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Beiträge von pkracer

    In Deutschland gabs m. W. nur die eckigen ULO-Blinker an der Special. Deshalb würde ich runde Blinker an so einem Modell für selbstgemachte Umbauten mit Universalblinkern aus dem Motorradbereich halten. Die US-Versionen der Rally, PV, V100 usw. hatten aber teilweise serienmäßig runde Blinker mit Chromgehäuse, ähnlich wie die frühen Bajaj Chetaks für den deutschen Markt.

    Bild

    Ob das jetzt unbedingt ein optischer Gewinn ist, muss jeder für sich selbst entscheiden.

    Allerdings - aber dem Publikum scheint es zu gefallen, sonst wären nicht schon jetzt über 700 Euro geboten und noch 6 Tage Restlaufzeit der Auktion. :-1

    Ich glaube, ich baue auch mal so eine geschmacklose Kreation ohne Rücksicht auf Stilbrüche einfach nur mit dem Ziel maximaler Rendite zusammen. Hauptsache billiges Chromgefoppel und Retrokacke. :+1

    Wahrscheinlich sind die Löcher irgendwie verschlossen worden, der Schriftzug hat jedenfalls kleine Pins auf der Rückseite, die durch die entsprechenden Löcher im Rahmen gesteckt werden. Beim hinteren Schriftzug kommen dann an der Innenseite des Rahmens kleine Klemmplättchen über diese Pins, die das Ganze am Rahmen fixieren.

    Original müsste das dann so aussehen: Klick

    Ja, da gehört normalerweise ein Schriftzug über das Rücklicht. Abhängig davon, wie der "Vespa" Schriftzug vorne am Beinschild aussieht, muss dieser optisch dazu passen. Bzw. kann man das auch an der Anzahl und Anordnung der vorhandenen Löcher für den Schriftzug im Rahmen erkennen.

    Passende Paare:
    Vorne alt
    Hinten alt

    Vorne neu
    Hinten neu

    Die Löcher neben dem Rücklicht dienten wohl mal der Befestigung eines Gepäckträgers.

    Edith meint: Du hast eine frühe Primavera, man erkennt in der Vergrößerung des Bildes innen am Beinschild die schräg angeordneten Löcher für den alten Schriftzugtypen. Dementsprechend muss der hintere dazu passen.

    Es gab damals 2 verschiedene Fahrgestellnummern - eine in Italien am Rahmen eingeschlagene und eine davon abweichende, in Deutschland vergebene, die einerseits auf einem kleinen angenieteten Schild am hinteren Ende des rechten Trittbretts angenietet wurde und die gleiche nochmal auf dem Herstellerschild seitlich rechts am Rahmentunnel in Höhe der Ständerschrauben.

    Dazu gibts auch extra irgendwo hier oder im GSF einen Scan eines alten Bestätigungsschreibens von Piaggio, in dem dieser Sachverhalt erläutert wird. Also alles OK und kein Grund zur Sorge.

    Sieht schon besser aus. Fraglich ist, wo der Mindestpreis liegt - momentan meint ja jeder Verkäufer, selbst Schrott vergolden zu können, nur weil Vespa draufsteht.

    Schätzungsweise wird die Kiste bei 800 - 900 Euro auslaufen. Kann man zahlen, es lässt sich aber sicher auch eine günstigere PX 80 finden. Wenn sie unbedingt matt lackiert sein soll, kann man das mit Rolle und Lack aus dem Baumarkt auch für 30 Euro selbst erledigen.

    Dass für eine PX 80 mit eingetragenem 135er DR ein Motorradführerschein (A) erforderlich ist und der alte 1b ("80er Lappen") bzw. aktuelle A1 dafür nicht ausreichen, dürfte wohl bekannt sein.

    So langsam wird vielleicht deutlich, dass man heutzutage schnell im Auto sitzen muss, wenn man ein günstiges Angebot gefunden hat. Gott und die Welt will momentan "eine alte 50er Vespa für den Sommer", deshalb können sich selbst die Verkäufer von Schrottkisten nicht vor Anfragen retten.

    Als Verkäufer würde ich ehrlich gesagt auch an den Ersten verkaufen, der mit ausreichend Bargeld vor der Tür steht. Lange Mailfreundschaften mit dem Verkäufer zu schließen oder der Versuch, eine Reservierung zu vereinbaren, ist deshalb wenig zielführend.

    Völlig verbastelte Frickelkiste, mit der ein Anfänger sicher nicht glücklich wird. Dazu noch fehlender TÜV, der im aktuellen Zustand sicher nicht leicht zu bekommen sein wird. U. a. wegen der "weggecleanten" Blinker, die aber bei gewünschter Legalisierung des Tuningzylinders erforderlich sind, da mehr als 125 ccm.

    Optisch kann man jede PX 80 innerhalb kürzester Zeit auch selbst derart verhunzen, dann weiß man wenigstens, was man wo und wie verbastelt hat und muss sich nicht mit dem Murks anderer Leute rumschlagen. Mancheiner hält sowas aber ja auch für total coolen, trendigen "Hotrod-Style" oder so, deshalb liegt die Entscheidung natürlich bei dir. :-3

    Von den üblichen Ständern passt keiner einfach so an die Cosa, weil diese eine Art "Unterbodenwanne" aus Plastik hat und darum ein Seitenständer nicht wie bei allen anderen Modellen zusammen mit den Hauptständerschrauben unter dem Trittbrett befestigt werden kann.

