Beiträge von rpynhuith

    Alles klar, hätte vorher sowieso das Getriebeöl abgelassen, mir war nur nicht klar wie alles zusammenhängt, da in allen KULU-Wechselanleitungen nie etwas vom Getriebeöl erwähnt wird. Bin gespannt ob alles problemlos abläüft, oder habt Ihr noch irgend welche Problem-Tips im Vorfeld?

    Kupplungswechsel steht unmittelbar bevor, habe heute die Teile bei SIP bestellt. Nun aber noch eine "blöde" Frage: Muß ich vor der Demontage das Getriebeöl ablassen, da immer die Rede von einer "nassen" Kupplung ist, bei der die Abwärme über das Getriebeöl abgeführt wird. Ich möchte nämlich beim Kulu-Wechsel keine Getriebeöl-Sauerei machen.

    Hallo, erst mal die Berichtigung zu meinem Baujahr, habe mich verschaut, ist nämlich Bj 1993. Habe ich dann trotzdem eine zentrale Kulu-Feder?
    Werde also mal meine Beläge tauschen. Jetzt meine erste Frage: Soll ich bei meinem 75er DR die Standardbeläge von Newfren nehmen oder würdet Ihr die Sportbeläge wählen, welche allerdings 4 Scheiben und Beläge haben soll? Passt die Kulu dann auch ins Gehäuse? Beim Federwechsel analog dazu auch eine verstärkte Feder?
    Nun noch zu meinem Vergaser-Einstellungsproblem:
    Nach dem Zylinderupdate meiner Meinung nach optimal, nach mehreren Versuchen, abgedüst. Bin auch das ganze letzte Jahr ohne Problem damit gefahren. Ausgehen an der Ampel war nie ein Thema.Kerzenbild einwandfrei rehbraun, Motor dreht auch sauber hoch und dreht gut aus. An der Ampel geht mein Roller nun seit der Winterpause ohne am Gasgriff zu drehen immer aus. Habe heute versucht den Leerlauf richtig einzustellen indem ich die Standgasschraube höher drehte, mit dem Ergebnis, dass beim Schalten und Kuppeln die Drehzahl kaum noch abfällt. Veränderungen an der LL-Gemischschraube bringen überhaupt keine Ergebnisse, weder bei der Stellung max. eingedreht oder kurz vor dem rausfallen.
    Was ich jedoch festgestellt habe: Wenn ich an der Ampel den Choke ziehe dann hält mein Roller wie vor dem Winter wunderbar das Standgas.
    Vergaser einfach mal um US-Bad reinigen, stimmt plötzlich meine Nebendüse nicht mehr?
    Tipps zur Abhilfe werden dankend entgegengenommen.

    Hallo, danke für die schnelle Antwort und die tolle Anleitung zum Kupplungswechsel. Also, Getriebeöl SAE30 ist drin. Habe nur Angst, wenn ich die Kupplung auseinanderbaue, dass ich sie nicht mehr zusammenbringe, mache sowas zum ersten Mal. Darum die Frage nach einer Neukupplung. Nur Beläge wechseln ist natürlich viel billiger. Würde totzdem wenn ich schon alles auseinanderbaue auch gleich noch die Feder oder die Federn wechseln. Da besteht nämlich mein nächstes Problem, habe ich eine Zentralfeder oder sechs Federn in meiner PK 50XL-Kupplung? Weiß nicht genau was ich bei SIP bestellen soll.
    Werde morgen mal nach dem Kerzenbild schauen und ggf. Hauptdüse und Vergasereinstellung überprüfen ob meine Vespa wirklich zu fett läuft.

    Hallo Vespa-Gemeinde!
    Habe seit längerem folgendes Problem:
    Da meine Vergasereinstellung offensichtlich nicht optimal stimmt geht mir an der Ampel meine Pk50XL mit 70 ccm-Zylinder von DR des öfteren aus. Danach habe ich für ca. 1 Minute das Problem meine Vespa wieder anzukicken. Ich habe beim Kicken keinen vernünftigen "Druckpunkt" und es fühlt sich an als ob die Kupplung leicht gezogen ist. Wenn ich dann wie gesagt knapp eine Minute warte lässt sich die Vespa wieder ganz normal starten. Morgens frisch aus der Garage nie ein Problem. Ebenso habe ich beim Fahren am Berg gemerkt, dass ich beim runterschalten (z.B. vom 4. in den 3. Gang) erst nach ca. 100 Metern wieder richtig Zug bergauf habe, das heißt irgendwie habe ich immer das Gefühl die Kupplung schleift so lange.
    Sind da meine Beläge hinüber, sind die Kupplungsfedern ermüdet? Wenn ja, genügt es nur Beläge und Federn zu wechseln oder soll ich eine neue Komplettkupplung einbauen.
    Freuen würde ich mich auch über Ersatzteilempfehlungen bei SIP, da ich nicht genau weiß welche Kupplungsteile mit meiner PK 50XL Baujahr 86 kompatibel sind.
    Danke im voraus

    Schau mal an der CDI nach, wo aus dem Gehäuse das Zündkabel austritt, da ist eine steckbare Gummihülle drüber. Bei mir war der Spindeldorn abkorrodiert, auf dem das Zündkabel aufgeschraubt ist. Ich hatte damals ein ähnliches Phänomen.

