Manchmal kommen wir hier etwas flapsig rüber, Thomas - aber das ist meist nicht bös gemeint und oft eine Folge der Fragestellung.
Ein Beispiel: Du fragst, ob man Späne mit Druckluft aus dem Kurbelhaus auch ohne Spaltung / Zerlegung und Ausbau der Kurbelwelle restlos entfernen kann ( meine Interprätation einer deiner Fragen ).
Man kann - wie Jack - diese Frage als Aprilscherz einstufen, wenn man das Ausmaß der Zerstörung, die Beschädigung der Steuerwange der Kurbelwelle und deine Mitteilung berücksichtigt, dass sich die Kurbelwelle am Drehschiebereinlass verklemmt hat.
Man kann auch - wie Volker - schreiben: Motor wieder komplett zerlegen - denn darum wirst du nach den Bildern, die eine gute Beurteilung des massiven Schadens zulassen, nicht herumkommen.
Meine Meinung: Aus mir unbekannten Gründen hat eine Zertörung des Nadelkranzes zum Bruch des Kolbenbolzens geführt - Reihenfolge beliebig -.
Der Kolben hat ohne OT-Limit die Kerze gestaucht, die fliegenden Teile die Restschäden an Kurbelwelle und Gehäuse verursacht.
Die Ursache liegt weder in HD68 noch im ZZP.
Ich halte auch das Kippspiel des Pleuels ohne jedes Stossspiel nicht für die Ursache, schließe das aber auch nicht aus.
Die größte Wahrscheinlichkeit für mich: Verwendung gebrauchter und schon vorgeschädigter Teile und Fehler beim Zusammenbau.
Ein Beispiel: Der gebrochene Kolbebvolzen hat im Bereich, auf dem der Nadelkranz trägt, Rattermarken, die nicht in jedem Fall sämtlich unmittelbar vor dem Bruch enstanden sein müssen.