Finale:
Nach ein bißchen Überzeugungsarbeit beim Sachgebietsleiter habe ich nun eine vollständige und richtige freiwillige Zulassung (inkl ZB I, ZB II, ABE).
Bei der Überzeugung gegen das "Haben wir schon immer so gemacht, so ist die Arbeitsanweisung" haben mir gute Dienste geleistet:
- Kenntnis der Rechtslage (Gesetze, Verordnungen, Richtlinien, Leitfäden, die von Bund, Land und KBA verpflichtend ausgegeben wurden und den [lokalen] Arbeitsanweisungen entgegenstanden aber auch "höher" anzusiedeln sind)
- die Texte hatte ich dabei und konnte sie direkt zeigen (elektronisch auf dem Tablet hat gereicht)
- keine Kritik an der Arbeit der SB, sondern es gemeinsam richtig machen.
- nur in der Sache argumentieren und zeigen, daß ich mich damit beschäftigt habe und mein Wissen auch gerne teile.
Die Sachbearbeiter kennen halt nur normale Kfz-Zulassungen (verpflichtende) und "Zulassungen" von LKRs (wobei dies ja nur die Zuteilung eines Kennzeichens ist nach dem Verfahren der Zulassung aber ohne ZB II).
Freiwillige Zulassungen machen sie so gut wie nie und haben das immer als Mischung aus Einzel-, Oldtimer- (ohne vorhandene Papiere) und LKR-"Zulassung" gefrickelt.
Als die SB gesehen haben, daß es bisher eigentlich falsch war, waren sie sehr daran interessiert es nun richtig zu machen. Meine Notizen wollten sie da behalten und für die interne Aufklärung nutzen.
Nett, wie ich bin, habe ich dann noch angeboten, alle noch kurz und bündig zusammenzufassen und per Mail an die ZulB zu schicken. Zusammenschreiben will ich das ja auch eh noch für den Lexikon-Artikel hier im Forum.
Kostenpunkt heute: nur noch 3,80 € für die Ausfertigung der ZB II, Zulassungsgebühren hatte ich ja schon bezahlt, die Zulassung war halt noch nicht abgeschlossen.
Tja, ob sich das gelohnt hat? Finanziell sicher nicht, aber es ist Hobby, hat Spaß gemacht, ich habe was neues gelernt. Also vom Freizeitwert hat es sich gelohnt, und das ist doch Sinn eines Hoobys 