    An dieser Stelle möchte ich mich herzlich bei Euch bedanken, allen voran Jack O`Neill! Ohne Eure Hilfe und Ratschläge wäre mein ganzes Unterfangen wohl deutlich schwieriger geworden. Zudem habe ich eine Menge gelernt. Nochmals Dankeschön!!!
    Habe jetzt nach längerem Herumprobieren meine Zündung auf 19 Grad vor OT eingestellt und momentan eine 72er Düse verbaut. Die Vespa ist zwar kein Rennpferd aber läuft jetzt genau so wie gewünscht. Laut Tacho knapp über 60kmh und vor allem am Berg muß ich kaum noch schalten. Ich würde das ganze Fahrverhalten wie das eines Traktor´s charakterisieren, den nichts erschüttern kann.
    Ich hoffe bei neu auftretenden Probleme auf neuerliche Unterstützung von Euch.

    Hab heute eine 74er Düse verbaut. Drehmoment von unten wie erwartet aber im oberen Drehzahlbereich läuft der Motor bis er auf Betriebstemperatur ist (ca.2-3 Kilometer) ziemlich "rotzig" ( keine Ahnung wie ich das beschreiben soll). Danach läuft er etwas besser, bin aber in den oberen Drehzahlen etwas enttäuscht! Zündkerzenbild rehbraun, eher etwas in Richtung fett tendierend. Werde aber die ersten 300 km nichts mehr verändern und so den Motor einfahren. Ich hoffe ich mache es diesmal richtig.

    Habe heute endlich alle Teile erhalten und alles wie folgt zusammengebaut:


    1. 75er DR mit dem Dremel entgratet und gereinigt
    2. 16/15er Vergaser esrt mal mit einer 70er Düse bestückt
    3. ohne Probefahrt die Zündung auf 18 Grad vor OT abgeblitzt
    4. Vergaser eingestellt


    Springt super an und schnurrt unten rum wie ein Kätzchen. Bin zwar dann nur ca. 3 Kilometer gefahren und habe festgestellt, dass sie in höheren Drehzahlen nicht so richtig ausdrehen will. Passt da was mit der Bedüsung oder dem Zündzeitpunkt nicht? Oder soll ich, bevor ich etwas ändere, einfach mal noch ein paar Kilometer vorsichtig fahren und schauen ob sich alles von selbst einspielt. Das restliche Setup ist übrigens alles original.

    Hallo, habe heute meinen neuen Zylinder bekommen, aber der sieht anders aus als der erste.
    Der alte hatte 3 Überströmer und ein größeres Kolbenfenster. Der neue hat 2 Überströmer und eine von mir noch nie gesehene Fräsung im Zylinder und der dazu mitgelieferte Kolben hat 2 kleine Kolbenfenster auf einer anderen Höhe als der Alte.
    Kann mir jemand die Unterschiede nennen, was ist davon besser und vor allem, kann ich den neuen Zylindersatz überhaupt bei meiner PK50xl verbauen?

    Habe heute ein neues Zylinderkit geordert. Den neuen möchte ich auf jeden Fall vor dem Einbau entgraten, was ich mit dem alten nicht gemacht habe. Da ich nun den kaputten Zylinder als Übungswerkstück habe, will ich mich an ihm vorab versuchen.
    Auf was muß ich achten? Welches Werkzeug kann ich verwenden? Wo muß ich überall entgraten? Muß ich den Zylinder danach mit irgedwelchen Mitteln grundreinigen? Gibt es irgendwo im Netz vielleicht eine Anleitung oder einen Link?
    Über hilfreiche Tips würde ich mich freuen!

    So, habe heute früh meinen Zylinder demontiert mit folgendem Ergebnis:


    Schuld an der ganzen Misere war ein Segering zur Sicherung des Kolbenbolzens. Der hat sich nach 600km( der Himmel weiß warum) etwas aufgelöst (Siehe Bild). Das Ergebnis ist auf den anderen Bildern zu sehen. Was habt ihr über den Zylinder für eine Meinung, brauche ich da einen Neuen? Die beiden gekenntzeichneten Riefen sind ca. 1mm tief und unten ist etwas ausgebrochen. Wenn nicht, wie muß ich ihn behandeln? Und vor allem was habe ich bei der Montage des Segeringes falsch gemacht? Motor spalten werde ich hoffentlich doch nicht müssen.


    So, viele Fragen, ich hoffe auf ein paar hilfreiche Antworten.
    Danke im Voraus

    Dann werde ich wohl oder übel den Feiertag zum Schraubertag machen und dem Motörchen die Mütze abnehmen. Hoffentlich kommen mir nicht nur Metallspäne entgegen! Mein einziger Trost ist, dass ich den Fehler hoffentlich eingegrenzt habe, denn "Jack", der Zündfunkentest ohne Stecker mit abisoliertem Zündkabel war zufriedenstellend.