    Deshalb gab es mal von Buzzetti speziell für die Cosa einen Seitenständer, der an der Motortraversenschraube befestigt wurde. Ähnlich wie die mit Lieferstatus rot versehenen Hurricane Ständer (letzte bei den Suchergebnissen).


    ...
    Nein, die PK 50 hat im Grunde genommen überhaupt keine Ausstattung. Kein Reserverad, Halterung oder Löcher die dafür vorgesehen sind.
    ...

    Öhm, den fett markierten Teil kann ich nicht ganz glauben. Bitte ein Bild mit Blick unter den Seitendeckel, falls dem doch so sein sollte.

    Selbst die ETS, bei der man aufgrund des serienmäßigen Auspuffs platzbedingt kein Ersatzrad unter der Backe unterbringen kann, hat die passenden Löcher im Rahmen. Allerdings war man dann bei Piaggio doch knauserig und hat keine Muttern dahintergeschweißt, so dass die Ersatzradmontage tatsächlich nicht bzw. nur fummelig möglich ist, wenn man keine Muttern nachträglich anschweißen möchte.

    Müsste eine HP sein. Also sicher kein Kat. Aber auch serienmäßig schneller als 50 km/h und damit strenggenommen in Deutschland nicht als Mokickroller mit PKW Führerschein und Versicherungskennzeichen fahrbar. Gab es auch nicht offiziell in Deutschland, deshalb wäre ein Gang zum TÜV fällig, um deutsche Papiere zu bekommen, falls diese nicht vorhanden sind.

    Ob der Prüfer dann im Gutachten die Daten der deutschen PK 50 XL 2 einträgt und das Gerät so doch zum Mokickroller wird, ist wahrscheinlich nur eine Frage deiner Überzeugungskunst.

    Wahrscheinlich der Klassiker - grünes Kabel, das an der CDI (das Ding hinten am Motor, wo das Zündkabel rauskommt ) angesteckt ist, irgendwo gebrochen. Oder der Zündschalter unter der Kaskade auf der Rückseite des Schlosses defekt.

    Da ja an dem Motor offensichtlich schon jemand vor euch rumgebastelt hat, hat derjenige evtl. auch ein 4-Gang Getriebe eingebaut. Oder einen kompletten 4-Gang Motor.

    Du könntest ja mal schauen, ob das Schaltrohr am Lenker 3 oder 4 Gangmarkierungen hat. Die Motornummer könnte evtl. auch weiterhelfen im Hinblick darauf, was original verbaut war.

    Letztlich ist es aber eigentlich völlig egal, welcher Motor verbaut ist. Für größere Tuningvorhaben ist das 4-Gang Getriebe aufgrund der engeren Abstufung sowieso empfehlenswerter.

    Wenn ich das Foto richtig deute, hat da ein echter Grobschlosser gleich mal die komplette Schlossaufnahme am Rahmen entfernt. :-1

    Das wird dann noch spaßig mit der Reparatur. Es gibt aber wohl inzwischen dieses Rohr, in dem das Schloss geführt wird, als Ersatzteil zum Einschweißen zu kaufen.

    Mit Aceton (gibts im Baumarkt) sollte der Dosenlack ganz leicht abwischbar sein. Danach dann halt den O-Lack polieren und konservieren. Du kannst ja erstmal an schlecht sichtbaren Stellen wie z. B. Rückseite des Kotflügels zum Beinschild hin Versuche starten.

    Vorsichtig musst du mit Aceton an Teilen aus Aluguss wie z. B. dem Lenker sein. Diese sind ab Werk nur schlecht grundiert, da holst du deshalb schnell den O-Lack mit runter.

    Ansonsten gibt es im GSF ein erschöpfendes Topic zur O-Lack Freilegung inkl. zahlreicher Hinweise zu Spezialmitteln zur Aufbereitung und Konservierung.

    Ed.: Zu langsam.

    Spülmittel, Fett, Öl oder sonstige Hausmittel sind eine ziemlich dumme Idee an dieser Stelle. Dadurch kann auch später noch der Reifen auf der Felge drehen. Der Schlauch klebt aber im Reifen fest und durch die Drehung des Reifens auf der Felge wird dann das Ventil abgerissen, was schlagartigen Luftverlust bedeutet. Wenn überhaupt nur Reifenmontagepaste vom Reifenhändler verwenden, kann man da auch sicher in ein beim Kuchenbacken übrig gebliebenes Marmeladenglas füllen lassen.

    Normalerweise setzt sich der Reifen auch völlig ohne Gleitmittel auf der Felge, wenn man zur Montage etwas zuviel Druck (ca. 3 bar) draufgibt und dann wieder auf das vorgeschriebene Maß absenkt. Natürlich müssen die 5 Muttern, die die Felgenhälften zusammenhalten, bei dieser Aktion schon festgezogen sein.