt werden kann, versorgt. Wie man nun die Teillast und die Volllast versorgt, ist unterschiedlich geregelt. Bei manchen Vergasern wird eine Konische Nadel im Hauptdüsenstock bewegt, welche die freie Öffnung vergrößert (Volllast) oder verkleinert (Teillast). In unserem Falle wird versucht über dünne Kanäle Einfluss auf die Benzinmenge zu nehmen. Das ist, in groben Zügen, erst mal alles.

    Im Übrigen ist auf der zweiten Zeichnung gut zu erkennen, wo für das lange Röhrchen am Benzinhahn ist.

    Nein kein Trick, nur Spezialwerkzeug. Das sieht so aus, wie der Gegenhalter vom Winkelschleifer, Flachmaterial Griff und oben zwei Zinken welche über die Löcher gehen mit eingenieteten Bolzen welche in die Löcher fassen. Ich mach das auch ohne, Nuss aufstecken und die Stange mit dem Vierkant nehmen, dann kurze Schläge auf die Stange. Wobei ein zweiter Mann den Riemen blockiert. Gang einlegen hilft auch.