Die Vorredner wollen dir mitteilen, dass der Ruf asiatischer "Restaurationen" ziemlich kaputt ist, weil jede Menge schrottreife Blender für teures Geld an den Mann gebracht wurden.
Solltest du also die Geschäftsidee haben, aus Asien importierte Roller in Deutschland zu verkaufen, könnte das nach hinten los gehen. Ein ehemals großer deutscher Anbieter solcher Fahrzeuge hat aus welchen Gründen auch immer (
) den Verkauf kompletter Fahrzeuge eingestellt und handelt nur noch mit Ersatzteilen. Die "Szene" ist sehr gut vernetzt und wenn ein Händler glänzend lackierten Schrott verkauft, spricht sich das sehr schnell herum und dürfte sich -meines Erachtens völlig zu Recht- negativ auf den Verkaufserfolg auswirken.
Was meinst du mit "ob es sich eher lohnt sich Deutsche Papiere zu besorgen und dann die Rahmennummern den Papieren entsprechend zu ändern"? Wenn das so gemeint ist, wie ich es verstanden habe, kann das wohl kaum legal sein, damit begibst du dich auf reichlich dünnes Eis.
Auch beim deutschen TÜV ist die häufig zweifelhafte Qualität derart "restaurierter" Fahrzeuge inzwischen bekannt - wie Diabolo erwähnte, ist es deshalb nicht mehr ganz einfach, eine Abnahme zur Erlangung deutscher Papiere zu bekommen. Der Streß geht dann bei der Zulassungsstelle weiter - ob handschriftlich ausgefüllte indonesische Papiere dort als Eigentumsnachweis ausreichen, sei mal dahingestellt.
Zusammenfassend kann man wohl behaupten, dass eine derartige Geschäftsidee nicht neu und dank zahlreicher windiger Geschäftemacher die Vorbehalte gegenüber Asienimporten groß sind. Das Vertrauen potentieller Käufer zu gewinnen, dürfte deshalb nicht ganz leicht werden.